Verstärkung in der Innenverteidigung: Maxi Bauer wechselt zum FCK

Foto: 1. FC Kaiserslautern

Für die Abwehrreihe des 1. FC Kaiserslautern gibt es Verstärkung: Die Pfälzer leihen Innenverteidiger Maximilian Bauer vom Bundesligisten FC Augsburg aus. Der 1. FC Kaiserslautern ist auf der Suche nach einem Nachfolger für Boris Tomiak in der Bundesliga fündig geworden. Maxi Bauer, der beim FC Augsburg unter Vertrag steht, wechselt auf Leihbasis zum FCK. er 24-Jährige kann auf 78 Bundesliga- und 44 Zweitligaspiele zurückblicken. In den vergangenen eineinhalb Jahren kam Bauer nur noch sporadisch zum Einsatz, weshalb eine Leihe auch für ihn von Vorteil sein könnte, um mehr Spielpraxis zu sammeln. Die Roten Teufel wiederum bekommen einen gestandenen Bundesligaspieler für die Position des Innenverteidigers. Die Pressemitteilung des 1. FC Kaiserslautern: Der gebürtige Bayer sammelte seine fußballerische Erfahrung bisher ausschließlich im Freistaat: Angefangen bei der SpVgg Grün-Weiß Deggendorf führte der Weg den 24-jährigen Defensivspieler früh in den Nachwuchsbereiche der SpVgg Greuther Fürth, bei der Bauer auch im Sommer 2018 seinen ersten Profivertrag unterschrieb. Insgesamt vier Jahre zählte er zur Profimannschaft des „Kleeblatt“ und kam dort sowohl in der Zweiten als auch der Ersten Liga zum Einsatz. Nach dem Abstieg der Fürther aus dem Oberhaus begann auch für den Innenverteidiger mit dem Wechsel zum Bundesligisten FC Augsburg ein neues Kapitel. Von dort zieht es Bauer, der in der deutschen U18-, U19- und U21-Nationalmannschaft auf insgesamt zwölf Einsätze kommt, nun auf Leihbasis zu den Roten Teufeln, zu denen er die Erfahrung von 78 Bundesliga- und 44 Zweitligaspielen mitbringt. Bauer ein erfahrener Bundesligaspieler „Maximilian hat sich dank harter Arbeit und seines Talents in den letzten Jahren enorm entwickelt und ist trotz seines jungen Alters schon jetzt ein erfahrener Bundesligaspieler. Wir glauben fest daran, dass wir mit ihm noch mehr Variabilität und vor allem Stabilität in unsere Defensive bringen und er eine Bereicherung für unseren Kader sein kann. Durch die kurzfristige Entwicklung auf dem Transfermarkt und den guten Austausch war schnell klar, dass für beide Seiten eine Win-Win-Situation entstehen kann“, kommentiert FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen die Leihe von Bauer. “Meine Entwicklung vorantreiben” „Der 1. FC Kaiserslautern ist ein Verein mit großer Tradition und unglaublichen Fans, der im deutschen Fußball einfach ein großer Name ist. Deshalb freue ich mich sehr, ein Teil davon sein zu dürfen. Darüber hinaus haben mich aber auch vor allem die Gespräche mit den Verantwortlichen überzeugt. Ich sehe hier die Möglichkeit, meine Entwicklung weiter voranzutreiben und Spielpraxis zu sammeln. Ich freue mich auf eine erfolgreiche Zeit mit der Mannschaft“, begründet Maximilian Bauer seinen Schritt zum FCK. Quelle: Treffpunkt Betze / 1. FC Kaiserslautern

Transferphase: Was wird aus Abiama, Mause und Tachie?

Foto: Imago / Jan Hübner

Spätestens mit den Verpflichtungen von Ranos und Alidou hat der 1. FC Kaiserslautern ein deutliches Überangebot in der Offensive. Stellt sich die Frage: Wer muss gehen? Im bevorzugten 3-4-3-System von FCK-Cheftrainer Markus Anfang ist Platz für drei Offensivkräfte. Beim Auswärtsspiel in Fürth saßen vier weitere auf der Bank. Tatsächlich stehen den Roten Teufeln aber deutlich mehr Offensivspieler zur Verfügung. Mit den Verpflichtungen von Grant Ranos und Faride Alidou sind sogar zwei weitere hinzugekommen. Insgesamt kommen derzeit elf Spieler für drei Positionen in Frage. Eine davon ist in der Regel vergeben: Ragnar Ache spielt, wenn er nicht verletzt ist, außer Konkurrenz. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass zehn Spieler um zwei Positionen konkurrieren.  Betze-News direkt aufs Smartphone? Kein Problem mit unserem Whatsapp-Channel: https://bit.ly/betze_whatsapp Beinahe ein aussichtsloser Kampf Neben Ache haben derzeit Marlon Ritter, Daisuke Yokota und Daniel Hanslik aufgrund ihrer konstant guten Leistungen die besten Chancen auf einen Platz in der Startelf. Dahinter dürften Kenny Prince Redondo, die beiden Neuzugänge Grant Ranos und Faride Alidou sowie mit Abstrichen Aaron Opoku als variabel einsetzbare Offensivkräfte am ehesten von der Bank kommen. Bleiben dann noch Jannik Mause, Richmond Tachie und Dickson Abiama, die sich mit einem Platz auf der Tribüne begnügen müssen. Für diese drei scheint der Konkurrenzkampf derzeit aussichtslos. Zeitnahe Abgänge wären wünschenswert Aaron Opoku wird den 1. FC Kaiserslautern spätestens im Sommer ablösefrei verlassen. Trotz seines vorhandenen Talents konnte sich der Hamburger beim FCK nie dauerhaft durchsetzen. Seine starken Leistungen zu Beginn der Saison wurden durch eine Verletzung frühzeitig gebremst. Der geplatzte Wechsel in die amerikanische Major Soccer League scheint Opokus Motivation nicht gerade gesteigert zu haben. Ähnlich wie bei Boris Tomiak wäre daher ein vorzeitiger Wechsel im Winter wünschenswert, um zumindest noch eine kleine Ablöse für einen Spieler zu generieren, der vermutlich nur noch sporadisch zum Einsatz kommen wird. Richmond Tachie, Jannik Mause und Dickson Abiama kamen vor allem im ersten Teil der Hinrunde zum Einsatz. In den letzten zehn Spielen standen sie zusammen jedoch nur noch 196 Minuten auf dem Platz. Laut Kicker wollte Tachie den FCK bereits im Sommer verlassen, ein Transfer scheiterte jedoch an den finanziellen Vorstellungen. Auch Dickson Abiama spielt in den Überlegungen von Markus Anfang überhaupt keine Rolle mehr – der 26-Jährige kam zuletzt im September gegen Regensburg zum Einsatz. Da für Abiama auch in Zukunft kein Platz im Kader sein wird, wäre eine vorzeitige Vertragsauflösung hoffentlich für alle Seiten ein gutes Ende. Jannik Mause, im Vorjahr noch Torschützenkönig der 3. Liga, konnte bislang nicht zeigen, dass ihm der Sprung von der 3. in die 2. Liga gelungen ist. Eine Leihe im Winter schloss Mause noch vor der Winterpause aus. Ganz abschreiben sollte man den 26-Jährigen zwar nicht, aber angesichts der beiden Neuverpflichtungen würde eine Leihe im Winter durchaus Sinn machen. Quelle: Treffpunkt Betze