Dienstagstraining beim FCK: Opoku & Redondo melden sich zurück

Der 1. FC Kaiserslautern absolvierte am Dienstagmittag die einzige öffentliche Trainingseinheit der Woche. Markus Anfang konnte mit zwei Ausnahmen alle Spieler unter die Lupe nehmen. Bei eisigen Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt betraten die Lautrer pünktlich um 14:00 Uhr den Rasen von Platz 4 neben dem Fritz-Walter-Stadion. Aufgrund der Witterungsverhältnisse konnte der Trainingsort erst kurzfristig bekannt gegeben werden. Auf Platz 4 verfügt der FCK im Gegensatz zum Fröhnerhof über eine Rasenheizung. Immerhin zeigte sich die Sonne von ihrer besten Seite. Betze-News direkt aufs Smartphone? Kein Problem mit unserem Whatsapp-Channel: https://bit.ly/betze_whatsapp Das Wetter hielt (wie so oft) rund 30 Kiebitze nicht davon ab, die einzige öffentliche Einheit der Woche vor dem Auswärtsspiel bei der SpVgg Fürth (Anpfiff: Freitag, 18.30 Uhr) zu verfolgen. “Wir haben eine kurze Trainingswoche, in der wir verschiedene Pressingvarianten trainieren, morgen geht es schon in die taktische Vorbereitung auf den Gegner und am Donnerstag haben wir das Abschlusstraining“, erklärte der Cheftrainer auf Nachfrage von Treffpunkt Betze. Dabei konnte Anfang fast aus dem Vollen schöpfen: 24 Feldspieler und drei Torhüter – darunter Neuzugang Simon Simoni – standen bei der eineinhalbstündigen Einheit auf dem Platz. Auch Avdo Spahic, der zuletzt an einer Meniskusverletzung laborierte und sich einer Operation unterziehen musste, wirkte an den Übungseinheiten mit. Opoku zurück, Touré und Zuck zeigen sich kurz Gute Nachrichten gibt es unterdessen von Aaron Opoku: Der wechselwillige Flügelflitzer absolvierte nach seiner Oberschenkelverletzung die komplette Einheit. Almamy Touré (Oberschenkelverletzung) und Hendrick Zuck (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) standen zu Beginn der Einheit mit Reha- und Athletiktrainer Fabian Kobel noch auf dem Rasen, begaben sich dann aber ins Stadioninnere. “Sie kommen nach und nach auf den Trainingsplatz. Das heißt nicht, dass sie bei 100 Prozent sind, aber zumindest trainieren sie jetzt. Auch Kenny steigt jetzt wieder ins Mannschaftstraining ein“, sagte Anfang nach Abschluss des Trainings. Zu möglichen Neuzugängen äußerte sich der Cheftrainer gewohnt zurückhaltend: “Ich habe heute noch mit Thomas (Anm. d. Red.: Hengen) gesprochen. Aktuell bahnt sich jedoch nichts an oder ist spruchreif. Wir beobachten den Markt nach Innenverteidigern,aber es muss natürlich passen“. Nach einem ausgiebigen Aufwärmprogramm standen sauberes Passspiel in zwei Zwölfergruppen sowie das Angriffs- und Defensivspiel im Mittelpunkt. Anfang und n Trainerteam wirkten selbst mit und sorgten so für eine intensive und muntere Einheit. Quelle: Treffpunkt Betze
Betze am Dienstag: Ein magischer Ort

Heute bei Betze am Dienstag: Die Ahnungslosigkeit von Entscheidungsträgern, wanderndes Verkehrschaos, noch immer kein Italiener, Rekordzahlen im Gästeblock und der Kommentar der Woche. Hashtag der Woche: #besserwerden. Der Ball rollt wieder und der FCK ist zurück. Beim Jahresauftakt gegen den SSV Ulm war zwar noch nicht alles Gold, was glänzte, aber drei Punkte sind drei Punkte. Der Abstand zum unteren Relegationsplatz konnte auf beruhigende 14 Punkte ausgebaut werden und der Rückstand auf die Tabellenspitze ist auf zwei Punkte geschrumpft. So wie es aussieht, erwartet uns Fans tatsächlich eine eher ruhige Saison, in der Nervenkitzel bis zur letzten Sekunde nicht zu befürchten ist. Damit wäre das Ziel von Markus Anfang, nämlich schlicht und einfach „besser zu werden“, eindrucksvoll erreicht. Alles, was rund um den Betzenberg und in der vergangenen Woche sonst noch wichtig war, hier in unserem Wochenrückblick. Betze-News direkt aufs Smartphone? Kein Problem mit unserem Whatsapp-Channel: https://bit.ly/betze_whatsapp 1. Im Tal der Ahnungslosen Thomas Hengen war vor dem Rückrundenstart zu Gast im SWR-Podcast „Nur der FCK“ und zeigte sich im Rahmen des Gesprächs sehr irritiert über eine Aussage von Michael Ebling. Der rheinland-pfälzische Innenminister hatte in einer Stellungnahme zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts, wonach Fußballvereine künftig an den Kosten von Polizeieinsätzen beteiligt werden können, bewiesen, dass er offensichtlich noch nie in einem Stadion war und keine Ahnung von Fankultur hat. Die von ihm unmittelbar hergestellte Verbindung zwischen Fußballfans und Gewaltbereitschaft zeigt einmal mehr, dass hochdekorierte Entscheidungsträger oft ohne Hintergrundwissen über Sachverhalte urteilen. Setzen, sechs, Herr Minister! FCK-Boss Hengen: Fatale Aussage des Innenministers zu Gewalt im Fußball 2. Uffm Betze is was los Das gilt zumindest für FCK-Fans während der Heimspiele im Wohngebiet rund um das Fritz-Walter-Stadion. Dort dürfen seit Saisonbeginn nur noch Anwohner parken, nachdem es in den vergangenen Jahren bei Spielen der Roten Teufel immer wieder zu Verkehrschaos gekommen war. Das ging sogar so weit, dass Rettungskräften der Weg zu den Häusern versperrt war, weshalb die Stadt nun einschritt. Negativer Nebeneffekt der Maßnahme sind nun allerdings Verkehrsbehinderungen in den angrenzenden Wohngebieten, aber auch hier soll in Kürze Abhilfe geschaffen werden. Gutes Gelingen! Bei Heimspielen des FCK dürfen weiterhin nur Anwohner auf Betzenberg parken // Möchtest du dazu beitragen, dass Treffpunkt Betze weiterhin unabhängig und werbefrei bleibt? Werde jetzt Supporter-Mitglied und unterstütze uns dabei, noch mehr großartige Inhalte über den FCK zu produzieren und zu teilen. 3. Herzlich willkommen! Simon Simoni verstärkt ab sofort das Torwart-Team des 1. FC Kaiserslautern und soll den Konkurrenzkampf zwischen den Pfosten hochhalten. Der 20-Jährige war zu Saisonbeginn von Eintracht Frankfurt an Ingolstadt ausgeliehen, kam dort aber nur sporadisch zum Einsatz. Nun wurde mit dem FCK ein Leihgeschäft abgeschlossen, das für alle Beteiligten ein Gewinn sein könnte. Doch wer dachte, der neue Mann mit dem klangvollen Namen sei der erste Italiener auf dem Betzenberg, sieht sich getäuscht. Simoni ist nach Naser Aliji, Ervin Skela, Jürgen Gjasula und Igli Tare bereits der fünfte Albaner im Trikot der Roten Teufel und wurde schon mehrfach in den Kader der Nationalmannschaft berufen. Herzlich willkommen und viel Erfolg in Kaiserslautern! Simon Simoni: Der nächste Krahl oder nur eine Übergangslösung? 4. Betze: Stets ein einmaliges Stadionerlebnis Vor dem Spiel gegen den SSV Ulm strömten in dieser Saison bereits über 25.000 Gästefans ins Fritz-Walter-Stadion. Die Spatzen sorgten zwar nicht für eine Fan-Invasion wie der KSC, der HSV oder die Kölner, aber immerhin 3.000 Ulmer Auswärtsfans reisten mit nach Kaiserslautern, so viele wie noch nie in dieser Saison. Damit wurden die Schwarz-Weißen von so vielen Fans zu einem Gastspiel begleitet wie zuletzt vor 25 Jahren zu Bundesligazeiten. Das letzte Aufeinandertreffen in Kaiserslautern fand 2017 vor insgesamt 226 Zuschauern statt. Damals trafen die Spatzen allerdings auf die Zweitvertretung des FCK und konnten nach einem torlosen Spiel wenigstens einen Punkt aus der Pfalz entführen. Fan-Rekord für den SSV Ulm 1846 beim 1. FC Kaiserslautern 5. Social-Media-Kommentar der Woche Facebook-User und RB-Fan Torben nach dem zwischenzeitlichen 2:3 des VfL Bochum gegen Leipzig: „Haaaalloooo, wo seid ihr? Sitzt ihr etwa schon im Bus?“ Quelle: Treffpunkt Betze