Hengen bestätigt: Antwerpen bleibt FCK-Trainer

Marco Antwerpen bleibt auch in der kommenden Saison Cheftrainer des 1. FC Kaiserslautern. Dies bestätigte Thomas Hengen am Abend gegenüber der Rheinpfalz. Bisher war nicht öffentlich bekannt gegeben worden, zu welchen Bedingungen und mit welcher Laufzeit der Vertrag mit FCK-Cheftrainer Marco Antwerpen abgeschlossen wurde. Lediglich bekannt war, dass der Vertrag erfolgsabhängig sei. Nun aber steht fest, Antwerpen bleibt auch in der kommenden Saison an der Seitenauslinie. “Ich habe einen Vertrag für die nächste Saison”, bestätigt der 49-jährige im Gespräch mit der Rheinpfalz. Thomas Hengen bestätigt Antwerpens Verbleib Dies bestätigt auch der neue Geschäftsführer Sport gegenüber der Rheinpfalz. “Die Frage erübrigt sich, da er sowieso im Vertragsverhältnis steht. Er hat den Tanz auf der Rasierklinge mehr als gemeistert und identifiziert sich zu 100 Prozent mit dem Verein“, so Hengen. Durch den vorzeitigen Klassenerhalt und die damit verbundene Planungssicherheit können Hengen und Antwerpen nun gemeinsam die Kaderplanung für die kommende Saison angehen. “Jetzt können wir endlich Gespräche mit Blick auf die neue Saison führen”, bestätigt Hengen. Quelle: Treffpunkt Betze
Jean Zimmer: “Ein guter Tag für den Verein”

Nach dem Klassenerhalt ist die Freude natürlich groß. Doch Harald Layenberger mahnt und fordert nach dieser Katastrophensaison Demut und Selbsteinsicht. Der Dank gebührt an diesem Sonntag Nachmittag den Münchner Löwen, die sich im heutigen Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des FC Bayern einen Punkt erkämpft haben. Damit steht nun offiziell fest, dass der 1. FC Kaiserslautern die Klasse halten und damit auch den größtmöglichen Super-Gau abwenden wird. Für die Mannschaft der Roten Teufel, die sich das Münchner Stadtderby gemeinsam im Fritz-Walter-Stadion anschaute, fiel nach Abpfiff eine riesige Last ab. Zimmer: “Das ist der FCK!” “Jeder einzelne FCK-Fan ist in dieser Saison mindestens fünf Jahre gealtert. Es war sehr nervenaufreibend, hat sich dann aber mit dem Schlusspfiff alles entladen. Ein guter Tag für den Verein“, kommentiert Kapitän Jean Zimmer den erlösenden Klassenerhalt wenige Momente nach dem Abpfiff in München. Spätestens mit der Niederlage in Magdeburg haben die wenigsten Anhänger und Experten an diesen Moment geglaubt. Der Abstieg in die Regionalliga schien besiegelt, die schwärzeste Stunde in der Vereinsgeschichte des FCK bahnte sich an. Umso glücklicker fühlt sich der Klassenerhalt an diesem Sonntag an. “Ich glaube, dass wir auf uns als Mannschaft extrem stolz sein können, weil uns alle abgeschrieben haben – jeden einzelnen Spieler und den ganzen Verein. Das Dankeschön gilt den Fans, die uns unterstützt haben, als wirklich keiner mehr an uns geglaubt hat. Das ist nicht selbstverständlich, das ist aber der FCK“. Zimmer weist jedoch auch auf die große Last der letzten Wochen hin. “Was wir durchgemacht haben, was jeder einzelne Spieler durchgemacht hat, ist nicht einfach und wird sehr viele das ganze Leben lang begleiten“. Hercher: “Ich habe sehr viel geschwitzt” Auch für den zuletzt stark aufspielenden Philipp Hercher fiel ein große Last ab. “Jetzt haben wir es geschafft. Und das hätten die wenigsten gedacht“. Während des Spiels war die Anspannung aber noch groß, “so viel geschwitzt habe ich schon lang nicht mehr“, gab Hercher schmunzelnd zu. Als der Schlusspfiff dann ertönte, war die Freude entsprechend groß. “Da sind auch ein paar Flaschen kaputt gegangen,” so Hercher weiter. Video: Kurz nach dem Schlusspfiff – Die Mannschaft feiert den Klassenerhalt Layenberger: “Niemand hat sich mit Ruhm bekleckert” Harald Layenberger, ehemaliger Haupt- und Trikotsponsor der Roten Teufel, äußerte sich in einem persönlichen Facebook-Post wenige Minuten nach Abpfiff in München ebenfalls darüber erfreut, “den Worstcase abgewehrt zu haben“. Gleichzeitig mahnt er, dass eine euphorische Feier tunlichst vermieden werden sollte. “Man neigt ja oft dazu, in solchen Momenten der Erleichterung alles Schlechte schnell zu vergessen, aber erinnern wir uns, wir haben gerade die schlechteste Saison der Vereinsgeschichte gespielt“. Layenberger hält eine “klare, kritische Analyse dieser total verkorksten Saison und das sich Hinterfragen jeder einzelnen Person, jeder Leistung und jeder getroffenen Entscheidung” für unabdingbar. Dabei erinnert der Unternehmer daran, dass es in der abgelaufenenen Saison vor allem an “Ehrlichkeit und Transparenz, aber hauptsächlich auch an Selbstkritik und Kompetenz” fehlte. Quelle: Treffpunkt Betze
Geschafft! FCK feiert Klassenerhalt vom Sofa aus

Die Bayern holen einen Punkt im Stadtderby gegen 1860, und der FCK bleibt drin. Eine verkorkste Saison endet für die Roten Teufel dennoch mit dem Klassenerhalt. Es ist vollbracht. Trotz des 3:3 Unentschiedens gegen Viktoria Köln, bei dem der FCK zunächst die Chance liegen ließ, den vorzeitigen Klassenerhalt aus eigener Kraft und ohne Unterstützung der Konkurrenz ins Ziel zu bringen, feiert der 1. FC Kaiserslautern diesen nun vom Sofa aus. Ausschlaggebend dafür ist das Remis der Münchner Bayern im Stadtderby gegen 1860 München (2:2). Um eine Minimalchance auf den Klassenerhalt zu wahren, muss der amtierende Drittliga-Meister am letzten Spieltag Halle schlagen und gleichzeitig auf Niederlagen von Uerdingen und Meppen hoffen. Das Unmögliche möglich gemacht Was den Roten Teufeln vor einigen Wochen wirklich niemand mehr zutraute ist nun wahr geworden. Mit dem neu gewonnenen Kampfgeist und der taktischen Systemumstellung gelang dem FCK in den vergangenen Wochen ein glücklicher und verdienter Schlussspurt. Seit der Niederlage in Magdeburg, nach der der Abstieg mit sieben Punkten Rückstand besiegelt schien, holte die Mannschaft von Trainer Marco Antwerpen 16 Punkte in neun Spielen. Beeindruckend dabei ist die Torbilanz der Pfälzer. In diesen neun Spielen traf der FCK 20 Mal ins gegnerische Tor – zum Vergleich: In den 28 Spielen davor waren es lediglich 26 Treffer. Mit den Ergebnissen der Konkurrenz muss es der 1. FC Kaiserslautern nächste Woche beim Saisonabschluss gegen Aufsteiger SC Verl nun nicht mehr selbst richten – die finale Zitterpartie entfällt. Anstatt auf Pirmasens, Großaspach oder Elversberg treffen die Pfälzer nächste Saison wieder auf Saarbrücken, Mannheim und Duisburg. Eine Region, ein ganzer Verein atmet auf. Mit derzeit lediglich acht Saisonsiegen wird die Horrorsaison 2020-21 für den FCK mit einem blauen Auge enden. Quelle: Treffpunkt Betze