Beiträge von Gerrit1993

    Diskussionsthema zum Artikel: Layenberger kritisiert Satzungsbruch: "Kann mich mit vielem nicht mehr identifizieren"


    Layenberger kritisiert Satzungsbruch: "Kann mich mit vielem nicht mehr identifizieren"

    Harald Layenberger kritisiert die Vereinsführung rund um die Entscheidung für Investor Becca. Unterdessen gestalten sich die Planungen für die Geburtstagsfeier Fritz Walters offenbar schwierig.


    Harald Layenberger, Hauptsponsor des 1. FC Kaiserslautern, hat seine Kritik an den Vereinsverantwortlichen bezüglich der Investorensuche erneuert. Gegenüber der RHEINPFALZ kritisierte Layenberger heute abermals die Forderung Flavio Beccas, der den Rücktritt des Aufsichtsratsmitglieds Michael Littig gefordert und schlussendlich durchgesetzt hatte, scharf. Er gab zudem den Stimmen recht, die darin einen Verstoß gegen die Vereinssatzung sehen. "Bei der Abstimmung des Aufsichtsrates pro Becca wurden meiner Meinung nach Satzungsverstöße begangen - das hat man ja jetzt auch öffentlich eingeräumt und zugegeben", so Layenberger in der RHEINPFALZ. Der 62-jährige fragt sich weiter: "Trotzdem passiert rein gar nichts. Kein Aufschrei der Mitglieder, keine Restriktion des Vereinsvorstandes, um das hohe Gut der Satzung zu schützen. Warum nimmt man das alles einfach so hin?"


    Layenberger verstehe sich als Hauptsponsor der Mitglieder und der Fans. Er war in der Vergangenheit schon des Öfteren mit der Vereinsführung - speziell mit dem Beiratsvorsitzendem Patrick Banf - aneinander geraten, insbesondere im Bezug auf die Investorensuche.

    Layenberger trägt den FCK im Herzen - Motivation für Engagement "ist allerdings gesunken"

    Als Harald Layenberger im Sommer 2018 für drei Jahre Hauptsponsor des 1. FC Kaiserslautern wurde, hatte er viel vor. Sein großes Ziel: Die Familie FCK wieder zusammenführen, für Ehrlichkeit und Transparenz einstehen. Diese Werte sieht Layenberger jetzt akut gefährdet. "Was nicht weiterhin passieren darf, dass unsere Marke Layenberger, die für Authenzität, Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit steht, im gleichen Zuge mit Korruption, Geldwäsche, Erpressung, Lug und Trug genannt wird. Das habe ich auch den Verantwortlichen persönlich mitgeteilt", so Layenberger.


    Kritik, die sicher auch auf die Vorwürfe gegen den zukünftigen Investor Flavio Becca anspielt, der sich vor Gericht wegen Veruntreuung verantworten muss. Damit scheint auch nicht ausgeschlossen, dass Layenbergers Engagement vorzeitig endet, jedoch betonte er immer wieder, er wolle die Fans nicht im Stich lassen. Allerdings gab er gegenüber der RHEINPFALZ zu: "Wir sind grundsätzlich gewillt, unsere Verträge absprachegemäß zu erfüllen, aber ich muss ehrlich sagen, meine Motivation, auch in der nächsten Saison wieder besondere Dinge mit dem FCK und für die Fans zu tun, ist durch die momentan herrschende schwierige Situation schon etwas gesunken".

    Von den Fans in Kaiserslautern und Berlin geliebt - Doch auch beim Fritz Walter Nachlass gibt es Streit

    Für die Fans des FCK wäre ein vorzeitiger Abgang Layenbergers ohne Frage ein großer Verlust. Wie für den gesamten Verein. Schon mehrfach stellte Layenberger unter Beweis, dass er kein herkömlicher Hauptsponsor ist. So etwa auch, als er den kompletten Nachlass Fritz Walters, aus eigener Tasche kaufte und so in letzter Minute eine Auktion und die damit verbundene Zerstreuung in die ganze Welt verhinderte. Für Aktionen wie diese lieben ihn die Fans. Sei es in Kaiserslautern oder bei Union Berlin, wo Layenberger vor wenigen Wochen stimmungsvoll und mit der ein oder anderen Träne als Hauptsponsor verabschiedet wurde.


    In Kaiserslautern gibt es jedoch auch in Sachen Fritz Walter Nachlass Unstimmigkeiten zwischen Layenberger und Vereinsführung. Nächstes Jahr wäre Fritz Walter 100 Jahre alt geworden. "Der 100. Geburtstag Fritz Walters muss gebührend gefeiert werden", findet nicht nur Harald Layenberger. Doch über die Umsetzung einer Feier herrscht Streit. "Mit den Partnern - so wie sich der FCK gerade darstellt, aber auch mit der Fritz-Walter-Stiftung - erscheint es mir derzeit unmöglich etwas gemeinsam zu planen und umzusetzen", so Layenberger. Weiter kritisiert der gebürtige Lautrer, er werde auch in diesem Thema bewusst außen vor gehalten. "Es gab wiederholt Treffen des FCK mit der Fritz-Walter-Stiftung bezüglich der Festivitäten. Ohne mich. Mich hat man meist hinterher erst in einer notwendigen Art und Weise informiert". Umgangsformen, die sicher zu hinterfragen sind, ist es schließlich Layenberger zu verdanken, dass sich der Fritz Walter Nachlass überhaupt noch in der Pfalz befindet.


    Der 1. FC Kaiserslautern, er kommt einfach nicht zur Ruhe. Im nächsten Jahr würde nicht nur Fritz Walter 100 Jahre alt. Auch seine Werte, die der FCK gerne verkörpern möchte, feiern Geburtstag. Es wäre ein guter Anlass, sie endlich zu leben.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Manfred Starke verstärkt FCK-Offensive


    Manfred Starke verstärkt FCK-Offensive

    Der FCK vermeldet seinen nächsten Neuzugang. Von Carl Zeiss Jena wechselt Offensivspieler Manfred Starke ablösefrei auf den Betzenberg.


    Der 1. FC Kaiserslautern hat den namibischen Nationalspieler Manfred Starke unter Vertrag genommen. Der offensive Mittelfeldspieler, der aktuell mit seinem Heimatland am Afrikacup in Ägypten teilnimmt, kommt vom Ligakonkurrenten FC Carl Zeiss Jena und bindet sich bis 30. Juni 2021 an die Roten Teufel.

    Der 28-Jährige wurde in der namibischen Hauptstadt Windhoek geboren und kam im Alter von 13 Jahren aus seiner afrikanischen Heimat nach Rostock, wo er beim F.C. Hansa die Jugendmannschaften durchlief und schließlich in der Saison 2011/12 in der Zweiten Liga debütierte. In den vergangenen vier Jahren lief Starke dann für den FC Carl Zeiss Jena auf, mit dem er 2017 den Aufstieg in die Dritte Liga feiern konnte. In den vergangenen Jahren sammelte der Offensivspieler in Rostock und Jena die Erfahrung von unter anderem fünf Zweitliga- und 108 Drittligaspielen (15 Tore/21 Vorlagen). In der zurückliegenden Spielzeit kam Starke für Jena in 34 Einsätzen auf sieben Treffer und neun Assists.

    Für Namibia debütierte Starke im Jahr 2012 und kehrte nun im Vorfeld des Afrikacups, bei dem die „Brave Warriors“ am 23. Juni gegen Marokko ins Turnier starten und anschließend in Gruppe D auf Südafrika und die Elfenbeinküste treffen, in die Nationalmannschaft zurück. In seinem vierten Länderspiel konnte er dabei vor zehn Tagen gegen Ghana sein erstes Tor für Namibia erzielen.

    „Nach der Leihe von Elias Huth wollten wir uns in der Offensive nochmals verstärken. Manfred Starke hat seine Qualität mit 26 Torbeteiligungen in zwei Jahren für Carl Zeiss Jena in der Dritten Liga bereits unter Beweis gestellt. Seine große Stärke ist zudem sein linker Fuß. Wir sind überzeugt, dass er uns weiterhelfen und unsere Mannschaft verstärken wird“, so FCK-Geschäftsführer Sport Martin Bader.

    „Ich bin wahnsinnig froh darüber, dass es geklappt hat und ich die Chance bekomme, für so einen großen Traditionsverein spielen zu dürfen. Ich freue mich riesig auf die Herausforderung und die geilen Spiele, ob auswärts oder zu Hause auf dem Betze. Ich werde alles geben, um die gesteckten Ziele gemeinsam mit der Mannschaft erreichen zu können“, erklärt Manfred Starke den Wechsel.

     

    Spielerdaten:
    Name: Manfred Starke
    Position: Mittelfeld/Sturm
    Geboren: 21.02.1991 in Windhoek (Namibia)
    Nationalität: Namibisch/Deutsch
    Größe: 1,79 m
    Beim FCK ab: 01. Juli 2019
    Vertrag bis: 30. Juni 2021

    Frühere Vereine: FC Carl Zeiss Jena, F.C. Hansa Rostock, FSV Bentwisch, SK Windhoek


    Quelle: Pressemitteilung 1. FC Kaiserslautern

    Diskussionsthema zum Artikel: Manfred Starke verstärkt FCK-Offensive


    Manfred Starke verstärkt FCK-Offensive

    Der FCK vermeldet seinen nächsten Neuzugang. Von Carl Zeiss Jena wechselt Offensivspieler Manfred Starke ablösefrei auf den Betzenberg.


    Der 1. FC Kaiserslautern hat den namibischen Nationalspieler Manfred Starke unter Vertrag genommen. Der offensive Mittelfeldspieler, der aktuell mit seinem Heimatland am Afrikacup in Ägypten teilnimmt, kommt vom Ligakonkurrenten FC Carl Zeiss Jena und bindet sich bis 30. Juni 2021 an die Roten Teufel.

    Der 28-Jährige wurde in der namibischen Hauptstadt Windhoek geboren und kam im Alter von 13 Jahren aus seiner afrikanischen Heimat nach Rostock, wo er beim F.C. Hansa die Jugendmannschaften durchlief und schließlich in der Saison 2011/12 in der Zweiten Liga debütierte. In den vergangenen vier Jahren lief Starke dann für den FC Carl Zeiss Jena auf, mit dem er 2017 den Aufstieg in die Dritte Liga feiern konnte. In den vergangenen Jahren sammelte der Offensivspieler in Rostock und Jena die Erfahrung von unter anderem fünf Zweitliga- und 108 Drittligaspielen (15 Tore/21 Vorlagen). In der zurückliegenden Spielzeit kam Starke für Jena in 34 Einsätzen auf sieben Treffer und neun Assists.

    Für Namibia debütierte Starke im Jahr 2012 und kehrte nun im Vorfeld des Afrikacups, bei dem die „Brave Warriors“ am 23. Juni gegen Marokko ins Turnier starten und anschließend in Gruppe D auf Südafrika und die Elfenbeinküste treffen, in die Nationalmannschaft zurück. In seinem vierten Länderspiel konnte er dabei vor zehn Tagen gegen Ghana sein erstes Tor für Namibia erzielen.

    „Nach der Leihe von Elias Huth wollten wir uns in der Offensive nochmals verstärken. Manfred Starke hat seine Qualität mit 26 Torbeteiligungen in zwei Jahren für Carl Zeiss Jena in der Dritten Liga bereits unter Beweis gestellt. Seine große Stärke ist zudem sein linker Fuß. Wir sind überzeugt, dass er uns weiterhelfen und unsere Mannschaft verstärken wird“, so FCK-Geschäftsführer Sport Martin Bader.

    „Ich bin wahnsinnig froh darüber, dass es geklappt hat und ich die Chance bekomme, für so einen großen Traditionsverein spielen zu dürfen. Ich freue mich riesig auf die Herausforderung und die geilen Spiele, ob auswärts oder zu Hause auf dem Betze. Ich werde alles geben, um die gesteckten Ziele gemeinsam mit der Mannschaft erreichen zu können“, erklärt Manfred Starke den Wechsel.

     

    Spielerdaten:
    Name: Manfred Starke
    Position: Mittelfeld/Sturm
    Geboren: 21.02.1991 in Windhoek (Namibia)
    Nationalität: Namibisch/Deutsch
    Größe: 1,79 m
    Beim FCK ab: 01. Juli 2019
    Vertrag bis: 30. Juni 2021

    Frühere Vereine: FC Carl Zeiss Jena, F.C. Hansa Rostock, FSV Bentwisch, SK Windhoek


    Quelle: Pressemitteilung 1. FC Kaiserslautern

    Diskussionsthema zum Artikel: U17: FCK nähert sich dem Ziel Bundesliga


    U17: FCK nähert sich dem Ziel Bundesliga

    Die FCK-Junioren sind dem direkten Wiederaufstieg in die B-Junioren Bundesliga einen kleinen Schritt näher gekommen. Im Hinspiel der Aufstiegsrelegation bezwangen die Roten Teufel Darmstadt 98 souverän mit 2:1.


    Mehr als 500 Fans hatten sich am Sportpark Rote Teufel eingefunden, um die U17 in ihrem großen Vorhaben zu unterstützen. Und sie sahen von Beginn an einen mutigen Auftritt. Die Elf von Trainer Daniel Paulus spielte unter den Augen von Geschäftsführer Martin Bader und Cheftrainer Sascha Hildmann mutig auf und erspielte sich zahlreiche Chancen. Nach einer halben Stunde wäre eine Führung der Roten Teufel mehr als verdient gewesen. In der 31. Minute dann endlich der verdiente Lohn für den FCK. Nach einem klaren Foulspiel des Darmstädter Keepers Samarelli zeigte der Schiedsrichter der Partie folgerichtig auf den Elfmeterpunkt. Dennis Esmaieli trat an, und verwandelte sicher zur 1:0 Führung.


    Der FCK übernahm fortan die Kontrolle über das Spiel und hätte durch Angreifer Moritz Theobald noch vor der Pause auf 2:0 erhöhen können. Zur Halbzeit verließ der FCK das Feld verdient mit einer 1:0 Führung. Die Lautrer waren bis dahin die bissigere, lauffreudigere und zweikampfstärkere Mannschaft.


    Wenige Minuten nach Wiederanpfiff erhöhten die Roten Teufel ihre Führung. Nach einem sehr schön heraus gespielten Spielzug war es wieder Dennis Esmaieli, der für den FCK zum 2:0 einschob. In der Folge ließen es die Pfälzer etwas ruhiger angehen, und prompt kam Darmstadt mehr oder weniger aus dem Nichts zum 1:2 Anschlusstreffer durch Mario Shuteriqi. Die Hessen zeigten sich dann etwas aktiver und drängten auf den Ausgleich. Doch die Roten Teufel hielten diesen Bemühungen stand und erkämpften sich einen unter dem Strich verdienten 2:1 Hinspielerfolg. „Ich muss der Mannschaft ein riesengroßes Kompliment machen. Das war heute eine super Mannschaftsleistung. Ob Tristan Zobel in der Abwehr oder Aymen im Sturm, ich will niemand herausheben“, äußerte sich U 17 -Trainer Daniel Paulus nach dem Spiel gegenüber Treffpunkt Betze.


    Am Mittwoch kommt es in Darmstadt am Böllenfalltor zur endgültigen Entscheidung. Dort zeigt sich um 18:30 Uhr im Rückspiel, wer am Ende das Ticket für die B-Junioren Bundesliga lösen wird. „Uns erwartet noch eine ganz schwere Kiste am Mittwoch. Gerade auswärts wird das kein Spaziergang“, sagte Paulus im Hinblick auf das anstehende Rückspiel.


    Bildergalerie: U17 - 1. FC Kaiserslautern - SV Darmstadt 98

    Spieldaten

    Aufstellung #FCK

    Elija Wohlgemuth, Kenan Dogan, Neal Sixten Gibs, Tristan Zobel, Bela Varga, Sebastian Saftig, Ibrahim Karakus, Dennis Esmaieli, Moritz Theobald, Aymen Chahloul, Jakob Pollok


    Aufstellung #SV98:

    Alessio Samarelli, Dennis Ehrmann, Kai Cedde Junior Paller, Jason Wink, Leon Lerch, Alexander Vogler, Daniel Kasper, Mario Shuteriqi, Denzel Dei, Lukas Konietzko, Henry Jon Crosthwaite


    Tore:

    1:0 Esmaieli (31. Minute, Elfmeter)

    2:0 Esmaieli (48. Minute)

    2:1 Shuteriqi (61. Minute)


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Löhmannsröben: "Es war mir eine Ehre!"


    Löhmannsröben: "Es war mir eine Ehre!"

    Jetzt ist es offiziell: Jan Löhmannsröben verlässt den FCK nach nur einem Jahr wieder. Auch Mads Albaek wird ihm folgen.


    In den letzten Tagen verdichteten sich die Anzeichen, dass der FCK die auslaufenden Verträge mit den beiden Mittelfeldakteuren Jan Löhmannsröben und Mads Albaek nicht verlängern wird (Auch Treffpunkt Betze berichtete gestern). Nun ist dies zumindest bei Jan Löhmannsröben offiziell.


    Schon heute morgen meldete der kicker, dass die beiden Mittelfeldakteure definitiv keine neuen Verträge erhalten würden. Nun bestätigte Löhmannsröben dies persönlich auf seiner Instagram-Seite. "Heute gehe ich das letzte Mal im FCK-Dress laufen. Mein Vertrag wird nicht verlängert", sagt der 28-jährige aus Kassel stammende Spieler zu seinen Followern. Löhmannsröben weiter: "Dankeschön für ein geiles Jahr, ihr habt sehr viele geile Fans und ich wünsche Euch sehr viel Glück in der nächsten Saison". Der Mittelfeldmann wünscht dem FCK den Aufstieg und schließt schließlich mit den Worten ab: "Es war mir eine Ehre".


    Löhmannsröben absolvierte insgesamt 26 Spiele für den FCK und erzielte dabei 2 Tore. In Erinnerung bleibt aber vor allem seine legendär gewordene Wutrede nach dem Ligaspiel in Zwickau, als er Schiedsrichter Markus Wollenweber nach einem zu unrecht gegebenen Elfmeter als "Eiermaler" bezeichnete, der lieber "Cornflakes zählen" gehen solle.


    Quelle: Treffpunkt Betze


    Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

    Liebe Fck Fans , leider trennen sich unsere Wege nach nur einem Jahr wieder. Es war mir eine Ehre, auf dem Betze mit euch zu fighten !! Auch wenn nicht alles nach Plan lief, denke ich hatten wir trz viele Highlights zusammen ! Wünsch euch, dass ihr nächstes Jahr den Aufstieg schafft und bleibt der Mannschaft treu, auch wenn es mal nicht so läuft! Ihr sollt wissen, wie viel Einfluss ihr auf das Team mit einer guten oder negativen Stimmung habt! Also Leute: Alles Gute, wir sehen uns, ich werd euch vermissen 😉 Euer löh #football #soccer #kaiserslautern #fck #abschied #newchapter #comingsoon #jl6

    Ein Beitrag geteilt von Jan Löhmannsröben (@jl6_inked) am Jun 6, 2019 um 4:03 PDT

    Diskussionsthema zum Artikel: Bader: FCK plant mit 5,5 Millionen Etat - Noch 3-4 Neuzugänge geplant


    Bader: FCK plant mit 5,5 Millionen Etat - Noch 3-4 Neuzugänge geplant

    Nach der Lizenzerteilung durch den DFB hat Martin Bader nun offiziell Eckdaten der kommenden Saison benannt. Unterdessen stehen zwei Spieler vor dem Abschied.


    Der Spieleretat soll demnach wie in der abgelaufenen Saison 5,5 Millionen Euro betragen. Möglich macht dies die gesicherte Lizenz und unter anderem der 2,6 Millionen Vorschuss von Investor Flavio Becca. Der Etat gibt Geschäftsführer Martin Bader Spielraum, den Kader zu verstärken. "Wir wollen noch drei bis vier Spieler holen und Schwachstellen verbessern", sagte Bader gegenüber der BILD Zeitung. Diese sieht der Sportchef insbesondere in der Innenverteidigung, im Sturm, sowie im offensiven und defensiven Mittelfeld.

    Albaek und Löhmannsröben vor Abschied - Klatt dankt den Mitarbeitern und hofft auf guten Start

    In der Zentrale beheimatet sind eigentlich auch Mads Albaek und Jan Löhmannsröben. Beide Kontrakte laufen am 30.06. aus, die Zeichen stehen auf Abschied. Während sich der FCK und Mads Albaek bislang auf keine für beide Seiten zufriedenstellende Vertragskonstellation einigen konnten, scheint nun auch Jan Löhmannsröben seine Zelte nach nur einem Jahr wieder abzubrechen. Trainer Sascha Hildmann sprach im April noch seine Wertschätzung für Löhmannsröben aus, hob seine Mentalität hervor und bezeichnete ihn als "wichtigen Spieler". Allerdings war auch er sehr inkonstant, rief sein Potenzial zu selten ab. Deswegen scheint der FCK nun nach Alternativen Ausschau zu halten. Als Neuzugang steht bislang lediglich Mittelfeldspieler Simon Skarlatidis von den Würzburger Kickers fest.


    Baders Geschäftsführerkollege Michael Klatt unterstrich gegenüber der RHEINPFALZ unterdessen abermals, wie erleichtert er sei, dass die Lizenz nun endgültig gesichert ist. "Nicht nur Martin Bader und mir wird eine Last von den Schultern genommen. Vor allem gilt das für unsere Mitarbeiter", hebt Klatt die Leistung der Menschen in Geschäftsstelle und im Nachwuchsleistungszentrum hervor. Sie seien viele "Extrameilen gegangen", um die anfänglich 12 Millionen Euro große Finanzierungslücke zu schließen.


    Für die kommende Saison, die voraussichtlich am Wochenende des 19. Juli startet, kalkuliere der FCK mit rund 10.000 bis 11.000 Dauerkarten. Ein guter Saisonstart ist dabei in vielerlei Hinsicht unerlässlich. Klatt macht deutlich, wonach die viel geschundene Fanseele lechzt. "Die ganze Region sehnt sich nach sportlichem Erfolg." Was ein positiver Start auslösen kann, das haben die Fans des 1. FC Kaiserslautern schon zur Genüge unter Beweis gestellt. Er ist das Fundament für eine erfolgreiche Saison, die der FCK so unbedingt braucht.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Entscheidung gefallen: FCK erhält Drittliga-Lizenz


    Entscheidung gefallen: FCK erhält Drittliga-Lizenz

    Was sich die letzten Tage und Wochen schon abgezeichnet hatte, ist nun offiziell: Der DFB hat dem FCK die Zulassung für die Drittligasaison 2019/2020 erteilt.


    Der 1. FC Kaiserslautern hat vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) die endgültige Zulassung für die Drittligasaison 2019/2020 erhalten. Nach Erfüllung der gestellten Auflagen und Bedingungen treten die Roten Teufel somit als eines von zwanzig zugelassenen Teams in der dritthöchsten deutschen Spielklasse an.

     

    Am 12. April 2019 war dem 1. FC Kaiserslautern die Zulassung mit Auflagen und Bedingungen erteilt worden. Am Montag, 3. Juni 2019, konnte der DFB nun verkünden, dass alle zwanzig sportlich qualifizierten Klubs nach Überprüfung der wirtschaftlichen und technisch-organisatorischen Leistungsfähigkeit auch endgültig die Zulassung zur Dritten Liga erhalten haben.

     

    "Ein besonderer Dank für den Erhalt der Lizenz gilt den Mitarbeitern unserer Geschäftsstelle, die mit ihrer engagierten Arbeit einen großen Teil dazu beigetragen haben, dass wir einen endgültigen positiven Bescheid vom DFB erhalten haben. Auch bei unseren Finanzpartnern, mit denen wir insbesondere in den vergangenen Wochen erfolgreiche Gespräche geführt haben, möchten wir uns ausdrücklich bedanken. Sehr gefreut haben wir uns auch über die fantastische Unterstützung unserer Fans im Rahmen des Zulassungsverfahrens", freute sich FCK-Geschäftsführer Michael Klatt über den Bescheid des DFB.

     

    Der erste Spieltag der Dritten Liga ist für das Wochenende des 19. bis 22. Juli 2019 terminiert. Der offizielle Spielplan, der sich nach den am 28. Juni 2019 erscheinenden Spielplänen der Bundesliga und 2. Bundesliga richtet, wird in der ersten Juli-Woche veröffentlicht.


    Quelle: Pressemeldung 1. FC Kaiserslautern

    Diskussionsthema zum Artikel: Erster Neuzugang fix: FCK holt Skarlatidis aus Würzburg


    Erster Neuzugang fix: FCK holt Skarlatidis aus Würzburg

    Der erste Neuzugang der Roten Teufel für die kommende Saison steht fest. Von den Würzburger Kickers wechselt Mittelfeldspieler Simon Skarlatidis ablösefrei auf den Betzenberg.


    Der erste Neuzugang der Roten Teufel zur Saison 2019/20 steht fest. Simon Skarlatidis wechselt ablösefrei vom Ligakonkurrenten Würzburger Kickers auf den Betzenberg. Der flexibel einsetzbare Mittelfeldspieler unterschreibt beim FCK einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021.

    Der 1,74 Meter große Deutsch-Grieche, der in der Sommerpause seinen 28. Geburtstag feiern wird, wurde in Waiblingen geboren und begann beim VfB Stuttgart mit dem Fußballspielen. Nach acht Jahren beim VfB wechselte er über Zwischenstationen in Fellbach und Backnang zur SG Sonnenhof Großaspach, bei der er den Sprung in den Profifußball schaffte und sechs Jahre lang spielte. Nach zwei Jahren beim FC Erzgebirge Aue, mit dem er den Aufstieg in die Zweite Liga feiern konnte, verbrachte er die vergangenen beiden Spielzeiten bei den Würzburger Kickers. Insgesamt sammelte der torgefährliche Rechtsfuß dabei die Erfahrung von 137 Drittligaspielen (21 Tore, 14 Vorlagen) und zwölf Zweitligapartien (zwei Treffer).


    Martin Bader, Geschäftsführer Sport: „Simon ist ein variabel einsetzbarer, offensiver Spieler, der seine Klasse bereits nachgewiesen hat. Wir freuen uns, dass er uns zugesagt hat und sind überzeugt, dass er sowohl sportlich als auch charakterlich ein Gewinn für unsere Mannschaft ist.“

    „Ich habe mich sehr gefreut, als ich die Anfrage aus Kaiserslautern bekommen habe. Ein Verein mit einer solchen Geschichte, solchen Fans und diesem Stadion, da musste ich nicht lange überlegen. Jeder Fußballer kennt den FCK und weiß, dass Verein und Fans eigentlich in eine andere Liga gehören. Jetzt freue ich mich darauf, mitzuhelfen, den FCK wieder in die Erfolgsspur zu bringen. Dafür werde ich alles geben“, freut sich Simon Skarlatidis auf seinen Wechsel an den Betzenberg.


    Quelle: Pressemitteilung 1. FC Kaiserslautern

    Diskussionsthema zum Artikel: Erster Neuzugang fix: FCK holt Skarlatidis aus Würzburg


    Erster Neuzugang fix: FCK holt Skarlatidis aus Würzburg

    Der erste Neuzugang der Roten Teufel für die kommende Saison steht fest. Von den Würzburger Kickers wechselt Mittelfeldspieler Simon Skarlatidis ablösefrei auf den Betzenberg.


    Der erste Neuzugang der Roten Teufel zur Saison 2019/20 steht fest. Simon Skarlatidis wechselt ablösefrei vom Ligakonkurrenten Würzburger Kickers auf den Betzenberg. Der flexibel einsetzbare Mittelfeldspieler unterschreibt beim FCK einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021.

    Der 1,74 Meter große Deutsch-Grieche, der in der Sommerpause seinen 28. Geburtstag feiern wird, wurde in Waiblingen geboren und begann beim VfB Stuttgart mit dem Fußballspielen. Nach acht Jahren beim VfB wechselte er über Zwischenstationen in Fellbach und Backnang zur SG Sonnenhof Großaspach, bei der er den Sprung in den Profifußball schaffte und sechs Jahre lang spielte. Nach zwei Jahren beim FC Erzgebirge Aue, mit dem er den Aufstieg in die Zweite Liga feiern konnte, verbrachte er die vergangenen beiden Spielzeiten bei den Würzburger Kickers. Insgesamt sammelte der torgefährliche Rechtsfuß dabei die Erfahrung von 137 Drittligaspielen (21 Tore, 14 Vorlagen) und zwölf Zweitligapartien (zwei Treffer).


    Martin Bader, Geschäftsführer Sport: „Simon ist ein variabel einsetzbarer, offensiver Spieler, der seine Klasse bereits nachgewiesen hat. Wir freuen uns, dass er uns zugesagt hat und sind überzeugt, dass er sowohl sportlich als auch charakterlich ein Gewinn für unsere Mannschaft ist.“

    „Ich habe mich sehr gefreut, als ich die Anfrage aus Kaiserslautern bekommen habe. Ein Verein mit einer solchen Geschichte, solchen Fans und diesem Stadion, da musste ich nicht lange überlegen. Jeder Fußballer kennt den FCK und weiß, dass Verein und Fans eigentlich in eine andere Liga gehören. Jetzt freue ich mich darauf, mitzuhelfen, den FCK wieder in die Erfolgsspur zu bringen. Dafür werde ich alles geben“, freut sich Simon Skarlatidis auf seinen Wechsel an den Betzenberg.


    Quelle: Pressemitteilung 1. FC Kaiserslautern

    Diskussionsthema zum Artikel: Florian Dick: „Den FCK dürfen wir nicht kaputtgehen lassen!“


    Florian Dick: „Den FCK dürfen wir nicht kaputtgehen lassen!“

    Florian Dick nahm für ein Gespräch mit Treffpunkt Betze noch einmal auf der Spielerbank Platz. Wir sprachen über 16 Jahre Profifußball, Momente des Zweifels und natürlich den FCK.


    Er ist Kapitän, Identifikationsfigur und fast schon eine Lautrer Legende. Treffpunkt Betze traf Florian Dick zum großen Abschiedsinterview. Wobei: Abschied klingt anders. Dem FCK will Florian Dick treu bleiben, sein Herz schlägt auch in Zukunft für den Pfälzer Traditionsverein. Wenn es nach selbigem geht, auch weiterhin als Spieler.


    Treffpunkt Betze: Hi Flo. Du bist ja im Moment ein gefragter Mann…


    Florian Dick: Ja, die ein oder andere Interviewanfrage gibt es (lacht).


    Treffpunkt Betze: Fangen wir mit etwas Wichtigem an: Wie geht es dir? Wie ist deine körperliche Befindlichkeit nach 16 Jahren Profifußball?


    Florian Dick: Ja, mein Körper ist schon ziemlich in Mitleidenschaft gezogen worden die letzten Jahre. Es war eine intensive Zeit. Meine Spielweise war jetzt auch nicht gerade körperschonend, weder für den Gegner noch für mich (lacht). Ich habe viele Spiele über 90 Minuten gemacht, dementsprechend muss ich mir jetzt überlegen, ob es noch Sinn macht weiterzumachen.

    Fortsetzung der Karriere: "Kopf und Herz streiten sich noch"

    Treffpunkt Betze: Also hast du diesbezüglich noch keine finale Entscheidung getroffen?


    Florian Dick: Natürlich würde ich gerne so lange es geht Teil einer Mannschaft sein. Das ist einfach ein unbezahlbar schönes Gefühl. Ich bin gerne mit den Jungs zusammen, auf und neben dem Platz. Deswegen, wenn es irgendwie noch möglich ist, dann würde ich wahnsinnig gerne noch in der 2. Mannschaft spielen. Hier streiten sich aber aktuell noch Kopf und Herz (lacht).


    Treffpunkt Betze: Welcher der beiden hat denn aktuell die besseren Argumente?


    Flo Dick: Es ist wirklich schwierig. Wahrscheinlich ist Aufhören das Vernünftigste. Aber mein Herz blutet schon arg bei dem Gedanken. Deswegen will ich mir auch noch ein wenig Zeit nehmen, vielleicht die nächsten Wochen etwas Abstand gewinnen, um zu schauen, ob es Sinn macht. Ich muss ehrlich sein: Die letzte Zeit war nur mit Schmerzmitteln machbar. Die Zeit kleine Verletzungen auszukurieren habe ich mir auch nie genommen, dementsprechend geht es eben vor allem meinen Sprunggelenken. Aber ich habe noch etwas Hoffnung. Mal schauen wie es am Ende ausgeht.


    Treffpunkt Betze: Im Laufe deiner Karriere bist du größtenteils von schlimmeren Verletzungen verschont geblieben, 2007 hast du dir allerdings das Kreuzband gerissen. Wie verpackt man das als junger Spieler?


    Florian Dick: Das war eine schlimme Phase, aber im Rückblick auch eine sehr lehrreiche. In dieser Zeit habe ich gelernt, gewisse Dinge mehr zu schätzen. Ich hatte damals wirklich Angst, nie wieder Fußball spielen zu können und wäre froh gewesen, im Wald joggen zu können. Wenn wir jetzt heute Waldläufe absolvieren oder andere „Schweineeinheiten“ machen müssen, dann denke ich oft an diese Zeit zurück. Diese Erfahrung war glaube ich für meine Karriere sehr wichtig, auch wenn die Zeit eine schlimme war.


    Treffpunkt Betze: Sind das Erfahrungen, die du beispielsweise Dylan Esmel mitgeben kannst, der sich ja mit seinen 21 Jahren innerhalb kürzester Zeit zweimal das Kreuzband gerissen hat?


    Florian Dick: Definitiv. Wenn ich eines gelernt habe dann, dass im Fußball alles möglich ist und man sich nie unterkriegen lassen darf. Auch aus den schlechtesten Situationen kann man etwas Positives ziehen oder stärker hervorgehen. Das versuche ich natürlich an die jungen Spieler weiterzugeben, ihnen Hilfestellungen anzubieten. Jeder geht natürlich anders damit um, aber grundsätzlich denke ich, kann auch so eine Phase jeden Spieler weiterbringen.


    Treffpunkt Betze: Wann reifte in dir das Vorhaben, Profifußballer zu werden? Mit welchen Einschnitten und Konsequenzen war diese Entscheidung auch für dein Leben verbunden?


    Florian Dick: Das Ziel Profifußballer zu werden war eigentlich immer da. Meine ganze Familie ist total fußballverrückt. Ich bin in der E-Jugend von meinem Heimatverein Hambrücken zum KSC gewechselt, was bedeutete, rund 25 Kilometer zum Training zu fahren. Und damals wurde auch schon drei oder viermal in der Woche trainiert. Das hieß, meine Eltern oder meine Großeltern mussten mich dann immer zum Training fahren und auch wieder abholen. Und das über Jahre hinweg. Das bedeutete dann schon einen großen Aufwand für meine Familie. Meine Eltern haben eine Gaststätte, das heißt am Wochenende mussten mich dann auch oft andere Eltern mitnehmen, weil meine nicht konnten. Sie haben aber über Jahre hinweg diesen enormen Aufwand für mich betrieben. Fußballerisch war relativ früh zu erkennen, was für ein Typ Spieler ich bin. Der talentierteste war ich noch nie. Aber schon damals hatte ich den größten Ehrgeiz und einen enormen Willen. Und ich glaube bis heute, dass Mentalität im Zweifel Qualität schlägt. Ich habe so viele junge Spieler erlebt, die deutlich mehr Talent hatten als ich, die aber dann irgendwann vom Weg abgekommen sind, weil andere Dinge vielleicht wichtiger waren. Du brauchst in diesem Alter den Biss um durchzuhalten, weil du natürlich zurückstecken musst. Wenn deine Kollegen samstags feiern gehen und du sonntags ein Spiel hast, dann musst du samstags abends eben zu Hause bleiben. Das heißt, du musst auf viel verzichten, aber wenn du dich durchbeißt und am Ball bleibst und natürlich auch das nötige Glück hast, dann zahlt es sich immer aus.


    Treffpunkt Betze: Gab es Momente, wo du an deinem Weg gezweifelt hast?


    Florian Dick: Ja, die gab es durchaus. Es war glaube ich in der B-Jugend. Ich war in der Badischen Auswahl und es war Sichtungstag. Damals waren 30 junge Spieler in der Auswahl und ein Spieler ist raus geflogen. Dieser Spieler war ich. Damals stand ich so ein bisschen am Scheideweg. Mein Trainer meinte: „Entweder schaffst du es jetzt nach oben oder es wird eben nichts“. Er dachte aber, es ginge eher bergab und so bin ich aus der Auswahl geflogen. Und da hatte ich dann wirklich eine Phase, in der ich dachte, keine Lust mehr auf Fußball zu haben. Das habe ich zu Hause aber auch nur einmal gesagt (lacht). Denn auch da waren es dann wieder meine Eltern, die mir quasi in den Arsch getreten haben und meinten: „Hör mal, wir haben dich die ganzen letzten Jahre immer da hingefahren, jetzt streng dich mal ein bisschen an und gib nicht auf!“. Und siehe da, ein Jahr später kam ich von der A-Jugend direkt hoch zu den Amateuren vom KSC. Dann rief die Badische Auswahl wieder an, da habe ich dann aber nein gesagt und ein halbes Jahr später spielte ich bei den Profis und die U-20 vom DFB hat direkt angerufen. Für die habe ich dann auch vier Spiele gemacht und mein Weg hat wieder gestimmt. Dafür bin ich auch meinen Eltern heute noch sehr dankbar, dass sie mir an diesem Scheideweg den richtigen Tritt gegeben haben. In dieser Zeit habe ich das kämpfen und beißen erst richtig gelernt.


    Treffpunkt Betze: Du sprichst diese schwierige Phase an. Glaubst du, dass junge Profis heute diesen harten Weg überhaupt noch bestreiten oder hat sich der Fußball dahingehend gewandelt?


    Florian Dick: Ich glaube schon, dass den jungen Spielern heute vieles quasi vor die Füße gelegt, ihnen viele Entscheidungen abgenommen werden. Früher musstest du dich vielleicht ein Stück weit mehr durchbeißen, was später geholfen hat, im Männerbereich zu bestehen. Das ist auch etwas, was ich den Jungs versuche mitzugeben, dass sie zu schätzen wissen, wie gut sie es hier haben mit all den Trainingsmöglichkeiten und Anlagen. Natürlich sind die Spieler heute besser ausgebildet, als ich es damals war. Aber sie müssen sich auch erst ihren Platz erkämpfen und sich den Respekt erarbeiten. Da lege ich auch großen Wert darauf, so lange ich noch Einfluss darauf habe (lacht).


    Treffpunkt Betze: Du sprichst die heutige Spielergeneration an. Wir leben im Zeitalter von Facebook und Instagram. Teilweise hat man das Gefühl, es geht mehr um Mode, Lifestyle und den neusten SWAG-Level. Inwieweit kannst du dich mit dieser Spielergeneration noch identifizieren, wie bewertest du diese Entwicklung?


    Florian Dick: Die sozialen Medien sind überhaupt nicht meine Welt. Es gehört aber mittlerweile dazu, das kannst du auch nicht mehr aufhalten. Nicht nur bei den Spielern, auch bei den Fans drumherum. In meinen Augen wird darauf heute manchmal zu viel Wert gelegt, denn entscheidend ist immer noch auf dem Platz. Ich halte mich da also wirklich zurück und konzentriere mich lieber auf den Trainingsplatz. Aber es ist heute nun mal so und gehört zum heutigen Fußball dazu.

    "Da wo ich war, war ich immer mit Leib und Seele dabei"

    Treffpunkt Betze: 421 Profispiele hast du absolviert, eventuell kommt ja noch das ein oder andere dazu. Wenn du trotzdem jetzt schon ein Resümee ziehen müsstest, auf was für eine Karriere blickst du zurück?


    Florian Dick: Ich habe so unfassbar viele Dinge erleben dürfen, Höhen wie Tiefen, aber in erster Linie sehr viel Emotion. Vor allem hier, wenn ich in dieses Stadion schaue. Hier durfte ich Dinge erleben, die werde ich mein ganzes Leben nicht mehr vergessen. Auch aus heutiger Sicht stehe ich eigentlich zu jeder Entscheidung, die ich getroffen habe. Da wo ich war, war ich immer mit Leib und Seele dabei und vor allem hat es immer Spaß gemacht mit einer Mannschaft zusammen zu sein. Mit den Jungs Zeit zu verbringen, dummes Zeug zu machen, aber auch Erfolge zu feiern, das ist einfach unbezahlbar. Das wird mir irgendwann auch am meisten fehlen. Aber insgesamt war es eine tolle Zeit und es gibt nichts was ich bereue. Das was bleibt, sind die Menschen, die du kennen gelernt hast und die auch über den Fußball hinaus zu echten Freunden geworden sind. Das ist ein sehr schönes Gefühl.


    Treffpunkt Betze: Zu welchen Leuten besteht da heute noch ein besonderer Kontakt?


    Florian Dick: Zu der Aufstiegsmannschaft von 2010 ist der Kontakt nach wie vor sehr eng. Manuel Hornig, der in Bielefeld heimisch geworden ist, hat meine Familie und mich erst unlängst besucht. Aber auch Martin Amedick, der dort in der Gegend wohnt. Außerdem viele Jungs aus meiner Zeit beim KSC, Martin Stoll ist sogar mein Trauzeuge. Aber auch aus dem Umfeld zu Betreuern oder Fans die man immer wieder trifft, besteht viel Kontakt. Das Umfeld ist auch das, was einen Verein wirklich ausmacht. Leider wechseln die Spieler die Vereine in der heutigen Zeit viel zu häufig. Fairerweise muss man sagen, nicht nur weil die Spieler das so wollen, sondern auch weil sich die Vereine oft von den Spielern trennen. Aber die Urgesteine bleiben und die sollen auch bleiben.


    Treffpunkt Betze: Das bist du hier beim FCK definitiv. Apropos: Gibt es Highlights, seien es Spiele, Tore oder andere Erlebnisse, die dir als besonders und einprägsam in Erinnerung geblieben sind?


    Florian Dick: Die Wochen vor und nach dem Aufstieg 2010 waren sensationell, zumindest die Momente, an die ich mich noch erinnern kann. Es ging schon feucht fröhlich zu (lacht). Das war einfach unbeschreiblich. Aber das sicher emotionalste Spiel war 2013, die verlorene Relegation gegen Hoffenheim. Ich weiß noch, ich konnte mindestens eine Stunde lang kein Interview geben oder reden. Hoffenheim hat an der Eckfahne mit ihren 100 Fans gefeiert, aber der Rest des Stadions war noch eine dreiviertel Stunde nach Spielende da und hat uns gefeiert, als wären wir gerade aufgestiegen. Da bekomme ich jetzt noch Gänsehaut, wenn ich darüber erzähle. Das war einer der emotionalsten Momente meiner Karriere und das werde ich auch nie vergessen.


    Treffpunkt Betze: Kleine Quizfrage an dich Flo: Welche Erinnerungen hast du an den 27. August 2010?


    Flo Dick: Da muss ich in der Tat überlegen. Wir hatten auf jeden Fall ein Spiel…


    Treffpunkt Betze: Ganz genau. Stichwort Franck Ribéry…


    Flo Dick: Ahh natürlich (lacht). 2. Spieltag nach dem Bundesligaaufstieg, 2:0 gegen die Bayern gewonnen und danach waren wir Tabellenführer. Das war herrlich.


    Treffpunkt Betze: Franck Ribéry hat an diesem Abend gegen dich kein Land gesehen…


    Florian Dick: Das ist ein Spiel, das immer in Erinnerung bleiben wird. Nicht viele Spieler dürfen überhaupt gegen Bayern spielen, noch weniger haben die Möglichkeit gegen Bayern zu gewinnen. Ich bin unheimlich froh, dass ich das miterleben durfte auf dem Platz. Am Montag findet es ja jetzt als Freundschaftsspiel wieder statt, wieder vor vollem Haus. Es war im Gespräch, ob ich das Spiel noch spielen will, aber ich habe gesagt, dass ich mein Pflichtspiel gegen die Bayern hatte und dieses einmalige Erlebnis ist mir genug. Deswegen belassen wir es dabei. Das sollen jetzt mal die jungen Spieler erleben. (Anm. d. R.: Das Gespräch wurde wenige Tage vor dem Bayern-Spiel geführt)


    Treffpunkt Betze: Das letzte Heimspiel gegen Meppen war sicherlich ein sehr facettenreiches und emotionales zugleich. Unter tosendem Applaus wurdest du eingewechselt und nach dem Spiel durch die Westkurve minutenlang gefeiert.


    Florian Dick: Für mich war es ganz wichtig, dass ich hier nochmal auflaufen durfte. Ich bin sehr froh, dass der Trainer und das Umfeld mir diese Möglichkeit auch gegeben haben. Wie alles dann abgelaufen ist, das hätte ich mir nicht schöner ausmalen können. Das Tor von „Locke“, Wolle Hesl, der dann noch eingewechselt wurde, das hat einfach gepasst. Es war aber auch ein schöner Abschluss für alle Beteiligten. Am Ende einer Saison, in der wir zweifelsfrei hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind.


    Treffpunkt Betze: Eine Saison, in der sich sicherlich alle Beteiligten einen gänzlich anderen Verlauf gewünscht haben... Gibt es in deiner Karriere noch andere Erlebnisse, die dir als besonders schmerzlich in Erinnerung sind?


    Florian Dick: Was mir eigentlich am meisten weh tut ist, dass wir diese Saison als Mannschaft nicht das auf den Platz gebracht haben, was wir eigentlich können. Ich weiß, von außen sieht man nur das Spiel am Wochenende, und da sind der Frust und der Ärger auch vollkommen verständlich, weil da waren wir einfach zu oft zu schlecht. Aber wenn ich die Jungs unter der Woche sehe, wenn ich sehe wie sie charakterlich sind, dann tut mir das einfach weh, dass wir so abgeschnitten haben. In dieser Mannschaft gibt es keinen Neid oder keine Hinterhältigkeiten, die Jungs halten zusammen. Da habe ich schon in anderen Mannschaften gespielt, die zwar erfolgreicher waren, wo es intern aber ganz anders aussah. Es ärgert mich, dass wir den Erwartungen, die an uns gestellt worden sind und die wir uns auch selbst auferlegt haben, nicht gerecht geworden sind. Deswegen würde ich auch so gerne mithelfen, das zu korrigieren. Aber als Spieler werde ich das vermutlich eben nicht mehr können. Das schmerzt.


    Treffpunkt Betze: War es da besonders schwer für dich, dass du das letzte halbe Jahr mehr oder weniger nur zuschauen konntest?


    Florian Dick: So lange es ging habe ich im Training natürlich Gas gegeben und versucht die Jungs zu pushen. Das habe ich dann auch von der Bank getan, im Rahmen der Möglichkeiten die ich hatte. Aber natürlich ist es schwer von außen Einfluss zu nehmen und das war dann schon hart für mich. Ich sitze nicht gerne auf der Bank, musste das Gott sei Dank in meiner Karriere auch nicht so oft. Trotzdem habe ich denke ich alles gegeben, damit wir erfolgreich sind, denn letztendlich geht es nur um den Mannschaftserfolg und nicht um Einzelschicksale.


    Treffpunkt Betze: 219 Spiele hast du insgesamt für die Roten Teufel bestritten, du bist hier eine Identifikationsfigur, für viele Fans gar ein Held. Was bedeutet dir der FCK? Und welchen Stellenwert hat er in deinem Leben eingenommen?


    Florian Dick: Definitiv einen sehr großen. Meine Familie und ich, wir haben jetzt ein Haus gekauft in Kaiserslautern. Ich glaube das allein sagt schon vieles aus. Wir fühlen uns sehr wohl hier, haben viele Freunde in der Stadt und im Umland. Wir sind hier jetzt heimisch und wollen die nächsten Jahre hier verbringen. Natürlich ist es auch schön, dass meine Familie nicht weit weg ist. Das war in der Zeit in Bielefeld schon manchmal hart, wenn du zwei kleine Kinder hast und nicht eben mal eine Oma auf die Kleinen aufpassen kann. Das ist jetzt aber alles sehr entspannt, meine Eltern wohnen zwischen Karlsruhe und Heidelberg und da bist du dann in einer Stunde. Der FCK bedeutet mir sehr viel, ich hatte meine erfolgreichste Zeit hier, habe unglaublich viel erlebt und würde dem Verein im Rahmen meiner Möglichkeiten auch weiter gerne helfen, damit es wieder in die richtige Richtung geht.


    Treffpunkt Betze: 2014 musstest du allerdings erst mal Abschied vom Betze nehmen. Nicht ganz freiwillig. Was ist damals passiert?


    Florian Dick: Mein Vertrag lief aus, ich hätte ihn gerne verlängert, aber der Verein und der Trainer wollten das nicht. Und so musste ich dann schweren Herzens gehen. Aber wie schon erwähnt, auch die Zeit in Bielefeld war dann sehr schön. Trotzdem war ich sehr froh, als es 2018 dann mit der Rückkehr geklappt hat.


    Treffpunkt Betze: Gab es Momente, in denen du an deiner Entscheidung zurückzukommen gezweifelt hast?


    Florian Dick: Auf keinen Fall! Überhaupt nicht. Ich wäre gerne schon früher zurückgekommen, aber ich war vertraglich ja gebunden, und der FCK konnte keine Ablöse zahlen. Der Kontakt ist auch nie ganz abgebrochen und so gab es dieses Gedankenspiel immer. Umso glücklicher war ich dann, als es letzten Sommer funktioniert hat, auch wenn die Saison nicht so verlaufen ist, wie wir uns das alle vorgestellt haben.


    Treffpunkt Betze: Du selbst möchtest unbedingt hier bleiben, auch Martin Bader sagte unlängst: „Wir finden eine Funktion für Flo“. In welcher Rolle oder Funktion siehst du dich selbst beim FCK? Welche Stärken und Fähigkeiten kannst du neben dem Platz einbringen?


    Florian Dick: Der Verein hatte glaube ich die vergangenen Tage andere Sorgen, als meine zukünftige Rolle. Wir werden das in den nächsten Tagen und Wochen ganz in Ruhe besprechen, wie und was möglich ist. Ich bin sicher, dass wir uns da einig werden. Aber ich muss wie gesagt jetzt erst einmal schauen, ob die Sprunggelenke noch mitmachen und wenn es dann tatsächlich doch nicht mehr gehen sollte, dann müssen wir weiter schauen. Was ich eigentlich ausschließen kann ist eine Trainerlaufbahn. Ich würde lieber meine Erfahrung an anderer Stelle einbringen. Ich habe schon so viel erlebt bei Vereinen, auch wie Dinge vielleicht nicht ablaufen sollten. Da würde ich gerne versuchen meinen Weg zu gehen. Man sollte nämlich nicht nur schimpfen, sondern auch selbst etwas tun, wenn man die Chance dazu bekommt. Aber ehrlich gesagt hoffe ich, dass es erst nächstes Jahr soweit ist (lacht).

    Den FCK wieder in die Spur bringen: Das "geht nur mit sportlichem Erfolg"

    Treffpunkt Betze: Es ist hinlänglich bekannt, dass der FCK irgendwann auch aufsteigen muss. Was ist aus deiner Sicht jetzt wichtig, damit der Verein erfolgreich sein kann?


    Florian Dick: Wir müssen aus den Fehlern lernen und jetzt nach vorne schauen. Das Potential ist überall da. Sei es in der Mannschaft, bei den Fans oder in der ganzen Region. Wir müssen wieder in die Spur kommen, denn den FCK dürfen wir nicht kaputtgehen lassen! Es muss Ruhe und Kontinuität einkehren und der Verein muss im Vordergrund stehen. Dann hat dieser Verein so viel Kraft, dann ist so vieles möglich. Es wäre schön, wenn nicht jedes Jahr 15 neue Spieler integriert werden müssten, du nicht bis zum Schluss um die Lizenz bangen musst. Aber klar ist auch: Es geht nur mit sportlichem Erfolg. Dann werden auch gewisse Dinge gar nicht erst so groß gemacht. Dahin müssen wir wieder kommen.


    Treffpunkt Betze: Flo, zum Abschluss unseres Gesprächs noch eine Frage zu einem Thema, an das sich einige Fans sicher noch erinnern werden: Wie geht es eigentlich „Magic Dick“? Gibt es den noch?


    Florian Dick: (lacht). Den gibt es noch, vorwiegend bei Mannschaftsabenden. Leider funktionieren die Tricks aber nur bei Leuten, die sie noch nicht kennen. Deswegen freue ich mich immer über Neuzugänge (lacht). Nein im Ernst, ich hoffe dieses Jahr kommen nicht so viele neue Spieler. Aber es macht mir nach wie vor viel Spaß die Karten rauszuholen und die Jungs ein bisschen zu unterhalten.


    Treffpunkt Betze: Vielen Dank Flo für dieses tolle Gespräch! Wir hoffen, du bleibst dem FCK in welcher Funktion auch immer noch lange erhalten! Alles Gute für dich!


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: "Für die Jungs war das ein tolles Erlebnis"


    "Für die Jungs war das ein tolles Erlebnis"

    1:1 hieß es am Ende zwischen dem FCK und dem FC Bayern München im "Retterspiel". Dabei war das Spiel vor allem für Fans und Spieler des FCK ein ganz besonderes Erlebnis.


    "Das sind alles Spieler, die kennt man eigentlich nur von der Playstation", sagte Gino Fechner nach dem Spiel in der Mixedzone und sprach damit wahrscheinlich das aus, was sich alle FCK-Kicker gedacht haben werden. Und gegen jene Kicker von der Konsole spielten die Roten Teufel an diesem Abend vor ausverkauftem Haus beachtlich gut. Sicher, der FC Bayern spielte auf Sparflamme, hielt sich zurück und wollte wahrscheinlich vor allem unverletzt aus dieser Partie kommen. Aber trotzdem: Die Roten Teufel, sie fighteten, rannten jedem Ball hinterher und vedienten sich so das keineswegs selbstverständliche 1:1 gegen den frischgebackenen Double-Sieger.

    Mannschaft verabschiedet sich in kurze Sommerpause: "Wird schwer, nicht an Fußball zu denken"

    "Am Ende hätten wir vielleicht sogar den Sieg verdient gehabt", scherzte Carlo Sickinger nach dem Spiel, wohlwissend, dass der FCK in der 2. Halbzeit einige dicke Chancen hatte liegen lassen. Doch das Ergebnis stand am Ende nicht im Vordergrund. Viel wichtiger war, dass ein versöhnlicher Saisonabschluss gelang, in einem Jahr, das für alle Beteiligten zum Vergessen war. "Wir wollten uns ordentlich verabschieden, nochmal alles raushauen. Das ist uns denke ich gelungen", bilanzierte Dominik Schad, der heute wie seine Mannschaftskollegen ein sehr gutes Spiel machte. Jetzt seien aber alle froh, etwas abschalten zu können. "Ich werde zu Hause bleiben. In zwei Wochen geht es ja schon weiter", sagte Schad. Carlo Sickinger wird währenddessen eine Woche auf Kreta verweilen. Sascha Hildmann erwartet sein Team am 16. Juni um 10 Uhr zurück auf dem Trainingsplatz, anschließend steht ein Testspiel gegen eine Fanauswahl an. Deswegen bleibt auch dem Cheftrainer nicht viel Zeit, den Kopf frei zu bekommen. "Es wird schwierig, nicht an Fußball zu denken. Ich fliege eine Woche nach Mallorca, aber mehr geht nicht. Wir stecken mitten in der Kaderplanung", so Hildmann, der Gespräche mit potenziellen Neuzugängen noch nicht kommentieren wollte, aber den FCK dabei auf einem guten Weg sieht.


    Das "Retterspiel", bei dem die Einnahmen von etwa 700.000 Euro komplett dem FCK überlassen werden, es hatte einen mehr als gelungenen Rahmen. Die 48.500 anwesenden Fans - darunter auch viele Bayern Anhänger- unterstützten die Protagonisten lautstark. Auf Münchner Seite wurden insbesondere immer wieder die scheidenden Superstars Robben und Ribéry gefeiert und deren Einwechslung gefordert. Zumindest der Franzose kam auch noch auf rund 20 Minuten Spielzeit. "Man kann sich schon einiges von ihnen abschauen. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht", sagte Carlo Sickinger nach der Partie. Auch Sascha Hildmann merkte an, dass sich die Spieler nach dem knappen Pokalsieg einfach auf die Partie gefreut hätten. Dabei hob aber auch Hildmann abermals die Zuschauer hervor. "Für die Jungs freut mich das einfach. Für sie war es ein tolles Erlebnis. Aber unsere Zuschauer, die waren einfach Wahnsinn. Man merkt, dass uns der Pokalsieg - auch wenn er verdammt knapp war - gut getan hat". Dass die Fans nach so einer Saison, solche Unterstützung lieferten, das mache ihn immer wieder sprachlos so Hildmann.


    Hildmanns netter Plausch mit Kovac - Hoeneß drückt dem FCK die Daumen

    Uli Hoeneß erklärte derweil am Sport1 Mikrofon die Hintergründe für das Benefizspiel. "Wir haben gegen den FCK hier schon viele tolle Schlachten geschlagen und es ist schade, dass sie mittlerweile so weit abgerutscht sind. Deswegen haben wir uns entschlossen, hier heute zu helfen", so der Bayern Präsident. Hoeneß weiter: "Wir sind solchen Traditionsvereinen immer schon verbunden. Deswegen helfen wir. Das haben die Fans des FCK verdient". Ermüdungserscheinungen beim frischgebackenen Double-Sieger wollte der Bayern-Präsident derweil nicht gelten lassen. "Ich sage immer, wer saufen kann, der kann auch laufen", gab sich Hoeneß gut aufgelegt.


    Sascha Hildmann konnte am Rande des Spiels auch mit Bayern Trainer Kovac sprechen. "Nico Kovac hat mir zum Pokalsieg gratuliert, ich ihm natürlich auch", scherzte Hildmann und sprach von einem ganz entspannten Gespräch unter Trainern. "Trainerlike eben", so Hildmann.


    Für den FCK geht es jetzt also in die angesprochen kurze Sommerpause, ehe schon am 16. Juni die Vorbereitung auf die neue - hoffentlich erfolgreichere - Drittligasaison.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: "Retterspiel" auf dem Betze: Leidenschaftlicher FCK spielt 1:1 gegen Bayern


    "Retterspiel" auf dem Betze: Leidenschaftlicher FCK spielt 1:1 gegen Bayern

    Der FC Bayern München gastierte heute Abend zu einem Benefizspiel auf dem Betzenberg. Dabei gaben die Roten Teufel alles und erzielten ein höchst anständiges 1:1.


    48.500 Zuschauer, ausverkauftes Fritz-Walter-Stadion, der große FC Bayern gastiert auf Deutschlands höchstem Fußballberg. Besser ging es eigentlich nicht. Auch wenn es am Ende nur ein Freundschaftsspiel war.


    Vor Anpfiff zeigte das Lautrer Fußballvolk, dass es kein undankbares ist. Als sich Stadionsprecher Horst Schömbs um 18:16 Uhr bei den Verantwortlichen des FC Bayern München für das Kommen bedankt, applaudiert das ganze Stadion, vorneweg die restlos gefüllte Westkurve.

    Als um 18:19 allerdings das Betze-Lied ertönt, schallt den Münchnern auch das berüchtigte "Außer Bayern!" entgegen. Doch ist es nicht diese Rivalität, die diese Begegnung überhaupt ausmacht? Der Rahmen vor dem Spiel war jedenfalls mehr als ansprechend. Ein Hauch von altem Betze wehte über Kaiserslautern.

    FCK leidenschaftlich - Zuck trifft zum 1:0

    Die Bayern reisten in Topbesetzung nach Kaiserslautern, auch wenn die meisten Stars wie Robben, Ribéry und Robert Lewandowski zunächst auf der Bank Platz nahmen. Immerhin begannen mit Thomas Müller und Mats Hummels zwei Weltmeister beim Rekordmeister. Beim FCK durften mit Elias Huth, Julius Biada und Hendrick Zuck drei Akteure von Beginn an ran, die in der Liga nicht so häufig zum Zuge kamen. Und ausgerechnet jener Hendrick Zuck war es, der in der 8. Minute den Betzenberg zum Beben brachte. Nach einer Hereingabe in den Strafraum von rechts stand Zuck genau richtig und schob den Ball an Keeper Ulreich vorbei zur 1:0 Führung. Und der FCK wollte mehr. In der 19. Spielminute hatten die Roten Teufel die große Chance auf 2:0 zu erhöhen, scheitern am Ende aber am starken Ulreich. Die Bayern ließen es ruhig angehen, keine Frage. Aber die Mannen von Sascha Hildmann fighteten, warfen sich in jeden Schuss der Münchner und zeigten eine engagierte Leistung.

    Ribéry kommt unter tosendem Applaus - Lewandowski gleicht aus

    In der 2. Halbzeit wechselte Sascha Hildmann einmal komplett durch, damit auch jeder zu seinem Einsatz gegen die Bayern kommen durfte. Auf Seite der Münchner kamen zunächst Tolisso, Früchtl und Süle in die Partie. Und der FCK warf weiterhin alles in die Partie. Gleich mehrmals hatte der FCK die Chance auf 2:0 zu erhöhen, aber sowohl Thiele als auch Kühlwetter vergaben. Auf der Gegenseite rettete der eingewechselte Lennart Grill ein paar Mal stark gegen angreifende Bayern. Doch eigentlich war das Nebensache. Der Betzenberg, er war endlich ein mal wieder sorglos, die Stimmung war prächtig. Die FCK-Fans, sie konnten endlich mal wieder unbeschwert ein Fußballspiel genießen und die Anhänger des FC Bayern feierten vor allem die Stars Robben und Ribéry beim Aufwärmen, als hätten sie gerade ein Tor geschossen. Als der Franzose und Stürmer Robert Lewandowski in der 72. Spielminute dann eingewechselt werden, ist es im Stadion ohrenbetäubend laut. Und eben jener Robert Lewandowski ist es, der in der 80. Minute schließlich auch zum 1:1 Ausgleich trifft. Doch der FCK steckte weiter nicht auf und gefiel, zur Freude des Publikums, das diese Saison so oft hatte leiden müssen. Noch etliche Male vergaben die FCK Stürmer dicke Chancen und so hieß es am Ende 1:1 im "Retterspiel", bei dem alle Einnahmen an den 1. FC Kaiserslautern gehen. Ein mehr als gelungener Tag.

    Statistiken zum Spiel

    Aufstellung #FCK

    Hesl ('46 Grill) - Sternberg, Gottwalt (Kraus), Özdemir (Scholz), Schad - Bergmann (Sickinger) , Löhmannsröben ('Fechner), Jonjic (Morabet), Zuck ('46 Pick), Biada ('46 Kühlwetter) - Huth('46 Thiele)


    Aufstellung #FC Bayern München

    Ulreich, ('45 Früchtl) Hummels ('45 Süle), Davies, Gnabry ('45 Tolisso), Müller ('15 Franzke), Batista Meier, ('63 Coman) Sanches ('60 Shabani), Zirksee ('72 Ribéry), Senkbeil, Türkkalesi ('72 Lewandowski), Zaiser


    Tore:

    1:0 Hendrick Zuck (8. Spielminute)

    1:1 Lewandowski (80. Spielminute)


    Zuschauer:

    48.500 (ausverkauft)


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Finaltag: Das wichtigste Spiel des Jahres


    Finaltag: Das wichtigste Spiel des Jahres

    Es ist der Schlusspunkt der Saison. Im Verbandspokalfinale trifft der FCK auf Wormatia Worms. Dabei geht es neben dem Pokalsieg auch um viel Geld.


    Vergangenen Samstag beschloss der 1. FC Kaiserslautern mit dem 4:2 Heimsieg gegen den SV Meppen die Ligasaison, heute steht jetzt der endgültige Schlusspunkt an, zumindest was die Pflichtspiele betrifft. In Pirmasens trifft der FCK im Finale des Bittburger Verbandspokals auf Wormatia Worms. Hätte diese Partie jemand vor der Saison prophezeit, die meisten Fans hätten sich vielleicht höchstens auf eine weitere Aufstiegsparty eingestellt. Niemand aber hätte wohl gedacht, dass es das wichtigste Spiel der Saison wird. Dazu ist es nämlich durch die letzten Wochen und Monate geworden.

    Alles andere als ein Selbstläufer - "Es geht um richtig was für uns"

    Die Wormatia aus Worms, sie ist zwar gerade erst aus der Regionalliga abgestiegen, dennoch dürfte die Partie für den FCK kein Selbstläufer werden. Schließlich winkt dem Gewinner neben der Trophäe, die Teilnahme an der 1. Hauptrunde im DFB-Pokal. "Es geht um richtig was für uns. Motivieren muss ich da keinen", will Trainer Sascha Hildmann gar nicht erst Übermut aufkommen lassen. Der FCK, seit Einführung der Bundesliga immer im DFB-Pokal vertreten, könnte zudem die Einnahmen für die Pokalteilnahme nächste Saison überaus gut gebrauchen. Rund 115.000 Euro an TV Geld gibt es bei einer Teilnahme, außerdem blühen dem FCK nach der Aussage von Geschäftsführer Michael Klatt bis zu 100.000 Euro Zuschauereinnahmen, da der FCK als 3. Ligist ein Heimspiel hätte. Lukrative Gegener sind obendrein wahrscheinlich.


    So war es auch im August 2018, als die TSG Hoffenheim beim frischgebackenen Drittligisten Kaiserslautern gastierte. Am Ende hieß es allerdings 1:6 und der Pokaltraum war schnell ausgeträumt. Es war der Beginn einer Berg- und Talfahrt der Emotionen für die Pfälzer, die sich eigentlich so viel vorgenommen hatten.


    Ein Blick zurück: Fast genau auf die Stunde drei Monate nach dem tränenreichen Abstieg in die 3. Liga, weint auf dem Betzenberg im Juli 2018 keiner mehr. Über 41.000 Fans schrien sich die Seele aus dem Leib, sprangen und jubelten als wäre der FCK schon wieder aufgestiegen. Neuzugang Janek Sternberg hatte gerade den späten 1:0 Siegtreffer erzielt. Nasse, aber in diesem Moment wunderschöne Bierduschen ergossen sich an diesem sehr heißen Sommertag über den Fans in der frisch getauften „Layenberger & Fans“ Westkurve. „Wenn ich es mir vorher hätte wünschen können, hätte ich mir das Spiel genau so gewünscht: Knapp gewinnen, damit jeder im Sattel bleibt und erkennt, wie schwer es wird, in der dritten Liga Spiele zu gewinnen“, sagte Trainer Michael Frontzeck damals nach dem Spiel. Zumindest in dieser Hinsicht sollte er Recht behalten.


    Heute ist Michael Frontzeck lange schon Geschichte, Sascha Hildmann hat "seinen" FCK übernommen. Und auch er weiß, was nächste Saison dringend besser werden muss. "Die einzige Konstante dieses Jahr, war die Unkonstanz", moniert der Trainer, dass meist auf ein gutes Spiel des FCK ein schlechtes folgte. Doch das ist jetzt Geschichte. Mit dem 4:2 gegen Meppen endete eine Ligasaison zum Vergessen mehr als versöhnlich, Kapitän Florian Dick wurde von den Fans noch einmal frenetisch gefeiert und endlich ging es wieder einmal nur um Fußball. Sollte der FCK jetzt das Pokalfinale gewinnen und in den DFB-Pokal einziehen, zumindest der Baustein für eine gewisse Grundeuphorie und eine somit erfolgreiche Saison könnte gelegt werden.

    Unsere Roten Teufel: Ohne Hainault, dafür mit Gottwalt - Grill kann spielen

    Personell wird Sascha Hildmann auf Innenverteidiger André Hainault verzichten müssen, der aufgrund muskulärer Probleme auch im sogenannten Retterspiel am Montag gegen den FC Bayern München fehlen wird. Für diese Partie kann der FCK mit nahezu ausverkauftem Haus rechnen. Für ihn wird Lukas Gottwalt auflaufen. Ebenso ausfallen wird Mads Albaek, der mit Adduktorenproblemen zu kämpfen hat.


    Ansonsten wird Sascha Hildmann keine Experimente eingehen, dazu ist das Spiel im Sportpark Husterhöhe einfach zu wichtig. Mit dabei sein wird auch Torhüter Lennart Grill, der gegen Meppen aufgrund einer schweren Nasenverletzung noch in der 30. Minute vom Platz musste. Rund 8.000 Karten wurden für das Spiel in Pirmasens abgesetzt, Restkarten sind also nach wie vor Verfügbar.

    Wormatia will dem Abstieg trotzen und "nach vorne schauen"

    Hinter Wormatia Worms liegt indes eine rabenschwarze Woche. Mit einem 1:3 gegen den VfB Stuttgart II verabschiedete sich die Elf von Trainer Steven Jones vorerst in die Oberliga. Dabei will Worms, mit sieben Siegen Rekordsieger des Verbandspokals, gegen den FCK für eine Überraschung sorgen und so den Abstieg etwas erträglicher machen. "Wir werden uns nochmal extrem fokussieren. Ab jetzt schauen wir nur noch nach vorne", gab sich Jones vor dem Finale kämpferisch. Auf Unterstützung von den Rängen kann der Trainer dabei nicht zählen, denn der Wormatia Anhang plant einen Stimmungsboykott, ist mit der aktuellen Vereinspolitik nicht einverstanden. Zudem fehlen Worms mit Colak, Volz, Gopko, Schmidt und Ferfelis gleich fünf Spieler.

    "Applaudierende-Gedenkminute" für Jamie Neiß geplant

    Unterdessen trauert Wormatia Worms um einen seiner jüngsten Fans. Jamie Neiß hat im Alter von nur acht Jahren seinen Kampf gegen Leukämie verloren und vergangene Woche verstorben. Ursprünglich sollte eine Gedenkminute stattfinden, doch auf Wunsch der Familie soll diese nun nicht schweigend stattfinden, sondern stattdessen unter Applaus des ganzen Stadions. Dies würde dem kleinen Jamie am ehesten gerecht, so die Familie. Alle Fans sind dazu aufgerufen sich an dieser Aktion zu beteiligen.

    Voraussichtliche Aufstellung

    Grill - Schad, Gottwalt, Kraus, Sternberg - Jonjic, Sickinger, Fechner, Pick - Kühlwetter, Thiele

    Faninfos

    Anpfiff der Partie, die von Schiedsrichter Nicolas Winter geleitet werden wird, ist um 16:15 Uhr im Sportpark Husterhöhe. Der FCK empfiehlt eine frühzeitige Anreise. Alle weiteren Infos findet ihr unter http://www.fck.de


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Kommentar: Ein versöhnlicher Saisonabschluss


    Kommentar: Ein versöhnlicher Saisonabschluss

    Im letzten Saisonspiel zeigt sich der FCK mal wieder von seiner besseren Seite. Balsam für die vielgeschundene FCK-Seele. Die Fans geben indes mit einer beeindruckenden Choreo die Richtung für die Zukunft vor.


    Es läuft gerade die 23. Spielminute. Der FCK führt bereits mit 2:1, die Zuschauer sehen ein flottes Spiel auf dem Betzenberg. Da spielt Janek Sternberg den Ball auf Christoph Hemlein, der kommt kurz ins Straucheln, doch verwandelt dann kaltschnäuzig in die untere linke Ecke. Doch für Hemlein ist es kein gewöhnliches Tor. Er dreht sofort ab, rennt Richtung Auswechselbank. Nicht zu einem Betreuer, nicht zu Trainer Sascha Hildmann. Sein Weg führt zum Kapitän der Roten Teufel, zu Florian Dick. Sie umarmen sich, jubeln, Hemlein streckt Dicks Trikot mit der Nummer 23 in die Luft. Dass ausgerechnet Hemlein, der mit Dick viele gemeinsame Spiele gemacht hat und mit dem er eng befreundet ist, dieses Tor schießt und dann auch noch ausgerechnet in der 23. Minute, es war nicht der erste und nicht der letzte Moment an diesem Tag, der für Gänsehaut sorgte.


    Dabei ging es im Duell gegen den SV Meppen eigentlich um nichts mehr. Auch folgte auf die 90 Minuten keine ausgelassene Aufstiegsfeier wie 1997, als die Niedersachsen das letzte und bis dato einzige Mal auf den Betzenberg kamen. Doch einmal mehr zeigten die Fans, dass auch eine gebrauchte Saison und selbst die beispiellosen Schlammschlachten der vergangenen Wochen und Monate ihrer Unterstützung keinen Abbruch tun. Im Gegenteil: Sie waren es, die noch vor Anpfiff für eines der Saisonhighlights sorgen sollten. Vier eindrucksvoll aufwändig gestaltete überlebensgroße FCK-Fan Figuren, umgeben von einem rot-weißen Fahnenmeer und dazu zwei Banner mit der Aufschrift: „Egal in welcher Liga, egal mit welchen Sorgen. Gemeinsam für ein besseres Morgen!“, die ein großes „WIR SIND DER FCK!“ umrahmten. Es war eine Choreografie über nahezu die komplette Westkurve, die auch bei Sascha Hildmann auch noch lange nach Schlusspfiff Gänsehaut auslöste. Aber auch die Meppener, sie feierten und sorgten für sehr gute Stimmung im Gästeblock. Über 2.000 Fans nahmen die über 470 Kilometer auf sich, feierten schon freitags in der Kaiserslauterer Altstadt und freuten sich einfach, auch nächstes Jahr wieder drittklassig zu spielen.


    Die Aussage der Choreo in der Westkurve, sie ist so passgenau auf die aktuelle Situation beim FCK gemünzt wie vielleicht noch nie zuvor. Die letzten Tage und Wochen, sie waren nicht spurlos an der Fangemeinde vorbei gegangen. Nicht nur der Beirat spaltete sich an der Frage, ob lieber der luxemburgische Investor Flavio Becca oder die regionalen Investoren in den FCK investieren sollten, auch die Anhänger waren darüber überaus geteilter Meinung. Und so zeigten die Fans der Westkurve an diesem Samstag, dass alle Querelen, jeder Personalwechsel und jegliche Machtspiele nicht zerstören können, was den 1. FC Kaiserslautern und seine stolze Geschichte ausmachen. Nämlich die bedingungslose Unterstützung seiner unerschütterlichen Fans. Gleichzeitig sollte es als Lehrsatz für alle im Verein dienen, die Verantwortung tragen. Sie müssen jetzt an einem Strang ziehen und aus der Vergangenheit lernen. Denn eine weitere Spaltung, sie könnte der FCK wohlmöglich nicht aushalten.


    Offenbar wurden auch die Spieler von der eindrucksvollen Performance motiviert. Die Hildmann-Elf spielte befreit und erfrischend wie seit Wochen nicht mehr, erspielte sich Chancen und erfreute seine Anhänger mit Offensivfußball. So hätte man sich das öfter gewünscht! Sicherlich machte es Meppen den Roten Teufeln insbesondere in der ersten Halbzeit auch einfach. Auch Meppens Trainer Christian Neidhardt sprach von einem „Tag der offenen Tür“ seiner Mannschaft, doch durch die muss eine Mannschaft ja auch erst mal gehen. Und so freuten sich die Lautrer Fans am Samstag zu Recht, versöhnten sich ein Stück weit mit ihrer Mannschaft, die sie unter dem Strich in dieser Saison sehr oft enttäuscht hatte. Manch ein neutraler Zuschauer mag die Szenen nach Abpfiff nicht verstanden haben, dass da eine Elf gefeiert wird, die ihr Saisonziel so klar verfehlt hat. Doch wer den FCK kennt oder Teil seiner Familie ist, der versteht es. Es braucht eben nicht viel, damit die Mannschaft die Westkurve hinter sich versammelt. Einsatz, Mut und Leidenschaft. Manch ein Fan wies in Bezug auf diese Betze Tugenden in den letzten Wochen schon starke Entzugserscheinungen auf. Und so war der Saisonabschluss ein Stück weit Balsam auf die geschundene Seele, auch weil man sich endlich einmal wieder auf Fußball konzentrieren und vor allem an Fußball auf dem Betze freuen konnte.


    Einer der Einsatz, Mut und Leidenschaft verkörpert wie kein Zweiter ist Florian Dick. Vor der Saison war er aus Bielefeld auf den Betze zurückgekehrt, doch seine viel geschundenen Sprunggelenke verhinderten, dass er nochmal zum Stammspieler werden konnte. Doch wie wichtig er für diese Mannschaft und für diesen Verein ist, das zeigten nicht nur die Reaktionen auf Hemleins Tor in jener 23. Minute. In der 80. Spielminute signalisierte Hildmann seinem Kapitän, dass es jetzt so weit sei, dass er nochmal auf „seinem“ Betze ran dürfe. Als er dann für seinen Kumpel Hemlein den Platz betritt, kennt der Jubel im Fritz-Walter-Stadion keine Grenzen mehr. Die Mannschaftskollegen applaudieren, laute „Dick, Dick, Dick“ Rufe schallen auf den Rasen. Und als ob das nicht schon genug wäre, bekommt Dick gleich einen seiner schon fast berühmt gewordenen Einwürfe, mit denen er einst in der Bundesliga beim Gegner durchaus des Öfteren für Angst und Schrecken sorgte. Flo Dick schritt lächelnd, angefeuert von der Westkurve zur Tat und um ein Haar wäre daraus auch noch ein Tor entstanden. Es wäre wohl zu viel des Guten gewesen.


    Doch auch so war es am Ende ein gelungener Tag, ein versöhnlicher Abschluss einer zweifellos unglaublich enttäuschend verlaufenden und emotionalen Saison. Und zudem sicherlich ein Motivationsschub, denn ganz vorbei ist die Saison noch nicht. Am Samstag steht für den FCK noch das überaus wichtige Verbandspokalfinale in Pirmasens gegen Worms an, bei dem ein Sieg eigentlich Pflicht ist. Denn es geht um nicht weniger als die Teilnahme am DFB-Pokal. Die Fans werden auf jeden Fall wieder dabei sein. Denn sie gehen mit, „egal mit welchen Sorgen, gemeinsam für ein besseres Morgen.“


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: "Diesen Sieg waren wir Flo schuldig"


    "Diesen Sieg waren wir Flo schuldig"

    Im letzten Saisonspiel hatten die Fans des FCK noch einmal einen Grund zum Feiern. Dabei sorgen vor allem einige Gänsehautmomente für Aufmerksamkeit.


    "Egal in welcher Liga, egal mit welchen Sorgen. Wir sind der FCK. Gemeinsam für ein besseres Morgen". Die Choreo, sie schmückte die gesamte Westkurve und sie wirkte auch noch lange nach Schlusspfiff nach. "Ich bekomme jetzt noch Gänsehaut, wenn ich nur daran denke. Dieses Banner, es sagt genau das aus, worauf es ankommt. Unsere Fans sind einfach der Wahnsinn", sagte Sascha Hildmann nach der Pressekonferenz über die Lautrer Anhänger. Nach all den Querelen der letzten Wochen ein Statement, welches Mut macht und d Motto der kommenden Saison auch für den Verein werden muss.

    Kühlwetter trifft doppelt: "Einfach ein geiles Gefühl"

    Der FCK, er agierte heute sehr spielfreudig, erspielte sich Chancen und wirkte fast schon befreit. Dabei stach insbesondere Christian Kühlwetter heraus, der gleich doppelt traf. "Ich bin natürlich sehr zufrieden. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, die beiden Tore sind natürlich ein geiles Gefühl", sagte Kühlwetter nach dem Spiel. Dabei schienen auch die Worte von Kapitän Florian Dick eine ganz besondere Motivation gewesen zu sein. "Flo hat gesagt: Kühli sorg dafür, dass es bis zur 80. Minute entschieden ist. Da hatte ich ja dann keine Wahl", scherzte der Torjäger.


    Ohnehin stand Florian Dick heute im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. In der 80. Minute wechselte Sascha Hildmann den 34-jährigen Kapitän ein, der heute vermutlich sein letztes Spiel für den FCK gemacht hat. "Das war eine Wertschätzung der ganzen Mannschaft für Flo, der große Verdienste für diesen Verein hat und sich die ganze Saison in den Dienst der Mannschaft gestellt hat. Er hat sich das verdient", sagte Sascha Hildmann über seinen Kapitän. Der war selbst äußert gerührt und habe mit den Tränen gekämpft, sagte er nach dem Spiel in der Mixed-Zone. "Dass ich direkt nach meiner Einwechslung den Einwurf bekomme, das war schon alles sehr speziell heute", sagte Dick.

    Hemlein widmet Dick sein Tor - "Ein Tor für einen ganz besonderen Menschen"

    Christoph Hemlein sorgte in der 23. Minute selbst für das 3:1. Der Flügelspieler, diese Saison oft kritisiert, machte keinen Hehl daraus, wie er sein Tor einordnete. "Ich bin es leid mich zu entschuldigen. Die Saison ist für alle nicht so gelaufen, wie wir es uns vorgestellt haben, aber Fußball ist eben nicht planbar. Dieses Tor heute tut gut und es ist für einen ganz besonderen Menschen. Diesen Sieg waren wir Flo schuldig". Gemeint ist natürlich Florian Dick. "Ich habe mit keinem Menschen so viele Spieler auf dem rechten Flügel gemacht wie mit ihm. Wir sind auch privat eng befreundet, unsere Frauen verstehen sich gut. Dann mache ich heute noch das Tor in der 23. Minute, da hat einfach alles gepasst", sagte Hemlein, der nach dem Tor direkt zur Bank und auf Florian Dick zustürmte und mit ihm jubelte.

    Hildmann legt den Fokus auf Worms - Entwarnung bei Lennart Grill

    Sascha Hildmann war derweil insbesondere mit der ersten Halbzeit zufrieden. "Es war ein sehr flottes Spiel, insbesondere in der ersten Hälfte. Wir haben uns viel vorgenommen, hatten gute Umschaltmomente, die vor allem Carlo sehr gut genutzt hat. Das ist uns in der zweiten Halbzeit etwas verloren gegangen, aber heute sollten wir damit auch einfach mal zufrieden sein", sagte Hildmann fügte aber an: "Jetzt zählt nur das Spiel gegen Wormatia Worms und das wir da gewinnen. Das wird vermutlich ein zähes Spiel, aber wir wollen und müssen es unbedingt gewinnen", so Hildmann.


    Entwarnung gibt es derweil bei Lennart Grill, der in der 30. Minute nach einem Schlag auf die Nase ausgewechselt werden musste. "Vermutlich ist sie gebrochen, aber dafür gibt es ja heute Masken", sagte Grill nach dem Spiel. "Ich hätte auch weitergespielt, aber ich durfte nicht, weil es nicht aufgehört hat zu bluten", so der Keeper.


    Für den FCK geht es am Samstag um 16:15 in Pirmasens gegen Wormatia Worms um den Gewinn des Bittburger Verbandspokals und damit auch um den Einzug in den DFB-Pokal.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Liveticker: Entscheidung pro Becca - Littig tritt zurück


    Liveticker: Entscheidung pro Becca - Littig tritt zurück

    Heute findet die offizielle, wohl alles entscheidende Beiratssitzung beim FCK statt: Bekommt der FCK das Geld für die Lizenz zusammen und vor allem von Wem? Treffpunkt Betze ist live vor Ort.


    Offizieller Sitzungstag im Fritz-Walter-Stadion und zugleich dürfte dieser Tag der wichtigste im Kampf um die dringend benötigte Lizenzvergabe sein. Eine Entscheidung wird heute definitiv fallen, das wurde Treffpunkt Betze aus Vereinskreisen bestätigt. Die Zeit drängt, Unterschriften müssen fixiert werden, ein weiteres Aufschieben ist schlicht und ergreifend nicht mehr möglich, denn schließlich müssen bis zum 28. Mai alle notwendigen Dokumente beim DFB eingehen.


    "Die Lizenz sei wohl gesichert", viel entscheidender sei aber die Frage, für welche strategische Ausrichtung sich der Verein entscheidet, welche Fraktion sich am Ende durchsetzt und wie viel Geld dem FCK am Ende zur Verfügung stehen wird?


    Um 14 Uhr tagt erstmals der Beirat, ab dann heißt es gespannt abwarten, wohin die Reise des FCK geht? Treffpunkt Betze ist live vor Ort.


    Aktuelle Presseschau mit allen aktuellen Hintergründen:


    - Kreditgeber Quattrex lehnt Konzept der regionalen Investoren ab (Rheinpfalz)

    - Quattrex-Ausstieg bringt Becca zurück ins Spiel (Kicker)

    - Pokerspiel um die Zukunft des 1. FC Kaiserslautern (SWR)

    Live-Berichterstattung vom Betzenberg

    Update 18:06 Uhr: Becca sichert dem FCK die Drittliga-Lizenz

    Der 1. FC Kaiserslautern bekommt sofort mindestens 2.6 Millionen Euro an finanziellen Hilfen. Flavio Becca wird zudem in den kommenden fünf Jahren mindestens weitere 25 Millionen Euro in den FCK investieren.



    Update 17:20 Uhr: Pressemeldung des FCK


    Im Rahmen der Sitzung am Donnerstag, 16. Mai 2019, hat der Beirat der 1. FC Kaiserslautern Management GmbH nach intensiver und tiefgehender Analyse entschieden, der Empfehlung der Geschäftsführung zu folgen und das vorliegende Angebot zur nachhaltigen und langfristigen Zusammenarbeit mit dem Luxemburger Unternehmer Flavio Becca anzunehmen.


    Michael Littig, Mitglied des Beirates und Vorsitzender des Aufsichtsrates des 1. FC Kaiserslautern e.V., ist von seinen Ämtern zurückgetreten. Er begründet diese Entscheidung damit, dass er Ruhe in die Gremien bringen und einen wichtigen Beitrag zur Befriedung innerhalb des 1. FC Kaiserslautern leisten möchte. Alle Mitglieder des Beirates zollten ihm für diesen Schritt Respekt und Anerkennung und bedanken sich für diese Entscheidung, mit der sich Michael Littig voll und ganz in den Dienst des Vereins stelle.


    Quelle: Pressemeldung FCK


    Update 17:13 Uhr: Littig verlässt das Stadion und verkündet seinen Abschied

    Vor wenigen Augenblicken verließ Michael Littig das Stadion, auf Nachfrage der anwesenden Medienvertreter äußerte sich Littig mit den folgenden Worten: "Seid mir nicht böse wenn ich nichts sage, ich bin zurückgetreten".


    Update 17:10 Uhr: Littig tritt laut SWR zurück

    Scheinbar ist Michael Littig nach der heutigen Beiratssitzung zurück getreten, dies melden der SWR und Bernd Schmitt.


    Update: 16:51 Uhr: Rheinpfalz meldet eine Entscheidung

    Die Rheinpfalz hat soeben gemeldet, dass der Beirat eine 3:2 Mehrheit für das Angebot des luxemburgischen Investors Flavio Becca abgegeben hat.


    3:2 für Becca

    Beim 1. FC Kaiserslautern ist mit 3:2-Stimmen eine Entscheidung zugunsten des Einstiegs des Luxemburger Investors Flavio Becca gefallen sein. Das hat die RHEINPFALZ aus gut unterrichteten Kreisen erfahren. Eine offizielle Bestätigung für die Information gibt es derzeit noch nicht.


    Quelle: http://www.rheinpfalz.de/lokal/artikel/fck-32-fuer-becca


    Update 16:23 Uhr: Noch immer keine weiteren Neuigkeiten

    Ottmar Frenger, Mitglied im Vereinsrat hat mittlerweile das Stadion betreten. Weiterhin gibt es aber keine Informationen aus dem Beirat.


    Update 15:24 Uhr: Der Beirat tagt

    Der Beirat tagt seit rund 1,5 Stunden. Planmäßig soll die Sitzung gegen 16 Uhr beendet sein. Bis jetzt ist noch nichts nach Außen gedrungen.


    Update 13:50 Uhr: Start der Gremiensitzungen

    Um 14 Uhr beginnt die erste Sitzung des heutigen Tages. Zuerst tagt der Beirat der Lautrer Kapitalgesellschaft. Im Fokus steht neben den beiden zentralen Themen "Lizenzsicherung" und "Einstieg von Investoren" auch eine sportliche Analyse. Ab 16 Uhr ist die Sitzung des Aufsichtsrates des e.V. geplant, für 18 Uhr ist eine Sitzung des Ehrenrats angesetzt.


    Quelle: Treffpunkt Betze


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    Becca: "Ziel war es nie ausschließlich Feuerwehrmann zu spielen"


    Der 1. FC Kaiserslautern und der luxemburgische Investor Flavio Becca haben eine gemeinsame Erklärung zur gemeinsamen Zusammenarbeit abgegeben.


    Nach mehreren Gesprächsrunden in den vergangenen Wochen haben sich der Luxemburger Unternehmer Flavio Becca und die Verantwortlichen des 1. FC Kaiserslautern, vertreten durch den Beiratsvorsitzenden Patrick Banf sowie den beiden Geschäftsführern Michael Klatt und Martin Bader, auf eine langfristige Zusammenarbeit verständigt. Im ersten Schritt wurde zunächst der Erhalt der Zulassung für die Spielzeit 2019/20 sichergestellt. Darüber hinaus sind sich alle Parteien einig, dass zum Erreichen der sportlichen Ziele weiterer Kapitalbedarf notwendig ist.


    Flavio Becca erklärt sein Engagement bei den Roten Teufeln: „Mein Ziel war es nie hier ausschließlich den „Feuerwehrmann“ zu spielen, sondern langfristig den Verein zu begleiten mit dem Ziel, in die 1. Bundesliga zurück zu kehren. Gemeinsam mit Patrick Banf, Michael Klatt und Martin Bader haben wir ein schlüssiges Konzept entwickelt, das sowohl im sportlichen als auch im betriebswirtschaftlichen Bereich den FCK zurück in die Erfolgsspur führen kann. Ich habe in der jüngsten Vergangenheit mit den Fans erleben müssen, dass persönliche Eitelkeiten und Grabenkämpfe die Zukunft des Vereins sehr stark gefährdet haben. Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass Ruhe und Geschlossenheit unabdingbare Voraussetzungen für den sportlichen Erfolg sind. Der Club verfügt über eine grandiose Historie, eine hervorragende Jugendarbeit und eine große, begeisterungsfähige und treue Fangemeinde. Das alles sind aus meiner Sicht wichtige Erfolgsfaktoren im Fußball. Es wird für alle Beteiligten eine große Herausforderung, aber ich bin von unserem Konzept überzeugt und freue mich auf die Arbeit und darauf, gemeinsam mit den überragenden Fans im Rücken unsere Ziele zu erreichen.“


    Patrick Banf, Beiratsvorsitzender des FCK, ergänzt: „Wir haben Flavio Becca als professionellen Gesprächspartner kennengelernt. Er hat in vielen Sportarten, im Rad-, Motorsport, aber auch im Fußball, über lange Jahre gezeigt, wie man nachhaltig erfolgreich sein kann. Außerdem schlägt sein Herz im deutschen Fußball für den FCK. Wir sind überzeugt, dass seine Kombination aus wirtschaftlicher Kraft und Kompetenz im Profisport perfekt zu unserem FCK passen.“


    Quelle: Pressemeldung FCK


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    Klatt: "Wir haben uns für das bessere Angebot entschieden"

    Einen Tag nach der Beiratsentscheidung für die Zusammenarbeit mit Flavio Becca stellte sich Geschäftsführer Michael Klatt Medienfragen. Auch Treffpunkt Betze war live vor Ort.



    Neben vielen weiteren bedeutsamen Tagen dürfte der gestrige 17. Mai 2019 gewiss auch geschichtsträchtig gewesen sein. In einer alles entscheidenden Gremiensitzung entschied sich der Beirat der Kapitalgesellschaft für eine Zusammenarbeit mit dem luxemburgischen Investor Flavio Becca, und zeitgleich gegen das Angebot der regionalen Investoren um Hans Sachs und Klaus Dienes. Doch damit nicht genug, eine Entscheidung musste noch getroffen werden. Und diese vollzog Beiratsmitglied und Vorsitzender des Aufsichtsrates des e.V. Michael Littig höchst persönlich, in dem er im Anschluss an die Sitzung seinen Rücktritt erklärte. Wenige Stunden berichtete SWR-Reporter Bernd Schmitt über das mindestens genauso gute Angebot der regionalen Investoren, welches neben dem finanziellen Aspekt auch einen konzeptionellen Ausbau des Fröhnerhofs beinhaltete. Eine erste Stellungnahme seitens der Geschäftsführung war heute in der Online-Ausgabe des Kicker-Magazins zu lesen.

    Lizenz auf der Zielgeraden - Kreditverträge mit Quattrex und Lagadère unterschrieben

    Michael Klatt begrüßte heute zunächst, dass gestern eine Entscheidung für einen Investor gefallen sei. Dabei bestätigte er, dass die Kreditverträge mit Quattrex und Lagadère gesichert seien. "Ich habe eben meine Unterschrift darunter gesetzt", zeigte sich Klatt zufrieden. Damit sei die Lizenz auf den Zielgeraden, mit einer endgültigen Entscheidung sei aber erst um den 10. Juni zu rechnen.


    Zunächst stellt Becca einen Kredit über 2,6 Millionen Euro zur Verfügung, der aber in Eigenkapital umgewandelt werden soll. Die Begründung dafür liegt dafür in der unklaren Unternehmensbewertung. "Es stellt sich immer die Frage, in welcher Situation man Aktien des Vereins verkauft. Wir wollen die Unternehmensbewertung nicht unter Druck lösen", so Klatt. Der FCK und Becca vereinbarten, dass nach der Lizenzvergabe gemeinsam verabredet wird, unter welchen Methoden die Unternehmensbewertung stattfindet. Erst dann wird das Darlehen in Eigenkapital umgewandelt. "Diese Summe soll nicht zurückgezahlt werden. Das hilft uns sehr",so Klatt. Außerdem habe Becca eine sogenannten Letter of Intent -eine Absichtserklärung- abgegeben, die eine Summe über 25 Millionen Euro beinhaltet. Dieser Kooperationsvertrag soll heute oder in den nächsten Tagen finalisiert und schriftlich fixiert werden.

    Klatt sieht Vorzüge von beiden Angeboten: "Das Angebot der regionalen Investoren kam zu kurzfristig"

    Zu dem Angebot der regionalen Investoren, die nach SWR Recherchen ebenfalls eine Summe von 25 Millionen investieren wollten und dazu Pläne gehabt haben sollen, den Fröhnerhof auszubauen, äußerte sich Klatt ebenfalls. "Das Angebot der regionalen Investorengruppe kam sehr spät, das hat sich als Problem dargestellt. Es ist ein langer Weg zwischen einer Absichtserklärung, einer Ideensammlung und einem Vertragswerk". Laut Klatt wäre der bürokratische Aufwand für die Lizenzierung beim DFB zu groß gewesen. "Der DFB kennt da keine Gnade was Deadlines anbetrifft.


    Michael Klatt fügte hinzu, dass das "Eckpunktepapier FCK 2.0" sich ausschließlich auf die kommende Saison bezog, dabei waren alle anderen Aspekte seitens der regionalen Investoren noch nicht einmal niedergeschrieben. "Ich wäre aber froh gewesen, das Angebot wäre einen Monat früher gekommen. Aufgrund der monatelangen Verhandlungen mit Becca, waren wir hier deutlich weiter".

    Beide Angebote seien aber beleuchtet worden und man habe sich am Ende für das "bessere von zwei sehr guten Angeboten" entschieden. Klatt machte deutlich, dass beide Angebote Vor- und Nachteile gehabt hätten. "An regionalen Investoren ist immer gut, dass sie hier verwurzelt sind. Sie können einen Dominoeffekt auslösen". Doch zeitlich sei dies einfach nicht mehr umsetzbar gewesen.

    Vereinsführung akzeptiert den Rücktritt Littigs - Spieleretat kann erhöht werden

    Einzelheiten zur gestrigen Sitzung wollte Michael Klatt nicht verraten. Zur Behauptung, er habe die Forderung Flavio Beccas zum Rücktritt von Michael Littig akzeptiert und sogar unterschrieben, sagte er: "Wir haben grundsätzlich nur die Absichtserklärung unterschrieben und die Forderung zur Kenntnis genommen. Grundsätzlich waren Personalfragen in unseren Verhandlungen nie ein Thema, bis die Geschäftsführung in Frage gestellt worden ist".


    Spielraum sieht Klatt derweil für den Lizenzspieleretat. "Martin Bader war nicht untätig, doch jetzt kann er ganz anders planen. Eine genaue Summe kann ich jetzt noch nicht nennen, doch wir werden Verstärkungen für den Kader verpflichten können", so Klatt. Wichtig sei es ohnehin, den sportlichen Erfolg wieder herzustellen. Dies sei nicht allein abhängig von der Höhe des Etats.


    Quelle: Treffpunkt Betze


    Michael Klatt im Video-Interview (SWR): https://www.swr.de/sport/fussb…erslautern-becca-100.html

    Diskussionsthema zum Artikel: Hildmann glaubt felsenfest an seinen Traumjob


    Hildmann glaubt felsenfest an seinen Traumjob

    Abseits von allen Schlagzeilen bestreitet der FCK am Samstag gegen Meppen sein letztes Saisonspiel. Sascha Hildmann wagt dabei auch einen Blick zurück und hofft auf erfolgreichere Zeiten.


    Zum letzten Mal stellte sich Sascha Hildmann heute in dieser Saison den Medienvertretern vor einem 3. Liga Spiel. Für den Saisonausklang gegen Meppen konnte der FCK bisher 19.461 Karten absetzen. 36.600 Karten wurden zudem für das "Retterspiel" gegen den FC Bayern München abgesetzt. Doch das Sportliche ist aktuell ohnehin Nebensache, findet heute schließlich die vielleicht vorentscheidende Beiratssitzung für die Zukunft des FCK statt.


    "Ich weiß auch nicht mehr wie ihr. Die Situation ist wie sie ist. Wir können es nicht ändern. Es war für uns eine Saison, die geprägt war von Enttäuschungen. Trotzdem wollen wir uns mit Anstand verabschieden. Motivation sollte als Sportler ohnehin immer da sein", sagte Hildmann zu der anstehenden Entscheidung über die Zukunft des Vereins und der Tatsache, dass das Sportliche mittlerweile völlig in den Hintergrund gerückt ist. Personell kann Hildmann gegen Meppen wieder auf Carlo Sickinger zählen, Christoph Hemlein ist dagegen noch fraglich. Verzichten wird Hildmann auf weitere U19 Spieler, die letzte Woche den Klassenerhalt gefeiert hatten. "Das ist eine tolle Sache, die mich sehr freut. Fünf Jungs haben ja auch schon Profiverträge unterschrieben, waren mit ihm Trainingslager. Für Meppen ist das aber kein Thema", so Hildmann.

    Hildmann lebt weiter seinen Traumjob - "Ich gehe immer noch sau gerne hierher"

    Für Sascha Hildmann endet am Samstag nicht nur der Ligabetrieb, es geht auch sein erstes halbes Jahr als Cheftrainer zu Ende. Treffpunkt Betze fragte ihn nach seinem ganz persönlichen Fazit: "Es ist und bleibt mein Traumjob. Das eine hat ja mit dem anderen nichts zu tun. Natürlich würde ich es mir etwas ruhiger wünschen. Ich gehe aber immer noch sau gern hierher. Persönlich freut es mich, dass so viele junge Spieler nach oben gekommen sind und sich freigeschwommen haben", sagte Hildmann zu seinen persönlichen Gefühlen.


    Sportlich gebe es viel zu analysieren, vieles sei auch schon geschehen. "Wir haben gerade gestern wieder dreieinhalb Stunden zusammengesessen und analysiert. Wir haben ligaweit die meisten Ecken und Torschüsse, aber unsere einzige Konstante ist die Unkonstante. Wir haben viel Arbeit vor uns, aber wir hoffen, dass es gut wird", sagte Hildmann. Gerade für die jungen Spieler sei die Situation sehr schwierig, die Nebengeräusche nicht auszublenden. "Motivation gepaart mit totalem Willen, darauf wird es nächstes Jahr aufkommen", so Hildmann.

    "Ich gehe felsenfest davon aus, dass hier Profifußball gespielt wird"

    Natürlich war aber auch auf der Pressekonferenz die wirtschaftliche Situation und der Kampf um die Lizenz das allesbeherrschende Thema: "Ich gehe felsenfest davon aus, dass wir hier nächstes Jahr Profifußball sehen werden. Fakt ist aber, wir können aktuell nicht planen, keine Spieler verpflichten und hängen den Planungen hinterher", sagte Sascha Hildmann zur aktuellen Situation. Gesucht werde im Prinzip in allen Mannschaftsbereichen, jedoch stehe und falle natürlich alles mit der Frage, wie viel Geld am Ende zur Verfügung stehe.


    Lobende Worte fand Hildmann auch heute wieder für die Anhänger der Roten Teufel. "Was sie leisten ist Wahnsinn. Auch gegen Bayern glaube ich, dass die 36.000 Zuschauer noch nicht das Ende der Fahnenstange sind. Ihnen wäre es zu wünschen, dass es endlich wieder bergauf geht".


    Treffpunkt Betze wird heute live vor Ort sein und Euch über alle aktuellen Geschehnisse rund um den Betzenberg informieren.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: FCK 18/19: Zwischen Aufbruch, Hoffnung und Verzweiflung


    FCK 18/19: Zwischen Aufbruch, Hoffnung und Verzweiflung

    Am Samstag endet mit dem Heimspiel gegen Meppen die Premierensaison des 1. FC Kaiserslautern in der 3. Liga. Eine Reise durch ein bewegtes Jahr.


    Gestartet mit großen Hoffnungen und Erwartungen ist der Verein mittlerweile an einem historischen Tiefpunkt angelangt. Der Versuch einer Chronologie eines Jahres, das auf besondere Weise in die Vereinsgeschichte eingehen wird.


    Samstag, 28.04.2018. Es ist ein herrlich sonniger, frühlingshafter Tag in Kaiserslautern auf dem Betzenberg. Doch was gerade einmal 24 Stunden zuvor dem 1. FC Kaiserslautern passiert ist, ist nichts weniger als der dunkelste Tag in seiner 118-jährigen Vereinsgeschichte. Mit dem 2:3 in Bielefeld ist der FCK zum ersten Mal in seiner Historie abgestiegen. Die stolzen und einzigartigen Fans, sie konnten sich zwar lange auf diesen historischen Niedergang vorbereiten, und trotzdem flossen Tränen, der Verein befand sich am Boden. Doch hier und da sah man auch wie schon bei den bisherigen Bundesligaabstiegen 1996, 2006 und 2012 Zeichen der Hoffnung. „Egal wohin es geht, wir kommen mit“. Oder „Liebe kennt keine Liga!“. Das alles war typisch für die FCK-Anhänger und dennoch alles andere als selbstverständlich.


    Und so war die Wetterlage rund um das Fritz-Walter-Stadion am Tag nach dem Abstieg ein Stück weit ein Sinnbild für das, was in den kommenden Wochen und Monaten auf den Verein zukommen sollte.


    „Was man nicht aufgibt, hat man nie verloren“, heißt es in Friedrich Schillers Maria Stuart. Für jemanden, der den FCK nicht kennt, es könnte als Leitsatz, nahezu als Leitkultur eines jeden Anhängers angegeben werden. Ohne diese Eigenschaft, ohne diese Lebenseinstellung, es wäre schon lange unerträglich Anhänger dieses einst so glorreichen, mittlerweile so unfassbar abgestürzten Vereins zu sein. Erst recht nach dem erstmaligen Abstieg in die Niederungen der Drittklassigkeit.

    Grenzenlose Euphorie und Ausgliederung: Der FCK scheint bereit für die Zukunft

    „Es kann für diesen Verein nur ein Ziel geben: sportlich und auch wirtschaftlich der Aufstieg“, sagte Sportdirektor Boris Notzon damals an jenem Samstag nach dem Abstieg. „Wir wollen von der Qualität her eine Zweitliga-Mannschaft zusammenstellen“, machte er die Ambitionen deutlich. Und auch Martin Bader unterstrich diese Zielsetzung wenig später ohne einen Zweifel daran zu lassen: „Wir brauchen gar nicht lange drumherum zu reden, das Ziel des FCK ist die Rückkehr in die 2. Bundesliga“, formulierte der damalige Vorstand Sport die Zielsetzung rund drei Monate nach dem Abstieg auf der Jahrespressekonferenz des Vereins. Mit Sicherheit trugen auch diese klare Formulierungen dazu bei, dass um Kaiserslautern eine Euphorie entstand, die seit Jahren nicht mehr dagewesen war, ja nahezu unerklärbar schien. Die neuen Trikots, mit dem Konterfei des Pfälzer Sponsors Layenberger versehen, waren schon nach wenigen Tagen restlos ausverkauft, übertrafen die Verkaufszahlen des gesamten letzten Jahres. Zum Trainingsauftakt des FCK kamen sage und schreibe mehr als 1.000 Fans, um einen Kader zu begutachten, der zum ersten Mal seit Jahren schon nahezu komplett zusammengestellt war. Fast eine komplette Mannschaft wurde dabei ausgetauscht, siebzehn Neuzugänge, meist mit Drittliga-Erfahrung geholt, lediglich Sievers, Fechner, Albaek und Spalvis blieben als gefeierte Ehrenmänner. Und als dann der Spielplan herausgegeben und terminiert wurde, kannte die Euphorie scheinbar keine Grenzen mehr.


    Sonntag, 03.06.2018, Fritz-Walter-Stadion. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung stimmen über 92 % für die Ausgliederung der Profiabteilung. Sie soll den Weg ebnen für Investoren, eine Zukunft sichern, die zur damaligen Zeit „zum größten Teil auf Pump finanziert“ ist wie Patrick Banf es ausdrückte. Wie bedrohlich die Lage also schon zu dieser Zeit war, es scheint heute klar, aber nur den wenigsten Leuten war es wirklich bewusst. „Jetzt geht’s los! Jetzt geht’s los!“, schallt es von der Nordtribüne, nachdem das Abstimmungsergebnis nach langen, quälenden Minuten endlich bekanntgegeben wird. Die Hoffnung ist groß, dass jetzt endlich alles besser wird. Dass der lange, schleichende Prozess des Niedergangs endlich gestoppt ist. Wieder einmal.


    Samstag, 28.07.2018, 17:11 Uhr. Fast genau auf die Stunde drei Monate nach dem tränenreichen Abstieg in die 3. Liga weint auf dem Betzenberg keiner mehr. Über 41.000 Fans schreien sich die Seele aus dem Leib, springen und jubeln als wäre der FCK schon wieder aufgestiegen. Neuzugang Janek Sternberg hat gerade den späten 1:0 Siegtreffer erzielt. Nasse, aber in diesem Moment wunderschöne Bierduschen ergießen sich an diesem sehr heißen Sommertag über den Fans in der frisch getauften „Layenberger & Fans“ Westkurve. „Wenn ich es mir vorher hätte wünschen können, hätte ich mir das Spiel genau so gewünscht: Knapp gewinnen, damit jeder im Sattel bleibt und erkennt, wie schwer es wird, in der dritten Liga Spiele zu gewinnen“, sagte Trainer Michael Frontzeck nach dem Spiel. Zumindest in dieser Hinsicht sollte er Recht behalten.

    Sportlicher Absturz, Trainerwechsel und das liebe Geld: Der Beginn des Chaos

    Gerade einmal drei Wochen dauerte es, da war zumindest von dieser scheinbar schier unendlichen Euphorie nicht mehr viel zu spüren. Auf den Auftaktsieg gegen München folgten ein Unentschieden beim Dorfclub Großaspach, bei dem die FCK Fans erstmals erlebten was es heißt in der 3. Liga auf ein Auswärtsspiel zu fahren. Würstchenbude und Dixi Klos, statt moderner WM-Arena erwartete dort den FCK-Tross. Doch das hatte Charme. Eine Woche später nahm der dann aber rapide ab, als Münsters Kobylanski in der letzten Sekunde per (Alb-)Traumfreistoß für die erste Saisonniederlage auf dem Betzenberg sorgte. Und als beim nächsten Auswärtsspiel in Halle die Mannschaft erstmals sang-, klang und kampflos mit 0:2 verlor und die Roten Teufel im DFB-Pokal gegen Hoffenheim mit 1:6 untergingen, kippte erstmals die Stimmung. Zwar (noch) nicht gegen die Mannschaft, wohl aber gegen ihren Trainer Michael Frontzeck. Dieser reagierte darauf äußerst dünnhäutig, verweigerte dem kicker-Redakteur Carsten Schröter-Lorenz gar Interviews, weil dieser ihn kritisiert und angezählt hatte. Die Hochstimmung war verflogen, das triste Mittelmaß, das der Lautrer Anhang in den letzten Jahren der 2. Liga so verabscheut hatte, es war wieder zurückgekehrt. In dieser Phase der Saison begannen sich die ersten Fans erstmals Sorgen zu machen, was denn passiere, sollte der FCK nicht aufsteigen. Diese Sorge wurde schnell entweder mit übertriebener Erwartungshaltung abgetan oder auf Vereine wie Karlsruhe verwiesen, die schließlich im Jahr zuvor auch die ersten sieben Spiele in den Sand gesetzt hatten und es zumindest noch in die Relegation schafften. Wohlgemerkt zur hochbrisanten wirtschaftlichen Lage, die dem FCK im Mai 2019 drohen sollte, hörte man da noch nichts.


    Doch die Mannschaft schien sich zu fangen, legte eine kleine Serie von nur einer Niederlage in neun Ligaspielen hin und war so nach 13 Spieltagen zumindest wieder in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen. Doch wie schon im Jahr zuvor, vergeigte der FCK meist die Spiele, in denen er "big points" hätte machen müssen. Und das „Nachspielzeit-Trauma“, das gegen Zwickau, Köln und Jena auftrat und wertvolle Punkte kostete, es war sicherlich zuweilen unglücklich, offenbarte aber auch erstmals fehlende Konzentration, Cleverness oder schlicht und einfach: Qualität. Und es zeigte sich, dass die gerade erst wieder eingekehrte Ruhe und das Vertrauen in die Roten Teufel sehr brüchig waren. Spätestens nach dem desolat peinlichen 0:5 bei Unterhaching war Michael Frontzeck nämlich quasi eine Persona non grata geworden und musste gehen. Mit Sicherheit in vielen Punkten zu Recht, wurde unter anderem seine Aussage, der FCK brauche Zeit, zu seinem ständigen Mantra und widersprach fundamental seiner Marschrichtung vom Sommer, als er sagte: „Ihr werdet von mir nicht hören, dass wir Zeit brauchen.“ Eine Kehrtwende eines FCK-Verantwortlichen, die nicht ehrlich war und die so auch nicht zum letzten Mal in diesem Jahr Thema in Kaiserslautern sein sollte.


    Im Winter schien also der Aufstieg bereits verspielt, der Trainer war entlassen und die Stimmung war am Boden. Als neuer Trainer verpflichtete der FCK Sascha Hildmann. Sascha wer? Das dürfte die Reaktion einiger Fans gewesen sein. Doch die Entscheidung machte Sinn. Hildmann, in Lautern geboren, Pfälzer durch und durch, gelang es in kurzer Zeit die gefühlsmäßig tote Mannschaft und das demotivierte Umfeld wieder zu beleben und ihm neuen Mut einzuhauchen. Er verpasste dem Team in der Winterpause zudem mehrere flexible Spielsysteme. Er zeigte, dass Taktik eben doch Spiele gewinnen kann. Zugleich schlug die Stunde der jungen Talente. Carlo Sickinger, 21 Jahre jung, debütierte und avancierte zum technisch versierten Abwehrchef, Christian Kühlwetter wurde bester Lautrer Torschütze und der ebenfalls erst 19 Jahre alte Antonio Jonjic bestand die Feuertaufe und begeisterte zunächst als flinker Flügelflitzer. Dazu wurde im Tor der glücklose Jan-Ole Sievers durch das große Talent Lennart Grill ersetzt. Auch diese Personalie griff. Und so kam tatsächlich doch noch einmal die Hoffnung auf, vielleicht doch noch ins Aufstiegsrennen einzugreifen. Wo wenn nicht in Lautern sollte es sonst möglich sein zehn beziehungsweise zwölf Punkte Rückstand nach der Hinrunde noch aufzuholen. Doch sicher war diese Hoffnung auch gepaart mit Angst, die sich erstmals um den Jahreswechsel am Betzenberg breit machte. Was den Verantwortlichen schon lange bewusst gewesen sein muss und was sie im Nachhinein auch stets betonten, wurde auf der Jahreshauptversammlung öffentlich: Der FCK MUSS aufsteigen. Ansonsten fehlten ihm rund 12 Millionen Euro, um Saisondefizit und die Betze-Anleihe aus dem Jahr 2013 auszugleichen beziehungsweise zurückzuzahlen. Wie das gelingen solle? Davon hörten die FCK-Fans lange nichts außer Durchhalteparolen. Es war erschreckend ruhig in Kaiserslautern, ja fast schon lethargisch, nahm man als Beispiel die Stimmung auf der Jahreshauptversammlung. Aus heutiger Sicht, die viel zitierte Ruhe vor dem Sturm.

    Der FCK wird zum Schlachtfeld - Machtkämpfe und die große Angst vorm Ende

    Denn was dann folgte, es ist selbst in der langen und turbulenten Geschichte des 1. FC Kaiserslautern nahezu einmalig. Um die Jahreswende kommuniziert die Vereinsführung des FCK erstmals die Absicht, die nahe Zukunft - sprich die Lizenz - mit einer sogenannten Zwischenfinanzierung zu sichern. Ein Mix aus neuen Krediten und Eigenkapital. Andere Personen im Verein sehen das kritisch. Hauptsponsor Harald Layenberger spricht im Januar im großen Interview mit Treffpunkt Betze davon, dass eine Zwischenfinanzierung keine Option sei. Dies sieht damals offenbar auch Aufsichtsratsmitglied Michael Littig so, der erstmals in Erscheinung tritt. Dieser kontaktierte nämlich den Milliardär Michail Ponomarev, seines Zeichens Präsident beim KFC Uerdingen, und warb um den Einstieg beim FCK. Dies stieß nicht nur auf große Ablehnung im FCK Umfeld, schlimmer: In diesen Tagen spaltet sich die FCK-Führung. Es bilden sich Lager. Die Geschäftsführung sowie Patrick Banf und Jochen Grotepaß auf der einen und die restlichen Aufsichtsrats- und Beiratsmitglieder um Michael Littig auf der anderen Seite. Diese Spaltung gipfelt am 21. Januar in einer dramatischen Sitzung, in der Patrick Banf als Vorsitzender abgesetzt werden soll, sich die Beteiligten aber am Schluss auf einen Burgfrieden verständigen. Was zunächst vernünftig anmutet, soll sich in den kommenden Wochen als Lähmung herausstellen, die schließlich im absoluten Chaos endet, im Schlimmsten Fall am Ende sogar im endgültigen Niedergang des FCK.


    Von da an war der sportliche Bereich Nebensache. Die „3:2 Verhältnisse“ vom Betzenberg, sie waren zementiert, die beiden Lager waren mehr und mehr nicht mehr in der Lage zusammenzuarbeiten. Tödlich in einer Phase, in der gemeinsam eigentlich die Zukunft des Vereins gesichert werden sollte. Der FCK, er wurde zu einer Art Schlachtfeld, auf dem gekämpft wurde. Und beide Lager agieren seitdem frei nach Ulysses S. Grant: „In jeder Schlacht kommt der Moment, in dem beide Seiten glauben geschlagen zu sein. Wer dann weiter angreift, gewinnt.“


    Das Chaos gipfelt im Dilettantismus. Erst geht es um Martin Bader, dann um Investor Flavio Becca, dann um Michael Littig. Das Problem: Wie alles in den letzten Wochen wird es öffentlich, wohl lanciert aus den eigenen Reihen, um das gegnerische Lager zu schwächen. Dass der FCK dabei auf der Strecke bleibt, ihm sogar massiv geschadet wird? Offenbar ist dies zweitrangig.


    Am undurchsichtigsten wird es dann als Flavio Becca ins Spiel um den Betzenberg einsteigt. Martin Bader und Michael Klatt sprechen plötzlich davon, dessen Einstieg sei nötig, um die Lizenz zu sichern, wenige Wochen zuvor hieß es dazu noch: „Die Personalie Flavio Becca wird für die Lizenz keine Rolle spielen.“


    Der FCK-Fan, er war vollends verunsichert. Erst recht, als öffentlich wird, dass Becca den Rücktritt von Littig zur Bedingung mache, bevor er einsteige. In einer weiteren hochspannenden Sitzung entscheidet Littig dann, dieser mehr als fragwürdigen Forderung nicht nachzukommen. Littig präsentiert dafür urplötzlich regionale Investoren, die bereit seien Geld in den FCK zu investieren. Becca springt dagegen ab. Die Fans, sie sind da nervlich schon lange am Ende. Mancher gab selbst finanziell sein letztes Hemd, als der FCK über eine neue Anleihe und ein Crowdlending bis zu 3 Millionen Euro einsammelte. Gedankt wird es ihm mit einem Haufen an Intrigen, Machtspielen, die letzten Endes im schlimmsten Fall mit dem vorläufigen Ende ihres geliebten Vereins enden könnten. Neuster Höhepunkt: Kreditgeber Quattrex, fester Bestandteil der Lizenzplanung des Vereins, akzeptiert laut Medienberichten der Finanzplanung der regionalen Investoren nicht, verweigert neue Kredite. Die Zukunft des FCK, sie steht heute also wieder einmal mehr denn je auf dem Spiel. Gefühlt ist es die hundertste Wende im Poker um den FCK. Und genau darin besteht die Ungeheuerlichkeit: Es wird um das Größte, dem alle Beteiligten eigentlich qua Amt verpflichtet sind gepokert. Im übertragenen Sinne wird mit dem Leben des 1. FC Kaiserslautern gespielt.


    Nun steht heute eine weitere Sitzung an, die vielleicht allesentscheidende: Patrick Banf, Vorsitzender des Beirats, hat zu einer offiziellen Sitzung eingeladen. Entschieden werden soll auch über die viel diskutierten Finanzstrategien. Ausgeschlossen ist hierbei nichts. Absetzungen, Rücktritte, neue Hiobsbotschaften oder Rettungsmeldungen.

    Die Mannschaft hat Potenzial, doch sie muss es abrufen - Es muss endlich wieder um Fußball gehen!

    An der FCK-Mannschaft geht das natürlich nicht spurlos vorbei. Begeisterte die Elf von Sascha Hildmann zu Beginn seiner Amtszeit zeitweise noch und machte Hoffnung auf die neue Saison, so spielt sie seit mehreren Wochen teilweise desolat. Sie wirkt mut- und kraftlos, uninspiriert und ohne Ideen. „Es sind keine Roboter. Natürlich können sie die Situation nicht vollständig ausblenden“, sagt Trainer Hildmann. Auch Torhüter Lennart Grill, den Hildmann im Winter zur neuen Nummer 1 gemacht hatte und der fast durchweg überzeugte, bekennt: Das lässt keinen von uns kalt. Da geht es jetzt nicht nur um uns als Mannschaft, sondern generell um diesen riesigen Verein, der komplett auf dem Spiel steht.“ Für die Fans steht der Fußball schon seit Wochen nicht mehr im Mittelpunkt. Und trotzdem pilgern sie zu tausenden zu den Auswärtsspielen, nehmen Reisen nach Würzburg oder Cottbus auf sich. Wieso? Weil der Verein FCK größer ist als seine Protagonisten. Er steht für sie über allem, ist Teil ihrer Seele, ihrer Identität. Und so feiern sie sich notfalls eben selbst, wie es auch Jürgen Schmidt unlängst in der Fernsehsendung Flutlicht bezeichnete. Eigentlich müsste das ihre Mannschaft für sie tun.


    Für den 1. FC Kaiserslautern, das sagt auch Grill, war es zusammenfassend ein „Scheißjahr“. Es muss konstatiert werden: Der FCK und somit auch seine Verantwortlichen haben alle Ziele klar verfehlt. Das muss klar angesprochen und aufgearbeitet werden. Es ist bezeichnend, dass nicht die Neuzugänge und Liga-Allrounder Hemlein, Biada oder Löhmannsröben als Leistungsträger glänzten, sondern Talente, die zu Saisonbeginn noch gar nicht auf dem Schirm des Trainers und der Kaderplaner standen. Wohin geht also seine Reise? Was ist jetzt zu tun?


    Zu aller erst müssen die Verantwortlichen alles der Lizenzsicherung unterordnen, ihre Persönlichkeiten endlich zurückstellen! Ob dies gelingt? Zurzeit scheint das äußerst unwahrscheinlich. Zu viel ist die letzten Tage und Wochen passiert. Nachdem gestern die Nachricht umherging, Quattrex ziehe seine Kredite zurück, obwohl die regionalen Investoren ihr Investitionsvolumen auf bis zu 25 Millionen erhöhten, ist die Zukunft ohnehin mehr als ungewiss.


    Sollte die Lizenz allerdings doch erteilt, im besten Falle sogar mit Luft zur Mannschaftsverstärkung, wird der Druck für die Mannschaft nicht geringer. Das Ziel kann für die Roten Teufel nur ohne wenn oder aber Aufstieg heißen. Gleichwohl: Aktuell kann man an der Wahrscheinlichkeit dieses Ziels zweifeln. Die Vergangenheit und nicht zuletzt die aktuelle Saison zeigt dabei aber, dass nicht die Etathöhe allein den Erfolg sicherstellt. Im Gegenteil: Kernproblem des FCK in den letzten Jahren war es viel mehr, dass aus verhältnismäßig hohen Mitteln, nahezu nichts gemacht worden ist. Die „Schüsse“ der sportlichen Leitung, besteht sie nun aus Martin Bader, Boris Notzon oder jedem anderen, sie werden sitzen müssen.


    Und nicht zuletzt muss es endlich wieder um Fußball gehen! Lasst die Jungs ihre Kernaufgabe erfüllen, nämlich erfolgreich Fußball zu spielen. Und erfüllt ihr als Vereinsführung eure Aufgabe und dient dem 1. FC Kaiserslautern. Sonst steht der FCK spätestens im Mai 2020 nicht mehr Abgrund. Dann ist er gefallen. Und trotzdem wird ganz Kaiserslautern auch dann wieder rufen: „Egal wohin es geht, wir kommen mit“.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: #FWKFCK: Auf zum letzten Heimspiel in der Fremde!


    #FWKFCK: Auf zum letzten Heimspiel in der Fremde!

    Am vorletzten Spieltag gastiert der FCK bei den Würzburger Kickers. Die Pfälzer wollen den jüngsten 4:0 Heimerfolg bestätigen und ihre treuen Auswärtsfans belohnen.


    Der FCK ist medial gefragt wie lange nicht mehr. Stellenweise konnte man die letzten Tage und Wochen meinen, er wäre sogar noch Bundesligist. Nahezu jeden Tag gab es einen neuen Krisenbericht, neue Skandale oder Indiskretionen. Doch es wird tatsächlich auch noch Fußball gespielt. Morgen reist der FCK zu seinem letzten Auswärtsspiel in dieser Saison zu den Würzburger Kickers. Die letzte Chance die treuen Auswärtsfahrer mit einem Sieg zu belohnen. Sage und schreibe 1.849 Fans kamen bisher im Schnitt mit zu den Auswärtsspielen, lediglich 1860 München hatte in der Ferne noch mehr Anhänger dabei. Einmal mehr Wahnsinn was die Fans des FCK leisten.

    Die Lage vor dem Spiel

    Allenthalben machte sich letzten Samstag eine gewisse Erleichterung breit. Nach zuvor vier sieglosen Spielen, drei Heimspielen ohne „Dreier“, konnte mit dem 4:0 gegen Unterhaching gar der höchste Sieg seit über vier Jahren gefeiert werden. Insbesondere der Mannschaft war anzumerken, dass ein paar Steine von der Seele fielen. Aber auch die Fans, die diese Saison besonders auf dem Betzenberg nicht oft Grund zum Jubeln hatten, konnten sich mal wieder etwas freuen. Dazu wurde auch rein rechnerisch der Klassenerhalt perfekt gemacht, das Minimalziel erreicht oder besser gesagt der sportliche Super-GAU abgewendet.


    Abseits des Rasens kann davon noch keine Rede sein, die Lage spitzte sich bis letzten Montag mehr und mehr zu (Treffpunkt Betze berichtete). Umso mehr versucht Sascha Hildmann noch einmal den Fokus auf das Sportliche zu legen. „Natürlich lässt das die Jungs nicht kalt. Wir als Trainerteam versuchen damit aber professionell umzugehen. Ich hoffe, wir sehen ein gutes Fußballspiel“, so der Lautrer Coach. Für den Gegner aus Würzburg geht es dabei tabellarisch ebenso um nichts mehr. Mit einem Sieg könnte der FCK die Franken allerdings überholen.

    Unsere Roten Teufel

    Ohne weitere Verletzte beklagen zu müssen, kann die Elf von Sascha Hildmann die Fahrt nach Würzburg aufnehmen. Dabei scheint es für Hildmann durchaus eine Option zu sein, auf die identische Startformation zu setzen. „Da möchte ich aber noch die letzten Trainingseinheiten abwarten“, wollte er sich noch nicht definitiv in die Karten schauen lassen. Weiter fehlen werden Carlo Sickinger und Mads Albaek. Während bei Sickinger kein Grund zur Sorge besteht und er im Saisonfinale wohl wieder auflaufen können wird, bangt der FCK um Mads Albaek, der in der Vergangenheit bereits lange an einer schweren Muskelverletzung laboriert hatte. „Es ist die alte muskuläre Geschichte. Inwieweit er diese Saison noch einmal spielen wird, kann ich derzeit nicht beantworten“, sagte Sascha Hildmann am Donnerstag.

    Unser Gegner

    Der Saisonverlauf der Würzburger Kickers ist ähnlich wie der des FCK. Meist befanden sich die Franken im Tabellenmittelfeld, nur wenige Punkte von den Roten Teufeln entfernt. Zu unkonstant um oben anzugreifen, aber eben auch zu gut, um ernsthaft in Abstiegsgefahr zu geraten. Die Offensive zählt dabei sicher zu ihren Stärken. Mit 52 erzielten Toren besitzt Würzburg immerhin den viertbesten Angriff der Liga. Dazu sind die Kickers seit vier Heimspielen unbesiegt, haben davon drei gewonnen. Der FCK sollte also gewarnt sein.


    Personell muss Trainer Michael Schiele auf Mittelfeldspieler Janik Bachmann verzichten, der gelbgesperrt fehlt.

    Daten, Fakten, Statistiken

    • Dreimal trafen der FCK und Würzburg bisher aufeinander: Einem FCK-Sieg stehen zwei Unentschieden gegenüber. Lautern ist also gegen Würzburg bisher ungeschlagen.
    • Das 0:0 im Hinspiel war zugleich das Debut von Sascha Hildmann als FCK-Trainer.
    • Es ist das letzte Auswärtsspiel des FCK in seiner Premierensaison in der 3. Liga: Bisher stehen auswärts sechs Siege, fünf Unentschieden und sieben Niederlagen zu Buche.

    Stimmen zum Spiel

    FCK-Trainer Sascha Hildmann: Würzburg ist eine spielerisch sehr starke Mannschaft, die angefangen vom Torwart immer versucht Fußball zu spielen und selten mit langen Bällen agiert. Sie besitzen zudem eine sehr gute Offensive. Das Hinspiel hier am Betzenberg war mein erstes Spiel als Trainer des FCK. Es war ein sehr gutes Spiel, mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Hoffentlich bekommen wir auch diesmal wieder so ein Fußballspiel zu sehen.“


    Würzburg Trainer Michael Schiele: Ich erwarte ein interessantes Spiel vor einer schönen Kulisse. Wir wollen vor unserem Publikum weiter punkten und unsere Heimserie fortsetzen. Kaiserslautern hat individuell eine sehr hohe Qualität. Da wird Einiges auf uns zukommen. Wir werden jedoch Gas geben und wollen die Spannung hochhalten.“

    Voraussichtliche Aufstellung

    Grill - Kraus, Hainault, Gottwalt - Schad, Pick, Löhmannsröben, Fechner - Thiele, Jonjic, Kühlwetter

    Faninfos

    Das Spiel des FCK am Samstag in Würzburg wird zur etwas ungewohnten Zeit um 13:30 Uhr angepfiffen. Die Roten Teufel werden von mehr als 1.500 Fans begleitet. Geleitet werden wird die Partie von Schiedsrichter Tobias Fritsch. Alle weiteren Infos für Auswärtsfahrer findet ihr unter www.fck.de


    Quelle: Treffpunkt Betze