Mittwoch, 19:00 Uhr: Den Wettkampf annehmen

Am Mittwoch tritt der FCK zu seinem letzten Auswärtsspiel an. Zu Gast im Erdgas-Sportpark treffen die Roten Teufel auf den Halleschen FC. Und dieser steckt noch im Abstiegskampf. Die steigende Formkurve des FCK liest sich beinahe vorzüglich. Mit fünf Siegen, zwei Remis und zwei Niederlagen haben sich die Roten Teufel nach der Corona-Pause stabilisiert und zu einem Topteam in Liga drei gemausert. Doch zwei Spieltage vor Saisonabschluss hat diese positive Bilanz nur noch eine symbolische Bedeutung. Der Aufstiegskampf findet auch in diesem Jahr ohne den FCK statt. Für die Pfälzer stehen aktuell vor allem zwei Themen im Vordergrund: Ein Schuldenschnitt und der Einstieg des neuen Ankerinvestors sowie die Planung und Umsetzung eines Kaders, der im kommenden Jahr oben angreifen kann. Letztes Auswärtsspiel im Erdgas-Sportpark Zum letzten Mal in dieser Saison reisen die Roten Teufel in die Ferne und treffen an diesem 37. Spieltag auf den Halleschen FC. Der HFC startete nach der Corona-Pause mit drei Niederlagen und sah sich bis zum 30. Spieltag mitten im Abstiegskampf. Doch mit einem 3:0 Heimsieg gegen Waldhof Mannheim gelang dem Ost-Club die Wende im Kampf um den Klassenerhalt. Mit vier Punkten Vorsprung ist die Mannschaft von Trainer Florian Schnorrenberg allerdings noch nicht gänzlich gerettet. Während es für den FCK also um nichts mehr geht, muss Halle noch zittern und unbedingt drei Punkte einspielen. Dabei spricht die Bilanz zwischen beiden Vereinen für den Halleschen FC, schließlich gelang in vier bisherigen Begegnungen keiner der beiden Mannschaften ein Auswärtssieg. Wer bleibt, wer spielt? Während Torhüter Lennart Grill die Reise nach Halle defintiv nicht mehr antreten wird, so ist es bei Alexander Nandzik, Andre Hainault und Gino Fechner noch offen, ob sie in den letzten beiden Saisonspielen zum Einsatz kommen können. Aufgrund ihrer bis zum 30.06. auslaufenden Verträge müssen Verein und Spieler aushandeln, inwieweit ihre Einsätze noch möglich sind. Ansonsten ist davon auszugehen, dass FCK-Cheftrainer Boris Schommers wieder einmal kräftig rotieren wird, um seine Spieler einerseits zu schonen, gleichzeitig jungen Talenten wie Bakhat, Morabet oder Scholz weitere wichtige Spielzeit zu gewähren. Im Überblick: Der aktuelle Teamstatus Quelle: Treffpunkt Betze Bild: ms-sportfoto.de
U21: Neuer Trainer, neues sportliches Konzept

Zur neuen Saison wird sich die konzeptionelle Ausrichtung der U21 verändern. Im Interview erklärt Sportdirektor Boris Notzon die neue Konzeption in der Nachwuchsarbeit. Zur neuen Saison wird sich die konzeptionelle Ausrichtung der U21 des 1. FC Kaiserslautern verändern. Durch eine direkte Angliederung des Teams an die Lizenzspielerabteilung wird eine noch engere Verzahnung mit der Profimannschaft gegeben sein. Im Interview erklärt FCK-Sportdirektor Boris Notzon die neue Konzeption in der Nachwuchsarbeit der Roten Teufel. Hallo Boris Notzon, die U21 soll konzeptionell neu aufgestellt werden, was ist das Ziel dieser Ausrichtung und welche Veränderungen soll es geben? Zunächst möchte ich einen mir wichtigen Punkt nochmals unterstreichen. Hans Werner Moser hat viele Talente auf dem Weg zum Profi begleitet und er hat eine hohe Identifikation mit dem FCK. Wir sind sehr dankbar für die erfolgreiche Arbeit, die Hans Werner mit seinem Team in den vergangenen Jahren geleistet hat. Wir wollen zukünftig eine engere inhaltliche Verzahnung zwischen der Profi-Mannschaft und der U21 und die Talente noch mehr in den Fokus rücken. Daher haben wir uns gemeinschaftlich dazu entschieden, den U21-Trainer situativ am Trainingsbetrieb der Profis teilnehmen zu lassen und ihm in Absprache mit Boris Schommers Aufgaben in der individuellen Förderung der Talente zu übertragen. Die U21 soll zukünftig in allen Bereichen der inhaltlichen Trainingsarbeit, Individualtraining, Videoanalyse, Athletik und Organisation der Lizenzspielerabteilung angehören, von uns sportlich deutlicher als eine zweite Profimannschaft behandelt werden. Dies wird zu Beginn etwas Zeit brauchen, bis alle Räder ineinandergreifen. Es sollen am Ende mannschaftsübergreifend einheitliche Prinzipien herrschen, die es den Spielern einfacher machen. Das verstärkt also auch auf personeller Ebene die Verzahnung zwischen der ersten und der zweiten Mannschaft? Das ist unser Ziel. Wenn der Trainer der U21 näher an das Trainerteam der Profis heranrückt, bei den Trainingseinheiten der ersten Mannschaft situativ mit auf dem Platz steht und sich mit dem Trainerteam regelmäßig im Profibereich persönlich austauschen kann, wird die Kommunikation deutlich intensiviert. Wir haben eine räumliche Trennung zwischen dem Fritz-Walter-Stadion und dem Fröhnerhof, diese wollen wir überbrücken. Wie soll sich das im Trainingsalltag auswirken? Inhaltlich soll es gemeinsame Prinzipien geben. Wenn unsere Profis im taktischen Bereich arbeiten, sollte der U21-Trainer diese Inhalte aufnehmen. Es hilft den Spielern, wenn sie eine Trainingsform kennen, von der erwartet wird, das sie diese später auch bei den Profis umsetzen können. Beispielsweise spielt auch das Verhalten bei Standardsituationen eine Rolle. Wenn ein Spieler aus der U21 zu den Profis ins Training kommt, soll er sich inhaltlich nicht eingewöhnen müssen, sondern taktische Prinzipien und Abläufe schon kennen. Darüber hinaus wollen wir organisatorisch den Trainingsbetrieb enger verzahnen. Hierzu gibt es Überlegungen. Wenn auf Sicht einmal gleichzeitig Einheiten der Profis und der U21 auf Plätzen nebeneinander stattfinden könnten, wäre dies eine deutliche Optimierung. Auch die Leistungsdiagnostik wollen wir mit beiden Teams im Idealfall gemeinsam durchführen. Aktuell spricht man umgangssprachlich immer mal wieder von „oben“ und „unten“ bei den beiden Mannschaften. Es ist und bleibt ein Privileg, bei den Profis trainieren zu dürfen, diese starke räumliche und inhaltliche Trennung beider Mannschaften ist aber nicht optimal, daher haben wir uns konzeptionell Gedanken gemacht. Durch diese Angliederung an die Profimannschaft soll die Wertigkeit der U21 steigen. Das ist auch Motivation für jeden einzelnen Spieler der U21, sich dem Chef-Trainer bestmöglich zu präsentieren. Zum Abschluss noch ein kleiner Schwenk zum Leistungsbereich im NLZ: Auch dort gab es personelle Veränderungen im Trainerteam… Mit Oliver Schäfer haben wir hierfür einen Fußballlehrer verpflichtet, der die höchste Mannschaft unseres NLZ in der Junioren-Bundesliga übernimmt. Hier sind die Anforderungen an unsere Jugendspieler mit Abstand am höchsten und hier wird der Grundstein für den Übergang in den Seniorenbereich gelegt. Hier ist insbesondere auch der inhaltliche Austausch mit unseren U17- und U16-Trainern wichtig. Wir haben den Vertrag mit Daniel Paulus als U17-Trainer verlängert und Mathäus Gornik wird in der kommenden Saison die U16 verantworten. Darüber hinaus haben wir nun mit Philipp Wollscheid auch einen Co-Trainer für die U19 verpflichtet, der als Bundesligaprofi und Nationalspieler über eine sehr aussagekräftige Vita verfügt und bei Olli Schäfer in seiner Zeit in Saarbrücken bereits hospitieren durfte. Quelle: 1. FC Kaiserslautern
Alexander Bugera übernimmt neu aufgestellte U21

Alexander Bugera wird neuer Trainer der U21 und Nachfolger von Hans Werner Moser. Zudem soll der Ex-Profi situativ ins Training der Profis eingebunden werden. Der neue Trainer der U21 des 1. FC Kaiserslautern steht fest: Alexander Bugera übernimmt die Zweite Mannschaft der Roten Teufel und wird zudem situativ in die Abläufe des Profi-Trainings integriert. Der 41-Jährige unterschreibt einen Zweijahresvertrag für diese Funktion. Co-Trainer der U21 bleibt weiterhin Andreas Clauß. Alexander Bugera ist bereits seit 13 Jahren ein Teil des 1. FC Kaiserslautern. Im Jahr 2007 wechselte der Linksverteidiger vom MSV Duisburg auf den Betzenberg und lief in den darauffolgenden sechs Spielzeiten in 32 Bundesligaspielen und 74 Zweitligapartien für die Roten Teufel auf. Nach zwei weiteren Spielzeiten als Führungsspieler der Zweiten Mannschaft beendete er im Jahr 2015 seine Karriere und begann seine Trainerlaufbahn beim FCK. In den vergangenen fünf Spielzeiten war er unter anderem als Trainer der Lautrer U17- und U19-Teams sowie als Co-Trainer der Profis tätig. Zuletzt feierte er mit der U16 die Meisterschaft in der B-Junioren-Verbandsliga. „Im Rahmen der Neuausrichtung der U21 ist es unser gemeinsames Ziel, die U21-Spieler enger an den Profibereich anzugliedern. Alexander Bugera kennt Spieler, Trainer und Abläufe im Profi- und Nachwuchsbereich des FCK seit einigen Jahren und passt daher optimal in die veränderte Rolle des U21-Trainers. Alex soll nach Absprache mit Boris Schommers am Training der Profimannschaft teilnehmen und individuell mit unseren Spielern arbeiten. Es ist unser Ziel, die Abläufe und Trainingsinhalte der Profimannschaft und der U21 viel näher zusammenzubringen, um eine noch schnellere Integration unserer Talente zu ermöglichen. Hierzu wird auch die Erfahrung von Andreas Clauß wichtig sein, der als Co-Trainer der U21 weiterhin erhalten bleibt“, erläutert FCK-Sportdirektor Boris Notzon die Personalentscheidung. Alexander Bugera freut sich auf seine neue Position: „Die U21 in dieser veränderten Rolle zu übernehmen, ist für mich eine sehr reizvolle Aufgabe und ein nächster Schritt in meiner Entwicklung. Viele der Jungs kenne ich noch aus meiner Zeit als U17- und U19-Trainer und ich freue mich darauf, sie weiter auf ihrem Weg zu begleiten und sie für kommende Aufgaben im Profibereich vorzubereiten. Zudem freue ich mich sehr darauf, gemeinsam mit Andi Clauß eng mit dem Profi-Trainerteam um Cheftrainer Boris Schommers arbeiten zu können.“ Quelle: Pressemitteilung 1. FC Kaiserslautern