Jörg E. Wilhelm tritt von allen FCK-Ämtern zurück

Führungsstreit beendet? Der Aufsichtsratsvorsitzende der GmbH & Co. KGaA, Jörg E. Wilhelm, ist mit sofortiger Wirkung von allen Ämtern zurückgetreten. Diesen Schritt hat Jörg E. Wilhelm in einer von ihm selbst veröffentlichen Pressemitteilung veröffentlicht. Darin heißt es unter anderem: “ “Ich trete mit sofortiger Wirkung von meinen sämtlichen Ämtern, namentlich Aufsichtsratsvorsitzender der 1. FCK Management GmbH &Co KGaA, der Mitgliedschaft im Beirat derselben sowie als Aufsichtsrat des 1. FCK e.V. zurück”. Wilhelms Rücktritt ist unter anderem als Reaktion auf die in der vergangenen Woche veröffentliche Pressemeldung des FCK zu verstehen, in der der Verein Wilhelm anwaltlich dazu aufforderte, “vertrauliche oder vereinsinterne Informationen zu veröffentlichen oder verfügbar zu machen, Funktionsträger zu diskreditieren oder Entscheidungsfindungen zu diffamieren“. Außerdem erwägte der Verein, Jörg E. Wilhelm aus allen Ämtern auszuschließen. Diesem Schritt kam Wilhelm mit seinem Rücktritt nun zuvor. Als Grund für seine Entscheidung spricht Wilhelm davon, dass er für die an ihn “gestellte Aufgabe im Hinblick auf Transparenz und Vermeidung von Mauscheleien” derzeit keine hinreichenden Möglichkeiten” sehe. Die Pressemitteilung im Wortlaut: 02. August 2020. Pressemitteilung: 1. Ich trete mit sofortiger Wirkung von meinen sämtlichen Ämtern, namentlich Aufsichtsratsvorsitzender der 1. FCK Management GmbH & Co. KGaA, der Mitgliedschaft im Beirat derselben sowie als Aufsichtsrat des 1. FCK e.V. zurück. 2. Ich erkläre gleich falls meinen Austritt als Mitglied des 1. FC Kaiserslautern e.V. und wünsche dem Verein für die Zukunft alles Gute. Zur Begründung: Am Donnerstag, den 30.07.2020, erreichte mich ein Schreiben einer vom FCK KGaA und e.V. beauftragten Anwaltskanzlei in München. Unter Bezugnahme auf meine öffentliche Kritik, die ich mir u.a. als Reaktion auf den letzten Gläubigerausschuss erlaubt habe, wurde ich in diesem Anwaltsschreiben u.a. dazu aufgefordert, es zu unterlassen, bestimmte Informationen nicht mehr öffentlich mitzuteilen. Dazu wurde eine Presseerklärung des FCK herausgegeben, in der über diesen Vorgang informiert wurde. Ich möge es in meinen Funktionen als Aufsichtsratsmitglied des e.V. sowie als vom e.V. entsendetes Mitglied des Aufsichtsrats der KGaA und des Beirats FCK Management GmbH mit sofortiger Wirkung unterlassen, ausdrücklich vertrauliche oder vereinsinterne Informationen zu veröffentlichen oder verfügbar zu machen, Funktionsträger zu diskreditieren oder Entscheidungsfindungen zu diffamieren. Auffallen dürfte daran, dass man in der Presseerklärung nicht konkret inhaltlich zu meiner Kritik Stellung genommen hat oder mir dort konkret benannte Tatsachenbehauptungen vorhält, weil diese unwahr gewesen seien. Offenbar weiß man genau, dass man mir damit Tür und Tor für ein öffentliches Gerichtsverfahren öffnen würde, in welchem ich Gelegenheit hätte, die Fakten auf den Tisch zu legen. Damit wird deutlich, dass Verantwortliche beim FCK KGaA und e.V. nicht davor zurückschrecken, mit Anwälten den Versuch zu starten, ein gewähltes und legitimiertes Aufsichtsratsmitglied mundtot zu machen, wobei ich davon ausgehe, dass die Anwälte auch noch mit dem Geld des finanzschwachen Vereins beauftragt wurden. Der nächste Schritt der fehlgeleiteten Herren zeigt sich nun in einer für den 5. August 2020 angesetzten Aufsichtsratssitzung, in der mit einer erweiterten Tagesordnung darüber abgestimmt werden soll, mich aus meinem Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden der KGaA sowie aus meinem Amt als Beiratsmitglied zu entfernen, was – sofern sie in der Lage sind, es richtig zu machen – aufgrund meiner Entsendung dahin durchaus möglich ist. Nicht möglich ist es dagegen, mich durch Beschlüsse der Gremien aus dem Aufsichtsrat des e.V. zu entfernen, da dies nur durch eine richterliche Entscheidung in einem gerichtlichen Amtsenthebungsverfahren vor dem zuständigen Gericht möglich wäre, wodurch man mir ebenfalls eine öffentliche Bühne bieten würde, wo ich die von mir geäußerte Kritik in einer öffentlichen Verhandlung weiter ausführen könnte. Ich bin von 1.200 Mitgliedern an der letzten Mitgliederversammlung gewählt und beauftragt worden, für Transparenz im FCK und seinem Umfeld zu sorgen, weiteres Amigo-Business zu verhindern und bei der Suche nach einem Investor meine rechtliche und steuerliche Expertise zur Verfügung zu stellen. Mit Hilfe eines Dritten, der sich an den FCK gewendet und ihm diesen Investor aus Dubai vermittelt hat, ist es gelungen, eine langfristige Rettung des FCK in Aussicht zu stellen. Trotz erheblicher Widerstände konnte ich es erreichen, ein unwiderrufliches Vertragsangebot dieses Investors vorzulegen. Dies hat der “Weiter-so-wie-bisher-Fraktion” nicht ins Konzept gepasst. Was die von Mitgliedern an mich gestellte Aufgabe im Hinblick auf Transparenz und Vermeidung von Mauscheleien angeht, sehe ich derzeit dafür keine hinreichenden Möglichkeiten. Ich gehe nicht mehr davon aus, die dafür notwendigen Mehrheiten in den Gremien herstellen zu können. Zumal die zur Aufsicht bestellten und gewählten Herren mich offensichtlich nunmehr mit juristischen Taschenspielertricks mundtot machen wollen. Das Flickschusterwerk der Satzung von Verein und KGaA lassen dies zu; das Aktienrecht und die Pflicht des Aufsichtsrats zur Verschwiegenheit über die Arbeit in den Gremien erschweren es mir, meine Kritik öffentlich zu machen. Eingedenk all dieser täglich höher werdenden Hürden ist es nun so weit, – und das dürfte verständlich sein – dass ich in Zukunft meine Aufsichtsrechte und meinen ungebrochenen Willen zur Schaffung von Transparenz nicht mit der Inanspruchnahme von Anwälten und Gerichten durchsetzen möchte. Ich habe seit Dezember 2019 unzählige Tage in die freiwillige Arbeit für den FCK investiert. Damit ist jetzt Schluss! Ich bin guter Hoffnung, dass alle aufrechten Mitglieder und Fans in der nächsten Mitgliederversammlung mein Werk fortführen und Abrechnung erteilen werden. Ich habe hunderte von Dankesschreiben, Mut machenden Zuschriften von Fans und Mitgliedern aus der ganzen Welt erhalten, unendlich viele Bitten, alle Missstände aufzudecken und unbeugsam weiterzumachen; all dies von wunderbaren Menschen, die mein Herz berührt haben. Dafür danke ich und das werde ich auch nicht vergessen. Ihnen möchte ich sagen, dass all mein Handeln, dessentwegen man mir nun den Ausschluss aus dem Verein in Aussicht gestellt hat, allein den Interessen des Vereins galten sowie der Verbundenheit zu der Gegend, in welcher ich aufgewachsen bin. Zu allerletzt hat mich dann in meiner Entscheidung noch bestätigt, dass es trotz meines stets ehrlichen Bemühens Leute gibt, die sich herausnehmen, mich in den sozialen Medien anonym öffentlich in einer Art und Weise anzugreifen, die selbst für den niedersten und hinterhältigsten Mob nicht mehr akzeptabel sind: Es wurde zwar nicht das Maß des Erträglichen, aber das Maß dessen, was ich zulassen will, bei weitem überschritten. Quelle: Treffpunkt Betze

Ein-Jahres-Vertrag: Andre Hainault verlängert beim FCK

Andre Hainault bleibt dem FCK erhalten: In seiner neuen Rolle wird er als Führungsspieler in der U21 sowie als „Stand-by-Spieler” bei den Profis eingesetzt. Innenverteidiger André Hainault wird auch in der kommenden Saison die Farben des 1. FC Kaiserslautern tragen. Der 34-Jährige hat einen neuen Einjahresvertrag unterschrieben. Er ist dabei als Führungsspieler für die U21 der Roten Teufel sowie als „Stand-by-Profi“ eingeplant. Der frühere kanadische Nationalspieler steht seit zwei Jahren bei den Roten Teufeln unter Vertrag und lief bisher in 55 Drittligaspielen für den FCK auf. Das Saisonfinale der zurückliegenden Spielzeit gegen den Drittligameister FC Bayern München II, in dem André Hainault die Kapitänsbinde der Roten Teufel trug, wird aber nicht der letzte Einsatz im Trikot des 1. FC Kaiserslautern bleiben. Im Rahmen der engeren Verzahnung zwischen Profis und U21 wird der Routinier künftig eine Schlüsselfunktion übernehmen. So ist geplant, dass der Innenverteidiger in der neuen Spielzeit in der U21 des FCK eine Führungsrolle auf und abseits des grünen Rasens übernimmt, in Notfällen steht der Kanadier so aber auch weiterhin für Cheftrainer Boris Schommers zur Verfügung. „André Hainault ist eine Persönlichkeit und identifiziert sich zu 100% mit dem FCK. Wir freuen uns sehr, dass André als Führungsspieler die neu aufgestellte U21 verstärkt. Er wird mit seinen Führungsqualitäten seine Erfahrung an unsere jungen Spieler weitergeben. Er ist in einem sehr guten körperlichen Zustand und wird daher jederzeit bei den Profis eingreifen können, sollte dies vom Trainerteam gewünscht sein,“ freut sich FCK-Sportdirektor Boris Notzon darüber, dass André Hainault dem FCK in neuer Rolle erhalten bleibt. „Ich freue mich sehr, weiterhin das FCK-Trikot zu tragen. Ich fühle mich mit meiner Familie in Kaiserslautern sehr wohl. Ich freue mich auch auf die neuen Aufgaben und darauf, meine Erfahrung weiterzugeben. Ich werde dem FCK dort helfen, wo ich gebraucht werde“, so André Hainault. Quelle: 1. FC Kaiserslautern

Sommerfahrplan: Alle Termine im Überblick

Am kommenden Mittwoch starten die Roten Teufel mit der Saisonvorbereitung. Bevor es ins Trainingslager geht, steht noch eine Entscheidung im Verbandspokal aus. Hinter den Roten Teufeln liegt eine turbulente Saison. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der Terminkalender der Spielzeit 2019/20 ordentlich durcheinandergewirbelt. Das führt dazu, dass der FCK im Rahmen der Vorbereitung auf die neue Saison auch noch die verbleibenden Spiele des Verbandspokals absolvieren muss, um sich für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals 2020/21 zu qualifizieren. Nach einer kurzen Sommerpause von vier Wochen versammelt FCK-Cheftrainer Boris Schommers seine Spieler am Mittwoch, 5. August 2020, wieder auf dem Betzenberg. Die Trainingseinheiten der Roten Teufel finden aufgrund der Einschränkungen und Maßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie weiterhin ohne Zuschauer statt. Der FCK wird in seinen Vereinsmedien aber ausführlich von den Trainingseinheiten berichten. Entscheidung im Verbandspokal: Qualifiziert sich der FCK für den DFB-Pokal? Rund eine Woche nach dem Trainingsauftakt wartet dann bereits das erste Pflichtprogramm auf die Betze-Buben: Am Samstag, 15. August 2020, ermitteln die Roten Teufel im Halbfinale gegen den SV Morlautern den Teilnehmer für das Finale des Verbandspokals. Bei erfolgreicher sportlicher Qualifikation müsste der FCK eine Woche später, am 22. August 2020, im Finale gegen den SV Alemannia Waldalgesheim ran. Einen Tag vor dem Verbandspokal-Finale bestreitet die Schommers-Elf noch ein Testspiel gegen den Regionalligisten FC Bayern Alzenau. Ihr Trainingslager bestreiten die Roten Teufel im Zeitraum vom 24. August 2020 bis 01. September 2020 erneut im südpfälzischen Herxheim-Hayna. Im Rahmen des Trainingslagers empfängt der FCK den Regionalligisten des FC 08 Homburg am Freitag, 28. August 2020, zum Testspiel auf der Sportanlage in Herxheim. Am letzten Tag des Trainingslagers machen die Betze-Buben noch einen Abstecher nach Wiesbaden, wo am Dienstag, 01. September 2020, ein Testspiel gegen den Ligakonkurrenten des SV Wehen Wiesbaden auf dem Plan steht. Nach der Rückkehr aus dem Trainingslager absolvieren die Roten Teufel am Freitag, 4. September 2020, die Generalprobe vor dem Auftakt beim französischen Erstligisten FC Metz. Die Termine in der Übersicht: – Trainingsauftakt: Mittwoch, 5. August 2020, Fritz-Walter-Stadion – Verbandspokal 2019/20: Halbfinale: Samstag, 15. August 2020, 19.00 Uhr: SV Morlautern – 1. FC Kaiserslautern Finale: (im Falle eines Sieges gegen den SV Morlautern) Samstag, 22. August 2020: SV Alemannia Waldalgesheim – 1. FC Kaiserslautern – Testspiele: – Trainingslager: 24. August 2020 – 01. September 2020 in Herxheim Quelle: 1. FC Kaiserslautern