#VFRFCK: "Das Quäntchen Glück haben wir uns erarbeitet"

"Wir hatten große Probleme in der ersten Halbzeit, haben uns das Leben selbst schwer gemacht und Aalen hat dann verdientermaßen das 1:0 gemacht. In der 2. Halbzeit haben wir viel investiert, mit der Absicht natürlich nicht komplett zu öffnen, da Aalen gute und schnelle Spieler im letzten Drittel hat. Das 1:1 war dann sicherlich etwas glücklich, dann haben wir das 2:1 nachgelegt. Natürlich kann man sagen, dass ein Unentschieden verdient gewesen wäre, aber von den 17 Punkten, die wir vorher geholt haben, war kein einziger Punkt glücklich. Das Quäntchen Glück heute gehört dann auch einmal dazu", kommentierte Michael Frontzeck das Spiel auf der Pressekonferenz.


Dem stimmte nach dem Spiel Dominik Schad zu. "Oft genug lief es schon anders herum und wir haben in letzter Sekunde Punkte hergeschenkt. Das Glück, das wir heute vielleicht hatten, erarbeitet man sich."

Michael Frontzeck: "Ich freue mich für ganz Kaiserslautern"

Zweifelsohne einen Hauptanteil am Sieg hatte gestern das glückliche Händchen von Trainer Michael Frontzeck. Seine beiden Einwechselspieler Christian Kühlwetter und Elias Huth drehten die Partie. Frontzeck stellte dabei aber die Leistung der beiden und der kompletten Mannschaft in den Vordergrund. "Es ist schön zu sehen, dass die jungen Spieler ohne Nervenflattern reinkommen und direkt ihre Leistung bringen. Elias und Kühli machen uns im Moment eine Menge Freude".


Trotz der fanunfreundlichen Anstoßzeit am Montagabend, die Michael Frontzeck im Vorfeld schon als "Zumutung für die Zuschauer" bezeichnet hatte, und herbstlichen Temperaturen inklusive Fritz-Walter-Wetter, fanden über 1000 Schlachtenbummler den Weg in die Ostalb-Arena. "Es sind ja wieder über 1000 Leute hier, ich freue mich für ganz Kaiserslautern".

"Das ist natürlich geil" - Joker-Tore bringen den Sieg

Die beiden eingewechselten Torschützen Christian Kühlwetter und Elias Huth zeigten sich nach der Partie besonders zufrieden: "Bei meinem Tor war schon ein bisschen Glück dabei. Elias und ich sind zusammen reingekommen und haben gesagt, wir hauen hier nochmal alles rein", beschrieb Kühli die Szene vor und während des Spiels. Und so kam es dann auch. Was für ein Versprechen, ob gewollt oder ungewollt. Und für Elias Huth war es dennoch mehr als nur ein Siegtreffer: "Es ist eine unglaubliche Last die abfällt und wir sind froh mit einem Sieg nach Hause zu fahren", beschrieb der 21-jährige Stürmer seine Gemütslage.