Kein Sieger im Südwestderby: FCK und Waldhof trennen sich 1:1

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    Kein Sieger im Südwestderby: FCK und Waldhof trennen sich 1:1

    Das diesjährige Südwestderby zwischen dem FCK und Waldhof Mannheim ist friedlich geblieben. Einen Sieger wollte dieses packende Duell aber auch nicht finden.


    Satte 18 Jahre nach dem letzten Aufeinandertreffen zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem SV Waldhof Mannheim stand am heutigen Sonntag das Südwestderby wieder einmal auf dem Programm. 36.766 Zuschauern sahen ein packendes, intensives und zweikampfstarkes Derby, welches allerdings nach 90 MInuten keinen Sieger finden wollte.

    Packendes Derby in Halbzeit eins

    FCK-Cheftrainer Sascha Hildmann vertraute seiner Siegerelf aus dem Auswärtsspiel in Zwickau. "Never change a winning team" also. Neu im Kader war am heutigen Derbysonntag Neuzugang und Stürmer Lucas Röser. Und der Betzenberg legte zu Beginn sowohl auf den Rängen als auch auf dem Platz stimmungsvoll los. Obwohl sich die Roten Teufel in den ersten Minuten ein leichtes Übergewicht erspielten, mussten sie bereits trotzdem nach 10 Minuten einem Rückstand hinter her laufen. Sulejmani flankte von den rechten Seite und fand den mitgelaufenen Korte, der aus gut 10 Metern unbedrängt in den Lautrer Kasten köpfte.


    Der FCK brauchte einige Minuten, um sich zu fangen, den Rückstand zu verpacken und dann wieder Richtung gegnerisches Tor zu marschieren. In der 34. Minute belohnte sich der FCK nach einem von Manni Starke getretenen Eckball - Innenverteidiger Kevin Kraus stieg hoch und köpfte zum 1:1 Ausgleich ein. Mit dem 1:1 gingen beide Mannschaften in die Kabine: Die Mannheimer zeigten sich in Halbzeit eins vor allem effizient, die erste und einzige Torchance reichte zur Führung. Die Lautrer waren feldüberlegen und glichen dann auch verdientermaßen aus.

    Offenenes Visier auf beiden Seiten - Debüt fur Lucas Röser

    In Halbzeit zwei ging es auf beiden Seiten offensiv weiter, sowohl der FCK als auch Mannheim erspielten sich immer wieder gefährliche Torchancen. Auf Lautrer Seite war es Christian Kühlwetter, der einen direkten Zweikampf gegen Mannheims Torhüter Königsmann verlor. Auf der Gegenseite war es Diring, der den Jubelschrei schon auf den Lippen hatte. Doch Kevin Kraus war zur Stelle und kratzte den Ball von der Linie. Ab der 70. Minute war dann auch auf beiden Seiten spürbar, dass die Kräfte allmählich nachlassen. Läufe und Sprints wurden immer anstrengender, Zweikämpfe unkonzentrierter und Torschüsse unplatzierter. Trotz einer letzten Drangphase beider Mannschaften ab der 80. Minute wollte weder den Roten Teufeln noch den Waldhöfern ein zweites Tor gelingen.


    1. FC Kaiserslautern - SV Waldhof Mannheim 1:1 (1:1)


    Kaiserslautern: Grill - Schad, Kraus, Matuwila, Hercher - Bachmann - Thiele, Sickinger ('68 Skarlatidis), Starke ('74 Röser), Pick - Kühlwetter


    Mannheim: Königsmann - Marx, Schultz, Seegert, Conrad - Christiansen, Schuster - Deville, G. Korte ('51 Ferati), Diring ('85 Dos Santos) - Sulejmani ('27 Koffi)


    Tore:

    0:1 Korte (10. Minute)

    1:1 Kraus (34. Minute)


    Kartenvergabe:

    Kraus, Kühlwetter | Conrad


    Zuschauer:

    36.766

    __________________

    Einzigartig: "Unsere Fans sind die besten"



    Am Ende des Südwestderby reichte es zu einem gerechten 1:1 Remis. So sahen es auch die beteiligten Trainer und Spieler. Wir haben die Stimmen zum Spiel zusammengefasst.


    Das heutige Südwestderby zwischen dem FCK und Waldhof Mannheim nahm schnell Fahrt auf. Die Waldhöfer erwischten mit der schnellen Führung zwar den besseren Start, ließen im weiteren Verlauf der Partie vor allem aufgrund mangelnder Ballsicherheit deutlich nach. "Wir sind mit einem Traumtor fantastisch ins Spiel gekommen. Ich hätte mir dann aber gewünscht, dass wir dann ballsicherer sind", beschrieb auch Waldhofs Trainer Trares die erste Hälfte des Spiels. Der FCK kämpfte sich nach dem Rückstand zurück und zwang Mannheim mit seinem schnellen Umschaltspiel immer wieder zu Fehlern. Folgerichtig dann auch der Ausgleich in der 34. Minute. Endlich ein Standardtor für die Roten Teufel. "Das 1:1 fiel dann auch verdient", so Trares.


    Auch FCK-Cheftrainer Sascha Hildmann sah eine "sehr gute erste Hälfte". Der FCK kombinierte sich immer wieder durch die Defensivreihen der Mannheimer, doch am gegnerischen 16er endeten viele der Lautrer Offensivversuche aufgrund mangelnder Effektivität: "Was Effektivität heißt hat uns Waldhof vorgemacht: Flanke, Kopfball, Tor", so Hildmann. Dass der Ausgleichstreffer durch Kevin Kraus ausgerechnet nach einem Standard fiel, stimmte den Trainer besonders zufrieden. "Ich bin froh, dass wir endlich mal mit einem Standard ein Tor erzielt haben".


    Innenverteidiger Kevin Kraus, mit dem Spiel in Zwickau nun zum zweiten Mal in Folge in der Lautrer Startelf, war beim 0:1 nicht fehlerfrei, brachte die Roten Teufel mit seinem Tor zurück ins Spiel und kratzte in der zweiten Hälfte noch eine sicher geglaubtes Tor für Mannheim von der Linie. "Es war ein aufreibendes Spiel. Die Atmosphäre vor, während und nach dem Spiel findet man nicht so oft in Deutschland", so Kraus nach dem Spiel. Auch Kraus sah die letzten 25 Minuten des Spiels nicht mehr so stark. "Wir waren zu passiv, haben zu viel zugelassen und Mannheim dadurch stark gemacht. In der ein oder anderen Situation hatten wir Glück". Am Ende sah auch der Innenverteidiger ein gerechtes Remis.

    Zahlreiche Großchancen in Halbzeit zwei

    Die größeren Torchancen bot eindeutig die zweite Hälfte. Nach einem "beinahe-Eigentor" der Mannheimer hatte dann auch noch Christian Kühlwetter die 2:1 Führung auf dem Fuß, scheiterte allerdings an Keeper Königsmann. "Warum geht so ein Ding nicht rein?" fragte sich Sascha Hildmann. "Es hat einfach nicht sollen sein", beantwortete sich der Trainer seine Frage selbst. Doch nach dieser Drangphase der Lautrer ließen spätestens ab der 70. Minute die Kräfte auf Seiten des FCK nach. "Ab der 65. Minute haben wir den Faden verloren, Mannheim ist stärker geworden und hat uns ihre große Qualität gezeigt. Wir haben dann Glück, dass wir nicht in Rückstand geraten. Am Ende ist es ein gerechtes Ergebnis", beschreibt Sascha Hildmann seine Eindrücke der letzten 20-25 Minuten. Auch Trares sah seine Mannschaft in den letzten Minuten der Partie vorne. "Mit drei Großchancen zum Schluss musst du das Ding eigentlich knacken. Letztendlich sind aber auch wir zufrieden mit dem 1:1 hier auf dem Betzenberg", resümierte Mannheimer Trainer.

    Großes Lob für die Fans

    Gute 36.000 Zuschauer haben heute den Weg ins Fritz-Walter-Stadion gefunden und für eine tolle Stimmung gesorgt. "Das macht eine Menge Spaß" gab Kevin Kraus nach der Partie zu Protokoll und fügte an: "Solche Fans sind einzigartig. Man muss sich vorstellen, das hier ist die 3. Liga, das macht einen schon stolz". Auch Sascha Hildmann ließ es sich am Ende der heutigen der Pressekonferenz nicht nehmen, seinen Dank an die Lautrer Fangemeinde zu richten. "Unsere Fans sind die besten! Unsere Fans haben heute eine fantastische Stimmung gemacht, eine überragende Choreo gezeigt. Ich hatte mehrmals Gänsehaut".


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Florian Dick: "Der 1. FC Kaiserslautern ist der englischste Klub in Deutschland."

    Hans Sarpei auf Twitter: Relegation 2013: Der Moment, wo ganz Deutschland zum Fan des 1. FC Kaiserslautern wird.

  • Ein dummes Gegentor und dann eine wirklich gute Hz reichen nicht zum Sieg. Mal wieder. Am Ende dann sogar noch gierigere Mannheimer. Da passt dann auch der Abpfiff ohne Nachspielzeit.

    Tja... bin etwas ernüchtert

    "Die Menschen wissen im Moment nicht wohin mit ihrer Liebe. Sie möchten dafür wenigstens ab und zu ein Fußballküsschen bekommen. Dafür werden sie den Klub weiterhin unterstützen müssen, auch in holprigen Zeiten" !! (Marcel Reif, kicker, 10.10.16)

  • Weg mit dem, nach 65 Minuten gab es von uns nichts mehr zu sehen.

    Antworten auf das was sich bei uns an Problemen spielerisch, konditionell und taktisch stellt und seit über einer Saison hinzieht kann er ganz offensichtlich nicht geben...

    Marcel Reif: "Im Fußball ist es, zumindest bei mir, anders als in der Liebe: Man verliebt sich einmal - und diese Liebe hält. Um wen ich weine? Um den Verein meiner Kindheit, meiner Jugend, meines Lebens, um den 1. FC Kaiserslautern."

  • War im großen und ganzen wieder zu wenig. Die Mannschaft ab der 70. Minuten Platt. Vielleicht erkennt der ein oder andere da ein Muster. Gegen einen guten Gegner kannst du da mal kurz 3 Tore kriegen.


    Glückwunsch an Mannheim 22 Spiele ohne Niederlage Saisonübergreifend natürlich.

    Einmal editiert, zuletzt von TuxRacer ()

  • dass muss das letzte spiel für hildmann gewesen sein.

    waldhof bestimmt bei uns das tempo und wir können nicht dagegen halten.


    hz 2 war ne frechheit was wir da geboten haben,denn es gab keine zuordnung mehr.

  • Mit korte und sulejmani hätte waldhof verdient gewonnen. Waren die bessere Mannschaft

    16.05.2019 - R.I.P 1.FC Kaiserslautern - R.I.P Anstand, Werte und Moral


    01.09.2019 - Der Tag, an dem ich mein Fantum aufgegeben habe

  • Zweite Halbzeit war grauenhaft. Ich verstehe das nicht. Da spielen wir so eine geile erste Halbzeit und dann bauen wir in Durchgang zwei so enorm ab. Ab Minute 70 war das Team stehend k.o.


    Ein Spiel geht 90 Minuten plus x oder?

  • Wer an diesem Trainer weiter festhält, dem ist nicht mehr zu helfen. Herr Becca reagieren Sie!!


    Ziehen Sie alle Kreditzusagen zurück, wenn man an diesem lächerlichen Amateurtrainer festhält. Ich zähle auf Sie!

    16.05.2019 - R.I.P 1.FC Kaiserslautern - R.I.P Anstand, Werte und Moral


    01.09.2019 - Der Tag, an dem ich mein Fantum aufgegeben habe

  • dank der Länderspielpause wäre nun etwas Zeit, die komplette Abteilung "Trainer" auf den Prüfstand zu stellen, Gerry dabei definitiv ausgenommen ...

    Viva la Meckerkultur:girly2:

  • Wieder ein schwaches Heimspiel mit einem am Ende glücklichen Punktgewinn.

    Noch 5 Minuten länger und die hätten sich wieder einen gefangen.

    Eine gute Halbzeit reicht halt nicht.

    Ich frage mich, wie man als Profisportler schon immer nach 60 Minuten platt sein kann.

    Ach ja, wer keine Heimspiele gewinnt steigt in der Regel ab.

    :schal: Wer keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten. :schild:

  • Und wieder mal nicht geschafft 2 Spiele am Stück zu gewinnen und Mannheim war am Ende noch näher am Sieg dran.Das Rädchen wird sich mit Hildmann so weiterdrehen mehr als Platz 7-10 wird unter ihm nicht drin sein.

  • Stimmt aber wie es dann endet weiss man nicht. Find's trotzdem saublöd das es keine Nachspielzeit gab.

    Sehe ich auch so, dass frühzeitige Abpfeifen ohne Nachspielzeit ist ne Frechheit gewesen, kam uns aber eher entgegen, da die Truppe in den letzten 20 Minuten auf dem Zahnfleisch ging.


    Fazit: In der Vorbereitung versagt und nicht einmal das Mindeste geschafft, die Truppe fit zu bekommen. Ich könnte vor Wut explodieren.

    „Früher war der FCK zu Hause eine Macht, das Anfeuern der Fans setzte in uns Energie frei. Heute sagt man, es verursacht bei den Spielern Druck. Druck hat ein Familienvater mit Frau und drei Kindern, der 2000€ im Monat nach Hause bringt. Lautern soll nicht belasten, sondern Lust machen!" (Martin Wagner, 20.07.2019)

  • Also HZ 1 fand ich eigentlich sehr gut von uns aber was ist los mit denen? Wie kann man regelmäßig ab Minute 70 platt sein?

    Das ist doch kein Zustand...Die zweite Hälfte ging klar an Mannheim und wir treten auf der Stelle.

    Kraus Spieler des Spiels. Thiele Pick sehr engagiert. Kühlwetter hat mir heute nicht so gefallen. Tja unterm Strich war grade die Hälfte 2 sehr ernüchternd. Bei dem Fitness Zustand kann man auch vergessen dass man noch mal eine Schlussoffensive startet. Eher andersrum. Kurz vor Schluss muss man aufpassen nicht das Spiel zu verlieren....

    Jeder Traum geht mal zu Ende,
    nur WIR warten auf die Wende....

  • es glaubt doch keiner ernsthaft, dass man SH nach einen 3:5 Sieg und 1:1 Remis feuert?!

    also bei oft aller berechtigten Kritik an der Spielweise - das wird nicht passieren.

    klar 4 HS - kein Sieg. Aber sorry, das reicht nicht als Entlassungsgrund. Viele sagten doch, der Waldhof ist Favorit uns siegt gg uns... nun wurde es nur ein 1/1. SH wird auch in 2 Wochen Trainer sein.

    "Die Menschen wissen im Moment nicht wohin mit ihrer Liebe. Sie möchten dafür wenigstens ab und zu ein Fußballküsschen bekommen. Dafür werden sie den Klub weiterhin unterstützen müssen, auch in holprigen Zeiten" !! (Marcel Reif, kicker, 10.10.16)

  • Der FCK ist und bleibt ein amateuerhafter Scheissverein.

    bei allem Respekt, völlig unnötig und deplatziert, man diabolo - das macht es doch nicht besser!

    "Die Menschen wissen im Moment nicht wohin mit ihrer Liebe. Sie möchten dafür wenigstens ab und zu ein Fußballküsschen bekommen. Dafür werden sie den Klub weiterhin unterstützen müssen, auch in holprigen Zeiten" !! (Marcel Reif, kicker, 10.10.16)

  • Bei dem Fitness Zustand kann man auch vergessen dass man noch mal eine Schlussoffensive startet.

    scheint jedem zuschauer aufzufallen,aber die leute die was dagegen tun müssten,sind auf dem auge blind


    dass muss es jetzt für hildmann gewesen sein.erst 4 heimsiege in dieser runde und auch bedingt durch die

    mangelnde fitness der spieler.jetzt die länderspielpause nutzen und neuen trainerstab installieren.