Hildmann: "Ball rausholen, weiterspielen, Bumms!"

Rund 14.600 Tickets konnte der FCK bislang für die Partie am morgigen Mittwoch (19 Uhr) bislang absetzen. Geleitet wird das Spiel von Schiedsrichter Christian Dietz. Dabei muss Sascha Hildmann seine siegreiche Elf von Sonntag gezwungener Maßen auf mindestens zwei Positionen verändern. Trotzdem blickt der Lautrer Trainer mit Vorfreude auf das morgige Spiel, warnt aber auch davor die formstarke Eintracht aus Braunschweig zu unterschätzen.


Sascha Hildmann über ...


die aktuelle Personalsituation

"Wie zu lesen war hat sich Toni Jonjic leider das Außenband gerissen, er wird also länger ausfallen. Ich hatte diese Verletzung auch schon einmal, wenn es gut läuft kann er in vier Wochen wieder auf dem Platz stehen. Christian Kühlwetter fehlt außerdem gelbgesperrt. Erfreulich ist, dass Carlo Sickinger wieder fit ist, er wird definitiv spielen können. Die Truppe ist gut drauf, deswegen denke ich, werden wir ansonsten nicht großartig rotieren".


mögliche Alternativen für Antonio Jonjic und Christian Kühlwetter

"Florian Pick, Hendrick Zuck, Christoph Hemlein, Timmy Thiele, Elias Huth, alle sind mögliche Optionen. Wie das genau aussehen wird, entscheiden wir morgen früh. Wir haben uns schon viele Gedanken gemacht und wollen die beste Mischung für die Mannschaft finden".


den Gegner Eintracht Braunschweig

"Braunschweig hat eine sehr gute Qualität und hat sich im Winter noch einmal komplett neu aufgestellt und verstärkt. Wir werden erneut auf einen hochmotivierten Gegner treffen, der auf einem Abstiegsplatz und mit dem Rücken zur Wand steht. Die wollen da unten raus, sie hatten vor der Runde sicherlich auch andere Erwartungen. Ich denke nicht, dass sich Braunschweig verstecken wird, sie werden mitspielen wollen. Deswegen wissen wir was auf uns zukommt, wir nehmen die Aufgabe voll an, aber wir haben auch seit fünf Spielen nicht mehr verloren. Selbstvertrauen haben wir also und gehen mit einem guten Gefühl in das Spiel".


die mentale Verfassung der Mannschaft nach dem 4:1 Sieg gegen Jena

"Ich habe einen sehr guten Eindruck von der Mannschaft. Es tat gut, dass wir uns für den enormen Aufwand endlich einmal belohnt haben. Ich hoffe natürlich, dass der Knoten jetzt geplatzt ist, aber das kann man nie so pauschal sagen. Was mir wichtig war, dass die Mannschaft erneut nach einem Rückstand zurückgekommen ist, sich nicht aufgeben hat. Das zeigt, dass die Körpersprache der Jungs stimmt. Ich habe ihnen auch gesagt, dass so ein Gegentor immer ein mal passieren kann. Deswegen ist die Körpersprache so wichtig. Ball rausholen, hinlegen, weiterspielen. Bumms".


die Rolle von Julius Biada

"Julius ist eigentlich ein klassischer Zehner. Damit hat er es in unserem derzeitigen System einfach schwer. Er trainiert aber sehr gut, ist nah dran und insofern natürlich auch eine Überlegung. Die Mannschaft hat beide Systeme verinnerlicht, wir können im Spiel jederzeit auf 4-4-2 umstellen. Wir spielen derzeit aber sehr gut, deswegen wäre das glaube ich nicht gut, wenn wir das jetzt grundsätzlich ändern würden".


Quelle: Treffpunkt Betze


Die Pressekonferenz im Videostream: