„Mainz ist nicht die Hauptstadt der Pfalz!“

Drei Fragen, drei Antworten: Im ersten ‘Dreierpack’ spricht Jochen Magin von den ‘Anonyme Giddarischde’ über das Palzlied und den Betze als die schönste Bühne der Welt. Neu auf Treffpunkt Betze, der Dreierpack: Klaus Toppmöller erzielte am 03. März 1978 innerhalb von 11 Minuten den schnellsten Hattrick der FCK-Geschichte. Ganz so rasant sind wir nicht, aber wir arbeiten dran. Drei Fragen, drei Antworten, ein Dreierpack auf Treffpunkt-Betze-Art – und das alle zwei Wochen. Es ist nicht zwingend notwendig, unmittelbar am FCK oder der Mannschaft dran zu sein, um über die Roten Teufel reden zu können. Jochen Magin ist Mitglied der Anonyme Giddarischde und großer Betze-Fan. Das sind beides gute Gründe, um bei ihm auf die Schnelle nachzuhören, wer zuerst da war. Huhn oder Ei? Giddarischde oder Palzlied? “Awwer onnerschtwu is onnerscht” Treffpunkt Betze: Hallo Jochen, die Anonyme Giddarischde gibt es seit 1995 und genauso lange auch schon das Palzlied. Seit wann wird der Song auf dem Betze gespielt und ist fester Bestandteil des Intros? Jochen Magin: So genau kann ich das gar nicht sagen. Gespielt wird das Palzlied auf dem Betze schon länger. Eine ganze Zeit lang war das eher unregelmäßig, dann immer öfter und zuletzt dann dauerhaft kurz vor Spielbeginn. Die ursprüngliche Version die zu hören war, war eine etwas ältere. Inzwischen haben wir den Song in einem Tonstudio etwas überarbeitet und das ist auch die aktuell gespielte Variante. Erstmals wurde die übrigens vor dem geschichtsträchtigen 0:0 im Derby gegen Mannheim gespielt. Wir führten gerade einen Soundcheck für einen Auftritt durch und verfolgten parallel „unsere“ Premiere im Fritz-Walter-Stadion. “Wie in Trance vor 50.000 Zuschauern” Treffpunkt Betze: Vor dem Spiel gegen die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund durftet ihr euer Palzlied vor der Westkurve performen. Wie geil ist es, vor fast 50.000 Zuschauern einen Liveauftritt zu haben? Jochen Magin: Grundsätzlich muss man natürlich sagen, dass es der Traum von vielen ist, überhaupt nur auf dem Rasen des Stadions stehen zu dürfen. Für uns erfüllte sich dieser Traum und wir erkannten sehr schnell, welche Wucht von den vollbesetzten Tribünen ausgeht und wie atemberaubend sich die Stimmung auf dem Spielfeld anfühlt. Uns werden teilweise immer noch Videos, die aus den verschiedensten Blöcken aufgezeichnet wurden, zugeschickt und wir bekommen immer noch eine Gänsehaut, wenn wir uns unseren Auftritt nochmal ansehen. Insgesamt erlebte ich unsere Darbietung wie in Trance. Die ganze Szenerie war zu beeindruckend, um sie mit einem Mal erfassen zu können. “Wenn Fußball, dann der Betze” Treffpunkt Betze: Ihr seid alle waschechte Pfälzer. Aber nun mal Hand auf’s Herz: Geht ihr fußballtechnisch ab und zu auch mal in der Landeshauptstadt fremd? Jochen Magin: Ein ganz klares Nein! Mainz hat nichts mit der Pfalz zu tun und ist auch nicht die Hauptstadt der Pfalz. Das ist eindeutig Neustadt. Und wenn Fußball, dann kann es nur der Betze sein. Ich selbst habe eine Dauerkarte und versuche so oft wie möglich im Stadion dabei zu sein. Und sollte es mal nicht klappen, freuen sich meine Kumpels über eine verfügbare Karte. Quelle: Treffpunkt Betze
“Kann es kaum erwarten”: FCK verpflichtet Lex Tyger Lobinger

Neuzugang Nummer sechs: Die Roten Teufel verpflichten Lex Tyger Lobinger vom Zweitligakonkurrenten Fortuna Düsseldorf. Der Stürmer ist bereits im Trainingslager angekommen. Der 1. FC Kaiserslautern verstärkt sich nach Ben Zolinski ein weiteres Mal in der Offensive und präsentiert mit Lex Tyger Lobinger seinen sechsten Neuzugang in dieser Transferperiode. Der Angreifer wechselt vom Zweitligisten Fortuna Düsseldorf zum Betzenberg. Der 23-Jährige ist bereits im Trainingslager der Roten Teufel angekommen und wird sich dort mit der Mannschaft auf den bevorstehenden Saisonstart vorbereiten. Für Geschäftsführer Thomas Hengen haben bei der Verpflichtung vor allem Lobingers körperliche Robustheit und Antrittsschnelligkeit gesprochen. Die Pressemitteilung des 1. FC Kaiserslautern: Der Angreifer wurde in Bonn geboren und lernte dort das Fußballspielen. Nach Zwischenstationen in Leipzig, wo sein Vater – der frühere Weltklasse-Stabhochspringer Tim Lobinger – als Athletiktrainer arbeitete, kam er über u.a. den TSV 1860 München und die SG Wattenscheid 09 zur zweiten Mannschaft von Fortuna Düsseldorf, bei der er sich in der Regionalliga als Torjäger profilierte und folglich im vergangenen Sommer einen Profivertrag unterschrieb und in den Zweitligakader aufrückte. In den vergangenen beiden Spielzeiten erzielte der antrittsschnelle Stürmer in 44 Regionalligaspielen 20 Tore für die Fortuna. Insgesamt kann der 23-Jährige in seiner bisherigen Karriere für die SG Wattenscheid 09 und Fortuna Düsseldorf auf 89 Regionalliga-Spiele (23 Tore) und elf Zweitligaspiele zurückblicken. Robust, antrittsschnell, charakterstark FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen: „Wir freuen uns sehr, mit Tyger einen körperlich robusten Spieler verpflichten zu können, der noch nicht am Ende seiner Entwicklung steht. Durch seine Antrittsschnelligkeit bringt er den Tiefgang mit, den wir für unser Spiel brauchen. Bei Fortuna konnte er bereits etwas Zweitligaerfahrung sammeln und möchte nun den Weg mit uns weitergehen. Sein Charakter und seine Mentalität passen optimal zu den Attributen unseres Vereins.“ „Der FCK ist ein Club, der mich sehr interessiert hat, mit einer riesigen Geschichte. Daher war ich direkt begeistert, als ich von der Möglichkeit, hierher zu wechseln, gehört habe. Ich möchte eine gute und erfolgreiche Zeit mit den Roten Teufeln haben und kann es kaum erwarten, am ersten Spieltag vor der Kulisse im Fritz-Walter-Stadion aufzulaufen“, so Lex Tyger Lobinger. Spielerdaten Name: Lex Tyger Lobinger Position: Angriff Geboren: 22.02.1999 in Bonn Nationalität: Deutsch Größe: 1,92 m Frühere Vereine: Fortuna Düsseldorf, SG Wattenscheid 09, Rot-Weiß Merl, TSV 1860 München, SSV Markranstädt, Rasenballsport Leipzig, DJK Blau-Weiß Friesbach, VfL Rheinbach, VfL Meckenheim