Florian Kleinhansl: Dauerbrenner mit starken Defensivwerten

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Florian Kleinhansl wechselt ablösefrei zum FCK. Der 23-Jährige bringt viel Erfahrung und Defensivstärke mit. Worauf sich die Fans der Roten Teufel außerdem freuen dürfen. Nach dem Transfer von Luca Sirch hat der 1. FC Kaiserslautern mit Florian Kleinhansl den zweiten externen Neuzugang für die kommende Saison verpflichtet. Der Außenverteidiger kommt ablösefrei vom Absteiger VfL Osnabrück und wird in der kommenden Saison mit der Rückennummer 3 im Dress der Roten Teufel auflaufen. Doch was bringt der Neuzugang eigentlich mit und welche Qualitäten darf man vom Linksfuß erwarten?  Betze-News direkt aufs Smartphone? Kein Problem mit unserem Whatsapp-Channel: https://bit.ly/betze_whatsapp Puchacz-Verbleib wohl vom Tisch Mit der Verpflichtung des neuen Linksverteidigers dürften nun auch die letzten Fans ihre Träume von einer möglichen Festverpflichtung von Publikumsliebling Tymo Puchacz begraben haben. Dass sich der FCK nach einem Nachfolger für Puchacz umsehen muss, war spätestens klar, als Geschäftsführer Thomas Hengen in einem Gespräch mit der Rheinpfalz deutlich machte, dass der FCK einen Kauf des polnischen Nationalspielers finanziell nicht stemmen könne. Florian Kleinhansl ist mit seinen 23 Jahren und seinen starken Leistungen beim VfL Osnabrück jedenfalls definitiv kein Spieler, der sich bei einem Zweitligisten mit einem Bankplatz zufrieden geben würde. Mit einem Tor und fünf Vorlagen spielte der Linksfuß beim lange Zeit weit abgeschlagenen Tabellenletzten eine individuell sehr gute Saison und hat sich offenbar in den Fokus mehrerer Zweitligisten gespielt, so soll auch Bundesliga-Absteiger Darmstadt 98 an einer Verpflichtung des Linksverteidigers interessiert gewesen sein. Viel Erfahrung trotz jungen Alters Der neue Linksverteidiger der Roten Teufel wurde in Nürtingen geboren und spielte bis zur U14 in der Jugend des VfB Stuttgart, zu dem er über den SSV Reutlingen und die Stuttgarter Kickers zur U19 zurückkehrte. Beim amtierenden Vizemeister gewann er in der Saison 2018/19 den DFB-Pokal der A-Junioren und die deutsche Vizemeisterschaft. So empfahl sich Kleinhansl mit konstant guten Leistungen für höhere Aufgaben und wurde folglich in den Kader der zweiten Mannschaft befördert, für die er insgesamt 51 Pflichtspiele in der Oberliga Baden-Württemberg und der Regionalliga Südwest absolvierte. // Möchtest du dazu beitragen, dass Treffpunkt Betze weiterhin unabhängig und werbefrei bleibt? Werde jetzt Supporter-Mitglied und unterstütze uns dabei, noch mehr großartige Inhalte über den FCK zu produzieren und zu teilen. Nach zwei Spielzeiten für die Zweitvertretung des VfB wechselte er im Sommer 2021 zum VfL Osnabrück, wo er auf Anhieb zum Stamm- und Leistungsträger avancierte und nicht weniger als 114 Pflichtspiele für die Lila-Weißen absolvierte. Damit verfügt der 23-Jährige bereits über Erfahrung in der 2. und 3. Liga, aber auch international konnte sich der Linksverteidiger bereits beweisen: Im Alter von 17 Jahren durfte Kleinhansl unter Trainer Guido Streichsbier zweimal für die deutsche U18-Nationalmannschaft auflaufen und wertvolle Erfahrungen sammeln. Kein Eins-zu-Eins-Ersatz Und so schwer es auch fällt, den polnischen Leistungsträger ziehen zu lassen: Betrachtet man die bisherige Spielphilosophie von FCK-Trainer Markus Anfang, drängt sich der Eindruck auf, dass Kleinhansl deutlich besser dazu passt. Der 49-Jährige ließ bei seiner letzten Station Dynamo Dresden fast ausnahmslos ein 4-3-3 spielen, in dem sehr komplette Außenverteidiger benötigt werden. Es ist davon auszugehen, dass Anfang beim FCK eine ähnliche taktische Ausrichtung wählen wird. Puchacz war aufgrund seiner enormen Qualität in der Offensive, die sich in unglaublichen zehn Torvorlagen und einem Wert von 11,0 Assists ausdrückt, absolut unersetzlich und ein wichtiger Faktor für den gelungenen Klassenerhalt. Kleinhansl konnte mit Werten von 5 und 4,2 nicht annähernd an diese Statistiken anknüpfen. Allerdings zeigen zahlreiche Defensivstatistiken, dass der Neuzugang der deutlich bessere Defensivspieler ist. So gewann der 23-Jährige laut Wyscout mehr Zweikämpfe (66% vs. 58%), fing mehr Pässe ab (5 vs. 2,7 pro 90 Minuten) und spielte zudem deutlich mehr progressive Pässe pro Spiel (9 vs. 6). All dies zeigt, dass Kleinhansl deutlich stärker in das Aufbauspiel seiner Mannschaft eingebunden war und auch im Spiel gegen den Ball deutlich stärker agierte. Während Puchacz immer wieder große Schwächen im Defensivverhalten offenbarte, weist sein Nachfolger in allen Defensivstatistiken recht gute Werte auf – auch seine Offensivstatistiken sind definitiv nicht schlecht und werden aufgrund der überragenden Saison und der absurd guten Zahlen von Tymo Puchacz etwas verzerrt wahrgenommen. Der komplettere Spielertyp Kleinhansl ist damit im Vergleich zu “Pucha” aufgrund seiner defensiven, aber auch offensiven Qualitäten insgesamt der komplettere Spielertyp. Der gebürtige Nürtinger könnte auch problemlos als linker Schienenspieler in einer Fünferkette agieren und bietet Cheftrainer Markus Anfang somit taktische Variabilität. In seinen drei Jahren an der Bremer Brücke glänzte Kleinhansl mit enormer Lauf- und Einsatzbereitschaft – Eigenschaften, die bekanntlich gut zu den Anforderungen auf dem Betze passen. In seiner gesamten Zeit beim VfL Osnabrück verpasste der Stammspieler kein einziges Spiel verletzungsbedingt, Kleinhansl fehlte lediglich dreimal wegen einer Gelbsperre. Die ablösefreie Verpflichtung des 23-Jährigen ist ein echter Glücksgriff. Es ist davon auszugehen, dass der Linksfuß in der kommenden Saison eine wichtige Rolle im Team von Markus Anfang spielen wird. Quelle: Treffpunkt Betze

Betze am Dienstag: Echte Gefühle

Heute bei Betze am Dienstag: Bums des Monats, Geschichten einer wahren Lautrer Legende, Klinge packt aus, der FCK verstärkt seine USA-Kooperation und schlechte Wortwitze. Hashtag der Woche: #sommerloch. Wie jedes Jahr fällt man mit dem Ende der Saison in ein kleines Sommerloch. Als FCK-Fan fällt dieses in diesem Jahr noch tiefer aus, da mit dem Pokalfinale das absolute Saisonhighlight ganz am Ende stand. Doch so richtig langweilig wird es rund um die Roten Teufel nie. Zuerst hielt die Trainerfrage alle in Atem, dann folgte mit der Bekanntgabe des neuen Hauptsponsors ein weiteres Diskussionsthema und zu guter Letzt wird wie in jeder Transferperiode über Neuzugänge und mögliche Abgänge spekuliert. Wenn man den FCK schon auf dem Spielfeld schmerzlich vermisst, so ist er zumindest in den Medien ständig präsent. Alles, was rund um den Betzenberg und in der vergangenen Woche sonst noch wichtig war, hier in unserem Wochenrückblick.  Betze-News direkt aufs Smartphone? Kein Problem mit unserem Whatsapp-Channel: https://bit.ly/betze_whatsapp 1. Ein Schuss, ein Tor, der Marlon! Marlon Ritter hat es mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0 gegen Eintracht Braunschweig in die engere Auswahl für das Tor des Monats Mai geschafft. Zusammen mit Bayer Leverkusens Robert Andrich, Johann Martynets vom VFC Plauen, Stuttgarts Silas und dem Torschützen des „Goldenen Tores“ im DFB-Pokalfinale, Granit Xhaka, wurde Ritter vom Team der ARD-Sportschau in den Kreis der fünf filigransten Torschützen des vergangenen Monats berufen. Für den Denker und Lenker im Lautrer Mittelfeld wäre die Trophäe die Krönung einer persönlich sehr erfolgreichen Saison und zumindest eine kleine Revanche an Andrich und Xhaka für die Niederlage in Berlin. Abstimmung zum „Tor des Monats“ 2. Happy Birthday, Kalli König Kalli wird 90! Der Meistermacher von 1991 feierte am Sonntag seinen runden Geburtstag und ist immer noch topfit. Im Interview mit dem kicker blickt Feldkamp auf einige Stationen und Höhepunkte seiner Karriere zurück. Besonders die Zeit auf dem Betzenberg hat es ihm angetan. Kein Wunder bei Spielen wie gegen Real Madrid, den FC Barcelona oder dem Pokalsieg 1990 und der Meisterschaft im Jahr darauf. Der rüstige Rentner gibt aber auch einen Ausblick auf die geplanten Geburtstagsfeierlichkeiten und verrät, dass es nach den familiären Verpflichtungen zur „Erholung“ in seine Wahlheimat Spanien geht. Wir wünschen alles Gute und viel Gesundheit! Karl-Heinz Feldkamp wird 90: “Dann bin ich dankbar” // Möchtest du dazu beitragen, dass Treffpunkt Betze weiterhin unabhängig und werbefrei bleibt? Werde jetzt Supporter-Mitglied und unterstütze uns dabei, noch mehr großartige Inhalte über den FCK zu produzieren und zu teilen. 3. Kampfmaschine im (Vor-)Ruhestand Mit etwas Abstand sprach René Klingenburg kürzlich über seine Karriere als Profifußballer und zeigte sich dabei durchaus selbstkritisch. Besonders sein Aus auf dem Betzenberg scheint tief zu sitzen, was er in seiner bekannt offenen und direkten Art im Gespräch offenbart. Ohne wirklich Namen zu nennen, gibt er kleine Einblicke hinter die Kulissen und zeigt sich enttäuscht über die Umstände seiner Vertragsauflösung. Doch eine Maschine wie Klinge lässt sich nicht unterkriegen. Gut möglich, dass er seine Auszeit bald beendet und wieder auf irgendeinem Spielfeld auftaucht. Ein echter Typ wie er, hätte auf jeden Fall einen Mehrwert für den Profizirkus. Profi-Vertrag mit 14 Jahren – Klinge packt aus! 4. The Visitors Das letztjährige Sommertrainingslager in den USA sollte nicht nur einen sportlichen Mehrwert bringen. Der FCK hat sich in Übersee als Marke positioniert und arbeitet eng mit seinem Partnerverein Dallas Ayses zusammen. Nachdem bereits Trainer der FCK-Fußballschule die Texaner vor Ort unterstützt haben, wird nun eine rund 50-köpfige Delegation aus Dallas in Kaiserslautern erwartet. Neben einer Stadionführung und weiteren Trainingseinheiten mit Trainern der Roten Teufel dürfen sich die Besucher auch auf ein Meet&Greet mit ehemaligen FCK-Spielern freuen. Welche Ex-Kicker auf die Kids losgelassen werden, steht noch nicht fest, ein Erlebnis dürfte es aber auf jeden Fall werden. FCK baut Maßnahmen in den USA aus 5. Social-Media-Kommentar der Woche Facebook-User Martin zur Verpflichtung von Markus Anfang: “Am schlimmsten finde ich diese schlechten Wortwitze. Hoffentlich sind die bald alle gemacht.“ Quelle: Treffpunkt Betze

FCK verpflichtet Linksverteidiger Florian Kleinhansl

Foto: 1. FC Kaiserslautern

Bereits am Montagabend hatten erste Medien über den bevorstehenden Wechsel berichtet, nun wurde Florian Kleinhansl offiziell als Neuzugang der Roten Teufel verkündet. Der 1. FC Kaiserslautern ist auf der Suche nach einem neuen Linksverteidiger fündig geworden. Der 23-jährige Florian Kleinhansl kommt ablösefrei vom Absteiger VfL Osnabrück und soll den Abgang von Publikumsliebling Tymo Puchacz kompensieren, dessen feste Verpflichtung finanziell nicht zu stemmen war. Der gebürtige Nürtinger war einer der wenigen Lichtblicke in einer enttäuschenden Osnabrücker Saison und erzielte in 33 Spielen ein Tor und fünf Vorlagen. In der Aufstiegssaison 22/23 kam er sogar auf beachtliche acht Torbeteiligungen und hatte damit großen Anteil am emotionalen Last-Minute-Aufstieg der Lila-Weißen. Vor seiner Zeit beim VfL Osnabrück spielte der Linksfuß in der Jugend des SSV Reutlingen, der Stuttgarter Kickers und des VfB Stuttgart, wo er in der U19 und der zweiten Mannschaft zum Einsatz kam, ehe er im Sommer 2021 nach Niedersachsen wechselte. Die Pressemitteilung des 1. FC Kaiserslautern: Der 1. FC Kaiserslautern verstärkt seine Defensive mit Florian Kleinhansl. Der 23-jährige Linksverteidiger spielte zuletzt beim VfL Osnabrück und wechselt ablösefrei an den Betzenberg. Florian Kleinhansl wurde in Nürtingen geboren und durchlief bis zur U14 die Jugend des VfB Stuttgart, zu dem er über die Zwischenstationen SSV Reutlingen und Stuttgarter Kickers in der U19 wieder zurückkehrte. In der A-Jugend gewann er mit dem Brustring auf dem Trikot in der Saison 2018/19 dann den DFB-Pokal der Junioren und die Deutsche Vize-Meisterschaft. Anschließend rückte er beim VfB in den Kader der zweiten Mannschaft auf, mit der er im Sommer 2020 den Wiederaufstieg in die Regionalliga Südwest schaffte. Zur Saison 2021/22 wechselte er schließlich zum VfL Osnabrück, bei dem er sich zum absoluten Stammspieler und Leistungsträger entwickelte. An der Bremer Brücke lief er in den vergangenen drei Jahren in insgesamt 73 Drittligaspielen (vier Tore/sieben Vorlagen) und 33 Zweitligaspielen (ein Tor/fünf Vorlagen) auf. Ein Spieler mit Betze-Tugenden „Florian ist ein dynamischer Linksverteidiger, der als junger Spieler schon viel Spielpraxis und Erfahrung im Profibereich sammeln konnte. Er ist ein Spielertyp, der Entwicklungspotential besitzt, aber mit seiner unermüdlichen Art und Weise auch menschlich gut zum Betze passt. Wir sind sehr froh darüber, dass er sich für uns entschieden hat“, kommentiert FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen. “Ich freue mich sehr darauf” Florian Kleinhansl erklärt: „Ich freue mich sehr darauf, ab sofort für den FCK und vor den Fans im Fritz-Walter-Stadion auflaufen zu dürfen. Ich habe vor allem in der abgelaufenen Saison beim Spiel mit Osnabrück auf dem Betze hautnah miterlebt, was die Atmosphäre hier ausmacht. Ich kann es daher kaum erwarten, in Zukunft diese Fans im Rücken zu haben.“ Quelle: Treffpunkt Betze / 1. FC Kaiserslautern