Stand jetzt: FCK plant mit 2-3 Neuzugängen

Transfermarkt: Der FCK befindet sich mit mehreren Spielern in guten Gesprächen. Dirk Schuster hofft, zeitnah Einigungen zu erzielen und Neuzugänge bekannt geben zu können. Am 01. September (18:00 Uhr) schließt das diesjährige Transferfenster. Dem 1. FC Kaiserslautern bleiben im Schlussspurt der Transferphase entsprechend wenige Tage, um den Kader für das Ziel ‘Klassenerhalt’ zu verstärken. Im Rahmen der Spieltagspressekonferenz vor dem Auswärtspiel bei Greuther Fürth äußerte sich FCK-Cheftrainer Dirk Schuster zu den aktuellen Planungen. “Es wird sich definitiv noch was tun” “Wenn wir die Spieler kriegen, mit denen wir uns in dieser Woche unterhalten haben, dann ist kein Intercity, dann ist es eher eine 747, die wir kontaktiert haben“, äußert sich Schuster über die Qualität derjenigen Spieler, die zum Betzenberg gelotst werden sollen. Schuster betont jedoch auch, dass die Spieler, die geholt werden sollen, “einschlagen müssen. Es sollten keine Fehlschüsse sein, mit denen wir auf wirtschaftlicher Seite Geld verbraten.” Dementsprechend dauern sollen Entscheidungsprozesse länger, weil die Verantwortlichen – Dirk Schuster, Thomas Hengen und die Scountingabteilung – genug Informationen sammeln müssen, um den Spieler richtig einschätzen zu können.“Wir sind verpflichtet, Spieler zu holen, die uns qualitativ bedeutend besser machen. Das ist unser Ziel, aber das geht nicht von heute auf morgen. Da spielen auch andere Faktoren eine Rolle, zum Beispiel der abgebende Verein und der Spieler selbst, der in persönlichen Gesprächen von unserer Arbeitsweise und unseren Zielen angetan sein muss”, beschreibt Schuster den Prozess hin zu einer möglichen Vertragsunterschrift. Zwei bis drei Neuzugänge sind geplant Schuster hofft, in den nächsten sieben Tagen Einigungen zu erzielen und dann “ein bis zwei, vielleicht sogar drei neue Spieler begrüßen zu können.” Der Lautrer Cheftrainer versichert, dass sich definitiv noch was tun wird. Zu den genaueren Positionen wollte sich Dirk Schuster nicht äußern. Der 54-Jährige sieht seine Mannschaft auf den Flügeln gut besetzt, daher dürfte sich der Fokus neben defensiven Verstärkungen auch auf die Offensive richten. “Dort haben wir unsere Bemühungen verstärkt – unsere Fühler sind ganz weit draußen.” Gesucht werden Spieler, die im besten Fall Tempo und Kreativität mitbringen. Quelle: Treffpunkt Betze
Hercher drängt in die Startelf – Ritter hoffentlich einsatzbereit

2.220 Auswärtstickets hat der FCK für das Auswärtsspiel in Fürth verkauft. Schusters größte Baustelle ist der Ersatz für den rotgesperrten Hendrick Zuck. Am Sonntag (Anstoß: 13:30 Uhr) trifft der 1. FC Kaiserslautern auswärts im Sportpark Ronhof auf Bundesliga-Absteiger Greuther Fürth. Während die Pfälzer mit einer Ausbeute von sieben von möglichen zwölf Punkten sehr solide in die neue Saison gestartet sind, wartet die Spielvereinigung unter ihrem neuen Trainer Marc Schneider nach wie vor auf den ersten Saisonsieg. Mit drei Remis und einem Torverhältnis von 5:7 belegt Fürth derzeit den 15. Tabellenrang. FCK-Cheftrainer Dirk Schuster warnt dennoch vor dieser jungen Mannschaft mit Bundesliga-Erfahrung. “Wollen was Zählbares mitnehmen” “Fürth hat drei Mal Unentschieden gespielt, natürlich wollen sie den Bock umstoßen und den ersten Heimsieg einfahren“, so Dirk Schuster über die Motivation des kommenden Gegners. Die Fürther verfügen in dieser Zweitliga-Spielzeit einerseits über eine sehr junge Mannschaft, andererseits hat die Spielvereinigung Spieler mit Bundesliga-Qualität im Kader. Neben Hrgota, der mit dem 1. FC Köln in Verbindung gebracht wird, sieht Schuster auch noch “andere Spieler mit guter Dynamik und sehr gutem Offensivverhalten.“ Dieser offensiven Ausrichtung der Hausherren, die im Regelfall mit einer Raute im Mittelfeld agieren, will Schuster wie gewohnt mit einer “klaren kompakten Grundordnung” begegnen. Allerdings fordert der Cheftrainer mehr Passgenauigkeit im Spiel nach vorne sowie ein besseres Umschaltspiel als zuletzt. Gut gestimmt sieht Schuster seine Mannschaft nach der Trainingswoche. “Die Mannschaft hat sehr ordentlich traininert, es ist ein Konkurrenzkampf entbrannt und Spieler, die sonst nicht in der ersten Elf standen, drängen auf ihre Einsätze.“ Ersatz für Zuck gesucht – Ritter sollte rechtzeitig fit werden Fehlen werden in Fürth weiterhin Angelos Stavridis und Ben Zolinski, der in den kommenden Tagen allerdings mit dem Aufbauprogramm auf dem Platz beginnen wird. Schuster rechnet damit, Zolinski in rund zwei Wochen wieder im Spieltagskader aufnehmen zu können. Julian Niehues, den zu Wochenbeginn leichte Blessuren plagten, ist wieder voll einsatzbereit. Mittelfeldmotor Marlon Ritter konnte aufgrund muskulärer Probleme zwar nicht am Mannschaftstraining teilnehmen, sollte am Sonntag jedoch wie gewohnt in der Startelf stehen. Die größere Veränderung in der Startelf ergibt sich jedoch aus der Rotsperre von Hendrick Zuck. Die Linksverteidigerposition könnte Neuzugang Lars Bünning einnehmen – denkbar ist aber auch der Einsatz von Erik Durm. In den Fall würde entweder Dominik Schad rechts verteidigen oder Jean Zimmer würde eine Position nach hinten rücken und Philipp Hercher käme rechts offensiv zum seinem Zweitliga-Startelfdebüt. “Wir sind flexibel und hoffen auf die richtige Entscheidung”, kommentiert Schuster seine möglichen Optionen im Vorfeld der Partie gegen Greuther Fürth. Quelle: Treffpunkt Betze Die Pressekonferenz im Videostream: