Folge #18 von 90+6: Manche nennen mich ‘ne Maschine

In Folge 18 sprechen wir über die beiden 6-Punkte-Spiele, über die sportliche Wiedergeburt von Ragnar Ache, Pfiffe gegen Lex-Tyger Lobinger und wir beantworten eure Fanfragen. Zwei ausgesprochen verrückte Wochen liegen hinter dem FCK. Zwei Spiele, zwei Siege, sechs Punkte. Wer soll uns da noch aufhalten? Als wäre das nicht genug, schwadronieren Leo, Michael und Nico über die monströsen Leistungen von Ragnar Ache und freuen sich klammheimlich über die 15 Millionen Euro Ablöse, die Bournemouth für den Torschützenkönig (34 Tore) der zweiten Liga hinblättern wird. Irgendwo dazwischen fragen wir uns, warum Lex-Tyger Lobinger eigentlich ausgepfiffen wurde. Die Kirsche auf der Sahnetorte sind jedoch eure Fanfragen. Von Lieberknecht über Klose bis hin zu „Wie geil ist eigentlich der FCK?“ Audio-Postproduktion: Leo Zilles Verpasse keinen Moment – abonniere 90+6 noch heute! Die Magie des Fußballs ist flüchtig, aber mit 90+6 kannst du sie immer wieder erleben. Verpasse keine einzige Folge und sei immer hautnah dabei, wenn wir über das Geschehen auf dem Platz schwärmen und mitfiebern. Ob im Auto, beim Training oder gemütlich zu Hause – nimm uns überall hin mit, um die unvergesslichen Augenblicke mit uns zu teilen. Abonniere unseren Podcast auf deiner Lieblingsplattform.

FCK zu Gast in Hannover: Ein wichtiger Eckpfeiler fehlt

Foto: Andreas Leiner

Der 1. FC Kaiserslautern reist zum Aufstiegsaspiranten nach Hannover. Friedhelm Funkel muss bei der schweren Auswärtspartie auf einen wichtigen Spieler verzichten. Nach den beiden Pflichtsiegen in Rostock und gegen den VfL Osnabrück reisen die Roten Teufel zum Tabellenfünften nach Hannover. Die 96er haben zwar nur zwei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz, stecken aber in einer kleinen Ergebniskrise. Seit drei Spielen sind die Niedersachsen sieglos und müssen gegen den FCK dringend punkten, um weiter von der Rückkehr in die Bundesliga träumen zu können. Doch wie unangenehm der 1. FC Kaiserslautern zu bespielen sein kann, hat nicht zuletzt das 3:2 gegen den Tabellenletzten Osnabrück gezeigt. Wiederentdeckte Eigenschaften wie Kampfgeist und Siegeswille können jedem Gegner das Leben schwer machen.  Betze-News direkt aufs Smartphone? Kein Problem mit unserem Whatsapp-Channel: https://bit.ly/betze_whatsapp „So wie gegen Osnabrück will ich meine Mannschaft sehen“ Vor allem die Art und Weise, wie seine Mannschaft die Gäste aus Osnabrück niederrang, begeisterte Friedhelm Funkel. „So wie gegen Osnabrück will ich meine Mannschaft sehen. Gerade hier auf dem Betzenberg ist es wichtig, diesen Willen zu zeigen. Wenn dann noch die Zuschauer dazu kommen und uns nach vorne peitschen, ist vieles möglich“. Um in Hannover bestehen zu können, dürfe seine Mannschaft aber nicht zurückstecken. „Die Jungs wollen versuchen, auch aus Hannover etwas mitzunehmen. Wir wissen um die Stärke der 96er, aber wir werden uns darauf einstellen. Wir müssen aus dem Spiel heraus aggressiv verteidigen, um dem Gegner möglichst wenig Torchancen zu ermöglichen. Aber auch die Standardsituationen müssen wir besser verteidigen als gegen Osnabrück“, so der FCK-Trainer im Rahmen der Spieltags-Pressekonferenz. „Wer Marlon ersetzen wird, weiß ich noch nicht“ Dass mit Marlon Ritter eine seiner zentralen Figuren auf dem Platz gelbgesperrt fehlt, bedauert der Trainer. „Marlon hat neben anderen Spielern wie Jean Zimmer, Boris Tomiak oder auch Ragnar Ache die Fähigkeit, eine Mannschaft zu führen und zu leiten. Wer Marlon in Hannover ersetzen wird, weiß ich noch nicht. Jeder, der im Kader steht, hat die Chance zu spielen. Der Kader ist groß, also lassen wir uns einfach mal überraschen, wer spielt“, lässt sich Funkel wie gewohnt nicht in die Karten schauen, wer für Ritter auflaufen könnte. Hercher, Klement und Ronstadt noch keine Option Neben Marlon Ritter muss Friedhelm Funkel auch auf den Langzeitverletzten Hendrick Zuck verzichten. Philipp Hercher, Philipp Klement und Frank Ronstadt trainieren zwar wieder mit der Mannschaft, sind aber noch keine Option für den Kader in Hannover. Alle anderen Spieler sind fit und einsatzbereit, so dass der Trainer die Qual der Wahl hat. Auch in Hannover können die Roten Teufel mit einer lautstarken Unterstützung rechnen. Für das Spiel, das unter dem Motto „Gegen Rassismus und Diskriminierung“ steht, wurden im Vorverkauf 4.306 Tickets an FCK-Fans verkauft.