Leistenverletzung: Kleinsorge fällt aus

Bitter für die Roten Teufel: Der wiedererstarkte Marius Kleinsorge wird dem FCK im Abstiegskampf verletzungsbedingt fehlen. Marius Kleinsorge bleibt so etwas wie der Pechvogel der Saison. Nach seinem Wechsel vom SV Meppen zum Betzenberg zog sich der quierlige Außenbahnspieler eine Rippenverletzung zu und fiel wochenlang aus. Unter Jeff Saibene fehlte Kleinsorge dann der Mut, der Glaube an die eigenen Stärken – unter Saibene spielte Kleinsorge kaum eine Rolle. Unter Marco Antwerpen kehrte der 25-jährige zu alten und gewohnten Stärken zurück, die er bei seiner vorherigen Station in Meppen kontinuierlich unter Beweis stellte. Ohne Kleinsorge in den Abstiegsfight Zuletzt plagte Kleinsorge dann allerdings ein Leistenbruch. Der Rechtsfuß biss jedoch die Zähne zusammen, wurde jeden Tag behandelt und nahm sich vor, “es durchzuziehen“. “In dieser Phase kann man sich nicht ausruhen, da muss man die Zähne zusammenbeißen“, so Kleinsorge Ende Februar im Podcast mit dem SWR. Zur Erläuterung: Wenn die Hinterwand der Leiste nicht gerissen ist, kann auf eine OP verzichtet werden, stattdessen erfolgt eine medikamentöse Behandlung. Eine OP war jedoch spätestens nach der Beendigung der Saison geplant. Kleinsorge musste im Training dennoch immer wieder kürzer treten und konnte in den Spielen des FCK nicht über die volle Dauer spielen. Nun rund vier Wochen später geht es doch nicht mehr. Wie die Rheinpfalz berichtet, wird Kleinsorge in den kommenden Wochen verletzungsbedingt fehlen. Aller Voraussicht nach wird die OP früher als geplant stattfinden müssen, dies soll in den kommenden Tagen in weiteren Untersuchungen und Gesprächen geklärt werden. Quelle: Treffpunkt Betze
Wahrhaftig ein 6-Punkte-Spiel

Gerade einmal zwei Punkte trennen Magdeburg und Kaiserslautern im Abstiegskampf. Der FCK ist in diesem “Schlüsselspiel” zum Siegen verdammt. Der KFC Uerdingen schlägt Meppen mit 4:0, Lübeck holt einen Punkt gegen die Sechziger. Nach den gestrigen durch die Corona-Pandemie bedingten Nachholspielen der direkten Konkurrenz rutscht der 1. FC Kaiserslautern auf den 18. Tabellenrang ab. Mit der bereinigten Tabelle rückt das Szenario “Regionalliga” ein kleines Stückchen näher. Drittliga-Historie spricht recht eindeutig für einen Abstieg Untermauert wird dies durch die Statistiken der Drittliga-Historie: Von den 27 Mannschaften, die seit der Gründung der 3. Liga nach 27 Spieltagen maximal 26 Zähler auf dem Konto hatten, stiegen 22 Clubs am Saisonende ab. Ebenfalls beunruhigend ist, dass diejenigen Vereine, die nach 27 Spieltagen maximal vier Mal gewonnen haben, die Liga am Ende nicht halten konnten. Dennoch haben es die Roten Teufel mit den Spielen gegen die direkte Konkurrenz selbst in der Hand. Das kommende Auswärtsspiel (Samstag, 14 Uhr) beim 1. FC Magdeburg bekommt durch die aktuelle Tabellensituation allerdings eine noch größere Bedeutung. Der FCK ist zum Siegen verdammt. Eine Niederlage würde die Lage weiter verschärfen. “Wir sind unter den Strich gerutscht. Spätestens jetzt sollte es jedem bewusst sein, dass es in den nächsten elf Spielen um alles geht“, so Marco Antwerpen im Gespräch mit der SWR. Zwei neue Trainer, zwei unterschiedliche Verläufe Ziemlich zeitgleich starteten Marco Antwerpen (FCK) und Christian Titz (FCM) als neue Cheftrainer, beide wurden mit dem selben Ziel eingestellt: Klassenerhalt sichern. Während die Pfälzer unter Antwerpen aus fünf Spielen fünf Punkte holten, legte Titz in Magdeburg mit drei Niederlagen los, dann allerdings gefolgt von sieben Punkten aus drei Spielen. Zuletzt fuhren die Magdeburger auswärts bei der zweiten Garde des FC Bayern einen 0:2 Auswärtssieg ein. Mit Baris Atik und Jurgen Gjasula sorgten zwei ehemalige Lautrer für die so wichtigen drei Punkte. Ähnlich wie Kaiserslautern hat Magdeburg in dieser Saison ein beachtliches Offensivproblem. In 28 Spielen traf der FCM gerade einmal 27 Mal ins gegnerische Tor, die beiden besten vereinsinternen Torschütze Müller und Obermair trafen jeweils fünf Mal. SWR überträgt live im Free-TV Da Marco Antwerpen seine Rotsperre im vergangenen Heimspiel gegen Zwickau noch nicht absitzen konnte, wird er ausgerechnet bei diesem Schlüsselspiel in Magdeburg fehlen und von Co-Trainer Frank Döpper ersetzt. Hingegen dabei sein können alle Betze-Fans ohne kostenpflichtigen Zugang zu Magenta Sport. Der SWR überträgt die Partie in der MDCC-Arena live ab 14 Uhr im SWR Fernsehen, via Stream und auf Youtube. Quelle: Treffpunkt Betze