Spahic: Vorzeitige Vertragsverlängerung bis 2023

Während Lennart Grill den Verein zum Saisonende verlässt, verlängert Avdo Spahic seinen bestehenden Vertrag vorzeitig bis 2023. Der 1. FC Kaiserslautern und Torhüter Avdo Spahic haben ihren ursprünglich bis Sommer 2021 laufenden Vertrag vorzeitig verlängert. Das neue Arbeitspapier des 23-Jährigen hat nun eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2023. Der frühere bosnische Junioren-Nationalkeeper wechselte im vergangenen Jahr vom FC Energie Cottbus an den Betzenberg, wo er bislang zumeist die Rolle des Ersatztorhüters innehatte und in seiner Premierensaison in der Pfalz bisher lediglich auf zwei Pflichtspieleinsätze im Verbandspokal kommt. Vor seinem Wechsel zum 1. FC Kaiserslautern lief er für Energie Cottbus bereits u.a. 30-mal in der Dritten Liga und 46-mal in der Regionalliga auf. FCK-Sportdirektor Boris Notzon: „Avdo Spahic hat sich nach seinem Wechsel aus Cottbus bei uns sportlich sehr gut weiterentwickelt. Daher wollten wir frühzeitig seinen Vertrag verlängern, was uns glücklicherweise gelungen ist. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm.“ Avdo Spahic: „Ich fühle mich beim FCK pudelwohl und bin noch immer froh, dass ich den Schritt nach Kaiserslautern gemacht habe. Ich freue mich sehr, dass der Club mir mit der Vertragsverlängerung sein Vertrauen entgegenbringt. Ich werde weiter alles geben und möchte meinen Teil dazu beitragen, dass wir wieder an erfolgreiche Tage anknüpfen.“ Quelle: 1. FC Kaiserslautern

DFB lockert Maßnahmen im Lizensierungsverfahren

Aufgrund der Corona-Krise hat der DFB Zulassungsverweigerungen aufgrund nicht nachgewiesener wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit und weitere Auflagen aufgeboben. Veränderte Zulassungsverfahren in 3. Liga und Frauen-Bundesliga Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat umfangreiche Anpassungen der laufenden Zulassungsverfahren für die Saison 2020/2021 in der 3. Liga und FLYERALARM Frauen-Bundesliga beschlossen. Das Maßnahmenpaket beinhaltet deutliche Lockerungen und soll helfen, die Bewerber für beide Spielklassen in der Corona-Krise zu entlasten. Unter anderem wird es für die kommende Saison keine Zulassungsverweigerungen aufgrund nicht nachgewiesener wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit geben. Auch in anderen Bereichen der Zulassungsverfahren ist die Erteilung möglicher Bedingungen, Auflagen und Sanktionen angepasst oder ausgesetzt worden. Die einstimmig beschlossenen Änderungen gelten ausschließlich für die laufenden Zulassungsverfahren und die vorgeschriebenen Überprüfungen der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit während der Spielzeit 2020/2021. Mit Beginn des Zulassungsverfahrens für die Saison 2021/2022 sollen wieder die bisherigen Bestimmungen in der 3. Liga und FLYERALARM Frauen-Bundesliga in Kraft treten. Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung, sagt: “Nach der Änderung der DFB-Spielordnung vor wenigen Tagen ist die Anpassung der Zulassungsverfahren der nächste wichtige Schritt, um den Vereinen zu helfen und die Corona-Krise im Fußball zu bewältigen. Die Maßnahmen sind ebenso notwendig wie logisch. Wir können in der aktuellen Situation nicht die gewohnten Maßstäbe in der 3. Liga und FLYERALARM Frauen-Bundesliga ansetzen, das wäre absurd.” “Verschlanktes Zulassungsverfahren ist die sinnvollste Lösung” Von einer kompletten Aussetzung der Zulassungsverfahren hat der DFB in seinen beiden höchsten Spielklassen bewusst abgesehen. Die Erhebung der Finanzdaten, die Prüfung des technisch-organisatorischen Bereichs sowie die vorgegebenen Fristen werden grundsätzlich beibehalten. Frymuth erklärt: “Eine Aufhebung des gesamten Zulassungsverfahrens würde später, wenn wieder Normalität im Fußball einkehrt, eine Rückkehr in den geregelten Betrieb wirtschaftlich und organisatorisch erschweren und könnte für Folgeprobleme sorgen – sowohl bei den Klubs selbst als auch für die betroffenen Ligen. Deshalb ist ein verschlanktes Zulassungsverfahren die sinnvollste Lösung.” Üblicherweise müssen die Bewerber für eine Zulassung zur 3. Liga und Frauen-Bundesliga unter anderem den Nachweis ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit erbringen. Hierbei muss insbesondere nachgewiesen werden, dass die Liquidität für die Dauer der gesamten Spielzeit, für die die Bewerbung erfolgt, gesichert ist. Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie erschweren aktuell die wirtschaftliche Planbarkeit für die Vereine in erheblichem Maße und machen damit eine normale Abwicklung des Zulassungsverfahrens inklusive einer entsprechenden Bestätigung durch die DFB-Zentralverwaltung nahezu unmöglich. Ebenso wie in der Bundesliga und 2. Bundesliga durch die DFL wird daher für die Saison 2020/2021 in der 3. Liga und FLYERALARM Frauen-Bundesliga keine Prüfung der Liquiditätssituation vom DFB vorgenommen. Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: Überprüfung im üblichen Zeitfenster Die Überprüfung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit während der Spielzeit 2020/2021 soll im üblichen Verfahren und Zeitfenster erfolgen. Sofern eine festgestellte Liquiditätslücke nicht geschlossen werden kann, würden jedoch keine Punktabzüge erfolgen. Möglich bleiben andere Maßnahmen, beispielsweise Transferauflagen für die betroffenen Klubs. Ausgesetzt ist die Kapitalauflagenüberprüfung. Eine Kapitalauflage, nach der sich ein negatives Eigenkapital im Kalenderjahr 2020 nicht weiter verschlechtern darf, wird für die Saison 2020/2021 weder in der 3. Liga noch in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga erteilt. Demzufolge sind hier auch keine Geldstrafen im Frühjahr 2021 möglich. Ebenfalls gelockert werden die personell-administrativen Zulassungsvoraussetzungen. Wird aufgrund der Corona-Krise im Verein Kurzarbeit ausgeübt und daher die Vorgabe von Vollzeitstellen vorübergehend nicht erreicht, erfolgen keine Sanktionen. Bereits am vergangenen Freitag hatte der DFB im Rahmen der Änderungen der DFB-Spielordnung die Handhabung von Insolvenzfällen bis zum 30. Juni 2021 angepasst. Bisher galt in der 3. Liga und FLYERALARM Frauen-Bundesliga: Wenn ein Verein einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellte, bekam er in der betreffenden Saison neun Punkte (3. Liga) beziehungsweise sechs Punkte (Frauen-Bundesliga) abgezogen. Diese Bestimmung ist für die Spielzeiten 2019/2020 und 2020/2021 gelockert worden. Bei Stellung eines Insolvenzantrags während der laufenden Saison wird kein Punktabzug in den genannten Wettbewerben verhängt. Tritt der Fall in der Saison 2020/2021 ein, werden in der 3. Liga drei Punkte abgezogen, bei den Frauen wären es aufgrund des kleineren Teilnehmerfeldes und der geringeren Zahl an Meisterschaftsspielen zwei Zähler. Quelle: DFB Link: https://www.dfb.de/news/detail…frauen-bundesliga-214735/

Lennart Grill wechselt zu Bayer Leverkusen

Was sich lange Zeit angebahnt hatte, wurde nun vollzogen. Lennart Grill verlässt den FCK nach vier Jahren in Richtung Bundesliga. U21-Nationaltorhüter Lennart Grill verlässt den 1. FC Kaiserslautern ein Jahr vor Ende seines laufenden Vertrages und wechselt im Sommer zu Bayer 04 Leverkusen. Beim aktuellen Tabellenfünften der Bundesliga unterschreibt der 21-Jährige einen Vierjahresvertrag. Der gebürtige Idar-Obersteiner läuft seit vier Jahren für die Roten Teufel auf, nachdem er im Jahr 2016 vom 1. FSV Mainz 05 ins Nachwuchsleistungszentrums des 1. FC Kaiserslautern gewechselt war. Mit der U19 des FCK erreichte er im Jahr 2018 das Finale um den DFB-Junioren-Vereinspokal. Anschließend stieg er am Betzenberg zu den Profis auf, für die er in bisher 45 Drittliga-Partien zwischen den Pfosten stand. Für verschiedene DFB-Juniorennationalmannschaften hütete er bisher insgesamt 13-mal das Tor, zuletzt in der aktuellen Spielzeit zweimal für die U21-Nationalmannschaft. „Es muss unser Ziel sein, unsere Leistungsträger langfristig beim FCK zu halten. In diesem Fall haben wir aber in Abwägung der Vertragslaufzeit des Spielers und dem wirtschaftlichen Gesamtpaket entschieden, Lennart Grill die Freigabe zum Ende der laufenden Spielzeit zu erteilen“, erklärt FCK-Sportdirektor Boris Notzon. Der 1. FC Kaiserslautern bedankt sich schon jetzt bei Lennart Grill für seinen Einsatz in den vergangenen vier Jahren und wünscht ihm für die nächsten Schritte seiner Karriere alles erdenklich Gute. Quelle: 1. FC Kaiserslautern