FCK startet Mitgliederkampagne “Mitglied schafft Zukunft”

Ab Samstag, 26. Februar 2022, startet der 1. FC Kaiserslautern e.V. eine Kampagne zur Gewinnung neuer Mitglieder für den Verein. Die Zahl der Vereinsmitglieder beim 1. FC Kaiserslautern e.V. ist trotz der herausfordernden vergangenen Jahre konstant geblieben und liegt zurzeit bei rund 17.000 Mitgliedern. Diese Treue ist, gerade in der pandemischen Lage, keine Selbstverständlichkeit, wofür der FCK immer wieder nur ein sehr herzliches Dankeschön aussprechen kann. Ein Verein wie der 1. FC Kaiserslautern lebt von seiner breit aufgestellten Mitgliederstruktur und kann nur dank des Engagements zahlreicher Menschen, die sich aktiv ins Vereinsleben einbringen, all seine Aufgaben erfüllen, ganz egal, ob es sich beispielsweise um die Nachwuchsförderung oder den Breitensport dreht. Die individuellen Gründe für eine Mitgliedschaft beim FCK sind genauso vielfältig wie die einzelnen Abteilungen des Vereins. Mit seiner starken Mitgliederbasis hat der FCK das Ziel, den Verein auch in Zukunft positiv aufzustellen und diese Zukunft gemeinsam mit seinen zahlreichen Mitgliedern zu gestalten. Eine Mitgliedschaft beim FCK bedeutet auch ein klares Bekenntnis zum Verein, der für die Mitglieder auch immer ein Stück weit Familie und Heimat bedeutet – vollkommen unabhängig vom Wohnort. Um die genannten Ziele zu erreichen, wird jeder, der eine Verbundenheit zum FCK verspürt, gebraucht. Denn jedes Mitglied schafft Zukunft Mitglied schafft Begeisterung Mitglied schafft Leidenschaft Mitglied schafft Freundschaft Mitglied schafft Legenden Mitglied schafft Tradition Die neue Kampagne greift also die beschriebene Vielfältigkeit – sowohl der Mitgliedschaft als auch des Vereins – auf und bringt mit den verschiedenen Motiven und Slogans zum Ausdruck, was die Zugehörigkeit zum FCK für jeden Einzelnen bedeutet und welche Gefühle eine Mitgliedschaft beim FCK ausmacht und bewirkt. Gleichzeitig wird die Mitgliedschaft beim 1. FC Kaiserslautern im Kampagnenzeitraum durch neu geschaffene Mitgliederboni aufgewertet. So erhalten Neumitglieder beispielsweise ein Begrüßungspaket, bestehend aus einem Begrüßungsschreiben, dem Mitgliedsausweis, einem Mitgliedsaufkleber, einer personalisierten Tasse mit Kampagnen-Slogan sowie einer Freikarte für das FCK-Museum und einer zusätzlichen Gutscheinaktion. Selbstverständlich schafft der FCK auch einen Mehrwert für seine langjährigen und treuen Mitglieder, die ebenfalls durch verschiedene Aktionen und Vergünstigungen belohnt werden sollen. Im Rahmen der Kampagne bietet der FCK daher im gesamten Monat April allen Mitgliedern die Rabattkation „12% für unseren 12. Mann“ im offiziellen Fanshop des 1. FC Kaiserslautern an (gilt nicht für den Onlineshop). Zusätzlich gibt es exklusiv für FCK-Mitglieder die Möglichkeit, Sportartikel und Bekleidung im Onlineshop von FCK-Ausrüster 11TEAMSPORTS mit einer Vergünstigung von 30 % zu erwerben. Als kleinen Anreiz für Neumitglieder gibt es zum „Kick-Off“ der Kampagne ein Gewinnspiel mit tollen Preisen, unter anderem gibt es Plätze auf der Krombacher Fanbank zum Derby gegen den 1. FC Saarbrücken inklusive eines Meet’n‘Greet mit zwei Spielern, original Matchworn-Trikots und signierte Trainingsbälle zu gewinnen. Jeder, der bis zum 31. März 2022 eine Mitgliedschaft beim FCK abschließt, nimmt automatisch an diesem Gewinnspiel teil. Es lohnt sich, immer mal wieder auf der neugeschaffenen Homepage www.mitgliedschafftzukunft.de vorbeizuschauen. „Mit unserer aktuellen Kampagne unter dem Motto „Mitglied schafft Zukunft“ wollen wir aufzeigen, was unseren Verein so besonders macht und ihm diese außergewöhnliche Strahlkraft verleiht – nämlich die Menschen bzw. Mitglieder. Wir wollen Menschen in den Vordergrund stellen, die diesen Club tagtäglich leben und lieben, und die Erinnerungen schaffen und somit die Zukunft des Vereins aktiv mitgestalten. Menschen, die ihre eigene persönliche Geschichte mit ihrem Verein schreiben. Die Zukunft des 1. FC Kaiserslautern soll noch stärker werden und deshalb benötigen wir jeden! Schon jetzt ein herzliches Dankeschön an alle bestehenden und zukünftigen Mitglieder für ihre Treue – die zukünftig auch wieder verstärkt belohnt werden soll. Eine Mitgliedschaft ist das Fundament und die Basis des Vereins – für eine erfolgreiche Zukunft des FCK“, erklärt Gero Scira, Vorstand des 1. FC Kaiserslautern e.V.
Häämspiel: Annerschdwu is annerschd

In der heutigen Ausgabe: Horst Schömbs wilde 28 Jahre mit den Roten Teufeln. Und: Lauterns neue Leichtigkeit des Seins. All das und noch viel mehr in der Häämspiel Kolumne #22. Es war bestimmt nicht das beste Spiel, das der FCK in dieser Saison absolvierte. Aber der Punkt in Mannheim dürfte einer der wertvollsten sein, den die Roten Teufel bisher eingefahren haben. Er unterstreicht nämlich die Tatsache, dass es selbst einer Spitzenmannschaft, über die die Waldhöfer nun mal verfügen, verdammt schwerfällt, gegen Antwerpens Mannschaft ein Tor zu erzielen – selbst wenn diese eher einen ihrer schlechten Tage hat. Erkenntnisse, die natürlich auch den übrigen Konkurrenten nicht verborgen bleiben und allmählich zu etwas Frustration führen dürften. Während der FCK nahezu optimal in das Kalenderjahr 2022 gestartet ist, stottert bei allen anderen Spitzenmannschaften, die Magdeburger einmal nicht mitgerechnet, der Motor nämlich teilweise gewaltig. Fußball ist wie eine Frikadelle – man weiß nie, was drin ist Lediglich der VfL Osnabrück kommt mit 13 Punkten aus sieben Spielen an die Lautrer Ausbeute von 14 Zählern aus sechs Partien einigermaßen heran. Zudem war die Hoffnung sicher groß, dass die Roten Teufel in den beiden vergangenen Begegnungen Federn lassen würden, aber den Gefallen taten die Mannen rund um Kapitän Zuck der Konkurrenz dann doch nicht. Ganz im Gegenteil. Im Heimspiel gegen den derzeit scheinbar übermächtigen Tabellenführer aus Magdeburg kamen die Lautrer nach zwei Rückständen zurück und bewiesen echte Nehmerqualitäten. Auch Rückschläge, wie beispielsweise ein verschossener Elfmeter, konnten das Team nicht aus der Bahn werfen. Der Lohn war ein mehr als verdienter Punkt, mit dem es sich auch gut leben ließ. Beim Derby in Mannheim hingegen zeigte die Elf von Marco Antwerpen ein anderes Gesicht. Im Vertrauen auf eine stabile Defensive überließen die Roten Teufel den Waldhöfern weitestgehend das Spiel und versuchten lediglich hin und wieder eigene Offensivaktionen gezielt nach vorn zu tragen und abzuschließen. Leider fehlte bei diesen Bemühungen jedoch das Glück. Aber es gibt Unentschieden, die man gern mitnimmt. Der Abstand zu den Verfolgern wurde gehalten, die Serie unbesiegter Spiele ausgebaut und das Selbstbewusstsein weiter gestärkt. Der FCK ist auf dem besten Weg, die alte Fußballweisheit “Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive Meisterschaften” zu untermauern. Allerdings gilt es nun, die Spannung hochzuhalten. Die kommenden Aufgaben werden nicht einfacher. Bevor die beiden ganz schweren Auswärtsaufgaben bei den 60ern und in Osnabrück anstehen, kommt morgen der SC Verl auf den Betzenberg. Für einen Aufstiegsaspiranten vermeintlich also eine Pflichtaufgabe. Aber der Überraschungssiebte der Vorsaison sollte nicht unterschätzt werden. Zum einen sind die Ostwestfalen in Anbetracht ihrer tabellarischen Situation fast schon zum Punkten verdammt, zum anderen ist das Gastspiel in Kaiserslautern die erste Begegnung, die unter die Verantwortung des neuen Coaches Michél Kniat fällt. Die Verantwortlichen der Verler versprechen sich natürlich vom neuen Trainergespann frische Impulse, die die Mannschaft wachrütteln und zurück in die Erfolgsspur bringen sollen. Allerdings dürfen sie damit gern noch eine Woche warten und dann so richtig loslegen. Zum Beispiel gegen Mannheim, Osnabrück oder Saarbrücken. Du bist erst alt, wenn Du getrennt von Deinen Zähnen schläfst Horst Schömbs feierte am Dienstag seinen 65. Geburtstag. Als mittlerweile etwas älterer Anhänger der Roten Teufel kann ich mich gut an seine Anfänge auf dem Betzenberg erinnern. Nachdem Udo Scholz 1994 den FCK verlassen hatte, war klar, dass sein Nachfolger ein schweres Erbe anzutreten hat. Scholz genoss als die Stimme vom Betzenberg und als Einheizer der Westkurve schließlich Kultstatus. Legendäre Spiele wie das 7:4 gegen Bayern München oder das 5:0 gegen Real Madrid bringt man auch Jahrzehnte danach noch unweigerlich mit der Stimme des gebürtigen Lüdenscheiders in Verbindung. Es schien unmöglich, den Erfinder des Stadion-Evergreens „Zieht den Bayern die Lederhosen aus“ nach seinem Wechsel zu den Mannheimer Adlern ersetzen zu können. Doch dann kam der 12. März 1994. Der SC Freiburg war beim FCK zu Gast, ein etwas schlaksig wirkender Mann schnappte sich das Mikrofon und erhob zum ersten Mal seine Stimme auf dem Betzenberg. Horst Schömbs hieß „der Neue“ und arbeitete damals noch parallel als Stadionsprecher für Mainz 05, was jedoch kein Problem war. Die 05er spielten seinerzeit regelmäßig gegen den Abstieg aus der zweiten Liga und der FCK war etabliertes Bundesligamitglied – Zeiten ändern sich. Das Team um Norbert Thines hatte die Scholz-Nachfolge auf jeden Fall mit Bedacht geregelt. Jeder Versuch, eine Rampensau wie Udo Scholz zu kopieren wäre gnadenlos gescheitert. Also fiel die Wahl auf den FCK-Fan aus Ingelheim, der bereits erste Erfahrungen in Wiesbaden und eben beim FSV gesammelt hatte. Horst Schömbs, der spätere Direktor der Volksbank in Mainz, verstand es von Anfang an, die Fans des FCK in jedem Spiel auf seine eigene Art und Weise mitzunehmen. In einem Interview mit dem „Pfalz-Echo“ sagte er einst: „Ich bin Stadionsprecher mit der Energie, die ich geben kann, aber auch mit der Fairness, Gäste als Gäste zu behandeln. Aber unsere Fans behandle ich natürlich ganz besonders! Das ist klar! Ich gehe mit ihnen emotional ganz anders um – das braucht Kaiserslautern! Kaiserslautern braucht Emotion, Kaiserslautern ist Emotion!“. Seine besondere Art, die er auch immer wieder im Zusammenhang mit Benefizveranstaltungen oder als Botschafter der „Betze-Engel“ unter Beweis stellt, hat ihn zum absoluten Unikat beim FCK werden lassen. Herzlichen Glückwunsch zum Halbrunden, lieber Horst, und hoffentlich auf viele weitere Jahre am Betze-Mikro! Quelle: Treffpunkt Betze
“Betze-Feeling ist enorm wichtig für uns”

Gegen den SC Verl dürfen bis zu 20.000 Zuschauer zum Betze pilgern. Vor heimischer Kulisse will Marco Antwerpen ohne Wenn und Aber drei Punkte einfahren. Es ist der Auftakt einer immens wichtigen englischen Woche für den 1. FC Kaiserslautern. Zunächst empfangen die Roten Teufel den abstiegsbedrohten Sportclub aus Verl im heimischen Fritz-Walter-Stadion. Am Dienstag und den darauf folgenden Samstag folgen die beiden Auswärtspartien gegen 1860 München und den VfL Osnabrück. Nach zuletzt nur zwei Punkten aus zwei Spielen lechzen die Lautrer nach einem weiteren Heimerfolg. Der FCK erwartet bis zu 20.000 Zuschauern. Wieder ein Trainerdebüt Bereits zum dritten Mal in dieser Saison trifft der FCK auf einen Trainer, der im Spiel gegen die Pfälzer sein Debüt bei seinem neuen Verein gibt. Beim SC Verl löste zuletzt Michael Kinat Aufstiegscoach Guerino Capretti ab. Solche Personalwechsel erschweren natürlich die eigene Vorbereitung. Um Informationen über die Spielweise und Grundausrichtung zu sammeln, gingen die Recherchen des FCK sogar in die Oberliga Westfalen. Unabhängig des Gegners setzt Marco Antwerpen auf die Karte “Heimstärke”. “Es ist ein Heimspiel, und das sollte man in den Fokus stellen. Diese gehen wir immer sehr engagiert an, mit einer hoher Leidenschaft und Intensität”, so der Cheftrainer im Vorfeld des morgigen Heimspiels. Antwerpen erwartet einen spielerisch versierten und offensiv mitspielenden SC Verl. Die Devise bleibt aber, den Auswärtspunkt aus Mannheim unbedingt mit drei Punkten zu vergolden. Götze eine Option für die Startelf Fehlen werden im Heimspiel gegen den Sportclub aus Ostwestfalen die langzeitverletzten Spieler Lucas RöserAnil Gözütok, Jean Zimmer und Max Hippe. Auch Innenverteidiger Marvin Senger muss gegenwärtig aufgrund muskulärer Probleme pausieren. Einer, der wirklich fehlen wird ist Boris Tomiak. Der 23-jährige fehlt bereits zum zweiten Mal in dieser Saison gelbgesperrt. “Es wird nicht leicht ihn zu ersetzen, er spielt eine Riesensaison”. Ausfälle konnte der FCK in der jüngsten Vergangenheit jedoch sehr gut kompensieren. “Wir werden auch diesmal einen Spieler finden, der genauso Leistung abrufen kann”, so Marco Antwerpen. Gute Neuigkeiten gab es hingegen von Mittelfeldspieler Felix Götze. Mit schmerzverzerrtem Gesicht wurde der 24-jährige nach nur einer Viertelstunde im Südwestderby ausgewechselt. Eine schlimmere Bänderverletzung blieb aus, sodass Götze das Training am Donnerstag wieder aufnehmen konnte. “Wir sind erstmal glücklich, dass es eine keine schlimmere Verletzung gewesen ist und dass er das Training relativ schnell wieder aufnehmen konnte. Er ist auf jeden Fall eine Option für die erste Elf”. Quelle: Treffpunkt Betze Die Pressekonferenz im Videostream: