Gelingt dem FCK die große Sensation?

Foto: Getty Images / Alex Grimm

Den Ligaauftakt konnte der 1. FC Kaiserslautern durchaus positiv gestalten. Nun folgt ein Bonusspiel, bei dem die Roten Teufel fast nur gewinnen können. In der ersten Runde des DFB-Pokals gastiert der SC Freiburg auf dem Betzenberg. Ein extrem schweres, aber nicht unlösbares Los. Der letztjährige Finalist ist trotz aller Umstände der klare Favorit und will auch dieses Jahr wieder weit kommen.

SC Freiburg: Der Vorzeigeklub des deutschen Profifußballs spielt nun auch international

Die Freiburger entwickelten sich in den letzten Jahren stetig weiter und liefern inzwischen Jahr für Jahr hervorragende Arbeit ab. Abgänge von Leistungsträgern werden immer wieder adäquat ersetzt und Kulttrainer Christian Streich sitzt mittlerweile seit über zehn Jahren auf der Trainerbank. Folglich belohnten sich die Breisgauer in der abgelaufenen Saison für ihr Bemühen und tüteten die Qualifikation für die Europa-League ein. Somit tanzen die Freiburger nun auf drei Hochzeiten gleichzeitig. Eine Aufgabe, die ohne weitere Verstärkungen nicht zu bewältigen wäre, dementsprechend musste im laufenden Sommer nochmal ordentlich aufgerüstet werden. Der Abgang von Nationalspieler Nico Schlotterbeck wurde mit der spektakulären Rückkehr von Matthias Ginter gleichwertig kompensiert. Außerdem konnten mit Daniel-Kofi Kyereh (FC St. Pauli), Ritsu Doan (PSV Eindhoven) und Michael Gregoritsch drei weitere namenhafte Verstärkungen an Land gezogen werden. Sorgen bereitet Christian Streich allerdings mehrere verletzungsbedingte Ausfälle im Offensivbereich. Mit Schade, Höler, Gregoritsch, Sallai und Kyereh könnten in Kaiserslautern gleich fünf Offensivakteure ausfallen.


Vor dem Duell mit den Roten Teufeln zollt der langjährige Stürmer Nils Petersen dem FCK im Vorhinein großen Respekt, hofft dennoch auf das Weiterkommen seines Teams: „Es ist eins der schwierigsten Lose, dass man hätte ziehen können, aber wir nehmen die Herausforderung an. Wir freuen uns auf das Spiel, denn wenn man es geschafft hat, kann man sagen: Geil, war ein schönes Erlebnis“, so Petersen gegenüber dem SWR. Auch Mittelfeldspieler Nicolas Höfler schließt sich einer ähnlichen Einschätzung an: „Da wartet eine richtige Aufgabe auf uns, gerade mit den Fans im Rücken. Zudem ist Kaiserslautern jetzt auch schon im Spielrhythmus, da müssen wir voll da sein.“

Entspannte Personalsituation beim FCK

Während die Freiburger mit Personalproblemen zu kämpfen haben, sieht die Welt in Lautern deutlich etwas entspannter aus. Einzig Angelos Stavridis und Ben Zolinski fallen verletzungsbedingt aus, der restliche Kader steht vollständig zur Verfügung. Große Veränderungen sind im Team von Dirk Schuster daher nicht zu erwarten.

Kampf, Leidenschaft und das nötige Glück

Die Eigenmotivation für solch eine Partie dürfte bei jedem Fußballspieler schon groß genug sein. Einen weiteren Anreiz für den Verein stellen jedoch die diesjährigen Ausschüttungsgelder des DFB-Pokals dar. Diese sind in der Saison 2022/23 nämlich so hoch wie noch nie. Jeder Teilnehmer der ersten Hauptrunde bekommt demnach 209.247 Euro. Beim Erreichen der zweiten Hauptrunde verdoppelt sich diese Summe sogar auf 418.494 Euro. Um aber gegen den letztjährigen Pokalfinalisten eine Chance zu haben, brauchen die Roten Teufel neben einer perfekten Teamleistung auch das nötige Spielglück. So könnte beispielsweise ein frühes Tor den vollen Betzenberg in Ekstase befördern, die es dem SC Freiburg wesentlich erschweren würde. Für diejenigen, die nicht im Stadion dabei sein können, bietet Sky die Möglichkeit, den FCK von Zuhause aus zu verfolgen. Alternativ lassen sich die Roten Teufel auch einmalig für 3,99 Euro bei OneFootball als Einzelpartie per Stream schauen.


Quelle: Treffpunkt Betze

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