Wird der FCK nochmal auf dem Transfermarkt aktiv?

Durch die aktuelle Verletzungsmisere wird der FCK womöglich nochmal auf dem Transfermarkt aktiv werden müssen. Im Sturm sehen die Verantwortlichen allerdings keinen Bedarf. Das Verletzungspech der Roten Teufel hält weiterhin an. Mit Lucas Röser und Anas Bakhat fehlen mindestens bis zum Rückrundenstart zwei offensive Spieler in den Reihen des 1. FC Kaiserslautern. Marlon Ritter, für den Cheftrainer Marco Antwerpen eigentlich eine zentrale Rolle eingeplant hatte, fehlt bereits seit mehreren Wochen aufgrund einer Muskelquetschung. Mit Kevin Kraus und Felix Götze fehlen dem Trainerteam zudem zwei defensive Säulen. Antwerpen: Kein Bedarf im Sturm “Anhand der Verletztenliste sieht man, auf welchen Positionen Bedarf besteht”, so FCK-Cheftrainer Marco Antwerpen, der den Bedarf nicht zwingend im Sturm sieht. “Gut ist es, dass wir endlich Tore geschossen haben, sonst hätten wir diese Endlosdiskussion um neue Stürmer gehabt. Wir haben drei Stürmer, die alle schon nachgewiesen haben, dass sie Tore erzielen können”. In der Gesamtheit sieht Antwerpen “einen Prozess, den die Mannschaft durchläuft”. Seine Forderung dahingehend ist eindeutig. “Alle müssen Tore erzielen”, das betrifft die Innenverteidiger bei offensiven Standards und die Flügelspieler bei Umschaltsituationen. “Wir werden jetzt nicht einen Spieler haben, der komplett für uns netzt. Neuzugänge sind nicht ausgeschlossen Gleichzeitig erlaubt die finanzielle Situation des Vereins keine großen Sprünge. Neuzugänge dürften im Regelfall nur dann möglich sein, wenn es dem FCK gelingt, vertraglich gebundene Spieler abzugeben. “Wir haben im Moment personell schon ein bisschen Druck auf dem Kessel. Wir müssen den Markt beobachten, wir müssen schauen, ob wir noch was machen müssen. Klar ist, dass der Kader im Moment sehr zusammengeschmolzen ist”, so Geschäftsführer Sport Thomas Hengen im Gespräch mit dem SWR. Die Roten Teufel stecken in einem Dilemma. Die Verletztenmisere macht es kaum möglich, Spieler abzugeben und dadurch finanziellen Raum für Neuzugänge zu schaffen. Gleichzeitig braucht der FCK unbedingt Verstärkung in der Defensive. Klar ist, dass Hengen und Antwerpen den Transfermarkt sehr genau beobachten und in einem engen Austausch stehen. Mehr ist ihnen derzeit nicht zu entlocken. Quelle: Treffpunkt Betze
Auswärts in Halle: Nicht einen Zweikampf weniger

Nach dem ersten Heimsieg soll nun auch der erste Auswärtssieg folgen. Mit noch mehr “Drittliga-Fußball”, aber ohne Hikmet Ciftci tritt der FCK morgen beim Halleschen FC an. Nach dem starken Auftritt im Heimspiel gegen 1860 München, den damit verbundenen ersten Saisontoren und den ersten Punkten wollen die Roten Teufel auch im zweiten Teil der englischen Woche ihre gute Leistung abrufen und erneut unter Beweis stellen. Auswärts beim Halleschen FC (Dienstag, 19:00 Uhr) erwartet Geschäftsführer Thomas Hengen neben einem “bärenstarken Gegner” eine “heiße Stimmung”. Der Erfolg gegen die Sechziger soll keine Eintagsfliege sein. Und das geht nur, wenn die Mannschaft jedes Drittliga-Spiel annimmt. Antwerpen will mehr Drittliga-Fußball Damit das gelingt, will Marco Antwerpen neue Schwerpunkte setzen. Bisher setzte das Trainerteam auf spielerische Lösungen, auf kreative Ansätze und hohen Ballbesitz. Doch das scheint in der dritten Liga nicht zwingend ein Erfolgsrezept zu sein. “Wir wollen vermehrt lange Bälle spielen und auf den zweiten Ball gehen. Auf diese Weise und mit viel Tempo haben wir das 2:0 gegen München erzwungen. Auch dazu sind wir in der Lage, auch das können wir anbieten. Das ist für uns eine wichtige Erkenntnis aus dem letzten Spiel. Gerade in einem Auswärtsspiel müssen wir nicht das Spiel machen. Wir können dem Gegner den Ball überlassen und verstärkt reagieren. Das wird unser Ziel sein”, beschreibt FCK-Cheftrainer Marco Antwerpen die neue Marschroute der Roten Teufel. Bitter: Ciftci fällt aus Neben Anas Bakhat und Lucas Röser (beide langzeitverletzt) fehlen am Dienstag auch Felix Götze (Haarriss im Schädel), Kevin Kraus (Knieprobleme), Marlon Ritter (Muskelquetschung) und Torhüter Avdo Spahic (Zerrung im Oberschenkel). Ebenfalls pausieren wird Mittelfeldspieler Hikmet Ciftci aufgrund einer Muskelverletzung. Ciftci stand nach vielen Verletzungen und wochenlangen Ausfällen mal wieder in der Startelf und agierte gegen München als defensiver Denker und Lenker des Spiels. “Jeder Ausfall ist für uns sehr bitter”, so Marco Antwerpen, für den sich auf der Doppel-6 kaum noch personelle Alternativen bieten. “Wir wollen die Ausrichtung beibehalten, dementsprechend werden wir sehen, welchen Spieler wir auf den Platz bringen können”. Im Überblick: Teamstatus, Verletzungen und Sperren Quelle: Treffpunkt Betze Die Pressekonferenz im Videostream