Die Pokalsensation bleibt aus: FCK verliert mit 2:5

Der Pokal schreibt seine eigenen Gesetze. Aber leider nicht heute! Trotz einer starken und kämpferischen Leistung muss sich der FCK der Fortuna aus Düsseldorf mit 2:5 geschlagen geben. Dienstag Abend, 18:30 Uhr, Flutlichtatmosphäre und Fritz-Walter-Wetter. Im DFB-Pokal-Achtefinale treffen die Roten Teufel auf den abstiegsbedrohten Bundesligisten Fortuna Düsseldorf. FCK-Cheftrainer Boris Schommers schichte zum dritten Mal in diesem Jahr seine neu formierte 4-3-3 Aufstellung aufs Feld. Neu im Team waren Alexander Nandzik und Hikmet Ciftci, die zeitgleich ihre Startelf-Premiere im Trikot des FCK feiern durften. Auch Timmy Thiele, der zuletzt in Ingolstadt traf, durfte wieder von Beginn an ran. Heiße Anfangsphase Die Partie begann brisant. Düsseldorf begann das Spiel deutlich stärker als die Pfälzer und ging bereits nach 9 Minuten mit 1:0 in Führung. Torschütze Ampomah. Doch beinahe im Gegenzug glich der FCK aus. Sickinger rechts raus auf Thiele, dieser legte quer und Kühlwetter verwandelte gekonnt zum Ausgleich. Was für ein Auftakt. Und der Ausgleich verleihte der Mannschaft von Boris Schommers Selbstvertrauen, die in den Folgeminuten mutig und immer wieder gefährlich nach vorne spielte. Nach ungefähr einer halben Stunde verflachte die Partie ein wenig – beide Mannschaften taten sich schwer, die jeweiligen Defensivreihen zu durchbrechen. Doch dann die 38. Spielminute: Florian Pick dringt in den Sechzehner ein und wird von Gießelmann mit einer Grätsche zu Fall gebracht, klare Sache, Elfmeter. Christian Kühlwetter trat an und verwandelte unhaltbar zur 2:1 Führung. Und diese war zu diesem Zeitpunkt auch verdient. Und dann wird der Klassenunterschied doch sichtbar … Und die Fortuna startete wieder besser. Nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff traf Hennings per Volleyschuss zum 2:2 Ausgleich, keine Chance für Lennart Grill. Mit zunehmenden Spielverlauf wurden die Düsseldorfer immer stärker und schnürten die Pfälzer in der eigenen Hälfte ein. Der FCK kam nur noch selten zu Entlastungsangriffen. In der 65. Minute drehten die Fortunen dann die Partie sogar. Nach einem schnell ausgespielten Konter aus der eigenen Hälfte konnte Ampomah freistehend flanken, Zimmermann gewann das Duell gegen Nandzik und köpfte zum 3:2 ein. In der 78. Minute erhöhte Düsseldorf nach einer Ecke dann auch noch auf 2:4. Und nur fünf Minuten später erhöhte der Ex-Lautrer Stöger auf 2:5. Besonders in der zweiten Halbzeit wurde der Klassenunterschied dann doch sehr deutlich. Düsseldorf behielt vor allem in den 1:1 Zweikämpfen die Nase vorn, der FCK tat sich mit der Geschwindigkeit der Fortunen schwer. Am Ende sicherte sich die Fortuna aus Düsseldorf einen verdienten Sieg und dementsprechend auch den Einzug ins Viertelfinale. Die Roten Teufel kassierten ihre zweite Niederlage in Folge und verabschieden sich damit auch aus dem diesjährigen Pokalwettbewerb. 1. FC Kaiserslautern – Fortuna Düsseldorf 2:5 (2:1) Aufstellung FCK:Grill – Schad, Kraus, Hainault, Nandzik – Bachmann, Sickinger, Ciftci (’79 Zuck) – Kühlwetter, Thiele (‘Röser; ’79 Bjarnason), Pick Aufstellung F95:Kastenmeier – Ayhan, Gießelmann, Jörgensen – Zimmermann (’73 Adams), Morales, Sobottka (’46 Ofori), Barkok (’46 Stöger), Thommy – Ampomah, Hennings Tore:0:1 Ampomah (9. Minute)1:1 Kühlwetter (10. Minute)2:1 Kühlwetter (38. Minute, Foulelfmeter)2:2 Hennings (49. Minute)2:3 Zimmermann (65. Minute)2:4 Hennings (78. Minute)2:5 Stöger (84. Minute) Kartenvergabe:Kühlwetter| Ampomah, Gießelmann, Morales, Kastenmeier, Ofori Zuschauer:35.340

Aller guter Dinge sind drei: Pokalachtelfinale gegen Düsseldorf

„Die Spieler freuen sich und brennen”. Im Pokalspiel gegen Fortuna Düsseldorf plant Boris Schommers mit personellen Änderungen in der Startelf. “In Schönheit gestorben”, “viel Aufwand, wenig Ertrag”, “Unvermögen”, “fehlende Kaltschnäuzigkeit und vorhandene Blauäugigkeit”. Es ist nur eine Auswahl an Attributen, die den FCK seit Beginn des neuen Jahres begleiten. In beiden Spielen gegen Großaspach und Ingolstadt waren die Roten Teufel die spielbestimmende und dominantere Mannschaft. Ihr gelang es, brenzlige Situationen durch spielerische Lösungen zu meistern und sich durch schnelles Konterspiel immer und immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor zu bringen. Das Ergebnis: Ein Punkt aus zwei Spielen. Die Mannschaft von Cheftrainer Boris Schommers macht derzeit fast alles richtig. Einzig vor dem Tor mangelt es an Qualität und Konzentration. Die Roten Teufel berauben sich dieser Tage um ihre eigene Qualität. Nun erwarten die Pfälzer am heutigen Dienstag (Anstoß: 18:30 Uhr) den abstiegsbedrohten Bundesligisten aus Düsseldorf. Die Fortuna hat sich nach vier Jahren von Friedhelm Funkel getrennt und am vergangenen Wochenende mit dem neuen Trainer beinahe einen ersten Dreier eingefahren. Doch ähnlich wie beim FCK kassierte die Fortuna ein Last-Minute-Tor. Mit seiner aktuellen Spielweise hat der FCK gewiss eine realistische Chance auf den Einzug ins Pokal-Viertelfinale. Grundvoraussetzung dafür wird heute Abend allerdings eine andere Leichtigkeit vor dem gegnerischen Tor sein müssen. Daten, Fakten, Statistiken