FCK glückt der Re-Start: "Ein sehr wichtiger Sieg für uns"

Am Ende war es ausgerechnet eine Ecke und ein Ex-Magdeburger, die das Spiel zu Gunsten des FCK entscheiden sollten. Beides hätte man vor der Partie so sicher nicht erwartet. "Ich hatte drei sehr schöne Jahre in Magdeburg, aber der Sieg war sehr wichtig für uns", sagte der Siegtorschütze André Hainault nach der Partie. Nach einer Ecke von Florian Pick köpfte der Innenverteidiger in der 5. Minute zum frühen 1:0, das am Ende die Partie entscheiden sollte.

FCK bekämpft Standardschwäche: "Heute war das Glück auf unserer Seite"

Ausgerechnet ein Standard also. Bisher nicht unbedingt die Stärke der Pfälzer. "Das frühe 1:0 war super toll, weil wir Standards im Training immer wieder trainieren", so Kevin Kraus. Vor allem sei es aber wichtig gewesen, die Führung am Ende nicht mehr abzugeben. "Wir haben den Sieg nach Hause gebracht. Das haben wir vor der Corona-Pause nicht gut gemacht, da haben wir viele Punkte liegen gelassen", so der Innenverteidiger, dessen Foul in der 68. Minute einen Elfmeter zur Folge hatte, den Lennart Grill aber parierte.


Eine Verbesserung bei Standards sah auch der FCK-Kapitän Carlo Sickinger. "Natürlich war unser Spiel nicht optimal. Aber wir haben uns reingehauen, haben jeden Standard gnadenlos verteidigt, vorne auch einen gemacht, was sonst eine unserer Schwächen ist. Da hatten wir heute auch das Glück auf unserer Seite. Spielerisch war es sicher nicht das beste Spiel, dafür aber kämpferisch. Hierfür rießen Respekt an die Mannschaft", war der Mittelfeld-Mann zufrieden.

Geisterspiel-Atmosphäre als Herausforderung: "Ein sehr komisches Gefühl"

Spiel eins nach der Corona-Pause, das hieß auch Geisterspiel-Premiere für den FCK. Wo sonst lautstark tausende von Fans die Roten Teufel nach vorne peitschen, waren heute allenfalls Mannschaftskollegen mit ein paar Zurufen zu hören. "Das war schon ein komisches Gefühl. Auch an die ganzen Abläufe vor dem Spiel muss man sich erst einmal gewöhnen. Ich freue mich jetzt schon, wenn wieder Fans bei den Spielen dabei sind", so Kevin Kraus.


Ähnlich sah das Außenverteidiger Dominik Schad. "Ohne Zuschauer waren das natürlich schwierige Voraussetzungen und sehr ungewohnt." Doch auch Schad lobte, dass der FCK insbesondere defensiv stabil stand. "Wir hatten zwar etwas weniger Ballbesitz, aber dafür haben wir wenig zugelassen, außer ein, zweimal bei Standards, wo uns Lenni dann gerettet hat."


Quelle: Treffpunkt Betze


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