Über die „alte Dame“ zum perfekten Saisonstart?

Foto: Andreas Leiner

Am Samstagabend wartet mit Hertha BSC ein ambitionierter Gegner auf den FCK. Auf einen Spieler kann Markus Anfang dabei wieder zurückgreifen, ein anderer ist noch fraglich. Der Deadline Day ist vorbei, Ragnar Ache ist geblieben und zudem hat sich der 1. FC Kaiserslautern auf den letzten Metern noch mit Flügelspieler Daisuke Yokota verstärkt. Und mit sieben Punkten aus den ersten drei Spieltagen und dem Weiterkommen im DFB-Pokal hat der FCK zumindest ergebnistechnisch geliefert. Im anstehenden Flutlichtspiel vor heimischem Publikum haben die Roten Teufel nun die Chance, den Saisonstart zu veredeln.  Betze-News direkt aufs Smartphone? Kein Problem mit unserem Whatsapp-Channel: https://bit.ly/betze_whatsapp Hertha BSC: Neuer Trainer, neue Philosophie Der Saisonstart verlief für die Hertha nicht ganz nach Plan. Nach einer Heimniederlage zum Auftakt gegen den SC Paderborn und einem Unentschieden in Hamburg blieb der erhoffte Erfolg zunächst aus. Der erste Dreier folgte am vergangenen Wochenende mit einem 2:0-Auswärtssieg in Regensburg. Der Berliner Kader gilt als einer der besten in der 2. Bundesliga, dementsprechend ist der Aufstieg und die damit verbundene Rückkehr in die Bundesliga das auserkorene Saisonziel. Verstärkt hat sich die Alte Dame unter anderem mit Ex-Bayern-Profi Michaël Cuisance, der zuletzt für den Venezia FC aktiv war, und Diego Demme, der vom SSC Neapel nach Berlin wechselte. Zu den Neuzugängen zählt auch Kevin Sessa, der vom 1. FC Heidenheim aus der Bundesliga kam. // Möchtest du dazu beitragen, dass Treffpunkt Betze weiterhin unabhängig und werbefrei bleibt? Werde jetzt Supporter-Mitglied und unterstüze uns dabei, noch mehr großartige Inhalte über den FCK zu produzieren und zu teilen. Der letztjährige Torschützenkönig der 2. Bundesliga, Haris Tabakovic, ging dagegen den umgekehrten Weg und wechselte zur TSG Hoffenheim ins deutsche Oberhaus. Kurz vor Ende der Transferperiode verließ auch Marc Oliver Kempf den Verein in Richtung Italien, er wurde durch Rückkehrer John Anthony Brooks ersetzt. Neben den genannten Neuzugängen wurde auch die Position des Cheftrainers neu besetzt. Vom 1. FC Nürnberg wechselte Christian Fiél zur Alten Dame. Eine Entscheidung der Verantwortlichen für einen offensiven Fußball mit klarer Spielphilosophie. Fiél legt großen Wert auf einen technisch feinen Spielaufbau über das Zentrum, der den Gegner herauslockt. Anschließend werden die offensiven Flügelspieler zu Dribblings oder Flanken in die Tiefe geschickt, um einen Zielspieler im Sturmzentrum einzusetzen. Auf dem Betzenberg fehlen der Hertha Jeremy Dudziak, Fabian Reese und Kevin Sessa. Auch für Neuzugang John Anthony Brooks kommt ein Einsatz noch zu früh. Fragezeichen hinter Opoku, Touré wieder spielberechtigt Bis auf die Langzeitverletzten Frank Ronstadt (Knieprobleme) und Hendrick Zuck (im Aufbautraining nach Kreuzbandriss) sind derzeit alle Spieler einsatzfähig. Lediglich hinter dem Einsatz von Aaron Opoku steht ein Fragezeichen. Der 25-jährige Flügelspieler laboriert seit einer Woche an einer Knöchelverletzung, konnte aber bereits wieder Teile des Mannschaftstrainings absolvieren. Almamy Touré hingegen ist nach seiner Rotsperre in der Liga wieder spielberechtigt. Ob Neuzugang Yokota bereits im Kader stehen wird, ist noch offen. Der Hertha die Grenzen aufzeigen Vor fast ausverkauftem Haus bestreiten die Pfälzer ihr erstes Samstagabendspiel der laufenden Saison. Doch die Aufgabe ist alles andere als leicht: Mit der Hertha gastiert eine Mannschaft mit hoher individueller Klasse auf dem Betzenberg. Die Berliner setzen auf spielerische Lösungen und wollen die Partie kontrollieren. Dementsprechend werden die Roten Teufel im ersten Härtetest gefordert sein – immerhin sind die Berliner in der 2. Bundesliga gegen den 1. FC Kaiserslautern noch ungeschlagen. In den bisherigen sechs Duellen konnten sie vier Siege einfahren und holten zudem zwei Unentschieden. Für alle Daheimgebliebenen gibt es das Spiel wie gewohnt auf Sky oder OneFootball im Livestream. Quelle: Treffpunkt Betze

Dribbelstarker Flügelspieler: FCK verpflichtet Daisuke Yokota

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Offensivspieler Daisuke Yokota wechselt vom belgischen Erstligisten KAA Gent zum 1. FC Kaiserslautern. Der Japaner kommt auf Leihbasis und soll die Offensive verstärken. Der 1. FC Kaiserslautern hat kurz vor Schließung des Transferfensters noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und mit Daisuke Yokota einen weiteren Neuzugang verpflichtet. Der 24-Jährige kommt vom belgischen Klub KAA Gent und kann auf beiden Außenbahnen eingesetzt werden. Der schnelle Flügelspieler wechselte im Januar 2024 für eine Ablösesumme von zwei Millionen Euro vom polnischen Erstligisten Górnik Zabrze nach Belgien, wo er bislang nicht über die Rolle des Jokers hinauskam und nun in der Pfalz Spielpraxis sammeln soll.  Betze-News direkt aufs Smartphone? Kein Problem mit unserem Whatsapp-Channel: https://bit.ly/betze_whatsapp Die Pressemitteilung des 1. FC Kaiserslautern: Daisuke Yokota wurde in Itabashi geboren und begann in seiner japanischen Heimat auch mit dem Fußballspielen. Um seinen Traum von einer Profikarriere in Europa zu verwirklichen, wechselte er im Alter von 18 Jahren ins Nachwuchsleistungszentrum des FSV Frankfurt und absolvierte einen Teil seiner Ausbildung auch im Nachwuchs des FC Carl Zeiss Jena. Von dort wechselte er im Januar 2021 nach Lettland und unterschrieb seinen ersten Profivertrag. Mit dem Valmieras FK feierte der Offensivspieler 2022 die lettische Meisterschaft, bevor er im Januar 2023 zum polnischen Traditionsverein Górnik Zabrze wechselte. Nach einem Jahr in der Ekstraklasa wechselte er zu Beginn dieses Jahres nach Belgien, wo er bei der KAA Gent sowohl in der Jupiler Pro League als auch im europäischen Wettbewerb in der Conference-League-Qualifikation auflief. In der laufenden Saison stand er für Gent so bereits in sieben Pflichtspielen auf dem Platz, in denen ihm ein Tor und zwei Vorlagen gelangen. “Ein quirliger Offensivspieler” „Daisuke ist ein quirliger Offensivspieler, der auf beiden Flügelpositionen zu Hause ist. In Gent kam er zuletzt vermehrt auf der rechten Seite zum Einsatz, da er ein guter Dribbler ist und mit seinem starken linken Fuß nach innen ziehen kann. Er bietet damit unserem Offensivspiel weitere Variationsmöglichkeiten“, so FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen zum Transfer. “Freue mich darauf, das selbst erleben zu dürfen” „Ich weiß, dass der FCK ein sehr traditionsreicher Klub mit einer großen Historie ist. Die Fans sind über die Grenzen Deutschlands hinaus für ihren großartigen Support bekannt und ich freue mich darauf, das selbst erleben zu dürfen. Vor allem bin ich aber dankbar, dass der FCK mir die Möglichkeit gibt, auf einem guten Niveau hoffentlich viel Spielpraxis zu erhalten und der Mannschaft zu helfen“, begründet Daisuke Yokota seinen Wechsel. Quelle: Treffpunt Betze / 1. FC Kaiserslautern