Kaderdiskussion, Verträge von Leihspielern, Transferwünsche

  • Diskussionsthema zum Artikel: Zeit für Gedankenspiele: Was wird aus den FCK-Leihspielern?


    Zeit für Gedankenspiele: Was wird aus den FCK-Leihspielern?

    Die FCK-Leihspieler im Check: Sieben Leihspieler stehen bis Saisonende unter Vertrag. Beim wem stehen die Chancen auf einen Verbleib hoch?


    Der 1. FC Kaiserslautern hat den Klassenerhalt in der Tasche. Das bietet Raum, sich mit den zahlreichen Leihspielern der Roten Teufel zu beschäftigen: Zeit für (hochspekulative) Gedankenspiele samt hauseigener TB-Prognose zum Verbleib der Spieler.

    Jean Zimmer (Fortuna Düsseldorf, Leihe bis Saisonende mit Kaufoption)

    Kapitän, Identifikationsfigur, „Lautrer Bub“. Eine solche Aufbruchstimmung wie bei der Verkündung von Jean Zimmers Rückkehr nach Kaiserslautern hat man auf dem Betze schon lange nicht mehr verspürt. Zimmer verkörperte vom Start weg den so lange vermissten „Aggressive Leader“ und erhielt nach dem Amtsantritt von Marco Antwerpen auch prompt die Kapitänsbinde. Zimmer ist eines der Gesichter der am Ende doch noch erfolgreich gestalteten Rückrunde. Der FCK, damals noch in Person von Boris Notzon, konnte sich mit Fortuna Düsseldorf auf eine Kaufoption einigen. Man kann davon ausgehen, dass diese seit Monaten fest im Budget eingeplant ist, um den Kapitän auch über die Sommerpause hinaus in der Pfalz zu halten. Gegenüber dem SWR sagte Zimmer, dass er sich bisher noch gar keine Gedanken über seine Zukunft gemacht habe. „Es sind natürlich sehr viele Fragezeichen. Was meine Person betrifft, das kann ich wirklich noch nicht sagen."


    Fazit: Dass sich Zimmer voll und ganz mit dem FCK identifiziert, ist ein offenes Geheimnis. Es ist schwer vorstellbar, dass der 27-jährige nur für eine kurze "Rettungsmission" in seine alte Heimat zurückgekehrt ist. Wir sind optimistisch. Die TB-Prognose auf einen Verbleib: 90%.

    Marvin Pourié (Karlsruher SC, Leihe bis Saisonende mit Kaufoption)

    Marvin Pourié galt vor Saisonbeginn als einer der größten Hoffnungsträger, um endlich den Aufstieg anzupeilen. Dass er diese hohen Erwartungen nicht bestätigen konnte, wissen wir 37 Spieltage später alle, aber auch, dass er nicht allein dafür verantwortlich ist. Er trieb mit so mancher vergebenen Großchance die Fangemeinde des FCK mehr als nur einmal zur Weißglut. Doch Pourié ist auch ein Kämpfer, der sich aufreibt, Gegenspieler bindet und so seinen Kollegen auf dem Platz Räume verschafft. Mit zehn Toren und drei Vorlagen aus 33 Spielen trug er einen nicht unwesentlichen Teil zum Klassenerhalt bei und war oft der einzige Lichtblick in einer über weite Strecken harmlosen Offensive. Eine Rückkehr nach Karlsruhe scheint ausgeschlossen, selbst eine Vertragsauflösung steht im Raum, wobei eine solche den KSC dem Vernehmen nach eine sechsstellige Abfindungszahlung kosten würde. Pourié selbst steht einem Verbleib auf dem Betzenberg jedenfalls offen gegenüber. Im Gespräch mit "Der Betze brennt" bestätigte der Mittelstürmer, dass er sich hier pudelwohl fühle, mit dem Verein total identifiziere und schließt an: „Ich kann mir definitiv vorstellen, hier zu bleiben und auch nächstes Jahr so anzugreifen, dass wir oben mitspielen. Ich würde dann auch wirklich längerfristig hier bleiben wollen". Cheftrainer Marco Antwerpen und Geschäftsführer Sport Thomas Hengen werden sich mit dieser Personalie ganz genau befassen. Sollte sich alles in einem finanziell vertretbaren Rahmen bewegen, wird man in Kaiserslautern auch in der kommenden Saison auf Tore von Marvin Pourié hoffen.


    Fazit: Marvin Pourié ist wahrlich kein einfacher Spieler, doch mit einem Trainer, der mit ihm umgehen kann, ist er für jeden Drittligisten eine Bereicherung. Dass Antwerpen ein solcher Trainer ist, hat er nicht nur in Kaiserslautern bewiesen, sondern auch bei seiner gemeinsam Zeit mit Pourié in Braunschweig, die im Aufstieg in die 2. Bundesliga gipfelte. Die TB-Prognose auf einen Verbleib: 65%.

    Daniel Hanslik (Holstein Kiel, Leihe bis Saisonende ohne Kaufoption)

    Was für eine Bilderbuchgeschichte. Zu Beginn der Saison wurde Daniel Hanslik von vielen als Flop verschrien, doch er wurde unter Jeff Saibene auch ausschließlich im rechten Mittelfeld eingesetzt. Durch seine offensivere Positionierung unter Antwerpen avancierte Hanslik zum Leistungsträger, der die Roten Teufel mit sechs Toren in den letzten sieben Spielen nahezu im Alleingang zum Klassenerhalt schoss. Sein Stammverein Holstein Kiel steht unmittelbar vor dem Aufstieg in die 1. Bundesliga. Es ist eher unwahrscheinlich, dass man im hohen Norden noch mit Hanslik plant, doch sein starker Saisonendspurt wird den ein oder anderen Interessenten auf den Plan gerufen haben. Auch hier wird sich Thomas Hengen um einen Verbleib des Deutsch-Polen bemühen.


    Fazit: Hanslik ist zum Ende der Saison beim FCK endlich richtig angekommen. Man merkt ihm auf dem Platz an, dass er Spaß mit dieser Mannschaft und dem Trainer hat und wäre einem Verbleib sicherlich nicht abgeneigt. Entscheidend wird, welche Forderungen Holstein Kiel stellen wird und wie viele Mitbewerber sich für Hanslik positionieren. Die TB-Prognose auf einen Verbleib: 50%.

    Felix Götze (FC Augsburg, Leihe bis Saisonende ohne Kaufoption)

    Man kommt als Fan der Roten Teufel nicht daran vorbei, sich auszumalen, wie diese Saison verlaufen wäre, wenn der FCK von Anfang an einen fitten Felix Götze in seinen Reihen gehabt hätte. Der jüngere Bruder von WM-Final-Torschütze Mario Götze überzeugte sowohl in der Dreierkette als auch im zentralen Mittelfeld als Denker, Lenker und Taktgeber im Spiel der Pfälzer. Götze war neben Zimmer die wohl wichtigste Stütze im Abstiegskampf und der im Gesamtpaket vielleicht beste Fußballer dieser Liga. Im Gespräch mit SWR beteuerte Götze kürzlich erneut: „Ich fühle mich hier richtig wohl, ein geiles Stadion, geiler Verein, eine super Mannschaft - ich hatte selten so viel Spaß auf dem Platz zu stehen. Hier bleiben ist auf jeden Fall eine Option. Ich muss schauen, was für mich am besten ist und dann werde ich entscheiden".


    Fazit: Eine Verlängerung der Leihe wäre ein Meilenstein für die Ambitionen des 1. FC Kaiserslautern, doch die starken Leistungen Götzes blieben selbstverständlich nicht unbemerkt. Ein gesunder und fitter Felix Götze wird sich wohl auch in der Bundesliga bei seinem Stammverein FC Augsburg wieder durchsetzen können. Die Chancen, Götze auch nach dem Spiel gegen den SC Verl noch einmal im rot-weißen Trikot zu sehen, sind leider minimal. Die TB-Prognose auf einen Verbleib: 10%.

    Anas Ouahim (SV Sandhausen, Leihe bis Saisonende mit Kaufoption)

    Hier scheiden sich die Geister. Anas Ouahim gelang es die FCK-Fans mit starken Dribblings und genialen Pässen zu begeistern. Allerdings trieb er diese mit unnötigen Ballverlusten und fehlendem Auge für den Mitspieler auch mindestens genauso oft zur Verzweiflung. Ouahim zählt unbestreitbar zu den spielstärksten Spielern in der 3. Liga und konnte sich auch durch kämpferische Qualitäten auszeichnen, weshalb er unter Antwerpen meist gesetzt war. Sollte die mit Sandhausen vereinbarte Kaufoption mit der finanziellen Kaderplanung vereinbar sein, stehen die Zeichen wohl auf Verbleib.


    Fazit: Marco Antwerpen ist ein Befürworter Ouahims und wird aller Voraussicht nach den Wunsch äußern, die Kaufoption zu ziehen, um den 23-jährigen Deutsch-Marokkaner dauerhaft an den FCK zu binden. Die TB-Prognose auf einen Verbleib: 80%.

    Marvin Senger (FC St. Pauli, Leihe bis Saisonende ohne Kaufoption)

    Marvin Senger kam als gänzlich unbeschriebenes Blatt am letzten Tag der Wintertransferperiode in die Pfalz, um die Kaderbreite in der Defensive zu verstärken. Bei seinem Debüt für die Roten Teufel konnte der 21-jährige mit einer Monster-Grätsche gegen Waldhof Mannheim umgehend die Herzen der FCK-Anhänger für sich gewinnen. Kurz darauf gelang es ihm, sich in der Startelf festzuspielen und er wusste dort auch meist zu überzeugen. Obwohl er in den vergangenen beiden Spielen gegen den KFC Uerdingen und Viktoria Köln nur als Joker zum Einsatz kam, wird man Senger wohl nicht kampf- und kommentarlos nach St. Pauli zurückkehren lassen. Eine feste Verpflichtung oder zumindest eine weitere Leihe wäre ein wichtiger erster Baustein für den Kader der neuen Saison - auch in Hinblick auf die U23-Regel. Es ist schwer vorherzusehen, wie in Hamburg mit dem 1,93 Meter großen Verteidiger geplant wird. Ein Verbleib wäre definitiv wünschenswert.


    Fazit: Senger hat genau das geliefert, was sich jeder abgebende Verein von einem Leihspieler erhofft. Er konnte reichlich Spielpraxis sammeln und dabei obendrein gute Leistungen zeigen. Der FC St. Pauli wird ganz genau abwägen, ob man Senger für den Zweitliga-Kader der kommenden Saison einplant oder ob man ihn ein Jahr vor Vertragsende verkaufen wird. Die TB-Prognose auf einen Verbleib: 30%.

    Adam Hlousek (FC Viktoria Pilsen, Leihe bis Saisonende mit Kaufoption)

    Mit großen Erwartungen kehrte Adam Hlousek nach neun Jahren zurück auf den Betzenberg. Mit massig Erstliga- und Champions League-Erfahrung sollte der 32-jährige Tscheche als Führungsspieler fungieren. Unter Boris Schommers und Jeff Saibene war Hlousek auch über lange Strecken der Saison klar gesetzt. So beteuerte er auch Mitte Januar noch gegenüber der "Rheinpfalz", dass er unbedingt in Kaiserslautern bleiben wolle. Unter Marco Antwerpen verlor er allerdings nicht nur seinen Platz in der Startelf, sondern auch im Kader. Lediglich viermal stand der Routinier unter Antwerpen auf dem Spielfeld und konnte dabei lediglich mit seinem Treffer gegen Unterhaching glänzen.


    Fazit: Hlousek wird in den Planungen von Antwerpen und Hengen keine Rolle spielen und zumindest vorerst zum FC Viktoria Pilsen zurückkehren. Die TB-Prognose auf einen Verbleib: 5%.


    Quelle: Treffpunkt Betze

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    Diskussionsthema zum Artikel: Kaderplanung: Antwerpen will etablierte Stammkräfte halten

    Kaderplanung: Antwerpen will etablierte Stammkräfte halten

    Die Saison ist noch nicht abgeschlossen, die Kaderplanung läuft allerdings schon auf Hochtouren. Marco Antwerpen will sich vor allem im defensiven Kopfballspiel verstärken.


    Als der vorzeitige Klassenerhalt noch in weiter Ferne stand, haben wir bereits in unserer April-Analyse die Stärken, Fähigkeiten und die Tatsache, warum FCK-Cheftrainer Marco Antwerpen so gut zum Betzenberg passt, hervorgehoben. Mit dem Erreichen des Klassenerhalts steht fest, dass sich Antwerpens erfolgsabhängiger Vertrag um ein weiteres Jahr bis zum Sommer 2022 verlängert. Wie der 49-jährige im Gespräch mit der Rheinpfalz mitteilt, zieht es ihn sogar aus dem Hotel in eine eigene Wohnung. "Ich richte mich länger ein", lautet Antwerpens Ansage.

    Viel Arbeit in Sachen 'Kaderplanung'

    Obwohl die Saison noch nicht beendet ist, arbeiten Thomas Hengen und Marco Antwerpen bereits am Kader für die kommende Spielzeit. 13 Spielerverträge laufen aus. Wer von den sieben Leihspielern gehalten werden kann und wer den Verein im Sommer wieder verlässt, steht noch nicht fest. Zuvor müssen Gespräche mit den Vereinen, den Beratern und letztlich auch den Spielern selbst geführt werden. "Solche Gespräche dauern auch mal länger als ein oder zwei Tage", so Antwerpen gegenüber der Rheinpfalz. Behalten möchte das Trainerteam unbedingt Felix Götze, Jean Zimmer und Marvin Senger. Alle drei bringen laut Antwerpen die nötige spielerische Qualität und Leidenschaft, sich für den FCK einzusetzen, mit.


    Für den Cheftrainer, der seit dem 01. Februar im Amt ist geht es darum, "den Stamm, der sich herauskristallisiert hat, der in der Lage ist, Spiele zu gewinnen und eingespielt ist" zu behalten. Mit Blick auf die neue Drittliga-Saison wollen die Roten Teufel jedoch auch frische Spieler von außen dazu holen, die wissen, "auf was sie sich einlassen", äußert Antwerpen im Gespräch mit der Bild-Zeitung. Komplett muss der neue Kader zu Beginn der Saisonvorbereitung am 14. Juni allerdings noch nicht sein. Antwerpen erwartet aufgrund der Corona-Pandemie, dass sich der Transfermarkt erst spät in Bewegung setzen wird. "Auf einen guten Spieler warte ich auch mal gerne", verrät er Cheftrainer im Gespräch mit der Rheinpfalz.

    Der FCK benötigt mehr Kopfballstärke

    Gehalten werden soll auch Hendrick Zuck, dessen Vertrag im Sommer ausläuft und den Antwerpen zum Linksverteidiger umfunktionierte. "Er ist ein sehr cleverer Spieler, taktisch sehr variabel und enorm wichtig für die Kabine", lautet Antwerpens Analyse über den gebürtigen Püttlinger. Ein Fragezeichen setzt Antwerpen hinter den Verbleib von Stürmer Marvin Pourié. Pouriés Vertrag beim Karlsruher Sportclub läuft noch bis zum Sommer 2022. Auch wenn derzeit nach Angaben des Kicker-Magazins eine 6-stellige Abfindung im Raum steht, scheint eine Rückkehr zum KSC eher unwahrscheinlich. Und erst dann "müssen wir uns klar darüber sein, ob wir ihn weiterhin halten wollen", erklärt der Cheftrainer gegenüber der Rheinpfalz.


    Potenziale sieht Antwerpen in der kommenden Saison vor allem im Kopfballspiel. Während viele andere Mannschaften über gefährliche Standardsituationen punkten, erzielten die Roten Teufel in den vergangenen Wochen viele Tore aus dem Spiel heraus. Deswegen sieht das Trainerteam besondere Bedarfe im defensiven Kopfballspiel, verbunden mit körperlicher Robustheit und Führungsqualität. Antwerpen wünscht sich einen "Leader, der den ganzen Laden zusammenhält".

    "Eine ganze Region lebt diesen Verein"

    Trotz seiner kurzen Amtszeit hat Antwerpen in Kaiserslautern bereits sehr viel Anerkennung erfahren. Er spürt, dass sich eine ganze Region nach erfolgreicheren Zeiten sehnt. Seine Aufgabe bleibt für ihn jedoch weiterhin eine große Herausforderung. Antwerpen will vorangehen und den FCK wieder näher an eine mögliche Rückkehr in die zweite Liga führen. Er ist jedoch vor allem von dem Weg, den er gemeinsam mit seinem Co-Trainer Frank Döpper und seiner Mannschaft einschlägt, vollends überzeugt. Dazu gehört auch der Zusammenhalt, der sich in den vergangenen Wochen entwickelt hat. "Jeder Fan wartet darauf, dass es hier Kontinuität gibt, einen Zusammenhalt zwischen sportlicher Führung, Aufsichtsrat, Fans, aber auch Sponsoren. Dann kannst du auch erfolgreich sein", gibt Antwerpen im Gespräch mit der Rheinpfalz den Weg vor.


    Apropos Fans: Für die Anhänger der Roten Teufel hat der 49-jährige noch ein ganz besonderes Lob zum Saisonabschluss. "Wie wir bei den Anfahrten zu den Spielen oder auf Rückfahrten empfangen oder vor den Trainingseinheiten gepusht wurden, was da auf den Straßen los war, das ist sehr beeindruckend. Da sage ich aus allen Richtungen ein dickes Dankeschön. Ihr habt uns sehr geholfen und wir hoffen, dass wir euch in der neuen Saison auch viel zurückzahlen können".


    Quelle: Treffpunkt Betze

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    Diskussionsthema zum Artikel: FCK-Kaderplanung: Der nächste große Umbruch?

    FCK-Kaderplanung: Der nächste große Umbruch?

    Rund ein Dutzend Spieler werden den FCK im Sommer aller Voraussicht verlassen. Es bahnt sich ein erneut großer Kaderumbruch an. Ein Überblick.


    Die Saison 2020-21 ist erst seit wenigen Tagen beendet und schon läuft die Kaderplanung für die kommende Spielzeit auf Hochtouren. Das ist bei der kurzen Sommerpause auch nicht verwunderlich. Marco Antwerpen und Frank Döpper laden die Roten Teufel bereits am 14. Juni zum Trainingsauftakt ein. Um die Kaderplanung bis dahin bestmöglich zu gestalten, verzichten Thomas Hengen und Marco Antwerpen gar auf einen Sommerurlaub. Wir geben euch hier einen aktuellen Überblick über die wahrscheinlichen Abgänge und Planstellen.

    13 Verträge laufen aus

    Wie vor dem letzten Heimspiel gegen Verl angekündigt, verabschiedete der 1. FC Kaiserslautern nach Saisonende alle Leihspieler und Spieler mit auslaufenden Verträgen. Dies war allerdings nicht mit endgültigen Entscheidungen über die Zukunft der Spieler verbunden. In der Zwischenzeit haben mit Lukas Gottwalt und Simon Skarlatidis bereits zwei Spieler ihren Weggang vom FCK eigenständig via Instagram kommuniziert. Innenverteidiger Gottwalt verwies trotz seiner langwierigen Verletzungspause auf „vier unglaublich schöne und lehrreiche Jahre“, nach denen er „den Verein immer im Herzen behalten“ wird. Skarlatidis, der im Sommer 2019 von den Würzburger Kickers zum Betze wechselte, verwies in seinem persönlichen Post darauf, dass er mit „vielen Erwartungen und Hoffnungen zum FCK gekommen“ sei, diese jedoch „aufgrund von verschiedenen Ereignissen leider nicht“ umsetzen konnte.


    Auch beim ehemaligen Mannschaftskapitän Carlo Sickinger stehen die Zeichen auf Abschied. Der 23-jährige wechselte im Alter von 14 Jahren ins Nachwuchsleistungszentrum am Fröhnerhof. Im Dezember 2018 schaffte er unter dem damaligen Cheftrainer Sascha Hildmann den Sprung in die Profimannschaft. Nach Informationen mehrere Medienportale wird der gebürtige Karlsruher den Betzenberg im Sommer ablösefrei verlassen. Wohin sein Weg führt, ist indes noch nicht bekannt.


    Anders gestaltet sich die Situation bei Linksverteidiger Hendrick Zuck, dessen Vertrag ebenfalls ausläuft. Marco Antwerpen sieht in Zuck einen „sehr cleveren und taktisch variablen Spieler“, der auch in der Kabine vorangeht und dort eine enorm wichtige Rolle spielt. Zuck selbst möchte seinen Vertrag verlängern und den FCK wieder in höhere Tabellenregionen führen. Hier bahnt sich also eine Vertragsverlängerung an.


    Daneben laufen die Verträge von Dylan Esmel und Anil Aydin aus. Ob Marco Antwerpen künftig mit den beiden jungen Talenten plant, ist nicht bekannt. Abgänge scheinen hier jedoch wahrscheinlich zu sein.

    Sieben Leihspieler: Wer geht, wer bleibt?

    Am Samstag wurden zudem die sieben Leihspieler (Zimmer, Hlousek, Pourié, Götze, Hanslik, Senger, Ouahim), die noch bis zum 30. Juni unter Vertrag stehen, verabschiedet. Marco Antwerpen würde, wenn es nach ihm ginge, auf alle Fälle Jean Zimmer, Felix Götze und Marvin Senger halten. Alle drei bringen "Qualität in den Kader" und die "Leidenschaft, sich für diesen Verein einzusetzen", wird der Cheftrainer im Gespräch mit der Rheinpfalz zitiert. Während bei Zimmer und Ouahim aufgrund der bestehenden Kaufoptionen die Chancen auf einen Verbleib am größten stehen, dürften alle anderen – wie den bisherigen Verlautbarungen und Stimmen in den sozialen Medien zu entnehmen ist - den FCK wieder verlassen. Möglicherweise haben sich Daniel Hanslik, Felix Götze und Marvin Senger deswegen bereits via Instagram für die Zeit am Betzenberg bedankt und verabschiedet.


    Die Kaufoption nicht ziehen werden die Roten Teufel im Falle Adam Hlouseks. Der 32-jährige Linksverteidiger spielte unter Marco Antwerpen kaum noch eine Rolle und wird im Sommer zu seinem Verein Viktoria Pilsen zurückkehren. Völlig offen hingegen ist die Personalie Marvin Pourié. Der 30-jährige besitzt noch einen gültigen Vertrag beim Karlsruher Sportclub. Allerdings wollen sowohl Spieler als auch Verein die Zusammenarbeit vorzeitig beenden. Im letzten Heimspiel gegen Verl fehlte Pourié laut Angaben des SWR aufgrund von Disziplinlosigkeiten, die der Stürmer selbst inzwischen via Instagram dementierte. "Wie und wo es für mich weiter geht, das wird man sehen", lässt Pourié alle Möglichkeiten offen. Konkret für oder gegen Pourié haben sich bisher weder Antwerpen noch Hengen ausgesprochen.

    Die Suche nach defensiven Leadern

    Die vakanten Positionen für die neue Spielzeit sind bereits bekannt. Dem SWR zufolge sucht der FCK neben zwei Innenverteidigern einen defensiven Mittelfeldspieler. Zu oft wirkte die Abwehrreihe der Roten Teufel brüchig, unkonzentriert und an manchen Tagen nicht einmal drittligareif. "Wir wollen hinten einen Leader haben, der in Schlussphase Dinge organisiert, der der verlängerte Arm auf dem Platz ist", äußert sich Marco Antwerpen im Gespräch mit dem SWR. Weitere Potenziale sieht Antwerpen in der kommenden Saison vor allem im Kopfballspiel. Während viele andere Mannschaften über gefährliche Standardsituationen punkten, erzielten die Roten Teufel in den vergangenen Wochen viele Tore aus dem Spiel heraus. Deswegen sieht das Trainerteam besondere Bedarfe im defensiven Kopfballspiel, verbunden mit körperlicher Robustheit.


    Sollten Marvin Pourié und Daniel Hanslik den Verein tatsächlich verlassen, müssten sich die Roten Teufel zusätzlich noch in der Offensive verstärken. "Wenn du in Kaiserslautern spielst, dann weißt du, dass du zuhause eine gewisse Intensität an den Tag legen musst. Wir wollen ein aggressives, forderndes und aktives Auftreten", verkündet Thomas Hengen die Attribute, die Neuzugänge unbedingt mitbringen müssen.


    Auf Thomas Hengen und Marco Antwerpen warten spannende Wochen. Einerseits muss es ihnen gelingen, den aufgeblähten Kader zu verkleinern, gleichzeitig jedoch auch "den Stamm, der sich herauskristallisiert hat, der in der Lage ist, Spiele zu gewinnen" zu behalten. Vor dem Hintergrund der finanziellen Möglichkeiten kommt dieses Vorhaben wieder einmal einer Mammutaufgabe gleich. Mit rund einem Dutzend an Abgängen steigt die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Kaderumbruchs.


    Quelle: Treffpunkt Betze

  • Ich nutze mal den neuesten Artikel für einen neuen Thread rund um das Thema Kaderplanung, Transferwünsche und Saisonbereitung (Saison 2021-22).


    Zur Info:


    - Trainingsbeginn: 14. Juni

    - Saisonstart: 23. - 26. Juli


    Im aktuellen Kader stehen wie oben beschrieben sieben Leihspieler unter Vertrag, zudem laufen sechs weitere Verträge aus (Hainault, Skarlatidis, Zuck, Sickinger, Aydin, Esmel).


    Den mittlerweile stark veralteten Thread "Wer verstärkt uns nächste Saison" schließe ich in diesem Zusammenhang auch.

    Florian Dick: "Der 1. FC Kaiserslautern ist der englischste Klub in Deutschland."

    Hans Sarpei auf Twitter: Relegation 2013: Der Moment, wo ganz Deutschland zum Fan des 1. FC Kaiserslautern wird.

  • Ich bin mir sicher dass viele Spieler sich bereits mit ihrer Zukunft beschäftigt haben bevor der Klassenerhalt gesichert war. Deswegen würde ich auf die Aussagen von einigen, gerne beim FCK bleiben zu wollen, mir nicht all zu viele Hoffnungen machen.

  • Sehe ich auch so - wenn man Götze gesehen hat im Fernsehen, haben seine Augen eher bei der Dortmunder und Münchener Vergangenheit gefunkelt ;) Klar steht er zum Verein, aber es ist doch eines Klar bei ihm: Er ist gekommen um Fit zu werden und Spielpraxis zu sammeln. Seine Leistungen werden vielen höherwertigen Vereinen nicht entgangen sein. Wir bekommen und das ist Fakt einfach nur noch mittelmäßige 3-Liga Kicker unter Vertrag. Und die Tendenz geht ja schon eher dahin, dass wir uns in der RL bedienen müssen oder eben Spieler ausleihen.


    Kein Geld - Kein Busniness auf dem Betze. Wissen wir alle.

  • Zu Götze, er kann Bundesliga spielen wieso sollte er Interesse haben nächstes Jahr bei uns noch zu sein? Selbst wenn wir den Geldfaktor ignorieren kannst du ihm keine Perspektive geben.

    Vergisst Sprüche wie Meisterprüfung von TH etc.

    Ich denke Es gibt sicherlich viele ähnliche Spieler wie Götze die man auch ausleihen könnte. Schauen wir mal was da heraus kommt

  • Götze ist viel zu gut für die dritte Liga. Was vielleicht denkbar wäre ist, dass er nochmal ausgeliehen wird, um Spielpraxis zu sammeln. Immerhin war er lange verletzt und ob er gleich eine Option für die erste Mannschaft von Augsburg ist, weiß ich nicht. Das ist aber mehr Wunschdenken. Gefühlt wird er leider gehen. Von seinem Bewegungsablauf und seiner Ballsicherheit erinnert er an Kadlec. Waren dass noch Zeiten :schal:

  • Naja, so stark war dann auch wieder nicht. Also ich glaube dass die erste Liga für ihn noch etwas zu früh kommt. Ein mittlerer Zweitligaverein wäre für ihn der logische nächste Schritt. Denn eines ist auch klar: Zweite Liga ist vom Tempo her schon was ganz anderes als Drittligagebolze. Und ein weiteres Jahr Erste Liga auf der Bank rumhocken wird ihn nicht weiterbringen. Der Kerl braucht jetzt Spiele Spiele Spiele und je höher der Verein spielt, desto stärker die Konkurrenz und desto eher sieht er sich auf der Auswechselbank wieder.

  • Diskussionsthema zum Artikel: Kaderplanung: Antwerpen will etablierte Stammkräfte halten


    Kaderplanung: Antwerpen will etablierte Stammkräfte halten

    Die Saison ist noch nicht abgeschlossen, die Kaderplanung läuft allerdings schon auf Hochtouren. Marco Antwerpen will sich vor allem im defensiven Kopfballspiel verstärken.


    Als der vorzeitige Klassenerhalt noch in weiter Ferne stand, haben wir bereits in unserer April-Analyse die Stärken, Fähigkeiten und die Tatsache, warum FCK-Cheftrainer Marco Antwerpen so gut zum Betzenberg passt, hervorgehoben. Mit dem Erreichen des Klassenerhalts steht fest, dass sich Antwerpens erfolgsabhängiger Vertrag um ein weiteres Jahr bis zum Sommer 2022 verlängert. Wie der 49-jährige im Gespräch mit der Rheinpfalz mitteilt, zieht es ihn sogar aus dem Hotel in eine eigene Wohnung. "Ich richte mich länger ein", lautet Antwerpens Ansage.

    Viel Arbeit in Sachen 'Kaderplanung'

    Obwohl die Saison noch nicht beendet ist, arbeiten Thomas Hengen und Marco Antwerpen bereits am Kader für die kommende Spielzeit. 13 Spielerverträge laufen aus. Wer von den sieben Leihspielern gehalten werden kann und wer den Verein im Sommer wieder verlässt, steht noch nicht fest. Zuvor müssen Gespräche mit den Vereinen, den Beratern und letztlich auch den Spielern selbst geführt werden. "Solche Gespräche dauern auch mal länger als ein oder zwei Tage", so Antwerpen gegenüber der Rheinpfalz. Behalten möchte das Trainerteam unbedingt Felix Götze, Jean Zimmer und Marvin Senger. Alle drei bringen laut Antwerpen die nötige spielerische Qualität und Leidenschaft, sich für den FCK einzusetzen, mit.


    Für den Cheftrainer, der seit dem 01. Februar im Amt ist geht es darum, "den Stamm, der sich herauskristallisiert hat, der in der Lage ist, Spiele zu gewinnen und eingespielt ist" zu behalten. Mit Blick auf die neue Drittliga-Saison wollen die Roten Teufel jedoch auch frische Spieler von außen dazu holen, die wissen, "auf was sie sich einlassen", äußert Antwerpen im Gespräch mit der Bild-Zeitung. Komplett muss der neue Kader zu Beginn der Saisonvorbereitung am 14. Juni allerdings noch nicht sein. Antwerpen erwartet aufgrund der Corona-Pandemie, dass sich der Transfermarkt erst spät in Bewegung setzen wird. "Auf einen guten Spieler warte ich auch mal gerne", verrät er Cheftrainer im Gespräch mit der Rheinpfalz.

    Der FCK benötigt mehr Kopfballstärke

    Gehalten werden soll auch Hendrick Zuck, dessen Vertrag im Sommer ausläuft und den Antwerpen zum Linksverteidiger umfunktionierte. "Er ist ein sehr cleverer Spieler, taktisch sehr variabel und enorm wichtig für die Kabine", lautet Antwerpens Analyse über den gebürtigen Püttlinger. Ein Fragezeichen setzt Antwerpen hinter den Verbleib von Stürmer Marvin Pourié. Pouriés Vertrag beim Karlsruher Sportclub läuft noch bis zum Sommer 2022. Auch wenn derzeit nach Angaben des Kicker-Magazins eine 6-stellige Abfindung im Raum steht, scheint eine Rückkehr zum KSC eher unwahrscheinlich. Und erst dann "müssen wir uns klar darüber sein, ob wir ihn weiterhin halten wollen", erklärt der Cheftrainer gegenüber der Rheinpfalz.


    Potenziale sieht Antwerpen in der kommenden Saison vor allem im Kopfballspiel. Während viele andere Mannschaften über gefährliche Standardsituationen punkten, erzielten die Roten Teufel in den vergangenen Wochen viele Tore aus dem Spiel heraus. Deswegen sieht das Trainerteam besondere Bedarfe im defensiven Kopfballspiel, verbunden mit körperlicher Robustheit und Führungsqualität. Antwerpen wünscht sich einen "Leader, der den ganzen Laden zusammenhält".

    "Eine ganze Region lebt diesen Verein"

    Trotz seiner kurzen Amtszeit hat Antwerpen in Kaiserslautern bereits sehr viel Anerkennung erfahren. Er spürt, dass sich eine ganze Region nach erfolgreicheren Zeiten sehnt. Seine Aufgabe bleibt für ihn jedoch weiterhin eine große Herausforderung. Antwerpen will vorangehen und den FCK wieder näher an eine mögliche Rückkehr in die zweite Liga führen. Er ist jedoch vor allem von dem Weg, den er gemeinsam mit seinem Co-Trainer Frank Döpper und seiner Mannschaft einschlägt, vollends überzeugt. Dazu gehört auch der Zusammenhalt, der sich in den vergangenen Wochen entwickelt hat. "Jeder Fan wartet darauf, dass es hier Kontinuität gibt, einen Zusammenhalt zwischen sportlicher Führung, Aufsichtsrat, Fans, aber auch Sponsoren. Dann kannst du auch erfolgreich sein", gibt Antwerpen im Gespräch mit der Rheinpfalz den Weg vor.


    Apropos Fans: Für die Anhänger der Roten Teufel hat der 49-jährige noch ein ganz besonderes Lob zum Saisonabschluss. "Wie wir bei den Anfahrten zu den Spielen oder auf Rückfahrten empfangen oder vor den Trainingseinheiten gepusht wurden, was da auf den Straßen los war, das ist sehr beeindruckend. Da sage ich aus allen Richtungen ein dickes Dankeschön. Ihr habt uns sehr geholfen und wir hoffen, dass wir euch in der neuen Saison auch viel zurückzahlen können".


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Florian Dick: "Der 1. FC Kaiserslautern ist der englischste Klub in Deutschland."

    Hans Sarpei auf Twitter: Relegation 2013: Der Moment, wo ganz Deutschland zum Fan des 1. FC Kaiserslautern wird.

  • Potenziale sieht Antwerpen in der kommenden Saison vor allem im Kopfballspiel. Während viele andere Mannschaften über gefährliche Standardsituationen punkten, erzielten die Roten Teufel in den vergangenen Wochen viele Tore aus dem Spiel heraus. Deswegen sieht das Trainerteam besondere Bedarfe im defensiven Kopfballspiel, verbunden mit körperlicher Robustheit und Führungsqualität.

    antwerpen scheint bei uns mit zu lesen

  • Man muss nun wirklich nicht selbst Fußball gespielt zu haben um zu sehen dass diese Mannschaft was Kopfballspiel und Höhenluft angeht falsch zusammengestellt ist. Winkler der dafür geholt wurde eine einzige Enttäuschung, das ist die Position mit dem größten Bedarf, das sieht jeder Laie. Im Mittelfeld tummeln sich auch nur Zwerge, das Fehlen eines Leaders neben Zimmer, wenn er bleibt, hat Antwerpen ebenso ausgemacht....

  • Beitrag von Ostalb-Devil ()

    Dieser Beitrag wurde von Michael aus folgendem Grund gelöscht: Inhalte sind bereits oben drüber im Artikel benannt. ().
  • Pourie würde ich versuchen einen leistungsbezogenen Vertrag von einem Jahr mit der Option zur Verlängerung bei X absolvierten Spielen zu geben.

    Bei Hanslik, sehe ich die Chance das wenn Kiel aufsteigen sollte er zum Verkauf angeboten wird, dann liegt es am FCK und vor allem an Hanslik ob es bei uns weitergeht oder nicht.

    Zimmer würde ich auf alle Fälle versuchen an den Verein zu binden.

    Götze werden wir nicht halten können, ich würde an seiner Stelle wahrscheinlich auch versuchen mindestens in der 2. Liga unterzukommen.

    Senger könnte ich mir vorstellen das es was werden kann, würde ich auch begrüßen.

    Hlouseck würde ich ziehen lassen, der hat sein Zenit überschritten und wäre max. als Backup zu gebrauchen.


    Bei den anderen wird man sehen, wäre nicht übel aber meiner Meinung nach auch nicht lebensnotwendig.


    Als Neuzugang würde ich mir eine Rückholaktion von Thiele wünschen, nicht weil er jetzt der große Goalgetter ist, aber durch seine Laufwege und seine Schnelligkeit könnte ich mir gut vorstellen das er für unsere Mannschaft sehr wertvoll werden könnte.

    Pick halte ich auch für nicht realistisch.

    In der Innenverteidigung muss unbedingt nachgebessert werden, da beißt die Maus keinen Faden ab.

    Im Mittelfeld würde ich noch schauen das ich einen Mann bekomme der die Spitze bedienen kann.

    Auf jeden Fall würde ich versuchen den Stamm einigermaßen zusammen zu halten, dann hätten wir seit langer Zeit endlich mal ein halbwegs eingespieltes Team, und das ist verdammt viel mehr Wert als der ein oder andere teure Neuzugang.

    Wir kommen wieder!
    :schild:

  • Als Neuzugang würde ich mir eine Rückholaktion von Thiele wünschen, nicht weil er jetzt der große Goalgetter ist, aber durch seine Laufwege und seine Schnelligkeit könnte ich mir gut vorstellen das er für unsere Mannschaft sehr wertvoll werden könnte.

    der flurfunk meldet,gestern nachmittag sollen antwerpen und döpper in der lautrer fußgängerzone

    zufällig auf t.thiele getroffen sein.

  • Auf jeden Fall würde ich versuchen den Stamm einigermaßen zusammen zu halten, dann hätten wir seit langer Zeit endlich mal ein halbwegs eingespieltes Team, und das ist verdammt viel mehr Wert als der ein oder andere teure Neuzugang.

    Das wünschen wir uns schon seit Jahren, leider funktionierte dies nicht, weil ??????

    Ideal wäre natürlich, wenn M.Antwerpen ganz konkrete Vorstellungen hat bzgl. Spielern, die er unbedingt halten möchte und denen, welche keine Rolle mehr spielen werden. Ganz wichtig, dass ganz gezielt Verstärkungen gefunden werden müssen. Hoffentlich wird dies alles eine lösbare Sache für T.Hengen und S.O.Voigt. Letztendlich wird das zur Verfügung stehende Geld garantiert nicht reichen, um alle Wünsche zu erfüllen !

    Da ist es natürlich sehr schade, dass die Spieler, welche abgegeben werden, kaum Einnahmen bringen werden. Falls Röser (und andere nicht Stammspieler) wieder bezahlt werden muss(müssen), ist auch eine Menge Geld bereits verplant, welches sonst wo fehlt ! (Danke für nichts Herren Notzon, Bader etc.).

    Ob die Herren Götze, Senger, Pourie, Hanslik und mögliche Neuzugänge ihre Gehaltsvorstellungen erfüllt bekommen, kann ich mir kaum vorstellen ?????

    koha

  • "Ausleihen" von Spielern kann aber nicht unser Zukunftsmodell sein!!!

    Der Verein ist aber finanziell nicht in der Lage Spieler einer gewissen Qualität längerfristig zu verpflichten. Ich glaube schon, dass man den Kader mit diesen Spielern spürbar aufwerten kann. Ich denke zwei bis drei dieser Leihspieler pro Saison können der Mannschaft durchaus weiterhelfen. Auch wenn die Fluktuation auf diesen Positionen dann natürlich höher ist. Es braucht dazu auch Entscheidungsträger, die diese Spieler vor Vertragsabschluss eingehend prüfen um die Ausfallquote zu minimieren (im Idealfall 0). Marco Antwerpen traue ich durchaus zu dies zu bewerkstelligen.

    Der Rest des Kaders sollte dann aber tatsächlich fix sein um hier mehr als nur eine kurzfristige Planung hinzubekommen.

    Optimismus ist ein Schlüsselfaktor der Resilienz

  • Ich würde auch Pourie halten. Er hat trotz 11 Tore fast immer den nötigen Einsatz gezeigt. Ist anspielbar, kann den Ball gut verarbeiten und weiterleiten. Und wenn er seine Top-Chsncen nur gemacht hätte, wären woll 20+ anstatt 11 Tore auf seinem Konto stehen.


    Bei Götze, Zimmer, Hanslik und Pourie müssen wir kaum diskutieren. Die haben uns in der Rückrunde aus der Scheiße geholt.


    Mit dem neuen sportlich Verantwortlichen sehe ich etwas entspannt in die Zukunft und bin schon richtig heiß auf die neue Saison.

  • Ausleihen, kaufen, behalten?.....Vergessen wir erst mal nicht, dass bei dem Kader ohne Mithilfe der Konkurrenz der Abstieg dicke drin war. Nimmt man die Leihen weg siehts da gaaanz düster aus!

    Wir brauchen dringend eine fest verpflichtete Stammmannschaft die einen Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen kann. Diese mit Leihen zu verstärken ist ok, aber der Rumpf muss passen.

    :bier:Kingloius