(K)ein Duell auf Augenhöhe? FCK empfängt Mainz zur Erstrundenpartie im Pokal

  • #FCKFSV: Dein Tipp für's Spiel? 40

    1. Sieg nach 90 Minuten (5) 13%
    2. Sieg nach Verlängerung (2) 5%
    3. Die Rache des Ferydoon Zandi: Sieg nach Elfmeterschießen (2) 5%
    4. Niederlage nach 90 Minuten (28) 70%
    5. Niederlage nach Verlängerung (3) 8%
    6. Michael Weiner Revival: Niederlage nach Elfmeterschießen (0) 0%

    Nach über sieben Jahren treten beide Vereine mal wieder gegeneinander an. Mainz als Erstligist geht als ziemlich eindeutiger Favorit in das Spiel, bestreitet mit dieser Erstrunden-Partie allerdings auch erst sein erstes Pflichtspiel in dieser Saison, ein Vorteil für die bereits eingespielten Roten Teufel?


    Ort: Betzenberg

    Anpfiff: 15:30 Uhr


    Pokalkracher gegen Mainz: "Respekt so klein wie möglich halten"

    Skarlatidis: Erster Einsatz im FCK-Trikot rückt näher


    Teamstatus im Überblick: https://treffpunkt-betze.de/teamstatus/

    Florian Dick: "Der 1. FC Kaiserslautern ist der englischste Klub in Deutschland."

    Hans Sarpei auf Twitter: Relegation 2013: Der Moment, wo ganz Deutschland zum Fan des 1. FC Kaiserslautern wird.

  • Wo sind wir denn bitte eingespielt?


    Gegen eIn Mainz in Normalform gibt es nichts zu holen. Es braucht seitens FCK eine Leistung wie gegen Ingolstadt als Basis plus sattelfestere Defensive und vor allem: plus Tore vorne. Dann hat man vielleicht eine Chance.


    Nach dem was ich von Münster (in der Zusammenfassung) gesehen habe, glaube ich nicht daran. Aber halt...das darf ich ja gar nicht erwähnen...kenne das SPiel ja nicht weil ich es nicht live gesehen, sondern nur am Ticker und der Zusammenfassung bei Magenta verfolgt habe

    16.05.2019 - R.I.P 1.FC Kaiserslautern - R.I.P Anstand, Werte und Moral

  • Wo sind wir denn bitte eingespielt?

    Wenn man Thesen falsch verstehen will, dann versteht man sie auch falsch. Unsere Mannschaft befindet sich im Vergleich zu den Mainzern seit 3-4 Wochen im Wettkampfmodus und spielt unter Wettkampfbedingungen. Das ist ein anderer Fokus, eine andere Konzentration. Und natürlich kann das ein Vorteil sein.

    Florian Dick: "Der 1. FC Kaiserslautern ist der englischste Klub in Deutschland."

    Hans Sarpei auf Twitter: Relegation 2013: Der Moment, wo ganz Deutschland zum Fan des 1. FC Kaiserslautern wird.

  • Wenn man Thesen falsch verstehen will, dann versteht man sie auch falsch. Unsere Mannschaft befindet sich im Vergleich zu den Mainzern seit 3-4 Wochen im Wettkampfmodus und spielt unter Wettkampfbedingungen. Das ist ein anderer Fokus, eine andere Konzentration. Und natürlich kann das ein Vorteil sein.

    Der FCK hatte in der letzten und auch in dieser Saison zumindest gegen die Gegner der dritten Liga die Chance, eingespielt den Rasen zu betreten. Die Vorbereitungszeit in der Vorsaison war extrem lang. Dennoch hatte ich so gut wie nie den Eindruck, dass die Mannschaft „eingespielt“ war.

    Demzufolge finde ich die Frage von diabolo666 durchaus berechtigt!

    Nur wenn wir alle das Ziel kennen, stimmt die Richtung!

  • Ob eingespielt oder nicht, ist meiner

    Meinung nach egal. Der Mainzer

    Trainer freut sich daß es losgeht, dann auch noch in einem Derby und diesem Stadion. Er wird seine Mannschaft so

    pushen, daß wir keine Chance haben werden.

    Ich rechne in etwa mit einem Ergebnis, wie letztes Jahr gegen Hoffenheim. 😭

    Der große Sport fängt da an, wo er längst aufgehört hat, gesund zu sein.
    Bertolt Brecht

  • Wenn man Thesen falsch verstehen will, dann versteht man sie auch falsch. Unsere Mannschaft befindet sich im Vergleich zu den Mainzern seit 3-4 Wochen im Wettkampfmodus und spielt unter Wettkampfbedingungen. Das ist ein anderer Fokus, eine andere Konzentration. Und natürlich kann das ein Vorteil sein.

    Ich will gar nichts falsch verstehen. Und es ist ein erheblicher Unterschied zwischen seit 3-4 Wochen im Wettkampfmodus und eingespielt. Bevor du mir also so eine blöde Vorhaltung machst, lieber Michael, schreib es doch auch bitte so, wie es gemeint ist.

    16.05.2019 - R.I.P 1.FC Kaiserslautern - R.I.P Anstand, Werte und Moral


  • Früher kauften wir an der Kerb "Wundertüten", heute gehen wir zum Betze und warten auf das Wunder !

    wir hatten schon Jahre keine eingespielte Mannschaft mehr, das kann ich als DK-Inhaber beurteilen.

    Es ist bei jedem Spiel alles möglich ! Nachdem am Samstag total verkackt wurde, dürfte 1 Sieg her ?

    koha

  • Diskussionsthema zum Artikel: #FCKM05: Derby, Pokal und Rivalität - Mehr als nur ein Bonusspiel


    #FCKM05: Derby, Pokal und Rivalität - Mehr als nur ein Bonusspiel

    Wenn Mainz 05 auf den Betze kommt, dann ist das mehr als nur ein Pokalspiel. Trotzdem ist die Wichtigkeit des Duells für jeden Fan verschieden. Einig sind sich aber alle darin: Ein Schützenfest darf es nicht geben.


    Derby oder nicht? Eine Frage der Generation


    Es fängt schon bei der Bezeichnung an. Derby, Südwest-Derby, Rheinland-Pfalz-Duell oder einfach FCK gegen Mainz 05. Wie die Begegnung am kommenden Samstag genannt wird hängt insbesondere von der Person ab, die man fragt. Erkundigt man sich bei der älteren Generation, gar bei jener, die noch Fritz Walter und seine Erben haben spielen sehen, dann wird der Begriff Derby mindestens für Stirnrunzeln sorgen. Das mag daran liegen, dass zu einem klassischen Derby eine gewisse Regelmäßigkeit und insbesondere eine schon länger andauernde Häufigkeit gehört. Spiele gegen Mainz 05, sie fanden noch vor 20 Jahren allenfalls gegen die Zweitvertretung des FCK, in Freundschaftsspielen oder einmal im DFB-Pokal statt. Dazu charakterisiert sich ein Derby für viele durch eine ausgeprägte und historisch gewachsene Rivalität. Bevor Mainz 2004 in die Bundesliga aufstieg, drückte aber ein Großteil der Pfalz den 05ern sogar die Daumen, viele Rheinhessen reisten zu Bundesligaspielen in die Pfalz. Erst als die beiden Vereine in direkter Konkurrenz standen, entstand die heutige Abneigung. Fragt man also diese ältere Generation, sie wird bei dem Begriff Derby eher nach Karlsruhe, Frankfurt oder Mannheim verweisen.


    Die Rivalität zu Mainz ist über die letzten Jahre jedoch enorm gewachsen. Sie wurde größer je länger der FCK von der Bundesliga entfernt war und Mainz ihr angehört hat. Deswegen ist das Spiel für die Generation U-30 meist vollumfänglich ein Derby im eigentlichen Wortsinn. Dazu kommen gewisse Vorkommnisse wie die Schmähungen eines Teils der Mainzer Fanszene 2012 gegen Fritz Walter, aber auch denkwürdige Spiele wie jenes 2005 im DFB-Pokal, als ein „Wembley-Elfmeter“ von Ferydoon Zandi vom Schiedsrichter nicht anerkannt wurde und der FCK schließlich ausschied.


    Erstmals in der Geschichte beider Vereine ist der FSV Mainz 05 dieses Mal als zwei Klassen höheres Team klarer Favorit. Der FCK ist in der Rolle des Underdogs. Eine Rolle, die den Roten Teufeln liegt. Das dachten die Fans allerdings auch letztes Jahr, als in der 1. Runde des Pokals Hoffenheim am Betze gastierte. Am Ende stand nach einer blutleeren Leistung ein blamables 1:6. Gegen den Nachbarn aus Mainz darf sich das unter keinen Umständen wiederholen!

    Die Lage vor dem Spiel

    Während der FSV Mainz 05 auf die Zielgeraden seiner Sommervorbereitung einbiegt, hat für den FCK der Ernst des Lebens längst begonnen. Die Mannschaft von Sascha Hildmann hat bereits vier Ligaspiele hinter sich. Die Ausbeute ist mit 5 Punkten dabei ausbaufähig, das Auftreten und die Leistung machen aber Hoffnung und Lust auf mehr.


    Den ersten echten Nackenschlag gab es vergangenen Samstag beim Auswärtsspiel in Münster, wo die Roten Teufel trotz zweimaliger Führung am Ende als Verlierer vom Platz gingen. Sascha Hildmann hat die Niederlage derweil „ohne Emotion“ analysiert und möchte an die positiven Aspekte der letzten Wochen anknüpfen. Für Mainz ist das Gastspiel beim FCK dagegen das erste Pflichtspiel der Saison. Sandro Schwarz blickt auf eine ordentliche Vorbereitung zurück, konnte in den letzten Tagen weitere Neuzugänge von namenhaften Vereinen begrüßen.

    Unsere Roten Teufel

    Personell kann Sascha Hildmann pünktlich zum Derby wieder auf einen breiteren Kader zurückgreifen als zuletzt. Christian Kühlwetter meldete sich wieder topfit zurück und dürfte ein Kandidat für die Startelf sein. Erstmals im Kader stehen wird Neuzugang Simon Skarlatidis, der aber wohl zunächst auf der Bank Platz nehmen wird. Fortschritte macht auch Lukas Gottwalt, der sich wieder im Mannschaftstraining befindet, für Samstag aber noch keine Alternative darstellt. Janek Sternberg befindet sich derweil noch in der Reha, bei ihm dauert die Genesung ebenfalls noch etwas länger.

    Unser Gegner

    Der FSV Mainz 05 steht mittlerweile vor seiner elften Bundesligasaison hintereinander, insgesamt beginnt in wenigen Tagen die 14. Saison im Fußballoberhaus für die 05er. Personell hatten die Verantwortlichen um Trainer Sandro Schwarz und Sportdirektor Rouven Schröder auch dieses Jahr wieder alle Hände voll zu tun, um einen Kader zusammen zu stellen, der am Ende des Tages den Ligaverbleib zu sichern vermag. Neun Neuzugänge sind bislang fix, elf Spieler haben den Verein verlassen.


    So wurde ein namhafter Spieler wie Jean-Philippe Gbamin wurde für 25 Millionen Euro zum FC Everton transferiert. Im Gegenzug konnten jedoch für Neuzugänge Geld in die Hand genommen werden. Der junge Innenverteidiger Jeremiah St. Juste kam erst am Mittwoch Feyenoord Rotterdam an den Rhein, Mittelfeldspieler Edimilson Fernandes konnte von West Ham United los geeist werden. Die jüngste Hoffnung: Der 21-jährige Angreifer Taiwo Awoniyi wurde heute offiziell für ein Jahr vom FC Liverpool ausgeliehen.


    Am Betzenberg werden sicher noch nicht alle Neuzugänge dabei sein. „Sie werden sicher nicht beginnen, aber die Möglichkeit ist da, dass sie gegen Kaiserslautern im Kader stehen“, sagte Trainer Sandro Schwarz dazu auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

    Daten, Fakten und Statistiken

    • 23 Pflichtspiele fanden zwischen dem FCK und Mainz 05 bisher statt. Die Bilanz spricht dabei leicht für den FCK: Neun FCK-Siegen stehen sieben Siege für die 05er gegenüber. Ebenfalls sieben Mal endete die Partie remis.
    • Das letzte Pflichtspielduell der beiden Teams aus Pfalz und Rheinhessen ist schon sieben Jahre her. Die Erinnerung daran ist allerdings nicht allzu gut: In der Abstiegssaison 2011/2012 verlor der FCK mit 0:4 in Mainz.
    • Auch im DFB-Pokal gab es schon brisante Duelle. Das turbulenteste Spiel fand dabei am 20.12.2005 auf dem Betzenberg statt: Im Elfmeterschießen des Achtelfinales hatte Ferydoon Zandi den Sieg schon auf dem Fuß, sein Elfmeter prallte von der Latte knapp hinter die Torlinie, was Schiedsrichter Michael Weiner nicht sah. Am Ende gewann Mainz mit 4:3.

    Stimmen zum Spiel

    FCK-Trainer Sascha Hildmann: „Ich bin sicher, dass es ein sehr emotionales Spiel wird. Wir sind am Samstag in der Underdog-Rolle. Natürlich will sich meine Mannschaft aber auch wehren. Sie muss mutig bleiben und darf nicht vor Ehrfurcht erstarren. Wir freuen uns auf das Spiel, 40.000 Zuschauer werden kommen. Wir nehmen das Spiel gerne an.“


    Mainz 05-Trainer Sandro Schwarz: „Die Spieler wissen, wie wichtig das Spiel für alle im Verein ist. Es wird ein geiles Spiel mit 6.000 Fans im Rücken. Kaiserslautern hat einen ordentlichen Start hingelegt, die Handschrift des Trainers ist klar erkennbar. Wir müssen auf alles vorbereitet sein und am Ende natürlich unserer Favoritenrolle gerecht werden.“

    Faninfos

    Bisher hat der Verein rund 38.000 Karten verkaufen können und rechnet mit über 40.000 Zuschauern am Samstag. Rund 6.000 Fans aus Mainz werden erwartet. Das Spiel wird als Hochsicherheitsspiel eingestuft, deswegen solltet ihr spezielle Hinweise beachten, besonders was die Anreise angeht. Infos hierzu findet ihr auf www.fck.de. Das Stadion wird an diesem Tag bereits zwei Stunden vor Spielbeginn seine Tore öffnen. Eine Zusammenfassung wird in der ARD-Sportschau zu sehen sein.


    Bei aller Rivalität, die dieses Spiel auch ausmacht: Bleibt fair und vor allem gewaltfrei. Dazu haben im Vorfeld auch noch einmal beide Vereine aufgerufen. Auf eine heiße und erfolgreiche Pokalschlacht!


    Quelle Treffpunkt Betze

    Florian Dick: "Der 1. FC Kaiserslautern ist der englischste Klub in Deutschland."

    Hans Sarpei auf Twitter: Relegation 2013: Der Moment, wo ganz Deutschland zum Fan des 1. FC Kaiserslautern wird.

  • Dieser Thread hat gerade einmal 9 Beiträge und es gibt schon die ersten Streitigkeiten, weil der Begriff "Eingespielt" unterschiedlich definiert wird.


    Über 40.000 Zuschauer. Sehr schön.

    Der FCK ist angeschlagen.
    Wartet es nur ab, wir kommen zurück!

    Einmal editiert, zuletzt von Currywurst ()

  • Dieser Thread hat gerade einmal 9 Beiträge und es gibt schon die ersten Streitigkeiten, weil der Begriff "Eingespielt" unterschiedlich definiert wird.


    Über 40.000 Zuschauer. Sehr schön.

    Das eine (eingespielt) hat nichts mit dem anderen (Zuschauer) zu tun. Zum Begriff "eingespielt" können meinetwegen unterschiedliche Meinungen bestehen. Zur Zuschauerzahl nicht, damit muss man ganz einfach sehr zufrieden sein. Vielleicht auch deshalb, weil es mindestens wieder ein Jahr dauern kann, bis eine solche Besucherzahl auf dem Betze registriert werden kann.

    Nur wenn wir alle das Ziel kennen, stimmt die Richtung!

  • Was genau willst Du mir mit Deinem Beitrg bezüglich meiner positive Bemerkung über die Zuschauerzahl sagen?


    "Über 40.000 Zuschauer. Sehr schön."

    wurde von mir nachträglich hinzugefügt, weil das eine super Sache ist. Bezieht sich in keiner Art und Weise auf das andere Thema.


    Irgendwie, kann ich verstehen, warum es hier sehr schnell zu diversen Unstimmigkeiten kommen kann. ;)

    Der FCK ist angeschlagen.
    Wartet es nur ab, wir kommen zurück!

  • Wir sind derzeit die bessere Mannschaft und gewinnen 2:0.

    Gewagte These ;) ja wir sind im Wettkampf! Vom Papier her ist aber klar, wer die bessere Mannschaft hat. Da brauchen wir jetzt nicht zu träumen. Aber im Pokal ist durch Kampf und Glück alles möglich! Sieht man jedes Jahr!


    Ich hoffe die 05er unterschätzen unser Team. Und in so einem Spiel will sich jeder normal zeigen. (Schon lange her: Harry in Greuth gg München *träum)


    Mein Kopf sagt Niederlage - deutlich. Mein Herz sagt alles ist möglich!

    "Die Menschen wissen im Moment nicht wohin mit ihrer Liebe. Sie möchten dafür wenigstens ab und zu ein Fußballküsschen bekommen. Dafür werden sie den Klub weiterhin unterstützen müssen, auch in holprigen Zeiten" !! (Marcel Reif, kicker, 10.10.16)


  • Früher kauften wir an der Kerb "Wundertüten", heute gehen wir zum Betze und warten auf das Wunder !

    wir hatten schon Jahre keine eingespielte Mannschaft mehr, das kann ich als DK-Inhaber beurteilen.

    Es ist bei jedem Spiel alles möglich ! Nachdem am Samstag total verkackt wurde, dürfte 1 Sieg her ?

    Korrekt, entweder es hieß: zu neu, zu jung, zu viele Verletzte usw.

    "Die Menschen wissen im Moment nicht wohin mit ihrer Liebe. Sie möchten dafür wenigstens ab und zu ein Fußballküsschen bekommen. Dafür werden sie den Klub weiterhin unterstützen müssen, auch in holprigen Zeiten" !! (Marcel Reif, kicker, 10.10.16)

  • Pokalfight gegen Mainz: "Das Spiel gewinnen, und fertig!"

    "Die Naivität im Defensivverhalten abstellen und mit viel Mut in den Spielaufbau gehen". Das ist Hildmanns Devise für den Pokalfight gegen Mainz.


    Samstag, 15:30 Uhr. Würde der FCK seine Ligaspiele regelmäßig zu dieser Zeit bestreiten, dann wäre das wohl ein eindeutiger Hinweis auf eine erneute Bundesliga-Zugehörigkeit. Bis dahin ist allerdings noch ein weiter Weg. Vorher blicken wir auf die „Mutter aller Rheinland-Pfalz-Derbys“, auf das Duell 1. FC Kaiserslautern gegen den FSV Mainz 05. Stand heute wurden für die Partie am Samstag mehr als 38.000 Tickets verkauft, erwartet werden über 40.000 Zuschauer. Neuzugang Simon Skarlatidis, der dem Trainer aufgrund eines Haarrisses im Knie mehrere Wochen nicht zur Verfügung stand, wird am Samstag erstmalig im Kader stehen. Christian Kühlwetter konnte nach seiner Mandelentzündung alle Trainingseinheiten bestreiten, er ist laut Trainer Hildmann "topfit" und definitiv ein Startelf-Kandidat.

    Rückblick auf Münster: "Den Finger in die Wunde legen"

    "Natürlich musst du die positiven wie auch die negativen Aspekte ansprechen", so Sascha Hildmann. Die bittere Niederlage wurde gemeinsam mit der Mannschaft analysiert, dabei wurden Stärken hervorgehoben, Schläfrigkeit und Naivität zeitgleich besprochen: "Nach dem Elfmeter hatten wir mit Schad eine Absicherung, die bereits gelb vorbelastet war, deswegen kann er dann auch kein Foul ziehen. Dadurch ist er in die Situation gekommen, den Gegenspieler laufen zu lassen", gibt Hildmann Einblicke in die Fehleranalyse. In Münster haben diese Fehler eine große Wirkung entfaltet. "Wir müssen diese Fehler abstellen", betont Sascha Hildmann auf der heutigen Pressekonferenz und fügt an: "Wir legen den Finger in die Wunde, und das war nicht angenehm für die Spieler". Trotzdem zeigte die Mannschaft in Münster aber auch starke Ansätze im Positionsspiel, in einem mutigen Spielaufbau und im Kreieren von Torchancen.

    Hildmann: "Wir nehmen das Spiel gerne an"

    Nach über sieben Jahren kommt es am Samstag mal wieder zum Duell Rote Teufel gegen Mainz 05. Mit über 40.000 Zuschauern wird der Betzenberg hoffentlich ein tolles Fußballfest erleben dürfen. Die Kulisse wird auf alle Fälle beeindruckend sein, das Duell beider Fanlager dürfte aber zeitlgleich für starke Emotionen und möglicherweise auch erhitzte Gemüter sorgen. Die Mainzer gehen als Erstligist erst einmal als Favorit in die Partie, auch wenn 05er Trainer Sandro Schwarz betont, seine Mannschaft auf diese Kulisse und diese Emotionalität vorbereiten und einstellen zu müssen. Wie bewertet Sascha Hildmann das bevorstehende Spiel? "Wir sind am Samstag in der Underdog-Rolle. Natürlich will sich meine Mannschaft aber auch wehren. Sie muss mutig bleiben und darf nicht vor Ehrfurcht erstarren". Die Naivität abstellen will Hildmann vor allem in der körperlichen Präsenz im Abwehrverhalten, Mut fördern will er hingegen im Spielaufbau.


    Quelle: Treffpunkt Betze


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    Sandro Schwarz: Eigendynamik des Pokals verhindern

    In weniger als 48 Stunden wird die Erstrunden-Partie im diesjährigen DFB-Pokal angepfiffen. In Mainz erwartet man indes einen emotionalen Kampf um den Einzug in Runde zwei.


    Mainz 05 Trainer Sandro Schwarz erwartet gegen Kaiserslautern gewiss keine alltägliche Partie im diesjährigen DFB-Pokal: "Uns allen ist bewusst, wie wichtig dieses Spiel ist. Auch wenn diese erste bevorstehende Aufgabe keine einfache wird, "ist das für uns ein sehr guter Start in die neue Saison", so Sandro Schwarz im Vorfeld des Pokalspiels. Hinzu kommt vor allem aus Sicht beider Fanlager eine gewisse Leidenschaft, die einem solchem Spiel dann auch die nötige Prise Schärfe verleiht, die man aus Sicht des Mainzer Trainers aber nicht unterschätzen sollte: "Am Samstag kommt die Emotionalität mit Blick auf das Derby dazu, darauf müssen wir uns mental vorbereiten", so Schwarz.

    Lauterns Zielstrebigkeit gegen die Mainzer Grundprinzipien

    Durchaus angetan zeigte sich Sandro Schwarz am heutigen Donnerstag von Lauterns Entwicklung der ersten vier Saisonspiele. "Kaiserslautern ist seit vier Spielen im Ligabetrieb, sie haben auch von ihrer Spielweise her einen ordentlichen Start hingelegt. Da ist eine klare Struktur, eine klare Handschrift zu erkennen. Sie haben eine sehr zielstrebige Mannschaft, die gute Angriffe nach vorne startet. Und auf links hat der FCK mit Pick einen sehr guten 1:1 Spieler. Wir sind dahingehend auf alles vorbereitet".


    Den Mainzern selbst stehen auf Basis ihrer sommerlichen Vorbereitungen gleich drei Grundformationen zur Verfügung. Trainer Sandro Schwarz bereitete seinen Kader flexibel auf eine spielerische Umsetzung in der Raute, in einem 4-4-2 oder einem 4-2-3-1 vor. Viel wichtiger sei es laut Schwarz jedoch die "gewohnten Prinzipien auf den Platz" zu bekommen. Dabei geht es vor allem um die notwendige Intensität und Energie, "dann besitzen wir eine gewisse Qualität", so Schwarz. Sauber und konsequent verteidigen und direkt den Zug zum Tor entwickeln, das wird die Mainzer Devise am Samstag sein. "In den Phasen, in denen wir den Ball haben wird es wichtig sein sehr zielgerichtet aufzutreten, und nach Ballverlust sofort in die Umschaltbewegung reinkommen". Dass die Mainzer diese Partie als Favorit bestreiten werden, steht nicht nur für Sascha Hildmann außer Frage: "Wir sind uns der Favoritenrolle bewusst und wollen das genauso auf dem Platz zeigen",lässt Schwarz kaum Zweifel an der eindeutigen Rollenverteilung.


    Der Pokal schreibt seine eigenen Gesetze, diese Regel lernt jeder fußballbegeisterte Fan recht früh. Auch Sandro Schwarz weiß um die Energie, die der Pokal aber letztlich auch die Kulisse in Kaiserslautern entwickeln kann: "Wir wollen komplett gegen die Dynamik steuern, die Pokalspiele manchmal entwickeln können".


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Florian Dick: "Der 1. FC Kaiserslautern ist der englischste Klub in Deutschland."

    Hans Sarpei auf Twitter: Relegation 2013: Der Moment, wo ganz Deutschland zum Fan des 1. FC Kaiserslautern wird.

  • Aber ob das reicht,um die technischen Defizite gegenüber den Mainzern auszugleichen?

    Aus welchem Grund sollten wir versuchen, die technischen Defizite im Vergleich zu MZ auszugleichen? Nicht notwendig. Bringt uns auch nichts, wenn wir dann nur ein schönes Spiel machen aber trotzdem verlieren.

    Wir sollten kämpfen, uns ins Zeug legen, konzentriert arbeiten und rackern von der ersten bis zur letzten Minute. Und dann noch mind. 1 Tor mehr zu Buche stehen haben. Das. Würde. Genügen.

    Negative Emotionen schreien uns an.

    Positive Gefühle flüstern nur.

  • Allzu warm wird es laut Wetterbericht nicht. Das erhöht die Chance den erforderlichen körperlichen Aufwand möglichst über die ganze Distanz bringen zu können. Das sollte uns zumindest etwas in die Karten spielen

    Optimismus ist ein Schlüsselfaktor der Resilienz

  • dieser Satz würde Hildmann nie über die Lippen kommen, selbst wenn wir gegen Viktoria Köln antreten : "Wir sind uns der Favoritenrolle bewusst und wollen das genauso auf dem Platz zeigen",lässt Schwarz kaum Zweifel ......



    Gegen Mainz könnte was drin sein, da es deren erstes Pflichtspiel ist, Stammspieler mit Verletzungen..schauen wir mal...es darf nur kein 2.Hoffenheim geben mit Abschlachtung wie letztes Jahr

  • Ich will das Spiel gewinnen, sagt unser Trainer.... Das ist doch mal ne Ansage. So soll es sein wenn es uffem Betze zur Sache geht-- Ich sag unsere Jungs überraschen die Meenzer und gewinnen das Spiel....

    Wir kommen wieder....:schild: