Dritter Neuzugang: FCK holt Verteidiger Frank Ronstadt

Der FCK verstärkt sich nicht nur offensiv: Frank Ronstadt wechselt vom Bundesligisten SV Darmstadt 98 in die Pfalz und soll die Defensive verstärken. Gemeinsam mit Ba-Muaka Simakala verstärkt sich der 1. FC Kaiserslautern auch in der Defensive. Vom Bundesligisten Darmstadt 98 wechselt der gebürtige Hamburger Frank Ronstadt zum Betzenberg. Der Rechtsfuß, der sowohl als rechter Verteidiger als auch als rechter Schienenspieler agieren kann, kam unter Torsten Lieberknecht in der Bundesliga kaum noch zum Zug. Die Pressemitteilung des 1. FC Kaiserslautern: Als gebürtiger Hamburger legte Ronstadt den Grundstein für seine spätere Karriere in den Nachwuchsleitungszentren des FC St. Pauli und des Hamburger SV. Seinen ersten Profivertrag unterzeichnete der Abwehrspieler mit ghanaischen Wurzeln beim damaligen Drittligisten Würzburger Kickers, mit denen er den aufstieg in die Zweite Bundesliga feierte. Ein Jahr später zog es ihn zum heutigen Bundesligisten SV Darmstadt 98 nach Südhessen. Für die Lilien bestritt Ronstadt in zwei Spielzeiten im Unterhaus insgesamt 37 Spiele und stieg im vergangenen Sommer mit den Lilien auf. Hengen: Ursprünglich waren Gespräche schon im Sommer geplant „Wir haben Frank schon seit Längerem beobachtet. Ursprünglich haben wir Gespräche für den Sommer geplant, wir konnten uns nun aber glücklicherweise schon früher mit Darmstadt einigen. Frank kann auf der Außenbahn sowohl defensiv als auch offensiv zum Einsatz kommen und bringt eine große Standardstärke mit“, begründete Thomas Hengen den Transfer. „Ich freue mich, dass der Wechsel geklappt hat und ich jetzt bei einem so großen Traditionsverein wie dem FCK spielen darf. Ich möchte gemeinsam mit der Mannschaft in der Rückrunde unsere Ziele erreichen und mit viel Energie und Spaß auf dem Platz überzeugen“, erklärte Frank Ronstadt seinen Wechsel. Quelle: Treffpunkt Betze / 1. FC Kaiserslautern
Leihe bis Saisonende: Nicolai Rapp wechselt zum FCK

Der FCK hat sich mit Mittelfeldspieler Nicolai Rapp vom Bundesligisten SV Werder Bremen verstärkt. Der 26-Jährige soll das defensive Mittelfeld der Pfälzer verstärken. Nach dem vorzeitigen Abgang von Mittelfeldspieler Mike Wunderlich hat sich der 1. FC Kaiserslautern zu Beginn dieser Winter-Transferperiode erstmals verstärkt. Die Roten Teufel haben Nicolai Rapp vom SV Werder Bremen per Leihe bis zum Saisonende verpflichtet, dies bestätigt der SV Werder Bremen in einer Pressemitteilung. Hoffnung auf mehr Einsatzzeit Der 26-Jährige wurde bei der TSG in Hoffenheim ausgebildet – über Fürth, Aue und Berlin landete der gebürtige Heidelberger im Januar 2020 schließlich beim SV Darmstadt, wo er in insgesamt 45 Spielen 37 Startelfeinsätze und sicherlich auch seine sportlich stärkste Zeit hatte. In Bremen kam Nicolai Rapp in den bisherigen 15 Saisonspielen in sieben Partien auf insgesamt 66 Minuten Einsatzzeit, weshalb er sich entsprechend mehr Einsatzzeit und einen Wechsel wünschte. “Rappo ist auf uns zugekommen, weil er mehr Spielzeit haben möchte, als er sie zuletzt bei uns bekommen hat. Mit der Leihe nach Kaiserslautern wollen wir ihm dies ermöglichen, sehen bei ihm aber auch weiterhin das Potential in der Bundesliga auf mehr Einsätze zu kommen“, erklärt Clemens Fritz, Leiter Scouting und Profifußball bei Werder Bremen. Rapp ist für das defensive Mittelfeld vorgesehen und wird dort in Konkurrenz mit Julian Niehues und Hikmet Ciftci stehen. Die dazugehörige Pressemitteilung des 1. FC Kaiserslautern: Der 1. FC Kaiserslautern hat vor dem Abflug ins Trainingslager im türkischen Belek eine personelle Verstärkung seines Kaders perfekt gemacht. Defensivspieler Nicolai Rapp wird vom Bundesligisten SV Werder Bremen ausgeliehen. Der gebürtige Heidelberger durchlief alle Jugendmannschaften der TSG Hoffenheim, mit der er im Jahr 2014 unter Trainer Julian Nagelsmann die Deutsche A-Junioren-Meisterschaft feiern konnte. Seine ersten Schritte im Profifußball machte er anschließend bei der SpVgg Greuther Fürth, für die er bei einer Leihe in der Saison 2015/16 in der 2. Bundesliga debütierte und bei der er auch in der darauffolgenden Spielzeit auflief. Anschließend wechselte er zum FC Erzgebirge Aue, bei dem er sich endgültig als Stammspieler und Leistungsträger in der 2. Liga etablierte, so dass er in der Winterpause der Saison 2018/19 zum Aufstiegsaspiranten Union Berlin wechselte. Mit den Eisernen konnte er am Ende dieser Spielzeit dann auch den Aufstieg in die Bundesliga feiern. Ein halbes Jahr später wechselte er zurück in die 2. Liga zum SV Darmstadt 98, wo er eineinhalb Jahre lang als Leistungsträger gesetzt war. Im Sommer 2021 folgte dann der Wechsel zum SV Werder Bremen, mit dem ihm als Stammspieler erneut der Bundesligaaufstieg gelang. In der laufenden Spielzeit kam der 26-Jährige an der Weser siebenmal in der Bundesliga zum Einsatz. Neben diesen sieben Bundesligapartien bringt der 1,86 Meter große Rechtsfuß, der gleichermaßen im defensiven oder im zentralen Mittelfeld sowie in der Innenverteidigung eingesetzt werden kann, die Erfahrung von 133 Zweitligaspielen, in denen ihm fünf Tore und fünf Vorlagen gelangen, mit. International kam Nicolai Rapp für die U16- und U18-Nationalmannschaften des DFB insgesamt dreimal zum Einsatz. FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen: „Wir freuen uns, dass wir diese Leihe realisieren und einen Spieler mit dieser Qualität von einem Bundesligisten ausleihen konnten. Nicolai Rapp, der unbedingt an den Betzenberg wollte, bringt uns mit seiner Qualität auf dem Platz und mit seiner Persönlichkeit nochmal auf ein neues Level. Jetzt werden wir ihn so schnell wie möglich in unserem Team integrieren.“ „Ich freue mich sehr, dass es geklappt hat und kann es kaum erwarten auf dem Platz zu stehen und loszulegen. Ich werde alles geben, um der Mannschaft in den kommenden Monaten zu helfen“, so Nicolai Rapp zu seinem Wechsel in die Pfalz. Spielerdaten: Name: Nicolai Rapp Position: Mittelfeld/Abwehr Geboren: 13.12.1996 in Heidelberg Nationalität: Deutsch Größe: 1,86 m Frühere Vereine: SV Werder Bremen, SV Darmstadt 98, FC Union Berlin, FC Erzgebirge Aue, SpVgg Greuther Fürth, TSG Hoffenheim, FC Freya Limbach Quelle: Treffpunkt Betze / 1. FC Kaiserslautern