Nächster Neuzugang perfekt: Tim Rieder wechselt zum FCK

Neuzugang Nummer Fünf ist perfekt: Mittelfeldspieler Tim Rieder wechselt zum FCK. Der 26-Jährige unterschreibt bei den Roten Teufeln einen Dreijahresvertrag. Der 1. FC Kaiserslautern verstärkt sich im defensiven Mittelfeld mit Tim Rieder. Der 26-Jährige, der in der vergangenen Spielzeit für den TSV 1860 München aufgelaufen war, wechselt vom Bundesligisten FC Augsburg an den Betzenberg und unterschreibt bei den Roten Teufeln einen Dreijahresvertrag. Der Dachauer durchlief zehn Jahre lang die Jugendabteilung des Deutschen Rekordmeisters FC Bayern München, ehe er im Jahr 2010 zum FC Augsburg wechselte, bei dem er über die U19 und die Zweite Mannschaft den Weg in den Profikader fand und in der Saison 2016/17 in der Bundesliga debütierte. In den vergangenen drei Spielzeiten war der 1,86 Meter große Mittelfeldspieler, der bereits auch in der Innenverteidigung und als Rechtsverteidiger eingesetzt wurde, an den polnischen Erstligisten Śląsk Wrocław, den Zweitligisten SV Darmstadt 98 sowie den Drittligisten TSV 1860 München ausgeliehen. Insgesamt kann Rieder in den vergangenen Jahren auf 5 Bundesligaspiele, 15 Zweitligaeinsätze, 25 Drittligapartien (3 Tore), 132 Regionalligaspiele (4 Tore) sowie 13 Begegnungen in der ersten polnischen Liga zurückblicken. „Tim Rieder hat sich trotz zahlreicher anderer Option für den FCK entschieden. Das freut uns wirklich sehr, insbesondere da es uns gelungen ist, einen der auffälligsten Defensivspieler der vergangenen Saison in dieser Phase des Vereins für den FCK zu gewinnen. Tim ist ein spiel- und zweikampfstarker 6er, der auch als Persönlichkeit Verantwortung in unserer Mannschaft übernehmen wird.“ „Ich freue mich sehr, dass mein Wechsel nach Kaiserslautern geklappt hat. Der FCK ist ein sehr großer Traditionsverein in Deutschland und ich bin stolz, hier sein zu dürfen. Ich möchte Teil der Geschichte dieses großartigen Vereins werden und meinen Beitrag dazu leisten, dass wir hier erfolgreich Fußball spielen.“ Spielerdaten Name: Tim Rieder Position: Mittelfeld/Abwehr Geboren: 03.09.1993 in Dachau Nationalität: Deutsch Größe: 1,86 m Gewicht: 77 kg Beim FCK ab: 21. August 2020 Vertrag bis: 30. Juni 2023 Frühere Vereine: TSV 1860 München, SV Darmstadt 98, Śląsk Wrocław, FC Augsburg, FC Bayern München, ASV Dachau Quelle: Pressemitteilung 1. FC Kaiserslautern

Weitere Verstärkungen geplant: “Wir haben hohe Ziele”

Wenn es nach Cheftrainer Boris Schommers geht, ist der FCK noch nicht am Ende seiner Transferaktivitäten. Während weitere Verplichtungen offenbar kurz vor dem Abschluss stehen, plant der Coach weiterhin mit Manfred Starke. Zuletzt kursierten rund um den Betzenberg viele Namen, wie etwa der des Mittelfeldspielers Tim Rieder von 1860 München, oder der von Halles Sturmtank Terrence Boyd. Klar scheint: Es sollen den bisher vier externen Neuzugängen noch weitere folgen. “Der aktuelle Kader wird sich in beide Richtungen noch verändern. Wir sind in guten Gesprächen mit weiteren Neuzugängen. Wir haben den Wunsch diesen Kader qualitativ weiter zu verbessern. Gleichzeitig heißt das aber auch, dass der ein oder andere Spieler noch gehen kann, gehen darf oder gehen muss”, sagte Trainer Boris Schommers im Pressegespräch vor dem morgigen Verbandspokalfinale gegen Waldalgesheim. Schommers Spielerprofil: “Erfahren, aber ambitioniert” – Trainer plant mit Starke Angesprochen auf das Spielerprofil, hat der FCK-Trainer eine klare Vorstellung, was etwaige Neuzugänge mitbringen sollen. “Es soll noch ein erfahrener Spieler sein. Er muss aber unsere großen Ziele und Ambitionen teilen. Ich brauche keinen Spieler, der Mitte 30 ist, alles erlebt hat, und jetzt nochmal ein wenig kicken will. Wir haben hohe Ziele, denn wir wollen eine Top-Mannschaft in dieser dritten Liga sein”, so Schommers. Die Transfers sollten möglich zeitnah erfolgen, damit die Mannschaft zum Saisonstart schlagkräftig sei. Ins Trainingslager nach Herxheim wird Schommers stand heute 26 Spieler mitnehmen. Geht es nach Schommers, soll Manfred Starke weiterhin Teil dieser Mannschaft sein. Der 29-Jährige war zuletzt mit dem FSV Zwickau in Verbindung gebracht worden. “Ich habe von diesem Gerücht auch gehört, aber ich plane mit Manni”, macht Schommers klar. Ligaauftakt hat es in sich: “Unser Anspruch ist es, eine Top-Mannschaft der Liga zu werden” Am gestrigen Donnerstag gab der DFB zudem den Spielplan der kommenden Saison bekannt, der dem FCK neben dem Auftakt gegen Dresden ein schweres Auftaktprogramm mit Spielen gegen Wehen Wiesbaden und dem Derby gegen Waldhof Mannheim beschert hat. Schommers bringt das aber nicht aus der Ruhe. “Dann wissen wir direkt woran wir sind. Unser Anspruch ist es, eine Top-Mannschaft der Liga zu werden. Eine Diskussion über den Spielplan finde ich im Moment noch fehlplatziert, weil wir noch zu wenig über die Verfassung der anderen Teams wissen. Das einzige was es mir gezeigt hat ist, dass es noch wichtiger sein wird, ab dem ersten Spieltag hellwach zu sein”, so Schommers. Ein großer Wermutstropfen bleibe aber: “Es ist brutal schade, dass bei einem tollen Ligaauftakt gegen Dresden wieder keine Zuschauer im Stadion erlaubt sein werden. Das Spiel hätte ich gerne mit vielen Fans auf dem Betzenberg erlebt“, so der Lautrer Trainer. Quelle: Treffpunkt Betze

Ohne Kühlwetter, aber mit Huth: FCK vor Verbandspokalfinale

Morgen steigt in Pirmansens das Verbandspokalfinale gegen Waldalgesheim. Es könnte die Premiere für Rückkehrer Elias Huth werden. Ein Langzeitverletzter macht derweil endlich Fortschritte. Verbandsrechtliche Fragen hatten einen Einsatz von Elias Huth gegen Morlautern noch verhindert. Nachdem diese jetzt aber geklärt sind, wird der Sturm-Rückkehrer morgen im Finale gegen Alemannia Waldalgesheim (16:45 Uhr, live im SWR-Stream) im Kader stehen und höchstwahrscheinlich auch der Startformation angehören. Verzichten muss Boris Schommers derweil auf Hendrick Zuck, der nach Nackenbeschwerden noch pausieren muss. Und auch Christian Kühlwetter wird morgen nicht mit von der Partie sein. Boris Schommers betont aber, es habe einzig und allein gesundheitliche Gründe. Der 24-jährige Stürmer habe Unterschenkelprobleme. “Kühli ist da, und er hat auch nicht seinen Vertrag aufgelöst. Er hat einfach nur Schmerzen am Unterschenkel”, erzählt Schommers im Pressegespräch. Erfreuliche Fortschritte macht unterdessen Simon Skarlatidis, der laut Schommers zwei Einheiten im Mannschaftstraining absolviert hat und mit ins Trainingslager nach Herxheim fahren wird. Schnelleres Passspiel und mehr Torchancen: Schommers erwartet Leistungssteigerung Gegen Alemannia Waldalgesheim erwartet der FCK-Trainer von seiner Mannschaft eine enorme Leistungssteigerung. “Wir hatten gegen Morlautern im letzten Drittel überhaupt keine Durchschlagskraft. Der Ball lief viel zu langsam, was dazu geführt hat, dass Morlautern strukturiert verschieben konnte. Wir haben uns aber kaum Torchancen erarbeitet oder sind in Eins zu Eins Situationen gekommen. Da erwarte ich morgen eine erhebliche Leistungssteigerung”, so Schommers, der aber erneut deutlich machte: “Sicher wird es kein Selbstläufer, aber wir wollen diesen Titel gewinnen und wir wollen in den DFB-Pokal einziehen.” Unter der Woche habe das Hauptaugenmerk darauf gelegen, den Spagat zu finden zwischen intensiver Vorbereitung auf den Saisonstart und ausgewogener Belastungssteuerung vor dem Verbandspokalfinale. “Wir sind eine Woche weiter in der Vorbereitung, und ich erwarte, dass wir uns mehr Torchancen erspielen, dominanter auftreten und am Ende diesen Titel gewinnen”, lässt Boris Schommers keinen Zweifel an der Ausrichtung für morgen. Quelle: Treffpunkt Betze