Aufstieg!

Umbenennung des Stadionnamens, Röser wird Topscorer und Pick kehrt zurück. Unsere sechs steilen Thesen nehmen der Saison 2020-21 jede Spannung. Also fast. Der FCK startet am Freitag in seine dritte Drittliga-Spielzeit. Und dieses Mal wird alles anders. Hier kommen sechs steile Thesen zur Saison 2020-21. Lucas Röser wird Topscorer Die Fans staunen nicht schlecht. Zwar haben sie sich über Verpflichtungen wie Kleinsorge, Ritter und Pourié gefreut, aber vergessen, dass nach dem Abgang von Thiele, Kühlwetter und Pick einer ganz heftigst mit den Hufen scharrt. Zehn Tore in den ersten neun Spielen. Wer ist dieser Lucas Röser, der letzte Saison spielte als wäre er Andri Rúnar Bjarnason und Manfred Starke in einer Person? Und auch im Südwestpokal macht er alle Tore selbst. Beim legendären 9:5 gegen Meisenheim gelingen dem ehemaligen Dresdner 14 Treffer. Unfassbar! Ein Investor in Sicht Am 02. November lässt Markus Merk gleichzeitig die Katze aus dem Sack und den Hasen aus dem Zylinder. Der 1. FC Kaiserslautern hat einen neuen Investor. Der verheißungsvolle Kandidat aus einem nicht weiter genannten Benelux-Staat soll den Namen Bavio Flecca haben und Fans streiten schon, ob sie zuerst Lionel Messi*1 kaufen oder Tobi Sippel zurückholen sollen. Erster Transfer des neuen Investors wird allerdings ein Trainertausch. Alexander Bugera wechselt zur U14 des FC Bayern und Miro Klose meldet seine Kinder an der TU Kaiserslautern an. Pick kommt im Winter zurück Für Heidenheim läuft es nicht rund. Die Ambitionen zu hoch, der Kader zu schlecht. Einziger Lichtblick ist Christian Kühlwetter, der die Mannschaft mit seinen 17 Toren in der Hinrunde auf einem Nichtabstiegsplatz hält. Florian Pick dagegen enttäuscht auf ganzer Linie. Keine Vorlage, kein Tor. Nur vier Startelf-Einsätze. Im Winter folgt eine Leihe nach Kaiserslautern. Fans erinnern sich an Simon Zoller. Am 27. Februar, dem ersten Spiel bei dem Fans wieder uneingeschränkter Zugang zum Stadion möglich sein wird, zerlegt unser Florian Meppen mit vier Toren und drei Vorlagen. Der FCK kann den Klassenerhalt schon frühzeitig eintüten und wagt nach vier Siegen in Folge den Blick nach oben, in die Champions League. Der FCK entlässt den Sportlichen Leiter ‘Schwierigés Umfeld’ Gegen Ende der Saison läuft es hervorragend bei den Roten Teufeln. Nachdem Lucas Röser im März per Dekret vom Union-Kanzlerkandidat Markus Söder zum FC Bayern geholt wurde, hatte man schon fast keine Hoffnung auf den Championsleague-Aufstieg. Doch mit Florian Pick und den Söhnen von Miroslav Klose im ersten Semester wurde alles besser. Sieg um Sieg um Sieg. Fünf Spieltage vor Schluss entlässt man das schwierige Umfeld und selbst die zurück ins Stadion gekehrten Fans können daran nichts mehr ändern. Der Aufstieg scheint unvermeidlich, dem Erfolg noch aus dem Weg zu gehen, unmöglich. Der Stadion-Name wird geändert Kurz vor dem letzten Saisonspiel gegen Verl wird die Änderung des Stadion-Namens bekannt gegeben. Da die meisten jungen Fans ohnehin nicht wissen, wer Fritz Walter ist, wird die Arena in Zukunft ‘Robin-Koch-Stadion’ heißen. Zum einen deswegen, weil mit Robin Kochs 270 Mio. Euro Transfer zum FC Liverpool*2 den FCK eine Ausbildungsentschädigung in ungeahnter Höhe in neue Sphären katapultiert. Zum anderen, weil das Service Center Koch in der Pariser Straße 287 neuer Hauptsponsor wird. Niemand repariert Kaffeemaschinen schneller und zufälliger als das Service Center Koch. Der FCK steigt dank der Insolvenz des HSV auf Knapp verpasst der FCK den Aufstieg. Gegen Verl hätte man vor heimischem Publikum mit drei Toren Unterschied gewinnen müssen, doch leider verlor der FCK im Robin-Koch-Stadion mit 0:12. Einzige Hoffnung ist jetzt die Insolvenz des Hamburger Sportvereins. Die blieben bis zum 32. Spieltag ohne Trikotsponsor*3 und landeten nur auf dem 16. Platz. Da der FC Bayern München II nicht aufsteigen konnte – der Anfang April ausgerufene Kaiser von Bayern Markus Söder hatte noch selbiges versucht zu ermöglichen – blieb es bei nur zwei Absteigern. Doch dann vermeldete Anfang Juni der ehemalige Bundesliga-Dino den Bankrott und die Nicht-Teilnahme an der nächsten Saison. Der 1. FC Kaiserslautern durfte als viertplatzierte Mannschaft nachrücken und die Roten Teufel sind der Bundesliga ein Stück näher. Michael Köllner ist erbost. Früher bekam man schließlich nur neun Punkte Abzug und musste nicht zwangsabsteigen. Quelle: Treffpunkt Betze *1 Stand November sitzt Lionel Messi seit über einem Monat in Haft. Zu Spielen der Blaugrana hat er zwar Freigang, doch Auswärtsspiele im Ausland sind aufgrund der hohen Fluchtgefahr nicht möglich. *2 Robin Koch, oder wie er von der englischen Presse genannt wird, „Robin Cock“, ist der Kopf der besten Abwehr, die die Premier League je gesehen hat. Nur sieben Gegentore in 38 Spielen. Und hätte Timo Werner im Heimspiel gegen Chelsea nicht fünf Elfmeter rausgeholt, könnten es noch ein paar weniger sein. *3 Der FC St. Pauli erbarmte sich gegen Ende der Saison und beflockte die Trikots des Stadtrivalen mit „Weltpokalsiegerbesiegerverlierer“.
Corona: 4.985 Zuschauer sind wieder zugelassen

Zum Saisonauftakt gegen Dynamo Dresden sind endlich wieder Zuschauer zugelassen. Dies hat die Ordnungsbehörde der Stadt Kaiserslautern heute entschieden. Der 1. FC Kaiserslautern darf sich wieder über Unterstützung im Stadion freuen. Nach dem gemeinsamen Abstimmungstermin im Rathaus und vor dem Hintergrund des Inkrafttretens der 11. Corona-Bekämpfungsverordnung ab Mittwoch, 16. September 2020, hat die Ordnungsbehörde der Stadt Kaiserslautern dem FCK am heutigen Dienstag, den 15. September 2020, offiziell mitgeteilt, dass ab dem Heimspiel gegen die SG Dynamo Dresden eine maximale Anzahl von 4.985 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion zugelassen ist. Der FCK stand bereits seit mehreren Wochen im engen und konstruktiven Austausch mit den lokalen Behörden, insbesondere der Ordnungsbehörde der Stadtverwaltung Kaiserslautern und dem zuständigen Gesundheitsamt, um eine teilweise und sukzessive Zulassung von Zuschauern zu den Heimspielen auf dem Betzenberg zu ermöglichen. Der ausschlaggebende Faktor für den positiven Bescheid waren und sind die geltenden Verordnungen und Richtlinien, die im Rahmen der Corona-Pandemie von Bund und Ländern festgelegt wurden. Mit Inkrafttreten der 11. Corona-Bekämpfungsverordnung in Rheinland-Pfalz konnte die Stadt Kaiserslautern dem 1. FC Kaiserslautern nun nach zahlreichen Wochen der Vorarbeit eine positive Antwort zukommen lassen. Jörg Wassmann, FCK-Bereichsleiter Stadionbetrieb, Spielbetrieb & Sicherheit: „Wir freuen uns sehr über die positive Rückmeldung, dass wir ab dem kommenden Heimspiel gegen Dynamo Dresden endlich wieder Fans und Zuschauer im Fritz-Walter-Stadion begrüßen dürfen. An dieser Stelle möchten wir uns nochmal für die konstruktive und positive Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Kaiserslautern und dem zuständigen Gesundheitsamt bedanken. Wir haben selbstverständlich Verständnis dafür, dass die Genehmigung für die sukzessive Zulassung von Zuschauern immer unter Berücksichtigung der rechtlichen Vorgaben erfolgen muss. Dies ist nun mit Inkrafttreten der 11. Corona-Bekämpfungsverordnung möglich.“ Damit darf der 1. FC Kaiserslautern ab dem Heimspiel gegen die SG Dynamo Dresden am Freitag, 18. September 2020, wieder vor seinen Fans im Fritz-Walter-Stadion spielen. Zunächst ist eine maximale Anzahl von 4.985 Zuschauern zulässig. Diese Anzahl wird in regelmäßigen Abständen gemäß der aktuellen Pandemielage und vor dem Hintergrund der aktuellen rechtlichen Vorgaben geprüft und gegebenenfalls neu bewertet. Auch dazu wird der FCK weiterhin den engen und konstruktiven Austausch mit den lokalen Behörden fortführen, um hier ein bestmögliches Ergebnis für seine Fans und Mitglieder zu erzielen. Der FCK hat bereits am Montag, 14. September 2020, aufgrund der Kurzfristigkeit der Entscheidung seine Fans vorab über das Prozedere für den Ticketvorverkauf informiert. Alle Informationen dazu findet ihr hier. Zudem unterliegt sowohl die Ticketvergabe wie auch der organisatorische Ablauf bei Heimspielen im Fritz-Walter-Stadion strengen Auflagen und bringt daher einige Änderungen gegenüber des Regelspielbetriebs mit sich. Darüber wird der FCK seine Fans aber nochmal in einer separaten Meldung über die Vereinsmedien informieren. Wir möchten schon jetzt alle Fans, die am Freitag beim Heimspiel dabei sein dürfen darum bitten, die vorgegebenen Maßnahmen und Änderungen im Ablauf einzuhalten, da eine Nichtbeachtung dazu führen kann, dass dem FCK die Sondergenehmigung zur Zulassung von Zuschauern wieder entzogen wird. Quelle: 1. FC Kaiserslautern