Knackt der FCK Hannovers Defensivbollwerk?

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Beide Teams können mit einem Sieg direkten Anschluss an die Tabellenspitze herstellen. Dabei haben die Pfälzer allerdings mit einigen Personalsorgen zu kämpfen. Nach der spektakulären 3:4-Niederlage nutzten die Roten Teufel die Länderspielpause für ein Testspiel gegen den VfB Stuttgart. Die Partie ging mit 1:4 verloren und offenbarte erneut die bekannten Schwächen. Markus Anfang und sein Trainerteam stehen vor der Herausforderung, die Defensive zu stabilisieren, denn der FCK präsentiert sich in der Abwehr nach wie vor zu anfällig. In diesem Bereich gibt es noch viel zu tun. Hier können die Pfälzer sicherlich noch einiges vom kommenden Gegner lernen.  Betze-News direkt aufs Smartphone? Kein Problem mit unserem Whatsapp-Channel: https://bit.ly/betze_whatsapp Hannover 96: Der Anspruch heißt Bundesliga Nach vier Spieltagen steht Hannover 96 mit zwei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage punktgleich mit den Roten Teufeln auf dem neunten Tabellenplatz. Zum Saisonauftakt gab es einen 2:0-Heimsieg gegen Aufsteiger SSV Jahn Regensburg, ehe sich die Hannoveraner bei Preußen Münster sich mit einem torlosen Unentschieden begnügen mussten. Am dritten Spieltag gelang dann ein wichtiger Auswärtserfolg beim Hamburger SV. Dank eines Treffers von Jessic Ngankam kurz nach der Halbzeitpause verließen die 96er das Volksparkstadion mit einem 1:0-Sieg. Vor der Länderspielpause mussten die Niedersachsen allerdings ihre erste Saisonniederlage hinnehmen: Gegen Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf verlor die Leitl-Elf knapp mit 0:1 und kassierte gleichzeitig das erste Gegentor der Saison. Trotz der Niederlage stellt Hannover derzeit ligaintern den besten Defensivverbund mit lediglich einem Gegentreffer. Gleichzeitig ist die Torausbeute mit nur drei erzielten Toren eher dürftig. Für die hohen Ansprüche der 96er ist das jedenfalls zu wenig. In personeller Hinsicht kann Cheftrainer Stefan Leitl aufatmen: Die zuletzt angeschlagenen Marcel Halstenberg, Phil Neumann und Josh Knight sind Anfang der Woche wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen und stehen am Samstag voraussichtlich zur Verfügung. Einige Fragezeichen beim FCK: Ritter und Touré fraglich, Ache vor Comeback Etwas schwieriger gestaltet sich dagegen die Personalsituation bei den Roten Teufeln. Hinter den Einsätzen von Kapitän Marlon Ritter und Almamy Touré, die beide mit Oberschenkelproblemen zu kämpfen haben, stehen noch Fragezeichen. Zwar konnten beide am Donnerstag erstmals wieder mit der Mannschaft trainieren, ein Einsatz am Samstag ist aber fraglich. Zudem fällt auch Jan Gyamerah krankheitsbedingt aus. Neuzugang und Flügelflitzer Daisuke Yokota wird erstmals im Zweitliga-Kader des FCK stehen. Auch Ragnar Ache macht weiter Fortschritte und könnte nun sein Startelf-Comeback feiern. FCK und 96 im Gleichschritt, Leitl mit FCK-Fluch Der bisherige Saisonverlauf des FCK und von Hannover 96 ist nahezu identisch: Zwei Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage in den ersten vier Spielen. Aufgrund der um ein Tor besseren Tordifferenz liegt Hannover derzeit knapp vor den Pfälzern auf Platz neun. Mit einem Sieg in der anstehenden Partie könnten beide Teams den Anschluss an die Tabellenspitze herstellen. Stefan Leitl wartet im Profifußball sowohl als Spieler als auch als Trainer noch auf einen Sieg gegen den 1. FC Kaiserslautern. In insgesamt elf Begegnungen musste er sich bislang achtmal geschlagen geben und spielte dreimal unentschieden. Für alle Daheimgebliebenen gibt es das Spiel wie gewohnt auf Sky oder OneFootball im Livestream. Quelle: Treffpunkt Betze

Jan Elvedi: „Das Motto muss lauten: Weiter geht‘s!“

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Im Interview mit Treffpunkt Betze verrät Jan Elvedi, wie er mit dem derzeitigen Verlust seines Stammplatzes umgeht und warum er in der Pfalz heimisch geworden ist. Es ist jedes Jahr ein Großereignis. Der Wurstmarkt in Bad Dürkheim, das größte Weinfest der Welt. Auch in diesem Jahr war der FCK mit einer großen Autogrammstunde vertreten, der Andrang der Fans war riesengroß. Für Jan Elvedi war es bereits der zweite Besuch, seit er 2023 aus Regensburg in die Pfalz kam. „Es war eine sehr spezielle Erfahrung, die ich nun schon zum zweiten Mal erleben durfte. Es ist ein ganz tolles Event und immer wieder schön zu sehen, was wir für eine Unterstützung von der ganzen Region bekommen. Wie viele Fans dahin kommen, wie lange sie anstehen, welche Freude sie dabei haben, was für eine Freude sie aber auch uns machen. Das ist einfach unglaublich“, schwärmt der 27-Jährige.  Betze-News direkt aufs Smartphone? Kein Problem mit unserem Whatsapp-Channel: https://bit.ly/betze_whatsapp Sportlich verlief der Saisonstart für Elvedi weniger erfreulich. Vergangene Saison war Jan Elvedi aus der Innenverteidigung des 1. FC Kaiserslautern nicht wegzudenken. Unter Markus Anfang ist dieser Status ins Wanken geraten. Für den Trainer bleibt er dennoch ein wichtiger Bestandteil: “Bei uns ist kein Spieler außen vor. Elvo weiß, dass er das ein oder andere Gegentor hätte besser verteidigen können und noch Luft nach oben hat. Aber das gilt für die ganze Mannschaft“. Der gebürtige Schweizer ist selbstkritisch – aber auch kämpferisch. Das wird im Gespräch mit Treffpunkt Betze deutlich. “Es war schwer, da bin ich ehrlich” Treffpunkt Betze: Hallo Jan. seit deinem Wechsel nach Kaiserslautern im Sommer letzten Jahres warst du aus der Innenverteidigung nicht mehr wegzudenken. In der vergangenen Saison hast du – mit Ausnahme des letzten Spiels gegen Braunschweig – in jedem Spiel auf dem Platz gestanden. Auch unter Markus Anfang standest du in den ersten beiden Spielen in der Startelf, musstest dann aber gegen Münster zuschauen und kamst gegen Berlin nur zu einem Kurzeinsatz. Wie gehst du mit dieser ungewohnten Situation um? Jan Elvedi: Es ist am Anfang natürlich schwer, es kam auch etwas unerwartet, wenn ich ehrlich bin. Es gehört zum Fußball aber dazu. Das Geschäft ist unfassbar schnelllebig. So wie es in die eine Richtung geht, kann es genauso schnell wieder in die andere Richtung gehen. Deswegen lasse ich mich nicht beirren oder den Kopf hängen. Das Ziel ist, so schnell wie möglich zurück in die Mannschaft zu kommen. Das Motto muss lauten: Weiter geht’s! Treffpunkt Betze: Jeder Trainer hat im Bezug auf die Aufstellung am Spieltag seine eigene Herangehensweise. Wie läuft das unter Markus Anfang ab? Wann erfährst du, ob du am Wochenende spielst oder nicht? Und hat der Trainer dir gegenüber begründet, warum es aktuell nicht für die Startelf reicht? Jan Elvedi: Offiziell erfahren wir am Tag des Spiels, wer spielt und wer nicht. Manchmal kann man aus der Trainingswoche und den Aufstellungen dort ein bisschen was ableiten, aber Gewissheit haben wir dann am Spieltag. Natürlich hat der Trainer auch mit mir darüber gesprochen. Aber das gehört wie gesagt zum Geschäft dazu, ich hege da keinen Groll. “In der Mannverteidigung in der Box muss ich mich verbessern” Treffpunkt Betze: Wo musst du dich persönlich noch verbessern, um es dem Trainer noch schwerer zu machen, auf dich zu verzichten? Jan Elvedi: In den ersten beiden Spielen muss ich mir ankreiden lassen, bei der Mannverteidigung in der Box nicht so gut gewesen zu sein. Letztes Jahr ist mir das noch sehr gut gelungen, in Ulm und gegen Fürth war es nicht so der Fall. Auch gegen Hertha war die Verteidigung am Mann ein bisschen unser Manko, weswegen darauf aktuell unser Fokus und unser Schwerpunkt im Training liegt. Klar, kann man nicht immer alles verteidigen, aber wir müssen am Mann sein und den Gegenspieler stören. Da muss ich mich verbessern, weshalb ich auch froh bin, dass es im Moment ein wichtiger Trainingsinhalt ist. // Möchtest du dazu beitragen, dass Treffpunkt Betze weiterhin unabhängig und werbefrei bleibt? Werde jetzt Supporter-Mitglied und unterstütze uns dabei, noch mehr großartige Inhalte über den FCK zu produzieren und zu teilen. Treffpunkt Betze: Schauen wir einmal auf die ersten Spiele. Ihr seid mit sieben Punkten aus den ersten vier Spielen solide und besser als in der vergangenen Spielzeit gestartet. Zudem steht ihr in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Wie fällt dein Fazit zum Saisonstart aus? Jan Elvedi: Den Saisonstart finde ich grundsolide. Darauf können wir aufbauen. Ich glaube, wenn wir mehr Punkte geholt hätten, würde das vielleicht sogar unsere Sicht etwas trüben. Es war nicht alles so toll, wie es vielleicht mit zehn Punkten ausgesehen hätte. Gerade in Münster hatten wir Glück, dass wir nicht nur einen Punkt geholt haben. Gegen Hertha war es ein offener Schlagabtausch. Es gibt Punkte, in denen wir uns noch verbessern müssen. Wir sind froh über die sieben Punkte und machen weiter. “Markus Anfang fordert Präzision und ist detailversessen” Treffpunkt Betze: Was man jetzt schon beobachten kann: Unter Markus Anfang spielt ihr einen deutlich anderen Fußball als unter seinen drei Vorgängern. Was ist aus Innenverteidiger-Sicht der größte Unterschied? Jan Elvedi: Der größte Unterschied ist das Spiel mit dem Ball. Es erfordert deutlich mehr Präzision und ist anspruchsvoller im Spielaufbau. Es sind klare Abläufe und Positionierungen erforderlich. Der Trainer ist außerdem sehr detailversessen. Das alles unterscheidet ihn etwas von den drei Vorgängern aus der vergangenen Saison. Treffpunkt Betze: Dein erstes Jahr in Kaiserslautern war sehr turbulent. Erst der Fehlstart in die Saison, ein Höhenflug zur Hinrundenmitte, der Absturz in die Abstiegszone, insgesamt drei Trainer und schließlich doch noch der Klassenerhalt samt DFB-Pokalfinale. Was hast du aus diesem Achterbahnjahr mitgenommen und wie hast du dich hier eingelebt? Jan Elvedi: Sportlich war das Jahr sehr turbulent. Im Endeffekt überwiegen aber die positiven Erlebnisse. Wir haben den Klassenerhalt geschafft, auch wenn erst sehr spät. Und die Pokalsaison war einfach unfassbar. Diese Erfahrung und die Erinnerungen, die wir uns selbst geschaffen haben, das ist einzigartig. Ich habe heute noch Gänsehaut, wenn ich daran denke, wie wir im Finale ins Olympiastadion eingelaufen sind. Das bleibt unvergesslich. Natürlich hätten wir uns auch in der Liga eine ruhigere Saison erhofft, aber daran machen wir jetzt