Jamaika bleibt eine Urlaubsinsel

  • In Berlin wollte man etwas zusammenmeiseln was nicht zusammenpaßt. Das Resultat ist ein Scherbenhaufen.
    Nun wird es in den nächsten Tagen 299 Journalisteb geben die sich in Analysen überbieten.
    Mutmaßlich wird es Neuwahlen geben die nichts ändern.


    Und dann?


    Es gibt nur einen Gewinner:
    Die Wirtschaft.
    Eigentlich hätte Siemens mit seinem Kahlschlagg bis zum Halbfinale der WM gewartet. Aber das war eine Steilvorlage: Elfmeter ohne Torhüter.


    Leider hat das auch ein regionales Moment. Ohne funktionierende Regierung kann niemand über den Erhalt des Opel Standortes KL mit Macron verhandeln.


    Ich denke es wird mindestens bis Sommer oder Herbst dauern bis wir wieder eine halbwegs gefestigte Regierung haben

    Es sind nicht immer die Lauten stark, nur weil sie lautstark sind. Es gibt so viele denen das Leben ganz leise viel besser gelingt.
    ...
    Die schützt kein Programm. Die sind Melodie. So aufrecht zu gehen lerne ich nie

  • Glaubst du wirklich, dass wir bis Herbst eine neue Regierung haben? Ich fürchte, dass auch 15 Neuwahlen nicht zu einer von den Politikern erhofften Mehrheit führen.
    Ich hätte mir Jamaika gewünscht, auch wenn mir die grüne Bevormundungspolitik tierisch auf den Sack geht.

    Das Geheimnis des Fußballs ist der Ball (Fußballweisheit von Uwe S.)

  • Ich könnte mir schon vorstellen, dass es Neuwahlen gibt. Minderheitenregierung ist ziemlich wackelig. Es war doch klar dass die 3 Parteien keinen Konsens finden. Und wie eine Partei wie die Grünen mit ihren paar mickrigen Prozenten dann noch in die Regierung soll, ist eh der größte Witz.

    Jeder Traum geht mal zu Ende,
    nur WIR warten auf die Wende....

  • egal was passiet. Für Deutschland wird es Neuland sein. Wir hatten bisher 3- max 5 Parteien (dabei zähle ich CDU/CSUI noch als 1 Partei - auch das wird jetzt geprüft werden und die Linken sind eher neu dabei).
    Mit den Rechtsaußen haben wir jetzt eine 6. und relativ starke Partei. Wir müssen uns auf 3-Parteien Regierungen einstellen. Das ist ein eher instabiles Gebilde - siehe Italien.
    und die Parteien müssen lernen, dass jeder Federn lassen muss und nicht an Grundsätzen und Wahlprogramm festhalten kann. Das ist ein Lernprozess der Zeit braucht

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  • Tanz der Teufel
    ich bin bewußt sachlich geblieben - ohne einen politischen Trend reinzubringen
    Dein Aussage ist gegenüber der Faktenlage ziemlich verwegen
    Wahlergebnis
    FDP 10,7%
    Grüne 8,9%
    CSU 6,2%


    wer ist jetzt der Zwerg? ich sehe das ziemlich auf Augenhöhe und bin auf deine Antwort gespannt. Wer brüllt muss auch liefern!


    Ich habe die Schnauze voll von dummen Sprüchen die mit der Wahrheit nichts zu tun haben und über Facbook millionenfach ins Land getragen werden!


    Beispiel aus den Verhandlungen
    Seehofer:
    DEr Nachzug von Familienmitgleider bringt 100.000e neuer Flüchtlinge ins Land.
    Daten nach den deutschen Verfassungsorganen. Es handelt sich um 50-60.000

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    Einmal editiert, zuletzt von lookaround ()

  • Wer mit welchen Zahlen agiert ist eine Sache. Wichtiger wäre zuerst einmal die Gesetze konsequent an zu wenden - sprich: tatsächlich direkt abschieden, wer kein Bleiberecht besitzt. Dann wäre der Familiennachzug auch nicht das Problem, denn welche Zahl auch immer - sie wäre zu vernachlässigen.

  • wer ist jetzt der Zwerg? ich sehe das ziemlich auf Augenhöhe und bin auf deine Antwort gespannt. Wer brüllt muss auch liefern!


    dass die CSU die Schwesterpartei der CDU ist und nur in Bayern wählbar ist, ist dir aber klar? Deshalb ja auch UNION. Und die grünen sind von allen Parteien am schwächsten auch schwächer als Linke/AFD. Das ist KEIN Regierungsauftrag für diese Partei!

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  • Ich halte es für sinnvoll zumindest einmal Neuwahlen in Betracht zu ziehen. Bringen diese dann wieder keine regierungsfähige Mehrheit zustande, bleibt nur eine Minderheitsregierung. Das will wohl niemand, wäre aber dann die einzige Alternative.


    Ich selbst habe schwarz gewählt, weil ich eigentlich schon immer CDU-Wähler war und ich von der GroKo recht zufrieden war. Bei Neuwahlen würde ich nun aber FDP wählen, weil ich den Rückzug Lindners für eine Entscheidung mit viel Rückrat halte. Auch dass die FDP nun in der Flüchtlingsfrage Flagge zeigt, halte ich für positiv. Wir können nicht die ganze Welt retten und alle aufnehmen und durchfüttern. Ich halte auch nichts von einer Obergrenze, aber man muss sich entscheiden: entweder lasse ich Flüchtlinge rein und erlaube ihnen zu arbeiten damit sie sich auch selbst versorgen können oder ich riegle das System irgendwann ab um tragfähig zu bleiben. Nur mal nebenbei erwähnt: ich kenne jemand der als Regierungsberater im Gesundheitswesen arbeitet und die Zahlen sehen verheerend aus. Die Mehrbelastungen durch die Flüchtlingszuzüge sind enorm und machen wohl eine Erhöhung der KV-Beiträge nötig. Warum hört man davon nichts in den Medien? Na dreimal dürft ihr raten. Es war Bundestagswahl und man wollte der Afd nicht kurzfristig in die Karten spielen. Alles top secret. Als er mir das erzählt hat, war ich zwar schockiert aber wenig verwundert. Irgendwie bizarr!

    Einmal editiert, zuletzt von weschdkurv ()