Folge #14 von 90+6: Hengens Boydeschema

Pünktlich zum Rückrundenstart meldet sich auch das Team von 90+6 aus der Winterpause zurück. Thomas, Raimund und Nico reden über das, was im Januar passiert ist. 90+6, der Podcast, mit dem wir dich noch näher an das Herz deines FCK bringen. Schnall dich an und begleite uns auf diesem teuflischen Höllenritt durch die Höhen und Tiefen, die Triumphe und Herausforderungen, die den Betze zum Epizentrum unserer Emotionen machen. Unsere Mikrofone fangen für dich die pulsierende Energie der Fans ein, die donnernden Gesänge und die Gänsehautmomente ein, wenn der Ball das Netz zerschneidet. Bei 90+6 erlebst du frisch sezierte Spielbesprechungen, Anekdoten aus dem FCK-Alltag und brandheißen Meinungsaustausch. Jede Folge gleicht einem wahren Fußballfest – gespickt mit Humor, Emotionen und der unbändigen Euphorie, die uns vereint. Taktik, Spieler, Trainer, unvergessliche Momente und kühne Träume. Das sind die Themen, die dich erwarten. Und das alle 14 Tage. #14 Hengens Boydeschema Pünktlich zum Rückrundenstart meldet sich auch das Team von 90+6 aus der Winterpause zurück. Thomas, Raimund und Nico blicken mit einer gehörigen Portion Pessimismus auf die anstehenden Spiele gegen den FC St. Pauli und Schalke 04. Zudem sorgt der Wechsel von Terrence Boyd zum Erzrivalen Waldhof Mannheim für hitzige Diskussionen. Und natürlich darf auch eine scharfsinnige taktische Analyse nicht fehlen. Audio-Postproduktion: Luka Wieser Verpasse keinen Moment – abonniere 90+6 noch heute! Die Magie des Fußballs ist flüchtig, aber mit 90+6 kannst du sie immer wieder erleben. Verpasse keine einzige Folge und sei immer hautnah dabei, wenn wir über das Geschehen auf dem Platz schwärmen und mitfiebern. Ob im Auto, beim Training oder gemütlich zu Hause – nimm uns überall hin mit, um die unvergesslichen Augenblicke mit uns zu teilen. Abonniere unseren Podcast auf deinen Lieblingsplattformen. Quelle: Treffpunkt Betze

Die EM kommt nach Kaiserslautern: Sechs steile Thesen zur Rückrunde

Foto: Imago / Jan Hübner

Der FCK räumt den Transfermarkt ab, Schuster feiert sein Comeback und Ache spült Millionen in die Kassen. Unsere steilen Thesen rauben der Rückrunde die Spannung. Also fast. Bereits im ersten Teil unserer nicht ganz ernst gemeinten Saisonprognose lag Treffpunkt Betze-Redakteur Mitti nur knapp und besonders unglücklich daneben. Da der Blick in die Glaskugel jedoch zu seiner geheimen Stärke gehört, ist er wie Marty McFly und Dr. Emmett Brown erneut in die Zukunft gereist, und euch zu verraten, wie die Saison 23/24 enden wird. Natürlich hochgradig seriös wie immer. Hier sind unsere sechs steile Thesen zum Rückrundenstart. Here we go! These 1: Der Deadline Day wird wild Das Ende der Hinrunde war bekanntlich enttäuschend und auch der Rückrundenstart wird nicht besser. Nach den hohen Niederlagen gegen St. Pauli und Schalke 04 verlassen am 31. Januar noch fünf weitere Spieler den FCK. Dem stehen vier weitere Neuzugänge gegenüber. Sie alle kommen nicht nur aus der Bundesliga, sondern stehen auch gleich beim 4:1-Sieg im Viertelfinale des DFB-Pokals auf dem Platz. Einer von ihnen – der neue Abwehrchef Marnon Busch – erzielt als neuer Abwehrchef sogar direkt zwei Tore per Kopf. Jeweils nach Eckbällen von keinem Geringeren als Phillip Klement aufgelegt, der beim letzten Sieg unter Dimitrios Grammozis mit vier Torvorlagen so richtig aufblüht. Kapitän Jean Zimmer wird nach dem Spiel sagen: “Ja, so wird’s jetzt weitergehen“. Nein Jean, wird es nicht. These 2: Niklas Heeger springt in die Bresche Im Februar steht der 1. FC Kaiserslautern nach einigen Unentschieden zwar immer noch nicht auf einem Abstiegsplatz, doch statt Punkten sehen die Fans wieder nur Drama auf dem Betzenberg. Zuerst wird Cheftrainer Grammozis nach der 0:4-Niederlage gegen den KSC entlassen, dann gerät eine Challenge des wiedererstarkten Sponsors Forstbetrieb Ruffing außer Kontrolle. Bei einem Rasenmäher-Wettrennen zwischen Andreas Luthe und Julian Krahl werden mehrere Spieler schwer verletzt. Deshalb steht im Halbfinale des DFB-Pokals erstmals Niklas Heeger, die eigentliche Nummer 4, im Tor der Roten Teufel. Beim 8:7-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf, der sich erst in der Nachspielzeit ereignete, lässt er zwar den einen oder anderen Ball durch die Beine gleiten, doch sechs Kopfballtore von Ragnar Ache sichern in der aufreibendsten Partie seit dem Flaschenwurf den ersten Finaleinzug seit 2003. Der neue alte Trainer Dirk Schuster ist entzückt. Wie könnte er auch nicht, schließlich verhalf er dem FCK schon 1996 zum DFB-Pokalsieg. Damals noch als Verteidiger des KSC. These 3: Ragnar Ache sorgt für Geldregen in Kaiserslautern Während die Lautrer im DFB-Pokal auf Europakurs sind, läuft es in der Liga alles andere als rund. Viele Unentschieden und kein einziges Spiel ohne Gegentor. Doch wenn einer trifft, dann Ragnar Ache per Kopf. Am Ende der Saison wird er 24 Kopfballtore und 30 Tore insgesamt erzielt haben, mehr als der Rest der Mannschaft zusammen. Das reicht für die Torjägerkanone und für mehrere lukrative Angebote aus England. Bornemouth bietet kolportierte 24 Millionen Euro. Und Thomas Hengen bereitet sich sowohl körperlich als auch seelisch auf einen Geldregen in Kaiserslautern vor. These 4: Vier Trainer in einer Saison Für die Hertha aus Berlin geht es am vorletzten Spieltag um sehr viel. Für den FCK um alles. Mit einem Sieg im Olympiastadion würde die Hertha nicht nur die Schmach aus dem Pokal-Viertelfinale tilgen, sondern auch den dritten Platz sichern. Die Motivation auf Seiten des Hauptstadtclubs war größer und so gingen die Roten Teufel im letzten Spiel von Dirk Schuster baden. Keine Gegenwehr und vor allem kein Ragnar Ache. Der wird nämlich seit vier Wochen geschont, um sich vor dem DFB-Pokalfinale gegen Saarbrücken nicht zu verletzen. Thomas Hengen zieht erneut die Reißleine und entlässt zum dritten Mal in dieser Saison den Trainer. In einem Interview nach dem Spiel sagt er: „Mein Gott, dann mache ich es eben selbst“. These 5: Europameisterschaft auf dem Betze Die Niederlage gegen Hertha beschert dem FCK am letzten Spieltag ein Entscheidungsspiel um Platz 15 gegen Eintracht Braunschweig. Doch dank des dritten Platzes der Hauptstädter werden im Sommer vier Spiele der Europameisterschaft in der Pfalz ausgetragen. Wie ist das möglich? Trotz des teuersten Kaders schafft es der HSV wieder nicht aufzusteigen – die Hamburger werden lediglich Tabellenvierter hinter Holstein Kiel, Fortuna Düsseldorf und eben der Hertha. Nach Protesten gegen die Vereinsführung zünden die Fans das Volksparkstadion an. Als Ersatz wird der Betzenberg auserkoren. Und für die Stadtverwaltung ist nun Eile geboten. Denn es bleiben nur knapp zwei Monate, um das Fritz-Walter-Stadion auf 69.000 Plätze auszubauen. Was soll da schon passieren? These 6: Dreierpack gegen Saarbrigge Der direkte Abstieg wird zwar vermieden, doch die Roten Teufel sorgen wieder einmal für Nachrichten der Extraklasse. Denn wo andere Zweitligisten die Saison ausklingen lassen, macht der FCK einen auf NBA-Play-Offs. Dreimal in Folge geht es gegen Saarbrücken. Zunächst im Hinspiel der Relegation in Saarbrücken, dann im Rückspiel in Kaiserslautern und schließlich im DFB-Pokalfinale in Berlin. Die Kristallkugel reicht leider nur bis zum Hinspiel, das der FCK mit 1:0 gewinnt (Eigentor von Gaus in der 44. Minute). Ob der 1. FC Kaiserslautern in der nächsten Saison gleichzeitig in der Europa League und der dritten Liga spielen kann, steht noch in den Sternen. Fest steht allerdings, dass Saarbrücken frohen Mutes in die Saison 24/25 gehen wird. Denn der neu verpflichtete Topstürmer Terrence Boyd hat sich schon ein Saarbrigge-Tattoo stechen lassen. Quelle: Treffpunkt Betze

FCK zu Gast am Millerntor: Ein Ausfall und die Qual der Wahl

Foto: Andreas Leiner

Die Roten Teufel reisen am Samstag zum Rückrundenauftakt zum FC St. Pauli. Personell kann Dimitrios Grammozis fast aus dem Vollen schöpfen. Direkt zu Jahresbeginn ist der zuletzt in Punktspielen arg gebeutelte 1. FC Kaiserslautern beim Aufstiegsaspiranten FC St. Pauli zu Gast. Nach acht Punktspielen ohne dreifachen Punktgewinn stehen die Roten Teufel vor Beginn der zweiten Saisonhälfte mit dem Rücken zur Wand und müssen so schnell wie möglich die Wende schaffen. Nur ein Punkt vor Relegationsplatz 16 und lediglich vier Punkte vor dem ersten direkten Abstiegsplatz lassen am Betzenberg die Alarmglocken läuten. Der erste Schritt in die richtige Richtung soll bereits in der Hansestadt gemacht werden. FCK-Cheftrainer Dimitrios Grammozis ist nach einer intensiven Vorbereitungsphase zuversichtlich, dass dieses Vorhaben gelingen kann. „Wir sind der FCK, wir können auch was!” „Wir als Profisportler haben immer den Anspruch an uns selbst, jedes Spiel gewinnen zu wollen und dabei eine gute Art und Weise zu zeigen“, gibt der Coach einen Einblick, welche eigene Erwartungshaltung die Roten Teufel haben. Gleichzeitig warnt er aber auch vor den Stärken des Gegners. „St. Pauli verfügt über eine sehr stabile Mannschaft. Sie werden bis zum Ende ein gewichtiges Wort um den Aufstieg mitreden. Sie haben eine gute Mischung aus Spielstärke, Ballbesitz und einer Zielstrebigkeit, was wir versuchen müssen, mit unserer Aggressivität zu verhindern“. Nichtsdestotrotz soll seine Mannschaft selbstbewusst in die Begegnung gehen und auch beim Zweitplatzierten zeigen, dass man um jeden Meter kämpfen will. „Die Mannschaft soll mutig spielen. Ich will, dass unsere Mannschaft nach Hamburg fährt und sich sagt: Wir sind der FCK, wir können auch was!“ Afeez Aremu fehlt gesperrt Durch die Transferoffensive von FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen, der lediglich die Abgänge von Terrence Boyd und Lex-Tyger Lobinger gegenüberstehen, hat Dimitrios Grammozis ein Luxusproblem. Er verfügt über einen sehr breit aufgestellten Kader, der ihm nahezu komplett zur Verfügung steht. Lediglich Afeez Aremu, der noch zwei Spiele seiner Rotsperre absitzen muss, wird am Millerntor nicht dabei sein können. Alle anderen Spieler, auch der zuletzt angeschlagene Ragnar Ache, sind einsatzbereit. Auf die Reiselust der FCK-Anhänger ist auch im neuen Jahr Verlass. Für die Begegnung am Millerntor wurde das Gästekontingent erneut voll ausgeschöpft, sodass 2.811 Fans ihre Roten Teufel nach Hamburg begleiten werden. Quelle: Treffpunkt Betze