Showdown in Müngersdorf: „Haben wir uns erarbeitet“

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Der 1. FCK wollte ein Endspiel – und hat es bekommen. Obwohl FCK-Coach Lieberknecht in Köln möglicherweise auf zwei seiner Schlüsselspieler verzichten muss, ist die Zuversicht groß. Zum Saisonfinale reisen die Roten Teufel zum 1. FC Köln. Das Traditionsduell im RheinEnergieSTADION verspricht Spannung pur. Beide Vereine kämpfen am letzten Spieltag der 2. Bundesliga um den Aufstieg bzw. die Relegation. Die Domstädter belegen mit 58 Punkten Platz zwei der Tabelle und benötigen mindestens einen Punkt, um direkt in die Bundesliga aufzusteigen. Die Lautrer liegen mit 53 Zählern auf Platz sechs und benötigen einen Sieg, um bei Ausrutschern der Konkurrenz noch auf den Relegationsplatz zu springen. Doch für beide Vereine könnte dieser Spieltag auch das Ende aller Aufstiegsträume bedeuten und ein weiteres Jahr in der zweiten Liga mit sich bringen. Der FC konnte in den letzten fünf Spielen nur fünf Punkte holen, was zur Entlassung von Trainer Gerhard Struber führte. Ausgerechnet Friedhelm Funkel übernahm Anfang Mai erneut das Traineramt am Geißbockheim, um den Aufstieg zu realisieren – nun trifft er auf seinen letzten Arbeitgeber aus Kaiserslautern.  Betze-News direkt aufs Smartphone? Kein Problem mit unserem Whatsapp-Channel: https://bit.ly/betze_whatsapp Friedhelm ist ein Schlitzohr „Der FCK ist Friedhelm Funkel zu großem Dank verpflichtet. Aber Friedhelm ist auch ein Schlitzohr und wird sich für das Spiel sicher etwas einfallen lassen. Ob das von der Ausrichtung her so sein wird, wie er das hier in Kaiserslautern gemacht hat oder eher so, wie zuletzt mit dem FC in Nürnberg, wird man sehen.“, sieht der FCK-Trainer im Rahmen der Spieltags-Pressekonferenz allerdings keinen entscheidenden Vorteil darin, dass seine Spieler die Herangehensweise des Kölner Coaches bestens kennen dürften. „Die Kölner stehen zu Recht da, wo sie in der Tabelle stehen. Uns erwartet eine starke Umschaltmannschaft mit vielen schnellen Spielern, die uns von Beginn an hoch attackieren wird.“, so Lieberknecht, der auf einen starken Gegner eingestellt ist. Beide haben massiven Druck Dennoch ist ihm die Stärke der eigenen Mannschaft bewusst und er erwartet einen couragierten Auftritt der Roten Teufel. „Wir wissen, was auf uns zukommt, und haben uns überlegt, wie wir den Kölnern begegnen wollen. Wir haben Ideen entwickelt, nun müssen wir sie auch in die Tat umsetzen“, gibt sich Torsten Lieberknecht kämpferisch und fokussiert. „Am Sonntag haben beide Mannschaften massiven Druck. Beide haben sich Ausgangspositionen geschaffen, um etwas Großes erreichen zu können, auch wenn es für uns nur ein Zwischenschritt wäre. Zwar haben wir zuletzt nicht den besten Fußball gespielt, aber die Jungs haben dem Druck standgehalten und wir haben abgeliefert“, verdeutlicht der FCK-Coach, dass es für beide Teams um sehr viel geht. Aremu zurück – Ache und Yokota fraglich Hendrick Zuck, der sich nach seiner Kreuzbandverletzung im Aufbautraining befindet, wird seinem Coach in Köln ebenso wenig zur Verfügung stehen wie der langzeitverletzte Fabian Heck. Zudem sind die Einsatzmöglichkeiten von Ragnar Ache, der unter Wadenproblemen leidet, und von Daisuke Yokota, der Probleme mit dem Schambein hat, fraglich. Alle anderen Spieler sind einsatzbereit und stellen Kaderoptionen dar. Anpfiff der Partie ist am Sonntag um 15:30 Uhr. Der Gästebereich im RheinEnergieSTADION ist seit Wochen ausverkauft, sodass die Roten Teufel von mindestens 4.832 Fans unterstützt werden. Quelle: Treffpunkt Betze

Verstärkung für die Innenverteidigung: FCK holt Maxwell Gyamfi

Foto: 1. FC Kaiserslautern

Der 1. FC Kaiserslautern verstärkt seine Defensive in der neuen Saison mit Innenverteidiger Maxwell Gyamfi. Der 25-Jährige wechselt ablösefrei vom Drittligisten VfL Osnabrück zum Betze. Der gelernte Innenverteidiger begann im Alter von sechs Jahren das Fußballspielen. Einen Teil seiner Ausbildung absolvierte Gyamfi, der in Dortmund geboren wurde, bei Borussia Dortmund, dem FC Schalke 04 und dem VfL Bochum. Über eine Station in der Regionalligamannschaft des HSV, bei der der Defensivspieler die Kapitänsbinde trug, gelang ihm beim VfL Osnabrück der Durchbruch im Herrenbereich: Gyamfi erarbeitete sich einen Platz als Stammspieler in der Innenverteidigung der „Veilchen“, für die er insgesamt 105 Partien, zwei davon im DFB-Pokal, absolvierte. Nach drei Jahren in Niedersachsen geht es nun in die Pfalz. Gyamfi: “Der nächste richtige Schritt“ „Der FCK ist im deutschen Fußball einfach ein großer Name, eine gute Adresse. Ich bin davon überzeugt, dass der Wechsel hierher für mich der nächste richtige Schritt in meiner Karriere ist, um mich weiterzuentwickeln. Ich verfolge den Weg des Klubs schon länger und freue mich darauf, ein Teil davon zu werden und hier hoffentlich eine erfolgreiche Zeit zu erleben“, erklärte Maxwell Gyamfi zu seinem Wechsel. Klos: Gyamfi besitzt “Arbeitermentalität” „Wir freuen uns, dass wir Maxwell davon überzeugen konnten, sich dem FCK anzuschließen. In der zurückliegenden Saison zählte er zu den Top-Spielern in der Dritten Liga. Er bringt mit seiner Schnelligkeit und Dynamik Komponenten mit, die für unser Spiel und generell für die Zweite Liga wichtig sind, und besitzt darüber hinaus eine Arbeitermentalität, auf die wir beim FCK viel Wert legen. Zudem ist er ein noch sehr entwicklungsfähiger junger Spieler“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos zum Transfer. Quelle: 1. FC Kaiserslautern