Roundhouse-Kick: Der letzte Schliff

Foto: Andreas Leiner

Unser hashtag der Woche: #showtime. Die längste Winterpause aller Zeiten findet am kommenden Wochenende auch in der zweiten Liga endlich ihr Ende. Gleich zu Beginn der Rückrunde wartet auf den 1. FC Kaiserslautern ein absolutes Topspiel. Beim Tabellennachbarn aus Hannover werden Dirk Schuster und seine Mannschaft versuchen, an die überragende Vorrunde anzuknüpfen. Auf lautstarke Unterstützung müssen die Roten Teufel auch in Niedersachsen nicht verzichten. Einmal mehr wird bei einem Auswärtsspiel der Gästeblock bestens gefüllt sein, die Hannoveraner rechnen mit etwa 8.000 Zuschauern aus der Pfalz. Mütter, sperrt eure Töchter weg – Terrence and friends are coming soon! Alles was rund um den FCK und in der letzten Woche sonst noch wichtig war - hier in unserem Wochen-Rückblick.


1. Feinschliff à la Schuster: Nach dem Freundschaftskick gegen Rot-Weiß Erfurt analysierte Dirk Schuster kurz und knapp die Vorbereitungsphase. Körperlich sieht er seine Mannschaft nach einigen kraftraubenden Trainingseinheiten sehr ordentlich aufgestellt, wohingegen die verschiedenen Möglichkeiten das Runde ins gegnerische Eckige zu befördern noch etwas ausgefeilt werden sollen. Auch im Spiel gegen den Ball nimmt der Lautrer Cheftrainer Verbesserungspotential wahr, wobei er sein Team generell auf dem richtigen Weg sieht. Bis zum Spiel in Hannover gilt es nun, die letzten Prozentpunkte herauszukitzeln, um in der brutal ausgeglichenen Liga weiterhin konsequent zu punkten.


Es geht in die heiße Phase: Daran muss der FCK noch arbeiten


2. Dauerhafte Landung? FCK-Coach Schuster verriet im vergangenen Sommer, dass man mit Neuzugängen der Qualität „Boeing 747“ in Gesprächen sei. Eine Aussage, die im Umfeld der Roten Teufel natürlich große Hoffnungen weckte und für reichlich Spekulationen sorgte. Und schon nur wenige Stunden nach dieser Information musste die Lautrer Landebahn für den ersten sich im Anflug befindlichen neuen Mann hergerichtet werden. Robin Bormuth wechselte auf Leihbasis aus Paderborn in die Pfalz. Hier fühlt sich der bundesligaerfahrene Innenverteidiger pudelwohl und könnte sich, nach aktuellem Stand der Dinge, auch einen Verbleib vorstellen. Inwiefern die Sachlage im Sommer unverändert sein wird und ob sich die Vereine gegebenenfalls einigen können, wird man sehen.


Nach Leih-Ende im Sommer: Wie geht's mit Robin Bormuth beim FCK weiter?


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3. Der Workaholic vom Betzenberg: Thomas Hengen lässt bei den Kollegen des kicker seine bisherige Amtszeit beim FCK etwas Revue passieren und gibt zudem Einblicke in sein Tagesgeschäft. Das hat es allerdings in sich. Als alleiniger Geschäftsführer des sportlichen und des wirtschaftlichen Bereichs sind seine Termine vor allem während der Transferperiode entsprechend eng getaktet. Und wenn auch der Aufbau der durch den Drittligaabstieg verlorengegangenen Strukturen noch etwas Zeit benötigt, würde Hengen die Unterstützung eines Kaderplaners durchaus begrüßen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Für's Erste gilt es nun, den Aufschwung des FCK zu nutzen und den Verein wieder in der zweiten Liga zu etablieren.


FCK-Boss Hengen: "Ich kann auch emotional werden - nur eben anders"


4. Oldie but Goldie: Der FC Energie Cottbus hat wohl ein echtes Schnäppchen gemacht. Die Brandenburger nahmen den Ex-Lautrer Timmy Thiele unter Vertrag, der seit seinem Vertragsende bei Viktoria Köln vereinslos war. Mit Cottbus-Coach „Pelé“ Wollitz weiß ein weiterer Ex-Lautrer um die Stärken des Stürmers und sieht diesen Dank seiner Dynamik und Erfahrung als optimale Ergänzung zur bereits vorhandenen Offensivabteilung. Bei 188 Einsätzen in Liga drei und den dabei 44 erzielten Toren dürfte der Mehrwert der Angriffskante für den Tabellenführer der Regionalliga Nordost tatsächlich außer Frage stehen. Viel Erfolg, Timmy!


Drittligaerfahrung für die Offensive


5. Aufbauhilfe Südwest: Das Lebensmotto „Alles muss man selber machen lassen“ ist so gar nicht nach dem Geschmack von Demir Hotic. Der ehemalige Angreifer des FCK nimmt die Dinge nämlich gern selbst in die Hand und ist seit letzter Woche ebenfalls wieder zurück im Fußball. Sein Engagement in Ludwigshafen ist zwar weit weg vom Profifußball, trotzdem geht der Bosnier die neue Aufgabe voller Elan an. Der SV Südwest ist mit 14 Punkten Rückstand Tabellenletzter der Bezirksliga Vorderpfalz und wenn kein Wunder geschieht, dem Abstieg in die A-Klasse geweiht. Der Spezialist für gefallene Traditionsvereine möchte dennoch tatkräftig mithelfen, dass die Entwicklung in Ludwigshafen bald wieder in die andere Richtung verläuft. Gutes Gelingen, Demir!


Hotic: „Wo keiner was macht, mache ich es eben“


In diesem Sinne: Isses Läwe noch so trieb, immer hoch die Gellerieb!


Quelle: Treffpunkt Betze


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