Angelos Stavridis: „Ich bin FCK-Fan durch und durch“

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Drei Fragen, drei Antworten: Im heutigen Dreierpack spricht Gekas über die Pokalsensation gegen Darmstadt, seine enge emotionale Bindung zum FCK und seine Zukunftspläne. Angelos Gekas Stavridis ist bereits seit über acht Jahren im Verein und konnte sich in allen Jugendmannschaften des FCK durchsetzen, nachdem er bereits in der Jugend des 1. FC Saarbrücken auf sich aufmerksam gemacht hatte. Nachdem er am Ende der vergangenen Saison mit seinem Debüt bei den Profis belohnt wurde, wechselte er im Sommer für ein Jahr auf Leihbasis zum Regionalligisten FC 08 Homburg. Sensation gegen den Bundesligisten Darmstadt 98 Treffpunkt Betze: Hallo Gekas, zuletzt konntet ihr mit dem FC Homburg zwei wichtige Siege einfahren, in der Liga war der Saisonstart zuvor eher durchwachsen. In der 1. Runde des DFB-Pokals habt ihr aber als Regionalligist den Bundesligisten Darmstadt 98 mit 3:0 besiegt – eine echte Pokalsensation. Wie kam dieses klare Ergebnis zustande? Hat man den dreifachen Klassenunterschied auf dem Platz gespürt oder war der Sieg eher glücklich? Angelos Stavridis: Das war ein besonderer Tag für uns mit dem 3:0 gegen Darmstadt, das hatte natürlich keiner im Umfeld so erwartet. Wir haben am letzten Tag des Pokalwochenendes gespielt und man hat schon in den Tagen davor gesehen, dass es auch Überraschungen gibt. Grundsätzlich ist das im Pokal immer möglich. Deshalb hat man schon ein paar Prozent mehr daran geglaubt. Wir haben das Ding nach der Führung mit Mann und Maus verteidigt, Darmstadt hatte eigentlich keine großen Chancen, trotz etwa 80 Prozent Ballbesitz. Wir haben überragend gekontert und unsere Chancen genutzt. Ich war über eine halbe Stunde auf dem Platz, den großen Unterschied zwischen Bundesliga und Regionalliga hat man an diesem Tag eigentlich weniger gemerkt, weil bei uns fast alles geklappt hat und bei Darmstadt sehr wenig. Am Ende haben sie sogar noch einen Elfmeter verschossen. Spätestens da haben wir realisiert, dass wir es wirklich geschafft haben. Die ganze Mannschaft war nach dem Spiel überglücklich. Das war ein einmaliges Erlebnis. // Möchtest du dazu beitragen, dass Treffpunkt Betze weiterhin unabhängig und werbefrei bleibt? Werde jetzt Supporter-Mitglied und unterstütze uns dabei, noch mehr großartige Inhalte über den FCK zu produzieren und zu teilen. „Ich war häufig mit meinem Vater auf dem Betze“ Treffpunkt Betze: Du bist in Homburg geboren, hast drei Jahre in der Jugend des 1. FC Saarbrücken gespielt und bist 2015 zum FCK gewechselt. Im Mai hast du schließlich dein Profidebüt gefeiert, nachdem du alle Jugendmannschaften durchlaufen hast. Bist du als Saarländer mittlerweile auch ein bisschen Pfälzer im Herzen und Fan der Roten Teufel und was bedeutet der FCK für dich? Angelos Stavridis: Genau, ich bin in Homburg geboren und wohne ziemlich genau zwischen Kaiserslautern und Saarbrücken, gerade noch in der Pfalz. Bei uns in der Region ist eigentlich alles „rot-weiß“, das bekommt man von Kindheit an mit. Ich war auch oft mit meinem Vater auf dem Betze, deshalb war es immer ein Traum von mir, einmal in diesem Stadion zu spielen. Als ich mit 14 Jahren von Saarbrücken nach Kaiserslautern gewechselt bin, ist schon ein kleiner Traum in Erfüllung gegangen. Dass ich dann die ganze weitere Jugend dort gespielt habe und durch gute Leistungen in der U19 und U21 den Sprung zu den Profis geschafft habe, war dann unglaublich schön für mich. Mit den Jungs trainieren zu dürfen und jeden Tag auf den Betze zu fahren, war für mich etwas ganz Besonderes. Die Krönung war dann am 34. Spieltag mein erster Einsatz in der zweiten Liga gegen Düsseldorf, auch wenn das Ergebnis natürlich besser hätte sein können (Anm. d. Red.: Der FCK unterlag Düsseldorf mit 0:3). Da ich, wie bereits erwähnt, mit meinem Vater regelmäßig ins Stadion gegangen bin, war und bin ich natürlich FCK-Fan durch und durch. Nach der Ausleihe verfolge ich jetzt jedes Spiel, drücke den Jungs die Daumen und hoffe, dass die Saison nach den ersten sieben Spielen mit 13 Punkten weiter so positiv verläuft. Ich denke, es geht auf jeden Fall in die richtige Richtung. „Möchte mich beim FCK durchsetzen“ Treffpunkt Betze: Du bist vom FCK nur verliehen worden, man scheint also an dein Talent zu glauben und dass du es eines Tages in die Profimannschaft schaffen kannst. Wie weit siehst du dich noch von der zweiten Liga entfernt? Was sind deine kurz- und langfristigen Karriereziele und woran musst du dafür noch arbeiten? Angelos Stavridis: Natürlich habe ich im letzten Jahr im Training die hohe Qualität in der Mannschaft gemerkt. Es werden viel weniger Fehler gemacht, die Intensität ist sehr, sehr hoch. Ich weiß aber auch, an welchen Stellschrauben ich noch drehen muss, um ganz nach oben zu kommen. Ich glaube auf jeden Fall an mein Talent, aber es gibt noch viele Dinge, die ich verbessern muss, zum Beispiel Basics wie den ersten Kontakt, das Passspiel, die Flankentechnik, die Entscheidungsfindung oder den Zug zum Tor. Daran arbeite ich jeden Tag und habe in Homburg sehr gute Bedingungen, um mich zu verbessern. Kurzfristig möchte ich mich hier in Homburg etablieren, möglichst viel Spielpraxis sammeln und den Jungs mit guten Leistungen und im Idealfall vielen Scorerpunkten zu guten Ergebnissen verhelfen. Langfristig möchte ich mich beim FCK definitiv durchsetzen. Quelle: Treffpunkt Betze

Hält die Erfolgsserie des FCK auch an der Bremer Brücke an?

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In Osnabrück haben die Roten Teufel die Chance, ihre Erfolgsserie fortzusetzen. Vor dem kommenden Gegner sollten die Pfälzer jedoch auf der Hut sein. Am 8. Spieltag gastiert der 1. FC Kaiserslautern an der Bremer Brücke. Nach einem desaströsen Start und einem negativen Höhepunkt in Hannover (0:7-Niederlage) sendete der Aufsteiger aus Osnabrück zuletzt ein wichtiges Lebenszeichen beim 2:1-Heimsieg gegen den Hamburger Sportverein. Für Dirk Schuster sind „Arroganzanfälle“ daher tabu. VfL Osnabrück: Fehlstart mit Hoffnungsschimmer Dank einer furiosen Schlussphase am 38. Spieltag der letztjährigen Drittligasaison gegen die Zweitvertretung von Borussia Dortmund gelang dem VfL Osnabrück der direkte Aufstieg in die zweite Bundesliga. Nach zwischenzeitlichem Rückstand besiegelten zwei Treffer in der Nachspielzeit die Rückkehr in die zweite Liga. Dabei war von Anfang an klar, dass das neue Abenteuer im Unterhaus alles andere als einfach werden würde. Aufgrund der Abgänge einiger Leistungsträger und des geringen Etats galten die Niedersachsen bereits im Vorfeld als einer der Abstiegskandidaten. Dieses Bild sollte sich bestätigen. Der negative Höhepunkt: Die 0:7-Klatsche im Niedersachsenduell bei Hannover 96 – eine schallende Ohrfeige mit Wirkung. Im anschließenden Heimspiel gegen den HSV zeigte der VfL eine starke Reaktion und besiegte den Favoriten verdient mit 2:1. Damit konnten die Osnabrücker nicht nur den ersten Saisonsieg einfahren, sondern auch viel Selbstvertrauen und Kraft für die anstehende Aufgabe gegen den 1. FC Kaiserslautern tanken. // Möchtest du dazu beitragen, dass Treffpunkt Betze weiterhin unabhängig und werbefrei bleibt? Werde jetzt Supporter-Mitglied und unterstütze uns dabei, noch mehr großartige Inhalte über den FCK zu produzieren und zu teilen. Ausgehend von einer 4-3-3-Grundformation ist Cheftrainer Tobias Schweinsteiger bestrebt, schnell nach vorne zu spielen und zügig zum Abschluss zu kommen. Um die Distanz zum Tor nicht zu groß werden zu lassen, wird immer wieder hoch angelaufen, um frühe Ballgewinne zu generieren. Zu den Stärken zählen auch offensive Standards, die vor allem in der Aufstiegssaison auffällig viele Punkte brachten. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Lila-Weißen mit 18 Gegentoren die schlechteste Abwehr der Liga stellen. In keinem einzigen Spiel konnte der VfL hinten die Null halten, was vor allem auf eine hohe Anzahl individueller Fehler zurückzuführen ist. Personell muss Schweinsteiger auf die verletzten Beermann, Thalhammer und Oduah sowie den rotgesperrten Wiemann verzichten. Kein Grund zur Veränderung Beim Heimsieg gegen Hansa Rostock vertraute Dirk Schuster zum dritten Mal in Folge der gleichen Elf. Dass er beim Auswärtsspiel in Osnabrück davon abweichen wird, scheint unwahrscheinlich. An der Bremer Brücke hofft Schuster, wieder auf Afeez Aremu und Aaron Opoku zurückgreifen zu können, beide fehlten zuletzt verletzungsbedingt. Während Aremu ins Mannschaftstraining zurückkehren konnte, trainierte Opoku diese Woche nur individuell. Auch Erik Durm dürfte nach überstandener Hüftverletzung und zwei Wochen Training wieder eine Alternative für den Spieltagskader sein. Dass Julian Krahl auch am kommenden Wochenende wieder zwischen den Pfosten stehen wird, ist mittlerweile ein offenes Geheimnis. Die Chance auf die Tabellenspitze Verrückt, aber wahr: Mit einem Sieg gegen Osnabrück könnten die Roten Teufel sogar die Tabellenführung übernehmen. Doch in Kaiserslautern, wo jeder Punkt ein Punkt für den Klassenerhalt ist, werden weiterhin kleine Brötchen gebacken. Daran wird auch die Erfolgsserie der Pfälzer nichts ändern. Zur Unterstützung werden rund 2.000 mitgereiste FCK-Fans an der ausverkauften Bremer Brücke sein. Für alle Daheimgebliebenen gibt es das Spiel wie gewohnt auf Sky oder bei OneFootball im Einzelstream. Quelle: Treffpunkt Betze