Beiträge von Gerrit1993

    Diskussionsthema zum Artikel: "Ich hätte allen den 'Lucky Punch' gegönnt"


    "Ich hätte allen den 'Lucky Punch' gegönnt"

    Der FCK hat das beste Heimspiel seit langer Zeit abgeliefert, nur der Sieg fehlte am Ende. Trotzdem konnten alle Beteiligten dem 0:0 gegen Ingolstadt einiges Positives abgewinnen.


    "Sch...", entfuhr es Sascha Hildmann, als er das Spielfeld in Richtung Mixedzone verließ. Nicht etwa, weil das Spiel heute so schlecht gewesen war. Im Gegenteil. Die Roten Teufel begeisterten heute phasenweise die rund 17.000 Zuschauer im Fritz-Walter-Stadion. Einzig und allein die Tore fehlten am Ende. "Wir haben heute ein sehr engagiertes Spiel abgeliefert. Leider sind die Chancen nicht hineingegangen. Aber auch Ingolstadt hatte immer wieder gefährliche Aktionen", sagte Hildmann nach der Partie.

    Hildmann lobt die Betze-Atmosphäre: "Ich hätte es allen so sehr gewünscht"

    Insbesondere vom Lautrer Publikum war Sascha Hildmann heute sehr angetan. "Das Publikum hat uns heute so wahnsinnig unterstützt, der Funke ist übergesprungen. Deswegen hätte ich mir heute so sehr für alle einen 'Lucky Punch' gewünscht. Das wäre so geil gewesen. Dann gehen hier alle aus dem Sattel und du hast die typische alte Betze Atmosphäre", so Hildmann. „Nicht alle“, warf Ingolstadt Trainer Saibene scherzhaft ein.


    Der Lautrer Coach ist sich aber auch sicher: "Wenn wir so weiter auftreten, dann werden wir noch einige Spiele gewinnen".


    Kurioses erlebte Hildmann in der 24. Spielminute. Nach einem fragwürdigen Foulpfiff gegen Manni Starke sprang Hildmann etwas impulsiv aus seiner Coaching-Zone und sah - das neue Regelwerk macht es möglich - die gelbe Karte. "Ich war ganz perplex als der Schiedsrichter mit der gelben Karte auf mich zu kam", scherzte der Trainer nach dem Spiel. "Ich bin eben ein emotionaler Trainer, gestikuliere schon mal mit den Armen. Hier offenbar etwas zu viel", so Hildmann weiter.

    Kühlwetter lobt das Team - Schad sieht bessere Mannschaft als letztes Jahr

    Einer der auch heute wieder sehr umtriebig war, war Christian Kühlwetter. Der Angreifer haderte zwar mit der ein oder anderen verpassten Möglichkeit, ergänzte aber direkt: "Eigentlich ist der Punkt zu wenig, aber ich bin trotzdem sehr stolz auf die Mannschaft. Wir sind sehr viel gerannt und haben heute gezeigt, dass wir Fußball spielen können".


    So sah es auch Dominik Schad. "Im Großen und Ganzen nehmen wir den Punkt mit, auch wenn wir heute gerne gewonnen hätten. Am Samstag geht es weiter. Ich denke, es ist schon jetzt eine andere Mannschaft auf dem Platz zu erkennen als letztes Jahr", so Schad.

    Kapitän Hemlein kämpferisch: "Du musst es einfach erzwingen"

    Christoph Hemlein war mit der Leistung der Mannschaft ebenso zufrieden, wenngleich natürlich auch er lieber gewonnen hätte. "Besser wäre es gewesen, wenn wir gewonnen hätten. Wir hätten den Sieg mehr als verdient gehabt. Aber wenn wir so weiter machen, dann werden wir noch einige Punkte holen", sagte Hemlein nach dem Spiel in der Mixedzone. Die Stimmung war dabei ganz nach Hemleins Geschmack. "Wir müssen begreifen, was mit diesen Leuten im Rücken möglich ist. Wir müssen es einfach erzwingen, den Ball noch über die Linie drücken. Dann ist hier sehr viel möglich", so der Kapitän der Roten Teufel.


    Torhüter Lennart Grill stand heute gleich mehrfach im Blickpunkt. Zum einen, weil er erneut mit einigen sehr starken Paraden den Lautrer Kasten sauber hielt. Zum anderen, weil er in der 52. Minute den Ball knapp außerhalb des Platzes aufnahm und mit einer gelben Karte wohl noch glücklich davon kam. "Eigentlich dachte ich auch immer, dass es Rot gibt, wenn ich wirklich außerhalb die Hand nehme", konnte Grill nach dem Spiel schon darüber lachen. "Im Endeffekt hatten wir hier dann Glück. Ich hätte mir in den Arsch gebissen, wenn ein Tor gefallen wäre", so der Lautrer Keeper.

    Saibene sieht gerechtes Unentschieden - Hildmann will fokusiert nach Münster fahren

    Ingolstadts Trainer Jeff Saibene zeigte sich am Ende mit dem 0:0 zufrieden. "Wir haben jetzt 7 Punkte auf dem Konto. Man darf nicht vergessen, wie jung diese Mannschaft ist. Es war heute ein Spiel auf Augenhöhe, von daher bin ich zufrieden", so der Luxemburger nach dem Spiel.


    Sascha Hildmann sieht seine Mannschaft indes auf dem richtigen Weg. "Ich habe ja immer gesagt, dass wir die Jungs hier ankommen lassen müssen. Die Entwicklung der Mannschaft ist gut und das wollen wir so beibehalten. Am Samstag wollen wir wieder erfolgreich sein", zeigte sich Hildmann fokusiert.


    Am Samstag wartet mit Preußen Münster das nächste schwere Auswärtsspiel auf den FCK.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: #FCKFCI: Gegen die Schanzer die Festung Betzenberg wiedereröffnen!


    #FCKFCI: Gegen die Schanzer die Festung Betzenberg wiedereröffnen!

    Auf in die englische Woche: Heute Abend trifft der FCK auf den FC Ingolstadt. Dabei erwartet die Pfälzer die erste Herkulesaufgabe der noch jungen Saison.


    Ein Jahr, zwei Monate, zwei Wochen und drei Tage ist er jetzt her. Die Rede ist vom 13. Mai 2018. Es ist der Tag, an dem der 1. FC Kaiserslautern zum vorerst letzten Mal ein Zweitligaspiel absolvieren durfte. Heute, gut ein Jahr später, schreiben wir den 3. Spieltag der zweiten Drittligasaison des FCK. Gegner damals wie heute: Der FC Ingolstadt. Und damit noch nicht genug der Parallelen. Die damalige Partie wurde vom Essener Schiedsrichter Sven Waschitzki gepfiffen. Und auch am heutigen Abend wird es der 32-jährige sein, der um 19 Uhr die Partie anpfeift. Der Lautrer Anhang hätte sicher nichts dagegen, wenn auch das Ergebnis dem von 2018 ähnlich sein würde. Damals gewann der FCK mit 3:1.

    Die Lage vor dem Spiel

    Vor drei Tagen konnte der FCK mit einem 3:1 bei der SG Sonnenhof Großaspach den ersten Sieg der Saison einfahren. Dabei zeigte sich die Mannschaft von Sascha Hildmann gegenüber der Auftaktpartie gegen Unterhaching zielstrebiger, spielte sich viele Chancen heraus, verpasste es aber frühzeitig, den Sieg unter Dach und Fach zu bekommen. Trotzdem reichte es am Ende zu einem hochverdienten Sieg, womit der FCK jetzt bei vier Punkten aus den ersten beiden Spielen steht.


    Die Partie gegen die Schanzer bildet den Auftakt einer Reihe von schweren Partien. Nächsten Samstag muss der FCK nach Münster, ehe dann das Derby im Pokal gegen Mainz 05 ansteht.


    Der Gegner aus Bayern konnte gar die maximale Punkteausbeute einfahren. Gewannen die Schanzer am 1. Spieltag noch dank zweier Eigentore mit 2:1 gegen Jena, besiegten sie vor drei Tagen Mitabsteiger Duisburg mit 3:2. Der FCK sollte also auf der Hut sein.

    Unsere Roten Teufel

    Carlo Sickinger, der gegen Großaspach wieder in der Innenverteidigung auflief, musste während des Spiels verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Zwar bestätigten sich die schlimmsten Befürchtungen nicht, allerdings ist ein Einsatz heute Abend weiterhin fraglich, Sickingers Knöchel ist geprellt.


    Ansonsten muss Sascha Hildmann weiter auf die Langzeitverletzten Spalvis, Esmel und Botiseriu verzichten. Simon Skarlatidis soll am Mittwoch wieder ins Mannschaftstraining einsteigen, bei Lukas Gottwalt und Janek Sternberg dauert die Genesung noch etwas länger.

    Unser Gegner

    Der FC Ingolstadt 04, 2015 noch in die 1. Liga aufgestiegen, musste letzte Saison nur ein Jahr nach dem FCK, den bitteren Gang in die 3. Liga antreten. Als neuer Trainer wurde Jeff Saibene installiert, der bei Arminia Bielefeld schon reichlich Zweitliga-Erfahrung sammeln konnte. Mit 18 Abgängen gab es bei den Schanzern einen großen Aderlass, dieser wurde allerdings mit lediglich fünf externen Neuzugängen kompensiert. Darunter befindet sich zum Beispiel der erfahrene Maximilian Beister, der von Ligakonkurrent Uerdingen losgeeist werden konnte.


    Ob Beister allerdings spielen können wird, ist mehr als fraglich. Er ist ebenso angeschlagen wie Maximilian Wolfram.


    Auch das ein oder andere bekannte Gesicht wird morgen auf dem Betzenberg erwartet: Marcel Gaus, von 2013-2017 Spieler auf dem Betzenberg, ging mit Ingolstadt in die 3. Liga und auch der ehemalige Lautrer Keeper Marco Knaller steht noch in Ingolstadts Kader.

    Daten, Fakten und Statistiken

    • 10 Mal standen sich der FCK und der FCI bislang in Pflichtspielen gegenüber. Sechs FCK Siegen stehen drei Unentschieden gegenüber. Lediglich einmal, am 12. Dezember 2014, gingen die Roten Teufel am Ende als Verlierer vom Platz.
    • Zum ersten Mal findet diese Begegnung in Liga drei statt.
    • Zu Hause ist der FCK gegen Ingolstadt noch ungeschlagen (10:3 Tore).
    • Im Mai 2015 verpasste der FCK mit einem 1:1 zu Hause gegen Ingolstadt am letzten Spieltag den Aufstieg in die 1. Liga. Mit dabei damals: Tobias Sippel, Dominik Heintz, Kerim Demirbay, Willi Orban und Armin Younes.

    Stimmen zum Spiel

    FCK-Trainer Sascha Hildmann: „Ingolstadt hatte einen optimalen Start. Sie sind sehr spielstark, was wir von Anfang an unterbinden müssen. Wir wollen selbst Druck aufbauen, sie früh attackieren und unser schnelles Umschaltspiel auch morgen wieder dagegensetzen. Wir wollen Ingolstadt schlagen."


    Ingolstadt-Trainer Jeff Saibene: „Lautern ist mit vier Punkten aus zwei Spielen auch gut in die Saison gestartet. Wir haben uns eine super Ausgangslage erspielt und wollen jetzt nachlegen.“

    Faninfos

    14.918 Tickets waren bis gestern Abend verkauft, es besteht also noch reichlich Luft nach oben. Tickets sind an den Tageskassen erhältlich. Die Stadiontore öffnen 1,5 Stunden vor Spielbeginn, also um 17:30 Uhr. Mehr Infos findet ihr hierzu auf www.fck.de. Das Spiel wird ausschließlich bei Magenta Sport übertragen werden.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Mutig und druckvoll in die englische Woche - Sickinger fraglich


    Mutig und druckvoll in die englische Woche - Sickinger fraglich

    Nach dem Sieg gegen Großaspach geht es für den FCK morgen schon mit einem Heimspiel weiter. Mit Ingolstadt wartet ein echter Brocken auf die Pfälzer.


    Zeit, sich über den ersten Saisonsieg zu freuen hatte der FCK eigentlich nicht. Vor den Roten Teufeln liegt nämlich eine englische Woche, die es in sich hat. Nur drei Tage nach dem erfolgreichen Gastspiel in Aspach wartet morgen um 19 Uhr Zweitligaabsteiger FC Ingolstadt auf den FCK. Für das Spiel sind bislang 14.918 Tickets verkauft worden, was sicherlich auch an der Anstoßzeit liegt. Schiedsrichter der Partie wird Sven Waschitzki sein. Kurios: Waschitzki pfiff auch das letzte Spiel der Lautrer gegen Ingolstadt am 13. Mai 2018. Die Pfälzer gewannen 3:1. Es war der bislang letzte Auftritt des Fritz Walter Klubs in der 2. Bundesliga.

    FCK wahrscheinlich wieder im 4-1-4-1 - Einsatz von Sickinger weiter ungewiss

    Im Auswärtsspiel gegen Großaspach stellte Sascha Hildmann sein System um, stellte sein präferiertes 4-4-2 in ein 4-1-4-1 um. Mit Erfolg. Die Mannschaft agierte zielstrebig und mutig, so wie vom Trainer gewünscht. Manfred Starke durfte dabei erstmals von Beginn an ran, Christian Kühlwetter ließ sich weiter zurückfallen. Ein Modell auch für das Ingolstadt-Spiel? Geht es nach Sascha Hildmann durchaus. "Wir haben das gegen Großaspach sehr gut gemacht. Es ist noch nicht ganz ausgemacht, aber ich denke, dass wir auch gegen Ingolstadt so beginnen werden", ließ Hildmann durchblicken. Mit Blick auf das Aspach-Spiel hob Hildman Christian Kühlwetter und Manni Starke hervor. "Ihr Zusammenspiel hat mir sehr gut gefallen. Kühli kann gerne immer so brummen", scherzte der Coach.


    Fraglich ist weiterhin der Einsatz von Carlo Sickinger, der gegen Großaspach ausgewechselt werden musste. Zwar gab Hildmann Entwarnung, dass es nichts Schlimmes bei Sickinger sei, allerdings müsse man noch abwarten, ob ein Einsatz möglich sei. "Ich möchte nämlich nur Spieler auf dem Platz haben, die zu 100% fit sind", so der Trainer. Ausfallen werden definitiv weiter Simon Skarlatidis, der am Mittwoch ins Training einsteigen soll, Lukas Gottwalt und Janek Sternberg.

    "Früh attackieren und Druck aufbauen"

    Mit dem FC Ingolstadt erwartet die Pfälzer schon am 3. Spieltag ein richtiger Brocken. Der Zweitligaabsteiger hat seine beiden ersten Saisonspiele jeweils knapp gewonnen und wird top motiviert auf den Betzenberg fahren. "Ingolstadt hatte einen optimalen Start. Sie sind sehr spielstark, was wir von Anfang an unterbinden müssen. Wir wollen selbst Druck aufbauen, sie früh attackieren und unser schnelles Umschaltspiel auch morgen wieder dagegensetzen. Wir wollen Ingolstadt schlagen", sagte Sascha Hildmann nach dem Gegner gefragt.


    Die Pressekonferenz im Videostream:


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: #SGAFCK: Auf dem Dorf den ersten Saisonsieg einfahren


    #SGAFCK: Auf dem Dorf den ersten Saisonsieg einfahren

    Das erste Auswärtsspiel der Saison führt den FCK in die Provinz nach Großaspach. Die Schwaben vergeigten ihren Saisonauftakt, die Roten Teufel müssen dennoch auf der Hut sein.


    Sie kennen den Gegner bestens. Sie wissen, wie er Fußball spielt. Und dennoch behält der 2. Spieltag auch für die ehemaligen Aspacher, Trainer Sascha Hildmann und Philipp Hercher, einige Überraschungen parat. Sei es der Zustand des Geläufs, auf dem am letzten Wochenende der Fußball „Schweigepflicht“ hatte und Andrea Berg ihr Heimspielkonzert gab. Oder die Temperaturen, die beide Mannschaften wie im letzten Jahr vor Herausforderungen stellen könnte. Ausreden dürfen das freilich nicht sein, so sieht es auch Sascha Hildmann.

    Die Lage vor dem Spiel

    Das 1:1 zum Auftakt gegen Unterhaching wurde allenthalben gemischt aufgenommen. Sicherlich kein Traumstart, aber eben auch kein Fehlstart. Ohnehin kann erst nach ein paar Wochen von Saisonstart gesprochen werden.


    Großaspach dagegen musste direkt zum Start eine herbe Pleite wegstecken. 1:4 hieß es am Ende gegen Zweitliga-Absteiger MSV Duisburg. Dabei sollten sich die Lautrer von dem Ergebnis nicht blenden lassen. Lange Zeit waren die Schwaben mit den Meiderichern auf Augenhöhe, hatten sogar Chancen zur Führung, ehe Duisburg sie dann binnen sechs Minuten auseinandernahm.

    Unsere Roten Teufel

    Sascha Hildmann kann gegen seinen Ex-Klub erstmals auf Innenverteidiger José Matuwila zurückgreifen, der gegen Unterhaching noch gesperrt war und bei Hildmann gesetzt ist. Zum Lazarett dazugesellt hat sich unglücklicherweise Theodor Bergmann, der mit einem Magen-Darm-Virus definitiv ausfällt. Simon Skarlatidis und Lukas Gottwalt benötigen noch Zeit, auch Janek Sternberg fehlt weiter verletzungsbedingt. Kandidaten für die erste Elf sind durchaus die Neuzugänge Manfred Starke und Andri Bjarnason, die nach ihrer Einwechslung gegen Unterhaching das Spiel merklich belebten.

    Unser Gegner

    Dass die Roten Teufel morgen überhaupt auf die SG Sonnenhof Großaspach treffen, danach sah es vergangene Saison nicht immer aus. Am Ende hätte es sicherlich kaum knapper sein können. Lediglich durch das Torverhältnis waren die Schwaben am Ende besser als der FC Energie Cottbus und konnten somit in der 3. Liga verbleiben.


    Acht externe Neuzugänge konnte Großaspach verpflichten, darunter die Offensivkraft McKinze Gaines, der aus Darmstadt losgeeist werden konnte, dessen Einsatz wegen Knöchelproblemen aber fraglich ist. Auch auf Neuzugang Imbongo Boele, der direkt im ersten Spiel treffen konnte, sollte der FCK ein Auge haben.

    Zudem fallen bei Großaspach die Spieler Joel Gerezgiher und Jonas Meiser aus.

    Daten, Fakten und Statistiken

    • Erst zweimal trafen der FCK und Sonnenhof Großaspach in Pflichtspielen aufeinander, beide Duelle fanden letzte Saison statt. Das Hinspiel, das ebenfalls am 2. Spieltag stattfand, endete 1:1, das Rückspiel auf dem Betzenberg konnte der FCK mit 2:0 gewinnen.
    • FCK-Trainer Sascha Hildmann war von 2017 bis Oktober 2018 Trainer in Aspach, Philipp Hercher kam vor drei Wochen ebenfalls vom Dorfklub.

    Stimmen zum Spiel

    FCK-Trainer Sascha Hildmann: „Ich kenne die Mannschaft ja bestens. Wir dürfen uns von dem 1:4 nicht blenden lassen. Sie haben viele schnelle Spieler, hatten auch ihre guten Momente gegen Duisburg. Wir wissen also um ihre Stärke, sind aber gut vorbereitet."


    Großaspach Trainer Oliver Zapel: „Von Kaiserslautern dürfen wir natürlich viel erwarten, sie werden von Beginn an versuchen uns das Leben schwer zu machen. Aber auch wir wollen uns vor einer tollen Kulisse als frecher Gegner präsentieren. Ich freue mich riesig auf Samstag!“

    Faninfos

    Anpfiff in der mechatronik Arena in Großaspach ist um 14:00 Uhr. Der FCK rechnet mit rund 3.000 Anhängern, Restkarten sind vor Ort verfügbar. Mehr Infos für Auswärtsfahrer findet ihr unter www.fck.de . Die Partie wird ausschließlich über Magenta Sport zu empfangen sein.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: FCK vor Großaspach: Alle Gegebenheiten annehmen


    FCK vor Großaspach: Alle Gegebenheiten annehmen

    Das erste Auswärtsspiel der Saison führt die Roten Teufel zum Ex-Klub von Trainer Sascha Hildmann nach Aspach. Der Coach will dabei etwaigen Widerständen trotzen.


    1.524 Karten hat der FCK an seine Fans stand heute verkauft, mit ca. 3000 Lautrern rechnet der Verein. Mannschaft, Trainerteam und Fans werden wohl heiße Temperaturen erwarten."Wir müssen mit diesen Bedingungen leben. Wir werden deswegen nicht unsere Herangehensweise ändern, wir wollen erfolgreich sein", wollte Sascha Hildmann keine Ausreden gelten lassen. Allerdings wirke sich die Hitze auf das Training aus. "Jeder Trainer im Leistungsbereich muss die Temperaturen ernst nehmen. Wir haben jetzt fast nur morgens trainiert. Ich hoffe, dass es am Samstag vielleicht nicht ganz so heiß wird".

    Bergmann fällt aus - Matuwila von Anfang an

    Der Kader wird dabei ähnlich aussehen wie im Auftaktsspiel gegen Unterhaching. Allerdings muss Sascha Hildmann auf eine weitere Alternative im Mittelfeld verzichten. Theo Bergmann, der an einem Magen-Darm Virus laboriert, wird definitiv ausfallen. Dagegen ist Innenverteidiger Joe Matuwila wieder einsatzbereit, nachdem er seine Gelb-Rot Sperre aus der vergangenen Saison abgesessen hat. "Joe wird beginnen", ließ Hildmann an dieser Personalie keinen Zweifel. Ansonsten wollte er sich nicht die Aufstellungskarten schauen lassen. "Es ist immer möglich, dass die Abwehr, das Mittelfeld oder der Sturm in anderer Besetzung antritt", scherzte Hildmann.

    Großaspach ist bestens bekannt: "Wir sind gut vorbereitet"

    Großaspach verlor sein Auftaktsspiel 1:4 gegen Duisburg, war mit dem 2. Liga Absteiger aber lange auf Augenhöhe. Auch deshalb will Hildmann den Gegner nicht unterschätzen. "Ich kenne die Mannschaft ja bestens. Wir dürfen uns von dem 1:4 nicht blenden lassen. Sie haben viele schnelle Spieler, hatten auch ihre guten Momente gegen Duisburg. Wir wissen also um ihre Stärke, sind aber gut vorbereitet".


    Jemand, der Großaspach ebenfalls bestens kennt, ist Neuzugang Philipp Hercher, der erst vor wenigen Wochen vom "Dorfklub" in die Pfalz wechselte. Diesen Vorteil möchte Sascha Hildmann ausnutzen. "Natürlich habe ich mich mit Philipp ausgetauscht", sagte Hildmann, der dem Flügelspieler gleichzeitig ein ordentliches Debüt gegen Unterhaching bescheinigte.

    Ungewisse Platzverhältnisse dank Andrea Berg - "Ich hoffe, sie haben den Platz erneuert"

    Kurioses spielt sich derweil abseits des Platzes ab. Nicht nur, dass die Pfälzer schon letztes Jahr am 2. Spieltag nach Aspach mussten - Trainer der Aspacher war damals übrigens noch Sascha Hildmann - letztes Jahr spielte unmittelbar davor Andrea Berg ihr "Heimspiel" Konzert im Großaspacher Stadion. So nun auch dieses Jahr, letzte Woche stieg das Konzert. Sascha Hildmann ist deshalb auch auf diese Widrigkeiten vorbereitet. "Letztes Jahr war das mehr Sand als Fußballplatz. Ich hoffe, sie haben alles erneuert. Aber wir sind auch darauf vorbereitet, kein Kurzpassspiel spielen zu können. Wir müssen es nehmen, wie es kommt", so der Lautrer Coach.


    Die Presekonferenz im Videostream:


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Sascha Hildmann: "Auf dem schnellsten Wege zum Torabschluss"


    Sascha Hildmann: "Auf dem schnellsten Wege zum Torabschluss"

    Über Taktik und den neuen Kader: FCK-Cheftrainer Sascha Hildmann im großen zweiteiligen Exklusivinterview mit unserer Redaktion.


    Teil 2 des großen Interviews mit Sascha Hildmann: Wir sprachen mit dem Lautrer Coach über den Saisonstart gegen Unterhaching, seine taktische Philosophie und über seinen Werdegang als Trainer.


    Treffpunkt Betze: Sascha, 1:1 hieß es zum Saisonauftakt gegen Unterhaching. Die Reaktionen waren bei allen Beteiligten zwiegespalten. Wie zufrieden warst du mit dem Spiel, gerade mit Hinblick auf die Saisonvorbereitung?


    Sascha Hildmann: Die Einsatzbereitschaft hat gestimmt. Die Mannschaft wollte. Was mir gefehlt hat, war ein Stück weit der Mut im Spielaufbau, im eigenen Ballbesitz noch mehr auf Lücke zu laufen und sich anzubieten.


    Man muss aber auch bedenken, dass es das erste Spiel war. Wir haben gegen eine sehr gute Mannschaft aus Unterhaching gespielt, die mit Sicherheit noch gegen andere Mannschaften punkten wird. Wenn der Fehler beim 1:1 nicht passiert, gewinnen wir das Spiel wahrscheinlich. Insbesondere die letzten 20 Minuten haben mir gefallen, da haben wir Druck aufgebaut, Ecken erspielt und die Westkurve war voll da. Darauf müssen wir aufbauen.


    Defizite haben wir sicher noch in der Präzision im Passspiel. Wir haben Unterhaching des Öfteren im Mittelfeld die Bälle geklaut, doch leider kam der Pass in die Spitze zu ungenau. Wenn diese Pässe ankommen, dann laufen Timmy Thiele oder Christian Kühlwetter allein auf das Tor zu und können treffen. Hier müssen wir noch besser werden. Was mir auch noch fehlt ist eine Portion Cleverness. Unterhaching hat mindestens drei Mal gefährliche Aktionen von uns mit einem taktischen Foul unterbunden. So etwas müssen wir auch tun. Hier liegt noch Arbeit vor uns.


    Treffpunkt Betze: Wie bewertest du die Leistung der Neuzugänge in diesem Zusammenhang?


    Sascha Hildmann: Man hat schon gemerkt, dass sie innerlich etwas angespannt waren. Das ist ja aber auch völlig normal vor dem ersten Spiel auf dem Betze. Sie müssen ja ein Gefühl entwickeln für diese Masse an Zuschauern, für das Spiel mit der Mannschaft. Ich war mit allen zufrieden. Sie brauchen aber noch Zeit und von mir werden sie die auch bekommen.


    Treffpunkt Betze: Unterhaching war offensiv sehr zielstrebig, hatte viel Ballbesitz. Die Defensive wirkte zeitweise etwas überfordert, hatte Abstimmungsprobleme.


    Sascha Hildmann: Unterhaching hatte zwei bis drei gute Möglichkeiten am Samstag. Unsere Defensive war in dem Sinne gefordert, weil Haching mit vier Leuten vorne ständig in Aktion war. Insbesondere Marseiler und Bigalke, aber auch Hufnagel, der noch nachgerückt ist und Heinrich, der über rechts kam. Da mussten unsere Jungs schon Schwerstarbeit leisten. Sicherlich hatten wir dann im 4-4-2 hinten oft eine Unterzahlsituation, in der dann ein 6er zurück musste. Das war dann etwas schwierig. Wir müssen uns mit Sicherheit in diesem Bereich noch steigern.


    Treffpunkt Betze: Stichwort Defensive. Carlo Sickinger hatte in der Innenverteidigung sowohl seine Zweikampfstärke als auch seine Übersicht konstant abgerufen. Was spricht in der neuen Spielzeit für Carlo auf der Doppel-6?


    Sascha Hildmann: Carlo ist ein sehr intelligenter Spieler. Er kann ein Spiel gut lesen, bringt eine gewisse Dynamik mit und kann einen guten Pass spielen. Er ist ein Box-to-Box Spieler, der dem Ball und dem Gegner auch mal nachjagt, was man schon letztes Jahr bei seinem Kopfballtor gegen Meppen gesehen hat. Er ist einfach sehr zielstrebig und das ist essenziell wichtig auf der Position der Doppel-6 und tut uns gut. Natürlich kann aber auch er sich noch steigern. Er kann aus meiner Sicht noch präsenter und aktiver auf dem Platz werden.


    Treffpunkt Betze: In den Testspielen habt ihr jedoch 9 Gegentore in 3 Spielen gegen unterklassige Gegner kassiert. Wäre das nicht doch ein Argument, Carlo wieder in die Innenverteidigung zu ziehen?


    Sascha Hildmann: Diese Überlegungen spielen bei mir ständig eine Rolle, weil ich immer überlege, was die bestmögliche Aufstellung für die Mannschaft sein könnte. Carlo ist vielseitig einsetzbar und jetzt schauen wir mal wie die Situation aussieht, wenn Skarlatidis zurückkommt, dann haben wir ja noch mehr Optionen. Ich schließe da nichts aus.

    Taktisch flexibel bleiben


    Treffpunkt Betze: Sieben Neuzugänge sind zum Betze gekommen, zuletzt Janik Bachmann. Ist die Kaderplanung damit abgeschlossen und wie zufrieden bist du mit den Transfers?


    Sascha Hildmann: Ja, der Kader steht, wir haben die neuralgischen Positionen alle besetzt. Die Spieler, die wir geholt haben, bringen viel Drittliga Erfahrung und Qualität mit. Sie haben fast alle in ihren letzten Stationen über 30 Ligaspiele in der Saison absolviert. Das war uns auch wichtig und Teil unserer diesjährigen Philosophie. Da sind wir auf einem guten Weg. Es ist jetzt aber unsere Aufgabe Spieler wie Starke, Bachmann und Co. ordentlich zu integrieren und einzubinden.


    Treffpunkt Betze: Du willst taktisch flexibel agieren. Nach dem anfänglich praktizierten 4-4-2 hast du später auch ein 3-5-2 bzw. ein 3-4-3 spielen lassen. Welches System favorisierst du für die kommende Saison?


    Sascha Hildmann: Im Moment favorisiere ich tatsächlich das 4-4-2, denn wir haben Spieler, die es ausfüllen können. In der Vorbereitung haben wir darin auch gut agiert, von daher ist das aktuell unser System Nummer eins.


    Treffpunkt Betze: Inwieweit passt der Transfer eines Manfred Starke hier rein, der in Jena zumeist als hängende Spitze agiert hat?


    Sascha Hildmann: Manni passt absolut in das System. Er kann auch auf den Außen spielen, links wie rechts.


    Treffpunkt Betze: Gerne hätten wir in diesem Zusammenhang nach Simon Skarlatidis gefragt, doch dieser fällt mit einem Haarriss im Knie möglicherweise noch länger aus. Wie steht‘s um seine Gesundheit?


    Sascha Hildmann: Dass Simon sich verletzt hat ist natürlich sehr bitter und schade. Ein Haarriss ist wie ein kleiner Bruch, da müssen wir schon aufpassen. Es wird noch dauern, bis er wieder einsatzbereit und fit ist. Das wird aber immer wieder im Laufe der Saison passieren, davon dürfen wir uns nicht unterkriegen lassen. Dafür haben wir einen breiten Kader.


    Treffpunkt Betze: Neben Carlo Sickinger planst du mit Janik Bachmann im defensiven Mittelfeld. Welche Erwartungen hast du an diesen Spielertyp?


    Sascha Hildmann: Janik hat eine riesengroße körperliche Präsenz mit seinen 1,96 Metern. Dadurch ist er auch sehr kopfballstark, genau das, was wir auf dieser Position gesucht haben. Aber auch fußballerisch bringt er jede Menge Qualität mit. Er kann ein Spiel von hinten heraus ordnen und aufbauen, kann das Spiel extrem gut lesen. Er rückt aber auch durchaus mal nach in die Box. Er verkörpert also genau den Spielertyp, den wir wollten und nach dem wir lange gesucht haben. Von daher bin ich sehr froh, dass dieser Transfer jetzt geklappt hat.

    Von den Anfängen in Rodenbach bis zum Profi-Coach: Hildmanns stetiger Weg


    Treffpunkt Betze: Du hast dich im Laufe deiner Trainerkarriere langsam aber sicher nach oben gearbeitet. Vom Spielertrainer in Rodenbach, bis zur U-16 in Mainz, ehe du in Großaspach die erste Profimannschaft übernommen hast. Du hast dich enorm nach oben gearbeitet …


    Sascha Hildmann: Immer. Das war immer mein Weg. In Rodenbach angefangen…


    Treffpunkt Betze: Wenn ich da einhaken darf. Als gebürtiger Weilerbacher frage ich mich natürlich, wie du in Rodenbach landen konntest (lacht).

    Sascha Hildmann: Ja, gegen Weilerbach haben wir einige schwere Schlachten geschlagen (lacht). Peter Degen, die gute Seele von Rodenbach, hat damals dafür gesorgt. Er hat mich gefragt, ob ich Lust dazu hätte als Spielertrainer einzusteigen. Ich wollte immer Trainer werden, von daher habe ich gesagt, na klar mache ich. Spielen wollte ich eigentlich nicht mehr, aber das habe ich dann auch noch gemacht. Rodenbach war damals ein guter Landesligaverein und stand auf dem 10. Tabellenplatz. Und was passierte? Ich war noch Spieler in Homburg und die Rodenbacher haben in der Rückrunde jedes Spiel verloren. Wirklich jedes (lacht). Ich habe das natürlich mit Sorge verfolgt und sie sind dann sind in die Bezirksliga abgestiegen. Peter hat mich dann gefragt, ob ich es trotz des Abstiegs machen würde. Da habe ich gesagt, ich kann ja jetzt schlecht Nein sagen (lacht). Und nach 2 Jahren sind wir dann wieder aufgestiegen, sind dann nochmal aufgestiegen und im Jahr darauf sogar fast nochmal eine Etage höher. Das war also unterm Strich eine sehr erfolgreiche Zeit, die mich unheimlich geprägt hat, weil dort ein sehr ehrlicher Fußball gespielt worden ist.


    Treffpunkt Betze: Und dann ging es weiter nach Idar-Oberstein…


    Sascha Hildmann: Genau. Wenn man meinen Werdegang anschaut, dann war das immer der Weg. Schritt für Schritt eine neue Herausforderung angehen. Erst hatte Idar-Oberstein angefragt, dann kam Hauenstein, Elversberg und so weiter. Wenn man die Stationen bilanzieren möchte, war es unterm Strich immer recht erfolgreich. In Großaspach hatten wir im ersten Jahr zu keinem Zeitpunkt etwas mit dem Abstieg zu tun, und das mit dem kleinsten Etat der Liga.

    "Meine Heimat, unser Stolz - Der FCK bedeutet mir alles!"


    Treffpunkt Betze: Es gibt ja eine Vielzahl an verschiedenen Trainertypen im Fußball. Ob junge „Taktikfüchse“ wie Nagelsmann und Tuchel oder sehr emotionale wie Jürgen Klopp. Für welche Art von Fußball steht Sascha Hildmann, was ist deine Vision von richtig gutem Fußball?


    Sascha Hildmann: Die einfachste Philosophie ist die, den Ball, wenn du ihn hast schnell ins Tor zu schießen und wenn du ihn verlierst, ihn dir schnell wieder zu holen (lacht). Nein, im Ernst, das ist natürlich zu oberflächlich. Mir ist es wichtig, eine gute Mannschaft auf dem Platz zu haben, die mit viel Leidenschaft, Engagement und Power agiert, die aber auch zu jeder Zeit in der Lage ist, sich gegen den Gegner in Zweikämpfen zu wehren. Mir ist wichtig, dass die Mannschaft auf dem schnellsten Weg zum Torabschluss kommt und sich so viele Chancen erarbeitet. Zielstrebigkeit im Umschaltspiel, das alles gehört für mich essenziell zu gutem Fußball. Aber die beste Philosophie ist immer noch die, die erfolgreich ist.


    Treffpunkt Betze: Eine ganz persönliche Frage. Du bist gebürtiger Lautrer, der erste seit über 50 Jahren an der Seitenlinie beim FCK. Was bedeutet für dich Heimat und die Region hier?


    Sascha Hildmann: Alles. Ganz kurz und knapp. Alles. Unsere Liebe, unser Stolz. Das ist der FCK. Ich bin Lautrer und werde immer durch und durch ein Lautrer bleiben, ganz egal was passiert.


    Treffpunkt Betze: Sascha, was muss passieren, damit du am Ende der kommenden Saison sagen kannst: „Wahnsinn, was für eine geile Saison das war“?


    Sascha Hildmann: Das war ja klar (lacht). Die Frage stellt sich aber nicht. Ich lass mich da nicht festnageln, von daher: Wir haben viele Spiele gewonnen. Wenn wir das am Ende sagen können, dann wird die Saison schon okay gewesen sein (lacht).


    Vielen Dank Sascha für dieses ausführliche Interview. Viel Erfolg für die kommenden Aufgaben und die Saison!


    Den ersten Teil unserer Interview gibt hier nochmal zum Nachlesen.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Sascha Hildmann: "Wir müssen die Widerstände in dieser Liga brechen"


    Sascha Hildmann: "Wir müssen die Widerstände in dieser Liga brechen"

    Zwischen Traum-und Fulltimejob: FCK-Cheftrainer Sascha Hildmann im großen zweiteiligen Exklusivinterview mit unserer Redaktion.


    Er ist seit Werner Liebrich in den 1960er Jahren der erste „echte“ Lautrer auf der Trainerbank des FCK und lebt seinen Verein wie kaum einer vor ihm. Treffpunkt Betze traf Trainer Sascha Hildmann zum großen Exklusivinterview.


    In Teil 1 des ausführlichen Exklusivinterviews sprachen wir mit dem Trainer über seine tägliche Arbeit, Schwerpunkte der Saisonvorbereitung und die Kennzeichen einer guten Fußballausbildung.


    Treffpunkt Betze: Hallo Sascha, die Sommervorbereitung ist gerade abgeschlossen. Die neue Saison hat angefangen. Machst du derzeit auch mal Feierabend?


    Sascha Hildmann: Als FCK-Trainer hast du eigentlich nie Feierabend. Ich bekomme abends um 11 noch Anrufe. Abschalten kann man da eigentlich nur schwer. Es ist aber kein Stress im eigentlichen Sinne. Es ist meine Arbeit, die mir sehr viel Spaß macht. Egal was passiert, ich gehe nach wie vor sehr gerne hier her. Die Belastung ist natürlich hoch, aber das ist für mich okay.


    Treffpunkt Betze: Das klingt beinahe schon nach einem echten Fußball-Workaholic.


    Sascha Hildmann: Ich würde sagen das trifft schon zu.


    Treffpunkt Betze: Allgemein wird ja der Druck auf Fußballtrainer immer größer. Jetzt ist der FCK auch noch dein Heimatverein. Wie gehst du mit diesem ständigen Leistungsdruck um? Kann man ihn überhaupt auf irgendeine Art kanalisieren?


    Sascha Hildmann: Das muss man auf jeden Fall. Ich muss versuchen, mir meine Freiräume zu nehmen, sonst würde ich krank. Ich versuche – wenn ich dann einmal ruhigere Momente habe – Fischen zu gehen oder beim Joggen den Kopf etwas frei zu bekommen. Auch ein Essen mit der Familie kann schon ausreichen. Doch irgendwann kommst du mit den Gedanken auf den Fußball zurück, also lange währen diese Pausen nicht. Aber diese „Oasen“ musst du dir schaffen.

    Fulltime-Job Marke Betzenberg - Ein Traumjob der entschädigt

    Treffpunkt Betze: Wie sieht eigentlich dein Alltag als Trainer aus? Welche Aufgaben stehen im Vordergrund? Mit welchen Aufgaben beschäftigst du dich regelmäßig?


    Sascha Hildmann: Ich komme ungefähr gegen 8:15 Uhr auf das Trainingsgelände und verlasse dieses oftmals auch erst nach 20 Uhr. Zu den Aufgaben gehört natürlich in erster Linie die Trainingsvorbereitung, die eigentliche Trainingsarbeit. Dann werden zudem viele Gespräche geführt, ob mit Physios, Spielern oder meinem Trainerstab. Und im Zuge der Spielvor – und Nachbereitung natürlich Videoschulung und Videoanalysen. Und nicht zuletzt kommt dann noch die Pressearbeit, die ist wirklich immens, das denkt man als Außenstehender vielleicht gar nicht.


    Treffpunkt Betze: Das hört sich wirklich nach einem Fulltime-Job an.


    Sascha Hildmann: Definitiv. Aber ich will mich wie gesagt nicht beschweren. Wir haben natürlich auch Pausen. Es ist und bleibt mein absoluter Traumjob. Aber du hast eben keine festen Arbeitszeiten. Da kann schon mal nachts um 12 der Boris Notzon anruft (lacht).


    Treffpunkt Betze: Wagen wir nochmal einen Blick zurück. Am 6. Dezember 2018 bist du hier angetreten. Die wenigen Monate seitdem dürften wahrscheinlich als die turbulentesten des Klubs in die Vereinsgeschichte eingehen. Wie fällt deine persönliche Bilanz als Trainer in all diesen Monaten aus?


    Sascha Hildmann: Das ist eine schwierige Frage. Die Bilanz fällt sicher zweiseitig aus. Es wird rund um den FCK unheimlich viel in Dinge hineininterpretiert, was ich so in der Art und Weise noch nie erlebt habe. Aber natürlich habe ich auch die positiven Seiten kennenlernen dürfen. Ich habe sehr viel schöne Spiele erleben dürfen. Der Derbysieg gegen Karlsruhe, der hat wahnsinnig Bock gemacht. Die Fans, die alles für den Verein geben ebenso. Das entschädigt dann für viel und ist eine enorme Triebfeder und Motivation für meine Arbeit.

    Hildmann fordert Demut vor der 3. Liga: "Der Abstieg hätte nie im Leben passieren dürfen!"

    Treffpunkt Betze: Was glaubst du ist ein Grund dafür, dass die Stimmung bei einem Verein wie dem FCK so schnell umschlagen kann? Positiv wie negativ betrachtet.


    Sascha Hildmann: Zunächst einmal muss man festhalten, dass die Stimmung nicht überall negativ ist. Wir haben bei unseren Spielen in der Vorbereitung kein einziges böses Wort gehört. Natürlich gibt es hier und da in den sozialen Netzwerken Leute, die in einer Art und Weise reagieren, die mir sehr befremdlich ist. Aber die FCK-Fans sind nun einmal sehr emotional, vor allem nach einem schlechten Spiel. Genauso euphorisch können sie aber auch sein, wenn es dann mal gut läuft.


    Grundsätzlich muss man, um das Ganze zu verstehen, etwas weiter ausholen. Das Schlimmste was dem Verein passiert ist war der Abstieg in die 3. Liga. Früher sind die Spieler dann geblieben, sind aufgestiegen und Deutscher Meister geworden. Das ist heute unmöglich. Du bekommst heute einen komplett neuen Kader und diese meist jungen Spieler bekommen dann, wenn es nicht läuft, den kompletten – absolut verständlichen – Frust der Fans ab. Diese Mannschaft kann aber für die Vergangenheit nichts. An der Stelle finde ich müssten wir etwas sensibler sein, auch etwas demütiger was die 3. Liga angeht. Du gewinnst nicht im Vorbeigehen gegen Rostock oder Magdeburg.


    Treffpunkt Betze: Die Zeit bis zum Saisonstart war unfassbar kurz. Wie müssen wir uns eure Vorbereitung im Allgemeinen vorstellen?


    Sascha Hildmann: Die Pause war extrem kurz, das stimmt. Wir haben eine ganz klare Struktur in der Vorbereitung, nach der wir Trainingsschwerpunkte setzen. Durch die geringe Pause verlierst du zwar nicht so viel Substanz in Sachen Ausdauer, trotzdem musst du die Ressourcen, die da sind, festigen und verbessern. Wir werden in dieser Saison wieder viele Widerstände haben. Jedes Stadion wird wieder voll sein, die Gegner werden bis unters Dach motiviert sein, haben gegen uns nichts zu verlieren. Daher haben wir sehr hart trainiert, um hierfür eine gute Basis zu haben. Wenn in der 88. Minute noch ein Spiel gedreht werden muss, dann musst du dafür auch körperlich gerüstet sein. Daher sind die ersten zehn Tage viel Ausdauer und Krafttraining gemacht worden. Die letzten 1,5 Wochen haben wir dann viel gruppen- und individualtaktische Dinge besprochen und einstudiert und nun in der Endphase stand die Mannschaftstaktik im Mittelpunkt.


    Treffpunkt Betze: Mit FCK-Talenten wie Morabet, Gözütok, Bakhat oder Hotopp hast du insgesamt 7 junge Spieler ins Trainingslager mitgenommen. Wo stehen diese Jungs derzeit? Und wer hat die größtmögliche Chance auf den Profikader?


    Sascha Hildmann: Alle haben das sehr gut gemacht. Sie haben das höhere Niveau direkt super angenommen. Anas Bakhat war ja auch schon im Winter-Trainingslager dabei und hat sich da von einer sehr guten Seite gezeigt. Von daher: Warum sollten sie keine Option für den Profikader sein. Ihr kennt mich ja. Ich werfe die Jungs gern ins kalte Wasser (lacht).

    Der FCK soll wieder zur Heimmacht werden: "Darauf haben wir den Fokus gelegt"

    Treffpunkt Betze: Zu Beginn deines Traineramts beim FCK sprachst du davon zu wissen, welche Art Fußball auf den Betze erwartet wird. Für uns heißt das, mutiges Pressing mit offensiver Spielausrichtung und vor allem einer Körpersprache, die dem Gegner verrät: „Hier gibt es heute nicht zu holen“. Blicken wir auf die Heimstatistik der vergangenen Saison könnte man zum Entschluss kommen, die Umsetzung ist in weiten Teilen nicht gelungen?


    Sascha Hildmann: Absolut, wir wollen unbedingt mehr Heimspiele gewinnen in der neuen Saison. Wir haben gegen Haching, Meppen und Jena letztes Jahr je vier Tore gemacht, das war schon sehr munter. Aber ohne Zweifel müssen wir das festigen. Zudem waren wir sehr anfällig bei gegnerischen Kontern. Die Gegner stehen hier auf dem Betze meistens sehr defensiv, verteidigen gut und da haben wir uns oft sehr schwergetan. Hier brauchen wir eine noch bessere Balance zwischen Angriffsmut und Absicherung.


    Treffpunkt Betze: Du sprichst die Fehleranalyse des letzten Jahres schon an. Schnelligkeitsdefizite in Abwehr und Mittelfeld, hohe Anfälligkeit bei Kontern, mangelnde Chancenverwertung, ungefährliche Standards, fehlende Passgenauigkeit vor allem im letzten Drittel. Waren das die prägnantesten Schwächen des letzten Jahres, die maßgeblich dafür verantwortlich waren, dass keine konstant guten Leistungen entstehen konnten?


    Sascha Hildmann: Die Gründe hierfür sind vielfältig. Die Konstanz – die Fähigkeit einfach mal drei, vier Spiele am Stück zu gewinnen – ist ganz eng damit verbunden, in jedem Spiel 100% Leistung auf dem Platz abzurufen. Und das ist uns zu selten gelungen. Diese 100% benötigst du aber gegen Gegner, die gegen uns immer 100% abrufen, weil sie topmotiviert sind, weil es ihr Spiel des Jahres ist. Uns muss es diese Saison gelingen, auch die Gegner, die gegen uns ihr bestes Spiel machen, zu brechen. Hier sind wir wieder beim Thema Widerstände. Das wird brutal schwer, aber hier haben wir in der Vorbereitung extrem den Fokus daraufgelegt. Diese Liga ist so unfassbar stark. Wenn man meine Trainerkollegen fragt, sagen alle durch die Bank weg, dass es mit die stärkste 3. Liga Europas ist. Und es stimmt.


    Treffpunkt Betze: Der KSC hat sich unter anderem durch seine enorme Stärke bei Standards in die zweite Liga gespielt. Beim FCK hingegen hätte die Effektivität bei ruhenden Bällen kaum geringer sein können. Inwieweit soll hierbei auch Andri Bjarnason helfen dieses Problem zu lösen?


    Sascha Hildmann: Andri ist aus Schweden hierher gekommen, darüber sind wir alle sehr froh. Aber wir dürfen hier nicht gleich wieder Wunderdinge erwarten. Die ganze Familie muss erst einmal ankommen. Er zeigt auf dem Platz große Präsenz. Er macht den Ball sehr gut fest, ist immer anspielbar und besticht durch seine Kopfballstärke. Das wird uns ganz sicher weiterhelfen. Aber bitte: Lasst den Jungen ankommen!

    Sascha Hildmann, der Förderer: "In der Jugend muss die Ausbildung im Vordergrund stehen"

    Treffpunkt Betze: Dass du gerne junge Spieler ins kalte Wasser wirfst hast du letztes Jahr eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Bleiben wir mal bei diesem Themenbereich. Was zeichnet für dich eine gute Ausbildung aus, worauf kommt es auch beim FCK in der Arbeit im NLZ besonders an, wie eng sind die U-Bereiche mit deiner Mannschaft verzahnt?


    Sascha Hildmann: Ein ganz wichtiges Thema, definitiv. Ganz allgemein gefasst träumt natürlich jeder davon, dass in einem Verein von der A-Mannschaft bis zu den Junioren das selbe System, die selbe Philosophie gespielt und gelebt wird. Das lässt sich aber in der Realität nicht eins zu eins umsetzen. Diese Betrachtung ist oberflächlich. Jede Mannschaft hat eigene Charaktere, hat ihre Eigenheiten, auf die du eingehen musst. Nehmen wir unsere Mannschaft. Ich möchte flexibel sein, möchte ein 4-4-2 oder ein 3-5-2 praktizieren. Dazu möchte ich Mittelfeldpressing, situatives Angriffspressing und Pressing bei Kopfbällen sehen, das ist mir wichtig. Diese komplexen Themen kann ich von meiner U21 aber noch nicht in diesem Umfang erwarten. Ich kann es natürlich anreißen. Ich kann sagen, der FCK spielt so, aber ich muss dann auf die Besonderheiten meiner Jugendmannschaft, die davon abweichen, und die dort vorhandenen Spielertypen eingehen. In der U21 muss die Ausbildung im Vordergrund stehen.


    Treffpunkt Betze: Was muss ein Jugendspieler im NLZ denn mitbringen, damit er für dich und deine Vorstellung von Fußball für den FCK in Frage kommt?


    Sascha Hildmann: Als erstes muss ein Jugendspieler beim FCK sehr viel Mentalität mitbringen. Es muss jemand sein, der charakterlich einwandfrei ist, der Bock auf Fußball hat und der bereit ist, sich zu quälen und jedem Ball nachzujagen. Neben der individuellen fußballerischen Qualität, die natürlich stimmen muss, ist das ein Punkt, der aus meiner Sicht beim FCK noch wichtiger ist, als bei manch anderem Verein. Die Ausbildung hier beim FCK ist sehr gut. Die Spieler kommen in sehr guter Verfassung aus dem NLZ, wenn sie zu uns kommen.


    Treffpunkt Betze: Inwieweit ist es schwieriger geworden, Spieler zu finden, die diese Mentalität noch an den Tag legen? Was hat sich da im Laufe der Jahre verändert?


    Sascha Hildmann: Hier kommen wir zu einem Grundproblem, dass wir im deutschen Fußball haben. Wir müssten wieder mehr die Eigenverantwortung der Spieler fordern, eigene Entscheidungen auf dem Platz zu treffen. Hier wird teilweise zu viel von den Trainern vorgegeben. Wenn wir Spielzüge eintrainieren und der Spieler löst die Situation auf einmal anders, dann darf ich ihm als Trainer nicht diese Freiheit nehmen und mit ihm schimpfen, sondern ich sollte das fördern. Diese Dinge sind aus meiner Sicht aktuell die größten Defizite im Juniorenbereich.


    Im morgigen zweiten Teil unseres großen Exklusivinterviews: Sascha Hildmann über den Saisonstart gegen Unterhaching, seine taktischen Pläne und seine Vorstellung von erfolgreichem Fußball.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Kommentar: Nur nicht jetzt schon nervös werden!


    Kommentar: Nur nicht jetzt schon nervös werden!

    Der FCK hat sein erstes Saisonspiel mit einem Unentschieden beendet. Sicher kein Traumstart, aber es besteht auch kein Grund, gleich schon wieder die Flinte ins Korn zu werfen. Ein Kommentar.


    Kaiserslautern, Samstag, 20. Juli 2019, 14:03 Uhr. Gerade einmal 63 Tage sind vergangen, als Schiedsrichter Sven Jablonski die Partie gegen Unterhaching freigibt und so die zweite Drittliga-Saison für den 1. FC Kaiserslautern eröffnet. 63 Tage, nachdem mit einem versöhnlichen 4:2 gegen den SV Meppen eine mehr als durchwachsene Saison für den FCK endete. 20.147 Zuschauer waren dafür ins Fritz-Walter-Stadion gekommen. Natürlich war das bei weitem nicht die Zuschauerzahl, die letztes Jahr den Auftakt gegen 1860 München sehen wollte. Man muss aber bedenken, dass zwischen diesen beiden Auftaktspielen eine enttäuschende Saison mit jeder Menge Querelen liegt und auch Unterhaching diesmal nur 80 statt 5.000 Fans mobilisieren konnte. Kein Grund also diese Zuschauerzahl zu einem Symbol der Abkehr der Fans hoch zu stilisieren. Das kann in zwei Wochen schon wieder ganz anders aussehen.


    Die Stimmung war ohnehin auch so sehr ansprechend. Um 14:03 Uhr waren die Hoffnung und die Lust auf bessere Fußballzeiten eben noch sehr groß. Es war auch aber eine gewisse Bedrücktheit spürbar, die vielleicht darauf zurückzuführen ist, dass diese Sommerpause in ihrer Kürze eigentlich gar keine war. Somit blieb auch dem Zuschauer nur wenig Zeit, die Enttäuschungen des letzten Jahres abzuhaken und den emotionalen Reset zu drücken.

    Neue Stärken vs. altbekannte Probleme

    Doch der Beginn der Partie machte eigentlich Mut. Zwar war Unterhaching sehr präsent, in der Defensivbewegung der Lautrer taten sich manches Mal noch Lücken auf, aber gerade in der Vorwärtsbewegung war das Lautrer Spiel schon recht ansehnlich. Die Spieler hauten sich herein und erliefen sich die Bälle, lediglich der finale Pass war manches Mal noch zu ungenau. Nicht aber in der 19. Minute: Da spielte sich der flinke Florian Pick, der eine sehr gute Vorbereitung hinter sich weiß, mit einem schönen Doppelpass mit Carlo Sickinger in den Strafraum, ließ die Verteidiger stehen und schlenzte den Ball dann sehr schön ins rechte Eck. Spätestens jetzt war die Stimmung natürlich bestens und die Hoffnung omnipräsent, vielleicht heute den Grundstein für eine erfolgreiche Saison zu legen.


    Doch in der Folge wurden eben auch alte Probleme sichtbar. Der FCK stellte das Fußball spielen ein, Unterhaching wurde aktiver und erspielte sich Chancen zum Ausgleich. In solchen Situationen müssen die Roten Teufel ihre Bemühungen erhöhen, gerade zu Hause auf das zweite Tor drücken. Ein Lernprozess, den die Mannschaft schleunigst tun muss, der aber zumindest für die Neuzugänge verständlicherweise noch nicht abgeschlossen sein kann.


    Es ist aber nicht so, als seien keine Chancen auf das 2:0 da gewesen. In der 36. Minute vergab Timmy Thiele nach einer schönen Balleroberung von Christian Kühlwetter und der Vorlage von Carlo Sickinger an Keeper Mantl. Der Stürmer muss endlich kaltschnäuziger werden, gerade in eins-gegen-eins Situationen, in denen der 27-jährige Stürmer eigentlich seine Stärken sieht.


    Und so passierte das, was den rund 20.000 Zuschauern aus der letzten Saison noch bestens bekannt war. Die Roten Teufel verschliefen mehr oder weniger die Anfangsphase der zweiten Halbzeit. Ein individueller Fehler des jungen Jonas Scholz - der an diesem Tag sein Debüt für den FCK feierte - führte in der 50. Spielminute zum 1:1 Ausgleich. Von nun an machte sich im weiten Rund spürbar schnell Ernüchterung breit, die Stimmung wirkte zeitweise etwas gelähmt. Doch der viel bemühte Funken, er muss eben von der Mannschaft auf die Kurve übergehen. Das war zu spüren, als durch die Einwechslungen der Neuzugänge Manni Starke und Andri Bjarnason wieder Schwung in das Lautrer Spiel kam. Die Roten Teufel erspielten sich eine Reihe an Standardsituationen, drückten auf ein Tor. Schlagartig war auch die Westkurve wieder zu hören. Es braucht doch gar nicht viel, es müssen nur die Betze Tugenden auf den Platz gebracht werden!

    Falscher Zeitpunkt für ein schwarz-weiß-Denken

    Am Ende reichte es nicht und nur wenige Minuten später endete das Spiel 1:1 Unentschieden. Aus der Westkurve kamen Pfiffe, unüberhörbar, aber auch wahrlich kein gellendes Pfeifkonzert. Es war ein Punkt, mit dem man nach dem Spielverlauf leben muss, der sicher keine grenzenlose Euphorie entfacht, der aber auch keine neue Lethargie entstehen lassen sollte. Jeder im und um den 1. FC Kaiserslautern täte gut daran, nicht direkt wieder in ein Schwarz-Weiß Denken zu verfallen. Es war nicht alles gut, viele Defizite sind nach wie vor sichtbar geworden, es war aber eben auch nicht alles schlecht. Ein Beispiel: In der 44. Minute kratzt Dominik Schad den Ball von der Seitenauslinie und wandelt ihn noch in die Mitte zu einer gefährlichen Hereingabe, wo Janik Bachmann zu einem Flugkopfball ansetzt, der nur knapp sein Ziel verfehlt. Allzu oft wurden solche Aktionen im letzten Jahr vergeblich gesucht. Kopfballstärke, sie war ohnehin ein Fremdwort am Betzenberg. Hierauf lässt sich aufbauen. Etwas Realismus nach dem 1.(!) Spieltag ist an dieser Stelle angebracht. Ein in Fragestellen der Mannschaft oder gar eine Trainerdiskussion, wie teilweise in sozialen Netzwerken zu beobachten, gehört dazu jedenfalls nicht.


    Die Sorge vor einer weiteren Saison voller Enttäuschung, sie ist absolut nachvollziehbar, wenn man die Ereignisse der letzten Monate, ja gar Jahre kennt. Dennoch: Die Nerven zu verlieren, hat noch keiner Mannschaft etwas gebracht. Eine Portion Grundvertrauen zu Saisonbeginn, sie haben auch die Roten Teufel anno 2019 verdient. In Großaspach, so viel ist gewiss, werden sie jedenfalls wieder in einem „Heimspiel“ bedingungslos unterstützt werden.


    Quelle: Treffpunkt Betze

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    Licht und Schatten zum Auftakt: "Wir müssen noch viel mutiger werden"

    Zum Auftakt gegen Unterhaching reichte es für den FCK heute nur für einen Punkt. Dabei zeigte die Mannschaft zwei Gesichter. Grund zur Hoffnung besteht.


    Als um 14:03 die neue Saison auf dem Betzenberg angepfiffen wurde, war die Stimmung bei den rund 20.000 Zuschauern noch durchweg positiv. Die Hoffnung, dass endlich bessere Zeiten anbrechen, sie sind eben immer allgegenwärtig. Bei jedem FCK-Fan. Rund zwei Stunden später sind diese Hoffnungen nicht enttäuscht, aber auch nicht unbedingt genährt worden. 1:1 heißt es am Ende. Ein Ergebnis, "mit dem wir leben müssen", sagt auch Trainer Sascha Hildmann.

    Kapitän Hemlein selbstkritisch: "Das war heute viel zu wenig"

    Das erste Spiel als frisch gebackener Kapitän erlebte auch Christoph Hemlein zwiegespalten. Der 28-jährige Kapitän der Roten Teufel war durchaus selbstkritisch. "Wir haben uns viel vorgenommen, das Ergebnis ist am Ende gerecht. Es gibt noch einiges, was wir verbessern müssen. Gerade in der 2. Halbzeit war der Ball nur noch in der Luft unterwegs, dieses Kick and Rush will keiner gerne sehen", sagte Hemlein nach dem Spiel. Gerade mit dem Ball sah Hemlein Verbesserungsbedarf. "Das war heute viel zu wenig".


    Ähnlich sah es Neuzugang Manfred Starke, der nach seiner Einwechslung ein "belebendes Element" war, wie es Sascha Hildmann ausdrückte. "Wir müssen noch etwas mutiger sein und werden gegen Großaspach dann ein erfolgreicheres Gesicht zeigen", so Starke, der sich fit fühlt und eventuell gegen Großaspach nächste Woche ein Kandidat für die Startelf sein könnte.

    Hildmann zwiegespalten: "Ein gerechtes Ergebnis, aber da geht noch viel mehr!"

    Auch Sascha Hildmann war naturgemäß nicht vollends zufrieden mit dem Auftakt in die neue Saison. "Wir sind mit dem schönen Tor von Flo gut in die Partie reingekommen, nachdem wir etwas abwartend begonnen haben. Danach haben wir aber Unterhaching die Kontrolle übergeben. Nach dem individuellen Fehler zu Beginn der 2. Halbzeit war es dann schwer. Unterm Strich müssen wir mit dem Ergebnis leben, aber da geht noch viel mehr".


    Der Trainer bemängelte insbesondere noch den letzten Funken Mut, noch einmal alles nach vorne zu werfen. "Ich bin die Seitenlinie auf und abgeschritten, wollte eigentlich noch mehr. Das muss die Mannschaft noch lernen, da brauchen wir noch viel mehr Mut", bilanzierte der Trainer.


    Die Pfiffe der Fans nach Abpfiff wollte Hildmann nicht überbewerten. "Ich finde, die Mannschaft war nicht faul. Deswegen muss man nicht unbedingt pfeiffen. Aber das war ja nur ein kleiner Teil. Die große Mehrheit hat uns super unterstützt. In der Mannschaft ist das überhaupt kein Thema", so Hildmann.

    Schromm zufrieden mit dem Auftakt - Bjarnason von Fans begeistert

    Zufrieden war augenscheinlich der Übungsleiter von Unterhaching, Claus Schromm. "Vor ein paar Wochen haben wir hier noch eine 0:4 Packung bekommen. Das haben wir heute viel besser gemacht. Auf dem Betze musst du dann auch mal schwere Phasen überstehen. Das haben wir heute, von daher können wir mit dem Ergebnis leben", sagte Schromm. Und auch Sascha Hildmann war sich sicher: "Wenn Unterhaching so über die Saison spielt, ist mit ihnen zu rechnen".


    Trotz der Punkteteilung erlebte die neue Sturmhoffnung beim FCK, Andri Bjarnason nach seiner Einwechslung ein schönes Debüt. "Die Fans waren unbeschreiblich", sagte der isländische Nationalspieler nach dem Spiel in der Mixedzone.


    Für den FCK geht es jetzt am Samstag zum ersten Auswärtsspiel nach Großaspach, ehe dienstags das Heimspiel gegen den FC Ingolstadt ansteht.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: #FCKUHG: Mit Vorfreude und Personalsorgen zum Saisonauftakt


    #FCKUHG: Mit Vorfreude und Personalsorgen zum Saisonauftakt

    Morgen starten die Roten Teufel gegen Haching in die neue Runde. Getrübt wird der Auftakt allerdings von zahlreichen Personalsorgen.


    63 Tage nach dem Abpfiff der letzten Saison gegen den SV Meppen, startet der FCK am Samstag in seine zweite Drittliga-Runde. Die Hoffnung ist groß, dass die neue Spielzeit erfolgreicher wird als die alte.


    „Ich freue mich jetzt richtig auf Samstag“, sagte Trainer Sascha Hildmann am Rande der Pressekonferenz am Donnerstag vorfreudig mit Blick auf den Saisonauftakt gegen Unterhaching. Endlich geht es wieder los. “Endlich“ könnte man meinen, sei eine übertriebene Zuschreibung, war die Sommerpause schließlich kurz wie nie. Endlich vielleicht aber auch deshalb, weil die Sehnsucht nach erfolgreichem Fußball bei allen Beteiligten sehr groß ist.

    Die Lage vor dem Spiel

    Der 1. FC Kaiserslautern hat sich nach der auf allen Ebenen enttäuschend verlaufenen Saison kurz geschüttelt und möchte nun angreifen. Es kommt wohl nicht von ungefähr, dass sowohl Geschäftsführer Martin Bader als auch Trainer Sascha Hildmann mehrfach betonten, die alte Saison sei abgehakt und habe ab jetzt keinen Einfluss mehr auf das Geschehen. Im Positiven wie im Negativen.


    11.500 Dauerkarten hat der Verein unterdessen bisher verkaufen können, rund 16.600 Karten wurden bis Donnerstag Mittag abgesetzt, mit rund 22.000 Zuschauern ist wohl zu rechnen. Es wird also keine Kulisse geben wie noch im letzten Jahr gegen 1860 München, auch weil die SpVgg Unterhaching bei weitem nicht so viele Anhänger mobilisieren konnte wie der Stadtrivale aus Giesing.

    Unsere Roten Teufel

    Sieben externe Neuzugänge hat es vor der Saison gegeben, sechs Spieler haben den Verein verlassen. Zum ersten Mal seit Jahren gab es also keinen kompletten Umbruch. Durchaus etwas was Hoffnung machen kann.


    Zum Auftakt fallen gleich mehrere als Leistungsträger angedachte Spieler verletzungsbedingt aus. Simon Skarlatidis, Neuzugang aus Würzburg, der die Offensive kreativer machen soll, muss wegen eines Haarrisses im Knie noch pausieren. Janek Sternberg laboriert an einem Muskelfaserriss und wird wohl von Neuzugang Philipp Hercher ersetzt werden. Auch José Matuwila wird im Aufgebot fehlen, er muss eine Gelb-Rot Sperre aus der letzten Saison absitzen. Den Innenverteidiger, der aus Cottbus kam, plant Sascha Hildmann fest als Stammspieler ein. Außerdem fallen auch Lukas Gottwalt und Jungtalent Anas Bakhat sicher aus. Bei Andri Bjarnason, neue isländische Sturmhoffnung und André Hainault besteht dagegen noch Hoffnung, sie waren im Laufe der Trainingswoche angeschlagen.


    Große Verletzungssorgen also zum Auftakt, doch Sascha Hildmann sieht es pragmatisch. „Wir haben viele Optionen, das zu kompensieren. Gott sei Dank!“ Gut möglich, dass etwa Youngster Jonas Scholz in der Innenverteidigung startet, oder Carlo Sickinger, der zwar fest auf der Doppel-6 eingeplant ist, zurück in die Abwehrkette wechselt.

    Unser Gegner

    Die SpVgg Unterhaching darf getrost als Wundertüte bezeichnet werden. Letzte Saison waren die Münchner eine der spielstärksten Mannschaften der Hinrunde, galten als heißer Aufstiegsfavorit. In der Rückrunde holte die Mannschaft von Trainer Claus Schromm in 19 Partien allerdings nur 16 Punkte und erzielte magere 15 Tore. Nur Absteiger Lotte traf noch seltener. Sieben Neuzugänge stehen bei Unterhaching zu Buche, unter anderem wurde Moritz Heinrich von Preußen Münster geholt. Die Defensive soll Jannik Bandowski verstärken, der aus Bochum in die 3. Liga wechselt. Erst gestern vermeldete der Verein die Verpflichtung des 19-jährigen Mittelfeldspielers Niclas Stierlin, der von RB Leipzig kommt und bereits Luft bei den Profis in der Euro-League-Quali schnuppern konnte.


    Doch auch Unterhaching hat Personalprobleme, einige Spieler drohen den Saisonauftakt zu verpassen. Darunter Tom Hagn, Josef Welzmüller, Marc Endres, Alex, Stephan Hain und auch Neuzugang Jannik Bandowski. Stephan Mensah fehlt ebenso wie Matuwila beim FCK aufgrund einer Sperre aus der vergangenen Saison.


    Zuletzt machte Haching dadurch Schlagzeilen, dass der Verein als zweiter nach Borussia Dortmund an die Börse gegangen ist. Hiervon verspricht sich der Verein frisches Geld und mittelfristig den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

    Daten, Fakten und Statistiken

    • 10 Mal trafen der FCK und Unterhaching bislang aufeinander. Fünf Siegen stehen vier Unentschieden gegenüber, lediglich einmal gingen die Roten Teufel als Verlierer vom Platz: Im November 2018 beim 0:5 in München. Es war das letzte Spiel von Michael Frontzeck.
    • Zu Hause ist der FCK gegen Unterhaching eine Macht: Vier von Fünf Heimspielen gewannen die Lautrer, einmal endete die Partie Remis, bis heute ist der FCK gegen Unterhaching zu Hause ungeschlagen.
    • Die letzten drei Heimspiele gegen die SpVgg gewann der FCK jeweils mit 4:0. In fünf Duellen kassierte der FCK zu Hause erst zwei Gegentore.

    Stimmen zum Spiel

    FCK-Trainer Sascha Hildmann: „Wir freuen uns, dass es endlich wieder losgeht. Unterhaching ist eine sehr spielstarke Mannschaft. Sie haben in den Testspielen eine Dreierkette implantiert, mit Hufnagel und Bigalke haben sie einige Spieler, die schon bewiesen haben, dass sie sehr gute Drittliga-Spieler sind. Wir wollen ihre Spielfreude gar nicht erst aufkommen lassen und unsere Qualitäten auf den Platz bringen.“


    Unterhaching-Trainer Claus Schromm: „Nicht nur meine Vorfreude ist groß. Die Stimmung bei uns auf dem Platz ist gemischt zwischen Freude und Anspannung. Wir freuen uns einfach auf den Betze."

    Faninfos

    Anpfiff der Partie im Fritz-Walter-Stadion ist um 14 Uhr. Dabei sind die neuen Öffnungszeiten des Stadions zu beachten, das in der neuen Spielzeit erst 1,5 Stunden vor Spielbeginn seine Tore öffnet. Für alle die nicht live im Stadion dabei sein können, übertragen Magenta Sport und im Free TV der SWR die Partie live. Mehr Infos rund um den Spieltag findet ihr auf www.fck.de


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Der FCK vor dem Saisonstart: "Die Mannschaft soll den Unterschied machen"


    Der FCK vor dem Saisonstart: "Die Mannschaft soll den Unterschied machen"

    Die alte Saison ist abgehakt, die neue geht schon wieder los. Am Samstag empfängt der FCK zum Drittligaauftakt die SpVgg Unterhaching.


    Anlässlich des Saisonstartes hatte neben Sascha Hildmann heute auch der Geschäftsführer Sport Martin Bader Platz genommen, um die anwesenden Journalisten auf die neue Spielzeit einzustimmen. Im gut gefüllten Medienzentrum verkündete Pressesprecher Stefan Roßkopf, dass aktuell 11.500 Dauerkarten verkauft seien, etwas weniger als zum selben Zeitpunkt letztes Jahr.


    Die Anzahl der verkauften Karten für den Auftakt gegen Unterhaching liegt derweil bei 16.582 Karten, der Verein rechnet mit bis zu 25.000 Zuschauern. Die Anzahl der Mitglieder liegt unterdessen bei exakt 17.969 Mitgliedern. Die Stimmung auf der heutigen Pressekonferenz war gut, Sascha Hildmann und Martin Bader waren sich einig: "Wir freuen uns, dass es jetzt endlich losgeht!"

    Personalsorgen vor dem Auftakt: Ohne Skarlatidis, Matuwila, Gottwalt und Sternberg

    Doch gleich zum Auftakt ist der Trainer der Roten Teufel mit einigen Personalsorgen konfrontiert. José Matuwila, der neue Innenverteidiger, der ablösefrei von Absteiger Energie Cottbus kam, fehlt im ersten Spiel wegen einer Gelb-Rot Sperre aus der vergangenen Spielzeit. "Matuwila ist ansonsten gesetzt, das kann ich hier so sagen", verriet Hildmann am Rande der Pressekonferenz. Außerdem muss der Trainer auf Simon Skarlatidis verzichten. Lukas Gottwalt muss ebenfalls noch pausieren, genauso wie Janek Sternberg. Eine kuriose Verletzung erlitt Anas Bakhat. Er trat mit dem Fuß in eine Nadel, die Wunde entzündete sich. Auch die neue Sturmhoffnung Andri Bjarnason konnte heute nicht trainieren, André Hainault ist ebenso angeschlagen. "Wir haben mehrere Optionen, wie wir das kompensieren. Gott sei Dank!", zeigte sich Hildmann trotzdem optimistisch.

    Bader sieht Zukunft des FCK gesichert: "Unsere Ziele sind langfristig angelegt"

    Der Geschäftsführer Sport warb unterdessen dafür, der neuen Mannschaft Zeit zu geben und es mit der Erwartungshaltung nicht zu übertreiben. "Wir haben durch unsere Partner, Sponsoren und Investoren jetzt die Möglichkeit, langfristig im Verein etwas zu entwickeln. Die Spieler haben teilweise Ablöse gekostet, sie haben langfristige Verträge und wir können jedem sagen: Mit dem FCK geht es in den nächsten Jahren weiter. Daher sind unsere Ziele langfristig angelegt". Die Vergangenheit zeige, dass es besser sei auf Kontinuität zu setzen, statt "All in" zu gehen, so Bader.


    Bader machte aber auch keinen Hehl daraus, dass aus wirtschaftlicher Sicht die Prämisse natürlich lauten müsse, so schnell wie möglich aufzusteigen. "Wir wollten das NLZ in gleichem Umfang erhalten, keine unserer jungen Talente abgeben und wir möchten gleichzeitig weiterhin in diesem schönen Stadion Fußball spielen. Das ist wirtschaftlich in der 3. Liga ein Minusgeschäft. Deswegen wollen wir natürlich schnellstmöglich aus dieser Liga heraus", so Bader. Allerdings sei es wichtig zu wissen, dass das Überleben in der 3. Liga jetzt auf mehrere Jahre hinweg möglich wäre.

    Hildmann hat Spaß an Neuzugängen und neuen Gegnern: "Ich freue mich tierisch auf Waldhof"

    Auch Trainer Sascha Hildmann hob die Schwierigkeit dieser starken 3. Liga hervor, zeigte sich aber gleichzeitig optimistisch, was seine neue Mannschaft angeht. "Die Neuzugänge sind alle sehr pflegeleicht, sie haben sich sehr schnell integriert. Aber bitte lasst die Jungs erst einmal ankommen", mahnte der Trainer. Der Druck, den sich die Spieler dabei selbst machten, sei immer der Größte.


    Große Freude hat Hildmann dabei insbesondere an den jungen Eigengewächsen, die laut Martin Bader dem"kleinen Kader unheimlichen Druck" machen würden. "Es ist Wahnsinn, was an jungen Spielern wieder nachgekommen ist. Ob Bakhat, Lorenz Otto oder Jonas Scholz, die Jungs machen einfach Spaß. Viele Vereine wären um diese Möglichkeiten froh".


    Nach einem kleinen Saisonausblick gefragt, ließ Sascha Hildmann durchblicken, was für ihn ein besonderes Highlight sein wird. "Natürlich freue ich mich jetzt zunächst auf Unterhaching, aber ich kann es nicht anders sagen: Ich freue mich einfach tierisch auf Waldhof Mannheim".

    Hemlein neuer Kapitän - Das Kollektiv soll den Unterschied machen

    Sascha Hildmann gab heute auch den neuen Mannschaftskapitän bekannt.Christoph Hemlein wird die Nachfolge von Florian Dick antreten und künftig die Mannschaft aufs Feld führen. Er bekam bei der Wahl zum Mannschaftsrat die meisten Stimmen, was für Hildmann ein wichtiges Argument bei seiner Entscheidung war.


    Gefragt nach Spielern und Neuzugängen, die nächstes Jahr den Unterschied beim FCK machen könnten, unterstrich Hildmann, wie wichtig das Mannschaftsgefüge hierbei sei. "Alle Neuzugänge haben wir ja geholt, weil sie uns besser machen sollen. Insofern hoffe ich, dass die Mannschaft als Ganzes den Unterschied machen wird", so Hildmann. Die Neuen seien sehr gut aufgenommen worden und es habe sich schnell eine Gemeinschaft gefunden, so der Coach weiter.


    Dementsprechend sei die Kaderplanung der Lautrer auch abgeschlossen. "Selbstverständlich sind wir in der Lage bis zum 31. August auf dem Transfermarkt zu handeln. Wir sind uns aber einig, nur noch einmal tätig zu werden, falls langfristige Verletzungen bei Spielern auftreten", machte Martin Bader deutlich, dass der Kader stehe. Jedoch könnte noch etwas auf der Seite der Abgänge passieren. "Özdemir steht in fortgeschrittenen Verhandlungen mit einem ausländischen Klub, da fehlen nur noch Formalitäten", sagte Martin Bader.


    Für die Roten Teufel stehen jetzt die letzten Trainingseinheiten auf dem Programm, ehe am Samstag um 14:00 der Anpfiff gegen Unterhaching auf dem Betzenberg erfolgt. An Motivation dürfte es bei allen Beteiligten dabei nicht mangeln.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Hildmann macht Hemlein zum neuen Kapitän


    Hildmann macht Hemlein zum neuen Kapitän

    Christoph Hemlein wird den FCK in der neuen Spielzeit als Kapitän auf den Platz führen. Er wird damit Nachfolger von Florian Dick.


    Der 28-jährige Mittelfeldmann, der letzte Saison von Armina Bielefeld auf den Betzenberg wechselte und in der abgelaufenen Saison in 33 Partien auf dem Platz stand, bekam bei der Wahl des Mannschaftsrates die meisten Stimmen. „Daran sieht man ja, welchen Stellenwert ich in der Kabine habe. Es ist mir eine große Ehre, Kapitän zu sein“, so Hemlein gegenüber der Rheinpfalz.


    "Der Kapitän ist vor allem für die Mannschaft sehr wichtig, deswegen habe ich den Spieler mit den meisten Stimmen gewählt. Vertreten wird er vom gesamten Spielerrat", sagte Trainer Sascha Hildmann am Rande der Pressekonferenz vor dem Saisonauftakt gegen Unterhaching. In den Mannschaftsrat waren neben Christoph Hemlein Kevin Kraus, Christian Kühlwetter, André Hainault und Florian Pick gewählt worden.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Erfolgreiche Generalprobe: FCK siegt 1:0 gegen Wimbledon


    Erfolgreiche Generalprobe: FCK siegt 1:0 gegen Wimbledon

    Fast eine Woche vor dem Saisonstart konnte der FCK den Testspielreigen mit einem Erfolgserlebnis abschließen. Jetzt startet die Vorbereitung auf Unterhaching.


    Fast 1000 Fans hatten sich auf den Weg nach Weingarten gemacht, um den letzten Test der Roten Teufel gegen den englischen Drittligisten zu verfolgen. Das Spiel gegen den AFC Wimbledon - der Stadtteil Londons, der eigentlich hauptsächlich aus dem Tennissport bekannt ist - es war die letzte Möglichkeit für Trainer Sascha Hildmann, unter Pflichtspielbedingungen etwas auszuprobieren. Zugleich war es der erste Einsatz für den frischgebackenen Neuzugang Janik Bachmann, der erst am Mittwoch von Ligakonkurrent Würzburg losgeeist werden konnte.


    Und dieser sorgte durchaus gleich für Ausrufezeichen. Mit seinen 1,96 Metern zeigte Bachmann sich äußerst zweikampfstark, aber auch mit viel Übersicht in der Spieleröffnung. Das machte Lust auf mehr!


    Überhaupt legte der FCK ein anderes Auftreten an den Tag, als noch bei der 1:3 Niederlage vergangenen Dienstag gegen Regionaligist Homburg. Sascha Hildmann veränderte seine Startelf auf drei Positionen. Neben Debütant Buchmann begannen Neuzugan Philipp Hercher auf der linken Außenbahn und Timmy Thiele startete für Christian Kühlwetter.


    Die Roten Teufel wirkten agil, erspielten sich Chance um Chance. Insbesondere Florian Pick harmonierte prächtig mit Timmy Thiele, einzig und allein der Torerfolg blieb aus. Eine weitere Offensivaktion von Pick war dann allerdings von Erfolg gekrönt: In der 23. Minute vollstreckte der neue Mann im Sturm - Andri Bjarnason - zur 1:0 Halbzeitführung.


    Im zweiten Durchgang brachte Hildmann Manfred Starke und Christian Kühlwetter für Bjarnason und Thiele. Das Spiel flachte zunehmend etwas ab, ohne dass der FCK aber die Kontrolle verloren gab. So traf Kühlwetter in der 81. Minuten immerhin noch den Pfosten. "Wir haben in der ersten Halbzeit ein gutes Spiel gemacht, haben aber leider das zweite Tor nicht gemacht. Dennoch waren wir immer spielbestimmend", zeigte sich auch Trainer Sascha Hildmann zufrieden.


    Ab jetzt steht beim FCK die Vorbereitung für den Saisonstart am Samstag gegen die SpVgg Unterhaching im Vordergrund. Bis um 14:00 Uhr die neue Saison angepfiffen wird, liegt noch eine harte Trainingswoche vor den Mannen von Sascha Hildmann.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Der nächste Neuzugang: FCK holt Philipp Hercher


    Der nächste Neuzugang: FCK holt Philipp Hercher

    Der 1. FC Kaiserslautern hat eine weitere Planstelle in seinem Kader geschlossen. Von Großaspach wechselt Außenbahnspieler Philipp Hercher in die Pfalz.


    Die Roten Teufel haben Außenbahnspieler Philipp Hercher vom Ligakonkurrenten SG Sonnenhof Großaspach verpflichtet. Der 23-Jährige unterschreibt einen Dreijahresvertrag am Betzenberg.

    Der torgefährliche, sowohl defensiv als auch offensiv auf beiden Außenbahnen einsetzbare Allrounder erlernte das Fußballspielen in den Nachwuchsmannschaften des SSV Jahn Regensburg und des 1. FC Nürnberg, für den er mit 19 in der Zweiten Liga debütierte. In der Dritten Liga sammelte er anschließend beim VfR Aalen erste Erfahrungen, ehe er in der vergangenen Spielzeit 2018/19 bei der SG Sonnenhof Großaspach zu den absoluten Leistungsträgern zählte und in 37 Saisonspielen fünf Treffer erzielte und drei weitere vorbereitete.


    Martin Bader, Geschäftsführer Sport: „Philipp Hercher war Stammspieler in der Dritten Liga und erfüllt auf Grund seines Alters und seiner Vielseitigkeit exakt unser Anforderungsprofil, um beide Außenverteidigerposition bekleiden zu können. Zudem verfügt er auch über offensive Qualitäten und wir sind überzeugt, mit ihm unserem Kader weitere Qualität hinzugefügt zu haben.


    Ich freue mich, dass es geklappt hat, bei einem so großen Traditionsverein einen langfristigen Vertrag zu unterschreiben. Es ist ein wichtiger Schritt für meine Entwicklung und ich habe als Spieler schon selbst die Wucht in diesem Stadion erlebt. Jetzt freue mich darauf, selbst Teil des FCK zu sein“, so Philipp Hercher.

    Spielerdaten:

    Name: Philipp Hercher

    Position: Abwehr/Mittelfeld

    Geboren: 21.03.1996 in Rheinfelden

    Nationalität: Deutsch

    Größe: 1,82 m

    Gewicht: 80 kg

    Beim FCK ab: 08. Juli 2019
    Vertrag bis: 30. Juni 2022

    Frühere Vereine: SG Sonnenhof Großaspach, 1. FC Nürnberg, VfR Aalen, 1. FC Nürnberg, SSV Jahn Regensburg


    Quelle: Pressemeldung 1. FC Kaiserslautern

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    Der nächste Neuzugang: FCK holt Philipp Hercher

    Der 1. FC Kaiserslautern hat eine weitere Planstelle in seinem Kader geschlossen. Von Großaspach wechselt Außenbahnspieler Philipp Hercher in die Pfalz.


    Die Roten Teufel haben Außenbahnspieler Philipp Hercher vom Ligakonkurrenten SG Sonnenhof Großaspach verpflichtet. Der 23-Jährige unterschreibt einen Dreijahresvertrag am Betzenberg.

    Der torgefährliche, sowohl defensiv als auch offensiv auf beiden Außenbahnen einsetzbare Allrounder erlernte das Fußballspielen in den Nachwuchsmannschaften des SSV Jahn Regensburg und des 1. FC Nürnberg, für den er mit 19 in der Zweiten Liga debütierte. In der Dritten Liga sammelte er anschließend beim VfR Aalen erste Erfahrungen, ehe er in der vergangenen Spielzeit 2018/19 bei der SG Sonnenhof Großaspach zu den absoluten Leistungsträgern zählte und in 37 Saisonspielen fünf Treffer erzielte und drei weitere vorbereitete.


    Martin Bader, Geschäftsführer Sport: „Philipp Hercher war Stammspieler in der Dritten Liga und erfüllt auf Grund seines Alters und seiner Vielseitigkeit exakt unser Anforderungsprofil, um beide Außenverteidigerposition bekleiden zu können. Zudem verfügt er auch über offensive Qualitäten und wir sind überzeugt, mit ihm unserem Kader weitere Qualität hinzugefügt zu haben.


    Ich freue mich, dass es geklappt hat, bei einem so großen Traditionsverein einen langfristigen Vertrag zu unterschreiben. Es ist ein wichtiger Schritt für meine Entwicklung und ich habe als Spieler schon selbst die Wucht in diesem Stadion erlebt. Jetzt freue mich darauf, selbst Teil des FCK zu sein“, so Philipp Hercher.

    Spielerdaten:

    Name: Philipp Hercher

    Position: Abwehr/Mittelfeld

    Geboren: 21.03.1996 in Rheinfelden

    Nationalität: Deutsch

    Größe: 1,82 m

    Gewicht: 80 kg

    Beim FCK ab: 08. Juli 2019
    Vertrag bis: 30. Juni 2022

    Frühere Vereine: SG Sonnenhof Großaspach, 1. FC Nürnberg, VfR Aalen, 1. FC Nürnberg, SSV Jahn Regensburg


    Quelle: Pressemeldung 1. FC Kaiserslautern

    Diskussionsthema zum Artikel: Sommerpause "uffm" Betze: Es kann nur besser werden, oder?


    Sommerpause "uffm" Betze: Es kann nur besser werden, oder?

    Die Planungen für die neue Saison laufen auf Hochtouren. Doch wie gut ist der FCK für die zweite Spielzeit in der 3. Liga gerüstet? Haben die Verantwortlichen die richtigen Schlüsse aus dem letzten Jahr gezogen?


    In Teil 2 der neuen Ausgabe von „Vegess emol dei Redd ned“ blicken wir auf die Kaderplanung, die Erwartungen im Umfeld und wagen eine Prognose, wohin der Weg der Roten Teufel führen könnte.


    Der Titel dieser Kolumnenausgabe, er ist ein Sinnbild dafür, wie sich die Anhänger des 1. FC Kaiserslautern in den letzten Jahren immer wieder aufs Neue motiviert haben, ganz gleich wie hart die Tiefschläge ins Kontor schlugen. Bereits an anderer Stelle – als ein ehemaliger Trainer der Roten Teufel die angeblich zu hohe Erwartungshaltung kritisierte – lehnte ich mich etwas aus dem Fenster mit der Aussage, es gäbe wohl keinen Verein in Fußballdeutschland, bei dem die Fans ihre persönliche Erwartungshaltung im Laufe der letzten Jahre so heruntergeschraubt hätten, wie die beim 1. FC Kaiserslautern. Eine Aussage, über die sich streiten lässt, zu der ich aber stehe.


    Fährt man von der Fußballhauptstadt Rheinland-Pfalz rund 80 Kilometer gen Norden in dessen Landeshauptstadt, so findet man eine Fangemeinde vor, die ihr Stadion oftmals weder in der Bundesliga noch bei den bisher wenigen europäischen Auftritten zu füllen vermochte. Es darf bezweifelt werden, dass der Gästeblock nennenswert anders aussehen wird, wenn sie im August zur 1. Runde des DFB-Pokal auf dem Betzenberg gastieren.


    Schweift der Blick aber zurück in die Pfalz, so stößt der objektive Fußballbetrachter dagegen auf einen Verein, der zwar mittlerweile in den Niederungen der 3. Liga verschwunden ist, hinter dem sportliche, finanzielle und personalpolitische Chaosmonate liegen, der aber trotzdem noch einen Zuschauerschnitt aufweist, von dem gar mancher Bundesligist nur träumen kann.


    Ende der 90er Jahre noch zu den Top 5 der Belle Etage des deutschen Fußballs gehörend, musste der FCK in den Jahren nach der ebenso sensationellen wie einmaligen Meisterschaft 1998 einen genauso beispiellosen Niedergang erleben. 2019 – rund 20 Jahren nach diesem Meisterstück – geht der Pfälzer Traditionsklub jetzt in seine zweite 3. Liga Saison, dem Teufel namens Insolvenz gerade noch von der Schippe gesprungen. Und dennoch wird das Stadion wieder gut gefüllt sein, wenn das erste Pflichtspiel im Fritz-Walter-Stadion ansteht. Erst vor wenigen Tagen bestätigte der Pressesprecher des Vereins Stefan Roßkopf, bereits jetzt seien über 10.000 Dauerkarten verkauft. Wahnsinn!


    Und so wird allenthalben wieder zu hören sein: „Es kann ja eigentlich nur noch besser werden“. Aber ist dem wirklich so? Wo steht der FCK? Auf was muss sich seine Fangemeinde in der Saison 2019/2020 gefasst machen? Gibt es Grund zur Hoffnung, ja gar Argumente für eine Art Aufbruchstimmung, wie sie letztes Jahr weit über die Grenzen der Pfalz Beachtung fand?

    Sascha Hildmann kann eine Mannschaft entwickeln - Bitte keine Trainerdiskussion!

    Um dies beurteilen zu können, nützt ein Blick zurück auf die abgelaufene Spielzeit. Unter dem Strich stand mit Platz 9 dabei eine mehr als enttäuschende Saison, hatte man nichts anderes als den direkten Wiederaufstieg als Saisonziel ausgeben. Dies übrigens völlig zurecht. Doch das dieses Ziel nicht erreicht werden würde, war schon monatelang klar, schon bevor der jetzige Cheftrainer Sascha Hildmann im vergangenen Dezember sein Amt antrat. Es sollte also nicht der Parameter sein, an dem die letzten Monate beurteilt werden. Schaut man auf die nackte Statistik, so gelangen unter Hildmann 10 Siege in 23 Pflichtspielen. Dem gegenüber stehen 6 Remis und sieben Niederlagen, was ein Punkteschnitt von 1,57 bedeutet. Doch viel interessanter als die nackten Zahlen sind die „Soft-Skills“.


    Sascha Hildmann hat es zunächst geschafft die Defensive zu stabilisieren, die Roten Teufel blieben in 21 Ligaspielen unter ihm insgesamt acht Mal ohne Gegentor, kassierten insgesamt nur 23 Gegentore. Er „entdeckte“ den jungen Carlo Sickinger, der unter Vorgänger Frontzeck keine einzige Spielminute absolvierte. Mittlerweile ist er zum absoluten Leistungsträger avanciert und aus der Mannschaft nicht mehr wegzudenken. Ebenso zog er Antonio Jonjic, Christian Kühlwetter und Lukas Gottwalt nach oben. Und nicht zuletzt ernannte er den jungen Torhüter Lennart Grill zur neuen Nummer 1, der es Hildmann mit starken Leistungen dankte und jüngst gar ein Angebot von Bundesligist Augsburg mit den Worten ausschlug: „Man muss auch mal etwas zurückgeben“.


    Ein Verdienst des Coaches, der in seinen Jungspunden die Zukunft des FCK sieht, wenn auch sie zweifelsfrei immer wieder enormen Leistungsschwankungen unterlagen, was in diesem Alter aber völlig normal ist.


    Auf der Trainerposition aber gibt es jedenfalls keinen Bedarf. Sascha Hildmann lebt den FCK wie selten jemand vor ihm, verkörpert das, was die Fans in Kaiserslautern erwarten. Zudem haben die Roten Teufel in den vergangenen Jahren so ziemlich jeden Trainer-Typus auf dem Betzenberg ausprobiert, ihn bei jeder Gelegenheit wieder gewechselt. Sollte der sportliche Erfolg auch diesmal wieder ausbleiben, alle im Umfeld des 1. FC Kaiserslautern wären gut beraten, die Gründe hierfür einmal nicht beim Übungsleiter zu suchen.

    Das Grundgerüst der Mannschaft stimmt, aber: Die Neuzugänge müssen sitzen

    Bestehend aus den „jungen Wilden“ sowie einem Rechtsverteidiger wie Dominik Schad, der überraschenderweise vom geplanten Back-up zum Stammspieler reifte, steht beim FCK ein Grundgerüst, das sich sehen lassen kann und worum so mancher Ligakonkurrent froh wäre. Auch deshalb gab es schon vor einigen Monaten genug Gründe, um mit Mut und Zuversicht in die neue Spielzeit zu starten. Und dennoch: Das allein wird nicht reichen. Auch das hat die abgelaufene Saison bewiesen. Die Roten Teufel waren auch unter Hildmann kein einziges Mal in der Lage, zwei Ligaspiele hintereinander zu gewinnen. Eine desolate Statistik, erst recht für eine Mannschaft, die aufsteigen möchte.


    Dazu kamen einzelne Auftritte wie beispielsweise bei den 0:2 Niederlagen in Würzburg, Wiesbaden und Rostock, bei denen sich die Roten Teufel teilweise desolat präsentierten, wohlgemerkt in einer Phase, in der sportlich gesehen der Druck geringer nicht hätte sein können, da weder nach oben noch nach unten etwas hätte passieren können. In dieser Zeit kam mehr als einmal der Gedanke auf, wie diese junge Truppe da wohl erst spielen würde, sollte sie einmal unter sportlichem Druck stehen. Auch deshalb fand bereits vor einigen Monaten eine eingehende Kaderanalyse zwischen Sascha Hildmann und Martin Bader statt, in der klar wurde: Es muss Erfahrung her.


    Punktuelle Verstärkungen, kein erneuter Kaderumbruch, das war die Vorgabe, die Martin Bader bereits vor einiger Zeit ausgab. Zweifelsfrei eine ehrenwerte, Umbrüche hatte der FCK die letzten Jahre nahezu jährlich, ergiebig waren sie allerdings fast nie. Jedoch ist auch klar, dass die wenigen Neuverpflichtungen dann auch die Qualität im Kader nennenswert erhöhen müssen. Qualität statt Quantität muss das Motto lauten.


    Schnelligkeitsdefizite im Defensivverhalten, in der Innenverteidigung und dem defensiven Mittelfeld, eine enorme Anfälligkeit bei gegnerischen Kontern. Dazu eine eklatante Ungefährlichkeit bei Standards, die gerade in der 3. Liga so eminent wichtig sind. Diese Schwächen hat Sascha Hildmann bei seiner Mannschaft ausgemacht, an Hand dieser Analyse fand auch die Kaderplanung statt. Doch mit welchem Leben wurden sie bisher gefüllt?

    Von Skarlatidis bis Bjarnason: Schneller, höher und gefährlicher soll es werden

    Simon Skarlatidis hieß der erste Neuzugang, er kommt ablösefrei von den Würzburger Kickers auf den Betzenberg. Er soll das Mittelfeld nach vorne beflügeln, für die angesprochene, fehlende Kreativität und Schnelligkeit im Vorwärtsgang sorgen. Vor dem Hintergrund von 35 Torbeteiligungen in Liga 3, sowie der Erfahrung eines Aufstiegs mit Erzgebirge Aue, ein Transfer der Sinn macht. Bleibt zu hoffen, dass Skarlatidis seine Qualität auch auf dem Betzenberg abrufen kann und nicht – wie schon etliche Spieler vor ihm – bei seinem ehemaligen Arbeitgeber vergessen hat.


    Für zusätzliche Stabilität in der Defensive soll José-Junior Matuwila sorgen, der ebenfalls ablösefrei von Absteiger Cottbus kommt. Schnelligkeit und Robustheit soll er mitbringen, insbesondere weil Trainer Sascha Hildmann den technisch versierten Carlo Sickinger im Mittelfeld sieht. Ein Transfer, der sicher unter dem Motto „Im Rahmen der Möglichkeiten“ steht. Ob er in der Lage sein wird ein Spiel zu eröffnen, wie es außer Carlo Sickinger letztes Jahr kein Verteidiger vermochte oder ob er endlich der schmerzlich vermisste Mann sein kann, der wuchtig und gefährlich bei Standards den gegnerischen Strafraum unsicher macht, bleibt abzuwarten. Eine Chance hat aber auch er freilich verdient. Dennoch: Dieser Transfer zeigt einmal mehr: Der FCK hat im Laufe der Jahre mehr und mehr an seiner Strahlkraft eingebüßt. Verteidiger wie Dennis Erdmann entscheiden sich lieber für die Konkurrenz aus München oder bleiben in der 2. Liga.


    Dringend benötigt wurde auch eine Verstärkung der Offensive. Da eine Rückkehr des „Ehrenmannes“ Lukas Spalvis immer unwahrscheinlicher wird, Timmy Thiele bisher keine klassischen Knipserfähigkeiten nachweisen konnte und Elias Huth zum Ligakonkurrenten Zwickau ausgeliehen wurde, war der Bedarf im Sturm groß. Ein sogenannter „Wandspieler“ war gesucht, der groß und robust ist, der Bälle festmachen kann. So lautete das Anforderungsprofil.


    Fündig wurde der FCK in Schweden. Vom dortigen Erstligisten Helsingborgs IF kommt der isländische Nationalspieler Andri Bjarnason auf den Betzenberg. Ein 1,93 Meter Hühne, der vielleicht die ersehnte Lufthoheit im gegnerischen Strafraum zurückbringt. Seinen ersten Einsatz hatte er direkt am Tag seiner Verpflichtung im Freundschaftsspiel gegen Rodenbach, und er traf postwendend. Eine Verpflichtung, die Hoffnung macht. Die Sehnsucht nach einem Knipser, sie ist groß. Abgesehen vom Eigengewächs Christian Kühlwetter, warten die Fans in Kaiserslautern seit den Stürmern Lakic/Zoller vergeblich auf Spieler, die eine eingebaute Torgarantie verkörpern.


    Soll die Saison erfolgreich werden, muss die Offensive viel torgefährlicher auftreten. Denn eine Meisterschaft wird zwar sprichwörtlich bekanntermaßen durch eine gute Defensive gewonnen, Spiele aber eben durch eine gute Offensive entschieden. Und Spiele gewinnen, das muss der FCK in der kommenden Spielzeit definitiv öfter als in der abgelaufenen.


    Abhilfe auf der Zehnerposition soll dabei Manfred Starke schaffen. Der 28-jährige gebürtige Namibier kommt aus Jena und soll für mehr Kreativität sorgen. Eine interessante Personalie, zudem eine sehr wichtige, fehlte es hier in der letzten Saison an der nötigen Qualität, Konstanz und vielleicht auch Einstellung, die Julius Biada oftmals vermissen ließ.


    Bis zum Start des Trainingslagers wollte Martin Bader den Kader eigentlich komplett wissen. Allerdings gibt es weiterhin offene Baustellen. Händeringend sucht der FCK einen Partner für Carlo Sickinger im Mittelfeld, am liebsten einen robusten Abräumer. Ins Auge gefasst hat Bader dabei offenbar Matti Steinmann vom HSV, der allerdings erhofft sich noch höherklassige Angebote. Ein Spieler, der also bereits jetzt offenbar keine wirkliche Lust auf den FCK hat. Damit haben die Roten Teufel die letzten Jahre schon oft genug Erfahrungen gemacht und davon sollten sie tunlichst die Finger lassen!


    Ebenso vakant ist die Position eines Außenbahnspielers. Dominik Schad und Janek Sternberg scheinen gesetzt, allerdings fehlt es an Alternativen, nachdem Florian Dick wohl seine Karriere beenden muss. Dazu kommt, dass Janek Sternberg allzu oft hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Auch deswegen hätte Sascha Hildmann auf dieser Position gerne noch Verstärkung, womöglich durch einen Spieler, der auf beiden Positionen variabel einsetzbar ist. Doch auch diese Suche gestaltet sich schwierig. Der FCK hat nicht das nötige Kleingeld, um auch mal einen Zweitligaspieler davon zu überzeugen am Projekt „Wiederaufstieg“ mitzuwirken.

    Der FCK muss aufsteigen, doch es fehlt das Geld - Leihspieler könnten eine echte Option sein

    Doch an dieser Stelle muss man sich fragen: Lagen hierin nicht mitunter Gründe, warum ein Mann wie Flavio Becca beim FCK einsteigen sollte? Natürlich stand zunächst die Lizenzsicherung im Vordergrund, was erfreulicherweise auch gelungen ist. Allerdings wurde auch angekündigt, der Luxemburger wolle 25 Millionen in den nächsten fünf Jahren in den Verein stecken. In einem seiner seltenen Interviews erklärte er zudem kürzlich gegenüber BILD, man könne diese Summe nicht einfach durch die Anzahl der Jahre teilen, in Liga 3 benötige der Verein mehr Geld, um den Wiederaufstieg zu erreichen. Wieso stellt er also keines zur Verfügung? Dem entgegen steht allerdings auch die Aussage von Michael Klatt, der jüngst kundtat, Flavio Becca investiere nach Bedarf und aktuell sehe Klatt diesen bei den Roten Teufeln nicht.


    Immerhin besuchte der Luxemburger am Dienstag die Mannschaft im Trainingslager in Herxheim, stellte sich ihr vor und traf sich anschließend zu einem Austausch mit Trainer Sascha Hildmann, Martin Bader und Beiratschef Banf. Ein mehr als anständiger Zug, der hoffen lässt, dass hinter den Kulissen vielleicht doch noch um manchen Spieler gerungen wird.


    Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Die Rede ist nicht von Unsummen. Aber sicher würden 1-2 Millionen Euro helfen, den ein oder anderen Spieler mit Potential zu verpflichten, der die aktuelle Mannschaft auf ein höheres Niveau heben könnte.


    Auch das ein oder andere Ausleihgeschäft wäre sicher eine hilfreiche Option, hat der FCK schließlich damit in seiner Historie schon gute Erfahrungen gemacht. Sicher haben solche Geschäfte auch Nachteile. Der Spieler ist meist nach einer Saison wieder weg, zu viele Leihspieler verhindern also eine nachhaltige Kaderpolitik, die Martin Bader zurecht anstrebt. Doch über allem muss die Prämisse stehen, schnellstmöglich aus dieser 3. Liga herauszukommen, die für den FCK unverändert stark existenzbedrohend ist. Da wäre es sicher zu verkraften, wenn beispielsweise ein neuer „Sechser“ nur auf Leihbasis in die Pfalz wechseln würde, dafür aber etwa Zweitligaerfahrung mitbringen würde. Ohne dieses Mittel der Transferpolitik wäre der FCK etwa 2010 eher nicht in die Bundesliga aufgestiegen. Auf Spieler wie Sidney Sam, Ivo Ilicevic, Markus Steinhöfer oder George Mandjeck hätte er dann verzichten müssen.


    Und ganz abwegig findet diesen Gedanken offenbar auch Martin Bader nicht. Kaum hatte ich diesen Gedanken im Schreibprozess dieser Kolumne niedergeschrieben, verwies Bader in einem Interview mit BILD auf die Möglichkeit von Leihspielern. So könne man auch eventuell Spieler bekommen, die sonst nicht finanzierbar seien. In Kontakt stehe der FCK dabei mit einigen Spielern, man müsse aber abwarten bis die Mannschaften in den oberen Ligen alle im Training sind. Das hört sich nicht nach einer schnellen Entscheidung an, aber gut Ding will eben manchmal Weile haben. Hauptsache die Qualität stimmt am Ende.


    So aber erzeugen die bisherigen Transfers zumindest keine überschwängliche Aufbruchstimmung im Umfeld des 1. FC Kaiserslautern. Dennoch haben natürlich alle Spieler eine faire Chance verdient und sie werden – wie man es von den Fans des FCK auch gar nicht anders kennt – die volle Unterstützung erhalten. Und vielleicht ist die aktuelle Stimmungslage auch eine Chance. Möglicherweise ist eine eher geringere Erwartungshaltung an die Mannschaft, ihrer Leistung auch gar nicht abträglich, war die Euphorie im vergangenen Sommer schon beinahe unheimlich. Sie war offenbar in der Premierensaison des Vereins in Liga drei mehr Bürde als Erleichterung.

    Vorfreude auf die neue Saison: Mit Realismus das Maximale erreichen

    Stichwort Stimmung: Die Enttäuschung der letzten Saison scheint verarbeitet, die Vorfreude auf die neue Spielzeit, sie steigert sich langsam aber sicher. Bei der Trikotpräsentation am vergangenen Montag war die Zufriedenheit mit den neuen, mehr als ansehnlichen Trikots von Ausrüster Nike allenthalben festzustellen, ein erster Ansturm im Fanshop der Roten Teufel kam auf die Mitarbeiter zu. Durch einen guten Start und ein begeisterungsfähiges Auftreten kann hier schnell wieder eine Stimmung entstehen, wie sie 2018 bereits in der Sommerpause geherrscht hat.


    Gefährlich hierfür sind jedoch die unverändert schwelenden Querelen in den Vereinsgremien, die sich leider auch auf die Fangemeinde übertragen haben. Lagerbildungen, insbesondere bei Fans, sind tödlich für jeden Verein, aber insbesondere für einen Klub wie den FCK. Ein neuer Tiefpunkt: Vor wenigen Tagen erhalten Fans und Mitglieder, die sich für den Erhalt des Fritz Walter Nachlassen einsetzen, antisemitische Beschimpfungen per Post. Wenn man überhaupt etwas Gutes an dieser unerträglichen Aktion sehen kann, dann, dass die wahren Fans des Vereins sich in der Folge solidarisiert haben und dieser Form von Hass und verbaler Entgleisung geschlossen entgegenstehen wollen.


    Die Ereignisse der letzten Monate, sie müssen aufgeklärt werden, allerdings an einem geeigneten Ort, und das ist die Mitgliederversammlung. Öffentliche Schuldzuweisungen, Diffamierungen oder Grabenkämpfe müssen ein Ende haben, das öffentliche Bild des FCK wurde in den letzten Monaten schon genug zerstört. Nur wenn dies gelingt, können sich Mannschaft und Trainerteam auf das konzentrieren, für was sie beim FCK angestellt sind: Den sportlichen Erfolg.


    Wo steht der 1. FC Kaiserslautern also, rund drei Wochen vor dem Auftakt in die neue Saison?


    Grund für übertriebene Erwartungen gibt es im Vorfeld sicher nicht, aber durchaus eine positive Grundstimmung bezüglich der Mannschaft. Das ist nach den letzten Monaten alles andere als selbstverständlich und sollte vom Verein als Chance begriffen werden.


    „Habe Hoffnungen, aber keine Erwartungen. Dann erlebst du vielleicht Wunder, aber niemals Enttäuschungen.“ Diese Weisheit, wie sie Franz von Assisi formuliert hat, sie ist im Jahr 2019 auf dem Betzenberg ebenso aktuell wie schon im 12. Jahrhundert. Hoffnung ist auf jeden Fall da, denn es kann doch eigentlich nur besser werden, oder?


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Trikotpräsentation 2019: "Rot-Weiß-Rot, das ist der FCK!"


    Trikotpräsentation 2019: "Rot-Weiß-Rot, das ist der FCK!"

    Mit Spannung werden sie jedes Jahr erwartet, die Trikots für die neue Spielzeit. Dieses Jahr besonders. Denn erstmals seit 2003 stammen die Trikots wieder aus der Feder des Ausrüsters Nike. Heute war es soweit, die Präsentation stand an.




    Um ein Haar hätte es geklappt. Sage und schreibe 90 Minuten vor der offiziellen Trikotpräsentation gelangte ein geleaktes Bild ins Netz, das Neuzugang Simon Skarlatidis im neuen Heimtrikot der Roten Teufel zeigte. Trotzdem war die Spannung groß, wie das neue Heimoutfit in Natura aussehen würde und in welchem Stil Auswärts- und Ausweichtrikot gehalten sein würden.


    Die Präsentation fand in der Westkurve vor dem Eingang von Block 8.1 statt, nicht wie sonst im Presseraum. Dort wo der harte Kern normalerweise steht, wie es Pressesprecher Stefan Roßkopf ausdrückte, präsentierte man heute die neuen Outfits.


    Es war auch deshalb eine besondere Präsentation, da die Zusammenarbeit mit Uhlsport nach 8 Jahren die Zusammenarbeit endet und der Ausrüster-Riese Nike an den Betzenberg zurückkehrt. Nike stattete die Roten Teufel bereits von 1999 - 2003 aus.


    Martin Bader gab jedenfalls schon einmal vor, unter welchem Motto die Zusammenarbeit mit Nike und 11 Team Sports zukünftig laufen soll.

    "Beide wollen sicher nicht 5 Jahre in der 3. Liga spielen. Die Erwartungshaltung ist hoch und der wollen wir gerecht werden", so der Geschäftsführer Sport.


    Und hierfür hatte sich der FCK etwas einfallen lassen. Unter den Klängen der Red Hot Chili Peppers und unter Einsatz einer Nebelmaschine liefen drei FCK Spieler die rot-weißen Treppen des Block 8.1 herab und präsentierten die neuen Jerseys.

    "Mein Leben hab ich dir vermacht"

    Das Heimtrikot wurde auch vom neuen Ausrüster klassisch in den Vereinsfarben des 1. FC Kaiserslautern gestaltet und mit einigen Details versehen: Auf dem Arbeitshemd in klassischem FCK-Rot auf schweißableitendem Dri-FIT-Material findet sich auf der rechten Brustseite des Tragenden der typische Nike-Swoosh in Weiß. Auf der linken Seite, ganz nah am Herzen, prangt das FCK-Logo mitsamt des Sterns, der die vier Deutschen Meisterschaften des 1. FC Kaiserslautern repräsentiert. Ein weiteres Highlight ist der Teufelskopf, der im rechten unteren Bereich des Jerseys zu finden ist. Weitere kleine Besonderheiten sind der in der Innenseite des Nackens eingeprägte Spruch „Mein Leben hab ich dir vermacht“, das einzigartige Hologramm in der linken unteren Ecke als eindeutiges Alleinstellungsmerkmal, die weißen Streifen auf der rechten und linken Seite sowie der gerippte V-Kragen und das leichte Netzgewebe am Rücken, was einen angenehmen Tragekomfort mit ausgezeichneter Atmungsaktivität garantiert. Veredelt wird das Heimtrikot durch den „GYMPER by Layenberger“-Aufdruck, der in Weiß die Brust der Roten Teufel ziert.


    Das Auswärtstrikot für die Saison 2019/20 besticht durch ein schickes Dunkelblau mit roten Farbakzenten. Das Trikot hat auf der linken Seite das FCK-Logo, dass passend zum restlichen Trikot in Dunkelblau und Rot gehalten ist. Auch hier ziert der goldene Stern das Trikot.


    Das Ausweichtrikot für die neue Spielzeit ist in klassischem Weiß gehalten. Es weist die gleichen feinen Besonderheiten wie das Heim- und Auswärtstrikot auf.


    "Wir wollten in unseren klassischen Vereinsfarben bleiben, nicht groß herum experimentieren. Deswegen sind wir sehr froh, dass wir heute diese Trikots präsentieren können. Rot-Weiß-Rot ist mein Favorit, denn das ist der FCK", zeigte sich Martin Bader begeistert.


    Vor der Präsentation erläuterten der Geschäftsführer Sport Martin Bader, Hauptsponsor Harald Layenberger und Dennis Schröder von Eleven Team Sports den anwesenden Medienvertretern, sowie einigen Fans, wie die Zusammenarbeit mit Nike zu Stande gekommen ist. "Wir haben versucht für den FCK die ideale Konstellation zu finden, arbeiten seit einem Jahr mit Eleven Team Sports zusammen und wenn man die Möglichkeit bekommt mit Nike zusammenzuarbeiten, die hier am Betzenberg auch eine Vergangenheit haben, dann muss man dies nutzen", so Martin Bader. Insbesondere freue er sich, so Bader, dass die Zusammenarbeit auf so lange Zeit ausgelegt sei. Der Ausrüster Vertrag mit Nike ist bis ins Jahr 2024 gültig.


    Dennis Schröder von 11 Team Sports betonte, die Tradition des FCK sei ein entscheidender Faktor für die Zusammenarbeit gewesen. "Jeder der Spaß am Fußball hat, der ist fasziniert vom Betzenberg. Und ich denke, dass das auch für Nike ein ausschlaggebender Punkt war".


    Harald Layenberger, dessen neue Fitnessmarke "Gymper" das neue Trikot zieren wird, machte deutlich, wie stolz es ihn nach wie vor mache, dass sein Name die Trikots des FCK zierten. "Der FCK ist der Verein, für den mein herz immer geschlagen hat und immer noch schlägt. Es erfüllt mich nach wie vor mit großem Stolz, meinen Namen auf dem Trikot zu lesen", so Layenberger.


    Am Mittwoch wartet dann das nächste Highlight auf die FCK Fans, wenn der Spielplan für die kommende Saison veröffentlicht wird.



    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Sommerpause "uffm Betze": Alles auf Null?


    Sommerpause "uffm Betze": Alles auf Null?

    Nach der Saison ist vor der Saison. Und wieder einmal ist die Sommerpause geprägt von Hoffnung auf die neue Spielzeit. Nach der letztjährigen Horrorsaison ist das gleichsam verständlich wie verwunderlich.


    In Teil I einer neuen Ausgabe von „Vegess emol dei Redd ned“ blicken wir auf noch einmal zurück auf die letzten Wochen und beschäftigen uns kurz vor dem Start in die neue Spielzeit mit der Stimmung rund um den Betzenberg.


    „Misserfolg ist lediglich eine Gelegenheit, mit neuen Ansichten noch einmal anzufangen“. Der Misserfolg, wie ihn Henry Ford hier beschreibt, er ist zweifelsfrei auch im letzten Jahr wieder einmal beim FCK eingetreten. Doch welche Erkenntnisse, welche neue Ansichten haben wir daraus gewonnen? Welche Schlüsse ziehen die Verantwortlichen daraus? Die Uhren, oder besser gesagt die Punktekonten, sie werden jedenfalls auch dieses Jahr wieder auf Null gestellt.

    Sommerpause als wohltuende Erholung - Das Fieber hält sich noch in Grenzen

    Der Juni, er ist in der Regel nicht der Lieblingsmonat des gemeinen Fußballfans. Insbesondere dann nicht, wenn weder Europa- noch Weltmeisterschaften anstehen. Die alte Saison, sie ist Geschichte, die neue Runde noch Wochen entfernt. Einzig und allein die Gerüchteküche des Transfermarkts, die Verkündung des neuen Spielplans oder das Erscheinen von Fußball Sonderheften, etwa mit Kult gewordener Stecktabelle, sorgen in dieser Phase des Jahres fußballerisch gesehen für Abhilfe im Stimmungsbild eines Anhängers. So war das auch bei Fans des 1. FC Kaiserslautern. Jahrzehntelang.


    Doch was sich beim Pfälzer Traditionsklub anno 2019 Wochen und Monate vor jener Sommerpause zutrug, es hat dieses Empfinden verändert. Sportliche Tiefschläge sind die FCK-Fans ohne jeden Zweifel gewohnt. Auch das Verfehlen sportlicher Ziele, es ist im letzten Jahrzehnt trauriger Alltag in Kaiserslautern geworden. Doch die Art und Weise, wie der Fritz-Walter-Klub in der letzten Zeit am seidenen Faden hing und an diesem fast schon mutwillig öffentlich gesägt wurde, das war selbst für die geschundene FCK-Seele neu.


    Investor, kein Investor. Regional, überregional. Rücktritt, kein Rücktritt, dann doch Rücktritt. Lizenz, keine Lizenz? Lizenz mit Einsparung, Lizenz ohne Einsparung? Dann vielleicht doch keine Lizenz, am Ende bekommt der Verein sie dann doch. Diese Aneinanderreihung, die etwas absurd klingt, sie ist die Schnellzusammenfassung der letzten Monate. Wohlgemerkt sind die persönlichen Intrigen und Nebenkriegsschauplätze die das Possenspiel dabei erst so unerträglich gemacht haben noch ausgeblendet. Ebenso das, was eigentlich das Kerngeschäft eines Fußballvereins sein sollte: Das Sportliche.


    Zudem haben sich die Rahmenbedingungen verändert. Die Roten Teufel spielen nur noch in der 3. Liga, die Sommerpause ist abenteuerlich kurz. Schon nach zwei Wochen bat Sascha Hildmann seine Mannen letzte Woche zum Trainingsauftakt. Und bereits am 19. Juli startet die neue Ligasaison.


    Und so ist es nicht verwunderlich, dass sich nach dem Verbandspokalsieg des FCK gegen Wormatia Worms ein ganz bestimmtes Gefühl breit machte. Ein Gefühl, das allenthalben zu spüren war. Sei es bei Spielern und Funktionären, bei Fans, aber auch bei Journalisten, die das Treiben beim FCK die letzten Monate fast täglich begleiteten. Es war Erleichterung. Erleichterung zum einen, dass durch den Einstieg des luxemburgischen Investors Flavio Becca die Lizenz zumindest kurzfristig gesichert war. Erleichterung aber vor allem darüber, dass die Saison vorbei ist und ein paar entspanntere Tage bevorstehen.

    Trotz der Horrorsaison: Der FCK schüttelt sich und motiviert sich neu

    Doch die Sommerpause war gerade ein paar Tage alt, da geschah etwas, das an dieser Stelle nicht anders als „Typisch FCK!“ umschrieben werden kann, auch wenn die Formulierung schon leicht abgenutzt erscheint.


    Schon beim sogenannten „Retterspiel“ gegen den FC Bayern München, nur zwei Tage nach dem äußerst knappen Verbandspokalsieg gegen Worms, sorgte es mancher Orts für Verwunderung, dass der Betzenberg montags abends gegen die Bayern ausverkauft war. Nun gut, die Mehrzahl der Ultras boykottierte das Spiel, dennoch fand die Partie einen angemessenen und feierlichen Rahmen.


    Die Spieler, die zwei Tage zuvor in der Halbzeit in Pirmasens noch wüst beschimpft wurden, ihnen wurde jetzt wieder zugejubelt, mindestens aber Respekt für eine ansprechende Leistung gezollt. Laute „Kühlwetter, Kühlwetter“ Rufe schallten von der Westkurve, als dieser sich für seine Einwechslung warm machte. Nichts, aber auch gar nichts deutete an diesem Nachmittag daraufhin, was auf dem Betzenberg in den letzten Monate los gewesen war.


    „Neue Saison, neues Glück“. Allzu oft wurde dieser Spruch schon bemüht. Aber er drückt eben aus, wie Fußballfans, gerade in Kaiserslautern, ihren Sport lieben und leben. Zwei Tage später wurde dann auch die Fahrt auf dem Transferkarussell gestartet, die gleichsam von Fans wie Medien geliebt wird. Mittelfeld-Allrounder Simon Skarlatidis von den Würzburger Kickers wurde als erster Neuzugang bestätigt. Und so schlich sich ganz allmählich ein Grundgefühl der Vorfreude ein. Mehr war es wohlgemerkt noch nicht.


    Doch in diesen Tagen wurde auch deutlich, dass sich um den 1. FC Kaiserslautern herum im Laufe des letzten Jahres Einiges geändert hatte. Hatte der FCK vor seiner Premierensaison in der 3. Liga offenbar noch eine gewisse Strahlkraft auf Spieler, konnten die Verantwortlichen den Abstieg noch als einmaligen Betriebsunfall deklarieren, so sieht es diesen Sommer offenbar bedeutend anders aus. Das Chaos der letzten Wochen und Monate, die schlechte Saisonplatzierung, das bange Warten auf die Lizenz, sie alle hatten offenbar auch Einfluss auf den Spielermarkt genommen. Die Kaderanalyse von Martin Bader und Sascha Hildmann hatte Bedarf im Sturmzentrum, in der Innenverteidigung, auf den Außenbahnen, sowie im kreativen Zentrum ausgemacht. Für Letzteres hatte der FCK offenbar Nicolas Sessa von Drittligaabsteiger VfR Aalen auserkoren. Dort fiel der 23-jährige, mit 1,70 Meter sehr quirlige Offensivmann durch 13 Torbeteiligungen in 30 Spielen positiv auf. Er sollte die Rolle des Spielgestalters ausfüllen, wozu Julius Biada offenbar nie in der Lage gewesen war. Doch es kam anders.

    Transfers gestalten sich schwierig: Die Strahlkraft des FCK hat gelitten

    Der FCK, er ist eben nicht mehr der Verein, für den ein Spieler alles Stehen und Liegen lässt. Während Biada – eine der größten Enttäuschungen im Kader der letzten Saison — doch noch den Aufstieg schaffte und zum SV Sandhausen in die 2. Liga wechselte, entschied sich der junge Sessa ebenfalls für den Weg in das Fußball Unterhaus und wechselte zu Erzgebirge Aue. Man muss konstatieren, dass Vereine wie Sandhausen und Aue, die jahrelang als Inbegriff des tristen 2. Liga Alltags und der fußballerischen Provinzialität hergehalten hatten, die Roten Teufel in allen Belangen überholt und abgehängt haben. Vereine aus den Niederungen des Zweitliga-Fußballs, denen der FCK seinem eigenen Selbstverständnis nach immer überlegen war. Eine Erkenntnis die schmerzt, die aber wichtig ist, um die Realität und den Status Quo richtig einzuordnen.


    Das Personalkarussell, es nahm also nur gemächlich Fahrt auf. Als nächstes wurde ein neuer Innenverteidiger präsentiert. José-Junior Matuwila kam ebenfalls ablösefrei aus Cottbus und soll zukünftig für mehr Schnelligkeit und Robustheit im Abwehrzentrum sorgen, insbesondere weil Trainer Sascha Hildmann den technisch versierten Carlo Sickinger im Mittelfeld sieht. Ein Transfer, der sicher unter dem Motto „Im Rahmen der Möglichkeiten“ steht. Ob er in der Lage sein wird ein Spiel zu eröffnen, wie es außer Carlo Sickinger letztes Jahr kein Verteidiger vermochte oder ob er endlich der schmerzlich vermisste Verteidiger sein kann, der wuchtig und gefährlich bei Standards den gegnerischen Strafraum unsicher macht, bleibt abzuwarten. Eine Chance hat aber auch er freilich verdient.


    Auch wenn die beschriebene Vorfreude bei vielen Fans schon wieder vorhanden ist, das Stimmungsbild rund um den 1. FC Kaiserslautern ist trotzdem nicht mit dem des letzten Jahres zu vergleichen. Damals fiel der FCK zwar zunächst in ein großes emotionales Tief, angekommen am sportlichen Abgrund seiner Vereinsgeschichte. Schnell entwickelte sich aber die schon zur Tradition gewordene „Jetzt-Erst-Recht“ Mentalität und zwar in einem Ausmaß, das selbst für den FCK atemberaubend war. So enorm und unbeschreiblich wie der stimmungstechnische Höhenflug rund um den Betzenberg, war dann aber auch der Fall. Es folgte nicht nur die sportliche Talfahrt, an deren Ende Trainerentlassung und Nicht-Aufstieg standen, sondern ein noch nie da gewesenes Gemisch aus Chaos, Machtspielen und persönliches Intrigen. Ein Possenspiel, das den Verein beinahe die Existenz gekostet hätte.

    Die Querelen haben Spuren hinterlassen: Fritz Walter muss wieder gelebt werden!

    Und so ist es wenig verwunderlich, dass diese Ereignisse auch Spuren bei den Anhängern hinterlassen haben. Viele von ihnen haben den Verein abermals nicht nur lautstark unterstützt, sondern ihm via Anleihe oder Crowdlending auch finanziell unter die Arme gegriffen. Gedankt wurde es ihnen bislang lediglich in Form eines Bescheids vom DFB, nämlich mit der Erteilung der Lizenz. Jetzt aber ist es am Verein, seinen Verantwortlichen und in vorderer Reihe an der Mannschaft, etwas zurückzugeben. Zu oft sind die Fans in Vorleistung getreten, finanziell aber vor allem emotional. Jetzt muss der Funke von den Roten Teufeln entfacht werden. Welch enorme Kraft dann auch im 120. Jahr der Vereinsgeschichte vom 1. FC Kaiserslautern ausgehen kann, daran besteht kein Zweifel. Sie muss aber geweckt werden. Denn der Erfolg der Saison, er steht und fällt mit dem Saisonstart, das ist nicht erst seit letzter Saison bekannt. Gelingt er, dann kann das durch ein ganzes Jahr tragen, Stimmungen erzeugen, die aktuell vielleicht kaum noch für möglich gehalten werden. Misslingt er allerdings erneut, wird sich der FCK schnell wieder da finden, wo er letztes Jahr aufgehört hat. Im Chaos. Und ein weiteres Chaosjahr „Marke 2018/2019“ wird der Verein Fritz Walters nicht überstehen.


    Dieser würde übrigens 2020 100 Jahre alt. Ein idealer Anlass eigentlich, um dessen Werte, mit denen sich Lautrer Verantwortliche gerne bei jeder Gelegenheit schmücken, endlich wieder mit Leben zu füllen. Doch die Tatsache, dass es um eine entsprechende Feier wieder einmal nur Streit statt Einigkeit gibt zeigt, dass dies wohl ein frommer Wunsch bleibt.


    Überhaupt kam der Verein auch abseits des Sportlichen in dieser Sommerpause nicht wirklich zur Ruhe. Diskussionen über eine Außerordentliche Mitgliederversammlung wurden abgelöst von Mitgliedsanträgen, die einen Ausschluss des Beiratsvorsitzenden Patrick Banf forderten. Der Vereinsrat hat diese zwar zunächst abgelehnt, aber nur, weil er sich nicht zuständig sah. Das entscheidende Organ sei die Mitgliederversammlung. Die soll nun zum juristisch frühst möglichen Zeitpunkt stattfinden. Das ist auch zweifelsohne nötig. Die Chaostage der letzten Saison müssen aufgeklärt werden! Allerdings wäre dies nur dann ein Heilmittel für den Verein, wenn es mit der Aussicht verbunden wäre, dass sich nach der Klärung der Verein besinnt und wieder zu Einigkeit und Zusammenhalt zurückfindet. Leider haben sich jedoch die Lager, die ursprünglich nur im Aufsichtsrat vorhanden waren, mittlerweile auch bei Fans und Mitgliedern gebildet. Eine schnelle Beilegung scheint hier also eher unwahrscheinlich. Sie wäre aber unerlässlich für eine erfolgreiche Zukunft. Denn bei kaum einem Verein steht und fällt der sportliche Erfolg mehr mit dem Zusammenhalt und der Homogenität des Umfelds als beim 1. FC Kaiserslautern.


    Was bleibt ist trotz allem auch in dieser Sommerpause wieder einmal Hoffnung. Hoffnung, dass es doch irgendwie einfach endlich besser wird. Denn wer den FCK kennt, der weiß auch, wie schnell vermeintlich tiefe Risse gekittet werden können. Der hier benötigte Kitt heißt nämlich schlicht und einfach Siege. Eine Hoffnung, die trotz allen Umständen auch in diesem Jahr wieder gepaart ist mit Vorfreude auf die neue Saison. Denn die Pfalz kann einfach nicht ohne Fußball, ohne ihren FCK. Und so heißt es eben auch vor der Saison 2019/2020 wieder: „Neue Saison, neues Glück“.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Hesl verlässt den FCK


    Hesl verlässt den FCK

    Torhüter Wolfgang Hesl und der FCK gehen getrennte Wege. Der Vertrag des 33-jährigen wurde heute vorzeitig aufgelöst.


    Der 1. FC Kaiserslautern und Torhüter Wolfgang Hesl haben ihren ursprünglich noch ein Jahr laufenden Vertrag in beidseitigem Einvernehmen vorzeitig aufgelöst.


    Der 33-jährige Keeper wechselte zur Saison 2018/19 vom FC Würzburger Kickers an den Betzenberg und lief in der vergangenen Spielzeit in 14 Drittligaspielen für die Roten Teufel auf.


    Der 1. FC Kaiserslautern bedankt sich bei Wolfgang Hesl für seinen Einsatz zwischen den Pfosten der Roten Teufel und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute.


    Quelle: Pressemeldung 1. FC Kaiserslautern