#FWKFCK: Auf zum letzten Heimspiel in der Fremde!

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    #FWKFCK: Auf zum letzten Heimspiel in der Fremde!

    Am vorletzten Spieltag gastiert der FCK bei den Würzburger Kickers. Die Pfälzer wollen den jüngsten 4:0 Heimerfolg bestätigen und ihre treuen Auswärtsfans belohnen.


    Der FCK ist medial gefragt wie lange nicht mehr. Stellenweise konnte man die letzten Tage und Wochen meinen, er wäre sogar noch Bundesligist. Nahezu jeden Tag gab es einen neuen Krisenbericht, neue Skandale oder Indiskretionen. Doch es wird tatsächlich auch noch Fußball gespielt. Morgen reist der FCK zu seinem letzten Auswärtsspiel in dieser Saison zu den Würzburger Kickers. Die letzte Chance die treuen Auswärtsfahrer mit einem Sieg zu belohnen. Sage und schreibe 1.849 Fans kamen bisher im Schnitt mit zu den Auswärtsspielen, lediglich 1860 München hatte in der Ferne noch mehr Anhänger dabei. Einmal mehr Wahnsinn was die Fans des FCK leisten.

    Die Lage vor dem Spiel

    Allenthalben machte sich letzten Samstag eine gewisse Erleichterung breit. Nach zuvor vier sieglosen Spielen, drei Heimspielen ohne „Dreier“, konnte mit dem 4:0 gegen Unterhaching gar der höchste Sieg seit über vier Jahren gefeiert werden. Insbesondere der Mannschaft war anzumerken, dass ein paar Steine von der Seele fielen. Aber auch die Fans, die diese Saison besonders auf dem Betzenberg nicht oft Grund zum Jubeln hatten, konnten sich mal wieder etwas freuen. Dazu wurde auch rein rechnerisch der Klassenerhalt perfekt gemacht, das Minimalziel erreicht oder besser gesagt der sportliche Super-GAU abgewendet.


    Abseits des Rasens kann davon noch keine Rede sein, die Lage spitzte sich bis letzten Montag mehr und mehr zu (Treffpunkt Betze berichtete). Umso mehr versucht Sascha Hildmann noch einmal den Fokus auf das Sportliche zu legen. „Natürlich lässt das die Jungs nicht kalt. Wir als Trainerteam versuchen damit aber professionell umzugehen. Ich hoffe, wir sehen ein gutes Fußballspiel“, so der Lautrer Coach. Für den Gegner aus Würzburg geht es dabei tabellarisch ebenso um nichts mehr. Mit einem Sieg könnte der FCK die Franken allerdings überholen.

    Unsere Roten Teufel

    Ohne weitere Verletzte beklagen zu müssen, kann die Elf von Sascha Hildmann die Fahrt nach Würzburg aufnehmen. Dabei scheint es für Hildmann durchaus eine Option zu sein, auf die identische Startformation zu setzen. „Da möchte ich aber noch die letzten Trainingseinheiten abwarten“, wollte er sich noch nicht definitiv in die Karten schauen lassen. Weiter fehlen werden Carlo Sickinger und Mads Albaek. Während bei Sickinger kein Grund zur Sorge besteht und er im Saisonfinale wohl wieder auflaufen können wird, bangt der FCK um Mads Albaek, der in der Vergangenheit bereits lange an einer schweren Muskelverletzung laboriert hatte. „Es ist die alte muskuläre Geschichte. Inwieweit er diese Saison noch einmal spielen wird, kann ich derzeit nicht beantworten“, sagte Sascha Hildmann am Donnerstag.

    Unser Gegner

    Der Saisonverlauf der Würzburger Kickers ist ähnlich wie der des FCK. Meist befanden sich die Franken im Tabellenmittelfeld, nur wenige Punkte von den Roten Teufeln entfernt. Zu unkonstant um oben anzugreifen, aber eben auch zu gut, um ernsthaft in Abstiegsgefahr zu geraten. Die Offensive zählt dabei sicher zu ihren Stärken. Mit 52 erzielten Toren besitzt Würzburg immerhin den viertbesten Angriff der Liga. Dazu sind die Kickers seit vier Heimspielen unbesiegt, haben davon drei gewonnen. Der FCK sollte also gewarnt sein.


    Personell muss Trainer Michael Schiele auf Mittelfeldspieler Janik Bachmann verzichten, der gelbgesperrt fehlt.

    Daten, Fakten, Statistiken

    • Dreimal trafen der FCK und Würzburg bisher aufeinander: Einem FCK-Sieg stehen zwei Unentschieden gegenüber. Lautern ist also gegen Würzburg bisher ungeschlagen.
    • Das 0:0 im Hinspiel war zugleich das Debut von Sascha Hildmann als FCK-Trainer.
    • Es ist das letzte Auswärtsspiel des FCK in seiner Premierensaison in der 3. Liga: Bisher stehen auswärts sechs Siege, fünf Unentschieden und sieben Niederlagen zu Buche.

    Stimmen zum Spiel

    FCK-Trainer Sascha Hildmann: Würzburg ist eine spielerisch sehr starke Mannschaft, die angefangen vom Torwart immer versucht Fußball zu spielen und selten mit langen Bällen agiert. Sie besitzen zudem eine sehr gute Offensive. Das Hinspiel hier am Betzenberg war mein erstes Spiel als Trainer des FCK. Es war ein sehr gutes Spiel, mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Hoffentlich bekommen wir auch diesmal wieder so ein Fußballspiel zu sehen.“


    Würzburg Trainer Michael Schiele: Ich erwarte ein interessantes Spiel vor einer schönen Kulisse. Wir wollen vor unserem Publikum weiter punkten und unsere Heimserie fortsetzen. Kaiserslautern hat individuell eine sehr hohe Qualität. Da wird Einiges auf uns zukommen. Wir werden jedoch Gas geben und wollen die Spannung hochhalten.“

    Voraussichtliche Aufstellung

    Grill - Kraus, Hainault, Gottwalt - Schad, Pick, Löhmannsröben, Fechner - Thiele, Jonjic, Kühlwetter

    Faninfos

    Das Spiel des FCK am Samstag in Würzburg wird zur etwas ungewohnten Zeit um 13:30 Uhr angepfiffen. Die Roten Teufel werden von mehr als 1.500 Fans begleitet. Geleitet werden wird die Partie von Schiedsrichter Tobias Fritsch. Alle weiteren Infos für Auswärtsfahrer findet ihr unter www.fck.de


    Quelle: Treffpunkt Betze