Betze-Anleihe & Crowdlending: Halbzeitbilanz

"Das Problem bleibt die Rückzahlung der alten Anleihe. Deswegen stellen wir ihnen heute zwei Möglichkeiten vor, wie wir dieses Problem bedienen wollen. Dadurch borgen wir uns nicht nur Geld, sondern vor allem Zeit und das bei der FCK-Familie", beschrieb der Geschäftsführer für Finanzen Michael Klatt die beiden Finanzierungsmodelle, die am 27. März an den Start gegangen sind.


Durch die beschriebenen beiden Modelle sei es möglich, eine schlagfertige Mannschaft zusammenzustellen, aber auch das Niveau des Nachwuchsleistungszentrums weiterhin hochzuhalten. "Die Mannschaft soll langfristig zusammenbleiben. Kontinuität und Langfristigkeit stehen an erster Stelle. Außerdem werden wir nicht wie andere Mannschaften unser U21 abmelden müssen, sondern ein NLZ haben, das in der 3. Liga nahezu einmalig sein wird", erklärte Martin Bader den Gedanken hinter den Finanzierungsmodellen.

Bilanz nach 15 Tagen: Über eine Million Euro eingesammelt

Die erste Möglichkeit, die FCK Fans seit dem 27. März haben, ist die sogenannte "Betze-Anleihe 2.0". Sie läuft bis Ende April und soll den Großteil der noch fehlenden Summe aus der alten Anleihe aufbringen. Wer keine Betze-Anleihe über ein Wertpapierdepot zeichnen möchte, kann eine Mindestsumme in Höhe von 100,- Euro per Crowdlending investieren.


Heute gab der FCK auf seinen Twitter-Kanal bekannt, dass nach exakt 15 Tagen über eine Million eingesammelt wurde. Die Finanzierungsschwelle in Höhe von 500.000 Euro wurde auf der Plattform Kapilendo zwar noch nicht erreicht, mit einem aktuellen Betrag in Höhe von 414.000 Euro fehlt bis zur Finanzierungsschwelle nicht mehr all zu viel. Die Betze-Anleihe muss bisher geschätzt mit einem Volumen von über 600.000 Euro gezeichnet worden sein.


Noch haben FCK-Fans und Anhänger 15 weitere Tage Zeit, um den Verein mit weiteren Investitionen zu unterstützen.



Quelle: Treffpunkt Betze