FCK meldet zur neuen Saison eine Frauenmannschaft

Foto: Andreas Leiner

Nach zwei aktiven Mädchen-Mannschaften und viel Zuspruch meldet der FCK zur kommenden Saison auch eine Frauenmannschaft an. Im März stehen Sichtungstermine an. Nach nunmehr einem Jahr der Reaktivierung des Frauenfußballs mit zwei Juniorinnen-Mannschaften wird der 1. FC Kaiserslautern e.V. zur kommenden Saison den nächsten Schritt zur Förderung und Entwicklung des Mädchen- und Frauenfußballs einleiten: 40 Jahre nach Abmeldung der Frauenmannschaft sendet der 1. FC Kaiserslautern e.V. wieder eine aktive Frauenmannschaft in den Spielbetrieb. Den Frauenfußball nachhaltig etablieren Diese wird zur Saison 2024/25 für die Frauen Bezirksliga Westpfalz des Südwestdeutschen Fußballverbandes gemeldet werden und somit in der untersten Spielklasse starten. Damit wird der Weg, welcher im vergangenen Jahr begonnen wurde, weiter fortgesetzt. „Letztes Jahr haben wir den wichtigen Schritt getätigt und wieder zwei aktive Mädchen-Mannschaften im aktiven Spielbetrieb angemeldet. Wir haben enormen Zuspruch und große Bestätigung erfahren. Dieser nun nächste Schritt ist die für uns logische Konsequenz aus den Erfahrungen, welche wir in diesem ersten Jahr gesammelt haben“, kommentiert der Vorstandsvorsitzende Tobias Frey. „Wichtig ist es uns weiterhin, den Bereich nachhaltig zu etablieren und in der Region aufzubauen. Deshalb freuen wir uns, dass wir nun einen weiteren Schritt in diesem Bereich gehen können“, ergänzt Vorstandsmitglied Wolfgang Erfurt. Sichtungstermine im März Für den März sind zwei Sichtungstermine vorgesehen. Am Sonntag, 17.03.2024, sowie am Samstag, 30.03.2024, finden jeweils zwischen 17:30 und 19:00 Uhr die Termine statt. Interessierte Spielerinnen ab dem Jahrgang 2007 und älter können sich über das folgende Formular für die Sichtungstermine anmelden. Für Rückfragen steht der 1. FC Kaiserslautern e.V. unter verein@fck.de zur Verfügung. Quelle: 1. FC Kaiserslautern

Friedhelm Funkel: “Es geht nur über den Kampf”

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Nach der Derbypleite hat Friedhelm Funkel die Trainingsintensität erhöht und fordert mehr Körperlichkeit. In Rostock müssen drei Rote Teufel verletzungsbedingt pausieren. 13 Endspiele hatte Friedhelm Funkel gemeinsam mit dem 1. FC Kaiserslautern, um den Klassenerhalt zu sichern. Zwei Partien sind bereits absolviert – und ein Punkt aus diesen beiden Saisonspielen kann weder der Anspruch der Roten Teufel sein, noch reicht ein solcher Schnitt zum rettenden Ufer. “Man kann Spiele verlieren, man kann auch ein Derby verlieren, aber nicht so” äußerte ein spürbar unzufriedener Trainer im SWR-Podcast Nur der FCK. Funkel fordert, dass in der Kabine “auch mal jemand auf den Tisch hauen muss“. Doch wer könnte diese Rolle übernehmen? Gegen den KSC sah Lauterns Trainer jedenfalls “keinen einzigen Führungsspieler”.  Betze-News direkt aufs Smartphone? Kein Problem mit unserem Whatsapp-Channel: https://bit.ly/betze_whatsapp Es braucht mehr Körperlichkeit Worauf wird es in Rostock und in den verbleibenden elf Spielen also ankommen? Friedhelm Funkel hat dazu eine klare Antwort. Der Cheftrainer sieht seine Mannschaft “in der Bringschuld, eine andere Leistung auf den Platz zu bringen“, denn so wie zuletzt gegen den KSC dürfe der FCK kein einziges Spiel mehr verlieren. Die Roten Teufel müssten unbedingt ein anderes Gesicht zeigen. “So wie die Mannschaft das auch verstanden hat, wird es auch in Rostock der Fall sein“. Um für das Auswärtsspiel besser gerüstet zu sein, hat das Trainerteam das Training sowohl in der Laufintensität als auch im körperlichen Bereich deutlich intensiviert. “Das einzige, worum es jetzt geht ist, mit der Einstellung auf den Platz zu gehen, mit der man Spiele gewinnen kann. Da ist auch die Taktik zweitrangig“, so Funkel weiter. Funkel vermisst die Führungsspieler Zu einer gesunden Härte und Aggressivität braucht es auch die richtigen Führungsspieler. Die kann Cheftrainer Funkel derzeit aber noch nicht erkennen. “Ich habe eine richtig brave Mannschaft“, konstaniert Funkel, der die kommenden Wochen dazu nutzen will, um herauszufinden, wer Führung übernehmen kann. “Im Moment bin ich noch nicht so weit, das zu erkennen. Aber das muss schnellstens passieren“. Funkel fordert, dass Spieler auch “mal unangenehm werden, auch ihren eigenen Mitspielern gegenüber. Wer ist bereit anzuecken und vorne wegzugehen? Im Moment sehe ich da niemanden“, unterstreicht der Cheftrainer immer wieder. Funkel will seiner Mannschaft aber auch nicht den Charakter absprechen, der 70-Jährige erwartet jedoch mehr Charakter als zuletzt gegen den KSC. In Rostock erwarte den FCK “viel Körperlichkeit, die auf uns zukommen” wird. Hansa verfüge in der Defensive über große und kopfballstarke Spieler. “Da müssen wir dagegenhalten, da müssen wir mutiger sein”. Funkel betont noch einmal: “Jedem muss jetzt wirklich bewusst sein, dass es nur über den Kampf, nur über die Laufintensität, nur über das Zweikampfverhalten geht. Nicht alle Spieler sind an Bord Trotz ihrer Rückkehr ins Mannschaftstraining, werden Philipp Hercher und Frank Ronstadt in Rostock noch nicht zur Verfügung stehen – zu groß ist der Trainingsrückstand. Gleiches gilt für Philipp Klement, der an muskulären Problemen laboriert. Begleitet wird der FCK in Rostock von rund 1.500 Auswärtsfans. Quelle: Treffpunkt Betze