Hildmann: "Wir werden wieder angreifen!"

15.000 Zuschauer in einem traditionsreichen Stadion an der Grünwalder Straße, die die Fanfreundschaft der beiden Vereine schön wie lange nicht mehr aufleben ließen. Der perfekte Rahmen eigentlich, um ein schreckliches Fußballjahr 2018 doch noch positiv ausklingen zu lassen. Nach mäßigem Beginn ließ ausgerechnet Timmy Thiele den Lautrer Anhang hoffen, doch am Ende konnte auch er die Niederlage nicht mehr verhindern.


Der Lautrer Coach gab sich nach dem Spiel dementsprechend geknickt. "Meine Mannschaft hat gefightet, vor allem nach der Gelb-Roten Karte, mit der ich überhaupt nicht einverstanden bin. Nach zwei Foulspiels Janek direkt so zu bestrafen, eigentlich unglaublich". Dass nach dem Platzverweis, dem Rückstand und dem Ausgleich durch Thiele der FCK nahe am 2:1 Führungstreffer war, sei bitter und "sehr enttäuschend", so Hildmann.

"Es war ein sehr intensives Spiel in der Ersten Halbzeit, ich habe jetzt auch nicht wirklich viele Chancen für 1860 gesehen. Ich hatte auf einen Lucky-Punch für uns gehofft, die Fans haben uns super angefeuert, aber es sollte nicht sein. Jetzt müssen wir uns aufrichten und 2019 werden wir wieder angreifen", gab sich Sascha Hildmann kämpferisch.


Für den zwischenzeitlichen Ausgleich sorgte ausgerechnet Timmy Thiele, der zuvor seit zwölf Spielen ohne Torerfolg war. Dementsprechend froh zeigte er sich auch, dass dieser Knoten endlich geplatzt ist. Wenngleich "ein Sieg noch geiler gewesen wäre".


Ähnlich sah es auch Christian Kühlwetter, der in der 78. Minute eine Großchance vergab. "Durch so einenen scheiß Standard verlieren wir das Spiel", ärgerte er sich. Nach dem zu dem Zeitpunkt durchaus glücklichen Ausgleich nahm der FCK Fahrt auf, war zwischenzeitlich sogar auf Siegeskurs.


Doch es sollte nicht sein und so beschließt der 1. FC Kaiserslautern das Jahr 2018 auf Platz 11 mit 25 Punkten. Nun heißt es kurz durchschnaufen und 2019 wieder angreifen. Denn wie aussichtslos die Lage für die Pfälzer auch sein mag, die Fans werden weiter und unermüdlich hinter ihrem FCK stehen.




Quelle: Treffpunkt Betze