#28 Das Juwel vom ASK Eichogel

Das Transferfenster ist zu und wir ziehen Bilanz! In Folge 28 dreht sich alles um die Neuzugänge des FCK. Außerdem blicken wir zurück und graben die größten Transferflops aus! Sonderfolge! Leo, Tim & Thomas diskutieren gemeinsam die letzten Entwicklungen auf dem Transfermarkt rund um den FCK und die zahlreichen Dramen am Deadline Day. Und das Trio fragt sich, warum keine adäquate Lösung für die Sechs gefunden wurde – und warum Don Hengen das anders sieht. Außerdem lassen wir in der Rubrik “Blast from the Past” längst vergessene Transferflops wieder aufleben. Wen haben wir vergessen? Schreibt’s in die Kommentare! Audio-Postproduktion: Leonard Zilles / Luka Wieser Verpasse keinen Moment – abonniere 90+6 noch heute! Die Magie des Fußballs ist flüchtig, aber mit 90+6 kannst du sie immer wieder erleben. Verpasse keine einzige Folge und sei immer hautnah dabei, wenn wir über das Geschehen auf dem Platz schwärmen und mitfiebern. Ob im Auto, beim Training oder gemütlich zu Hause – nimm uns überall hin mit, um die unvergesslichen Augenblicke mit uns zu teilen. Abonniere unseren Podcast auf deiner Lieblingsplattform.

Michael Hasslinger: „Träume davon, den Aufstieg zu kommentieren“

Foto: Andreas Leiner

Drei Fragen, drei Antworten: Radiolegende Michael Hasslinger über kritische Distanz zum FCK, bleibende Erinnerungen und seine Hoffnungen für den 1. FC Kaiserslautern. Michael Hasslinger könnte sich längst zurücklehnen und seinen wohlverdienten Ruhestand genießen. Doch das Urgestein hat noch viel zu viel Spaß an seinem Job, um von heute auf morgen einfach aufzuhören. Für Fans gehört die „Betze-Stimme“ von Radio RPR1 mittlerweile zum FCK wie das Wasser zur Schorle. Im Interview mit Treffpunkt Betze spricht der Mannheimer über seine Verbundenheit zu den Roten Teufeln, Menschen, die ihn geprägt haben und ein großes berufliches Ziel.  Betze-News direkt aufs Smartphone? Kein Problem mit unserem Whatsapp-Channel: https://bit.ly/betze_whatsapp “Hofberichterstattung war nie mein Ding“ Treffpunkt Betze: Hallo Michael, seit 25 Jahren begleitest du den FCK für RPR1. Entwickelt man nach so langer Zeit nicht automatisch eine gewisse Verbundenheit und Nähe zum Verein oder verbietet das die journalistische Neutralität? Michael Hasslinger: Wenn man so lange über den Betze berichtet, ist man dem Verein schon nahe. Ich habe mich aber immer geweigert, Vereinsmitglied zu werden. Das Wichtigste bei meiner Arbeit war und ist die kritische Distanz zu Funktionären, Spielern und Trainern. “Hofberichterstattung” war nie mein Ding und damit bin ich gut gefahren. Natürlich kann man sich über die Wortwahl auch mal streiten, aber Hauptsache es bleibt fair und konstruktiv. // Möchtest du dazu beitragen, dass Treffpunkt Betze weiterhin unabhängig und werbefrei bleibt? Werde jetzt Supporter-Mitglied und unterstütze uns dabei, noch mehr großartige Inhalte über den FCK zu produzieren und zu teilen. Unvergessene Persönlichkeiten Treffpunkt Betze: In deiner langen Zeit als FCK-Berichterstatter hast du viele Spieler, Trainer und Funktionäre kommen und gehen sehen. Gibt es jemanden, der dir besonders im Gedächtnis geblieben ist und pflegst du auch heute noch regelmäßigen Kontakt zu dem einen oder anderen ehemaligen Protagonisten? Michael Hasslinger: Es gibt ein paar Leute, an die ich mich sehr gerne erinnere. Stefan Kuntz und ich hatten zum Beispiel ein sehr gutes Verhältnis, weil wir immer offen und ehrlich miteinander umgegangen sind. Wir haben auch heute noch ab und zu Kontakt. Ich schätze ihn menschlich sehr. Das kann ich auch über Marko Kurz und Tayfun Korkut sagen. Als Spieler mochte ich Axel Bellinghausen und Alexander Bugera wegen ihrer offenen Art. Sie haben sich nie versteckt und sind auch in schwierigen Situationen immer zu mir gekommen und haben mir am Mikrofon Rede und Antwort gestanden. Unvergessen sind natürlich auch Norbert Thines oder Horst Eckel und ganz besonders mein Freund Peter Miethe, dessen plötzlicher Tod mich bis ins Mark getroffen hat. „Achterbahnfahrt, seit ich über den FCK berichte“ Treffpunkt Betze: Nach sehr schwierigen Zeiten und dem zwischenzeitlichen Absturz in die dritte Liga haben sich die Roten Teufel inzwischen wieder gefangen und sind dabei, sich in der zweiten Liga zu etablieren. Wie siehst du den FCK und sein Umfeld derzeit und was traust du dem Verein in den nächsten Monaten und Jahren noch zu? Michael Hasslinger: Seit ich über den FCK berichte, ist dieser Klub auf Achterbahnfahrt, fast immer mit Blick in den Abgrund. Abstieg, Insolvenz, nur knapp der Regionalliga entkommen. Aber der FCK wird getragen von einer unglaublichen Fanszene – und das über Generationen hinweg. Außenstehenden ist es schwer zu erklären, warum zu einem Drittligaspiel über 40.000 Menschen kommen. Man muss sie spüren, diese Leidenschaft und diese schier grenzenlose Leidensfähigkeit. Man wünscht sich immer eine ruhige Saison, aber Ruhe gibt es bei diesem Verein selten. Aber genau das ist der Reiz für einen Reporter, über den FCK zu berichten. Ich träume davon, das entscheidende Spiel um den Wiederaufstieg in die Bundesliga kommentieren zu dürfen. Quelle: Treffpunkt Betze