Tag 4 in Sterzing: Standardtraining, Fanwachstum und Herzblut

Alidou ist zurück, das Standardtraining läuft und die Fanpräsenz steigt: Tag 4 bringt Tempo, Geschichten von der Seitenlinie und einen Fan, der von Füssen bis nach Sterzing geradelt ist. Der vierte Tag in Sterzing begann mit guten Nachrichten: Faride Alidou, der am Tag zuvor noch vorsichtshalber pausiert hatte, kehrte am Vormittag wieder auf den Platz zurück. Ebenso Luca Sirch, um den es wilde Gerüchte über einen bereits perfekten Wechsel zu RB Leipzig gegeben hatte. Beide mischten beim Spiel auf vier Tore engagiert mit. Das Tempo war hoch, die Stimmung fokussiert und die Einheit war geprägt von schnellem Umschaltspiel, präzisem Passspiel und viel Kommunikation auf dem Feld. Es war ein Trainingsauftakt, der dem Chefcoach Torsten Lieberknecht gefallen dürfte. **Betze-News direkt aufs Smartphone?** Erhalte alle News und Artikel direkt per Push-Nachricht über unseren Whatsapp-Kanal Der FCK genießt hohes Ansehen Am Nachmittag folgte eine aufgeteilte Einheit: Zwei Gruppen à 45 Minuten arbeiteten intensiv an Standardsituationen, sowohl defensiv als auch offensiv. Währenddessen bot sich am Spielfeldrand die Gelegenheit zu einem kurzen Gespräch mit Manuel Ernandes, dem Präsidenten des gastgebenden AFC Sterzing. „Wir sind sehr froh, den FCK hier zu haben“, betonte er. Schon bei der ersten Ankündigung habe in der Stadt große Vorfreude geherrscht. Der Traditionsverein aus der Pfalz genieße in Sterzing ein hohes Ansehen, nicht zuletzt aufgrund seiner bewegten Geschichte. Die gemeindeeigene Sportanlage, von freiwilligen Helfern des AFC in Schuss gehalten, wurde für das Trainingslager in Eigenregie aufwendig hergerichtet. Bei jeder Einheit sorgen Spieler des AFC liebevoll für das leibliche Wohl der FCK-Fans: Belegte Brötchen und kalte Getränke werden vom eigenhändig gebauten Verkaufspodest mit einem Lächeln gereicht. Präsident Ernandes ist begeistert vom Auftreten der Roten Teufel – auf wie neben dem Platz: „Höflich, bodenständig, gut gelaunt, so stellt man sich Gäste vor“, so sein Fazit. Von Füssen nach Sterzing mit dem Rad Und die Zahl dieser Gäste wächst. Immer mehr FCK-Fans treffen in Sterzing und Umgebung ein. Selbst im fast 50 Kilometer entfernten Vals, wo der FC Bologna derzeit sein Trainingslager abhält, sieht man vermehrt Trikots mit dem Teufelsemblem. Der Grund: Sterzing hat keinen Campingplatz, in Vals ist der nächstgelegene. Dort trafen wir unter anderem Eike und Levke aus Friesland sowie Gunter und Kerstin aus Pirna. Auch Sebastian und Marina aus St. Wendel, die mit dem Motorrad eine Tour durch Südtirol machen, legten einen Zwischenstopp am Trainingsgelände ein. Und der Anhänger des Tages? Das ist ein Fan, der mit dem Fahrrad von Füssen bis Sterzing gereist ist. Ganz großer Respekt an dieser Stelle! Quelle: Treffpunkt Betze
Enis Kamga: „Irgendwann die Nummer eins beim FCK sein”

Im Trainingslager in Sterzing spricht Nachwuchskeeper Enis Kamga im Interview mit Treffpunkt Betze über seine Ziele, Vorbilder und den Traum, im Tor des FCK-Profiteams zu stehen. Mit gerade einmal 18 Jahren zählt Enis Kamga zu den jungen Gesichtern im Trainingslager des 1. FC Kaiserslautern in Sterzing. Der talentierte Nachwuchstorhüter und U18-Nationalspieler aus dem eigenen Nachwuchsleistungszentrum darf in Südtirol bereits zum zweiten Mal Trainingslager-Luft auf Profi-Niveau schnuppern. Derzeit trainiert er Seite an Seite mit den erfahrenen Keepern der Roten Teufel. Im Gespräch mit Treffpunkt Betze spricht Kamga über seine ersten Eindrücke vom Trainingslager, den Austausch mit den Torwartkollegen und darüber, was es für ihn bedeutet, das FCK-Wappen auf der Brust zu tragen. **Betze-News direkt aufs Smartphone?** Erhalte alle News und Artikel direkt per Push-Nachricht über unseren Whatsapp-Kanal „Für einen jungen Spieler extrem lehreich“ Treffpunkt Betze: Hallo Enis, du bist mit 18 Jahren einer der jüngsten Spieler im Trainingslager. Wie wurdest du von den erfahrenen Spielern aufgenommen? Und stimmt es eigentlich, dass die „Jungen“ immer das ganze Equipment schleppen müssen? Enis Kamga: (lacht) Ja, das mit dem Schleppen stimmt schon ein Stück weit – das gehört einfach dazu. Als junger Spieler muss man da schon mal mit anpacken. Aber das ist für mich völlig in Ordnung. Ich finde es sogar normal, weil alle Älteren das früher genauso gemacht haben. Und man ist ja nicht komplett auf sich allein gestellt – die anderen helfen auch mal mit oder machen einen Spaß dabei. Insgesamt wurde ich wirklich sehr gut aufgenommen. Die Jungs sind offen, geben Tipps und nehmen einen mit rein in die Gruppe. Das hilft ungemein. Treffpunkt Betze: Wie erlebst du die Tage hier in Sterzing? Was sind für dich die größten Unterschiede zum Alltag im Nachwuchsleistungszentrum? Enis Kamga: Die Intensität ist definitiv höher. Die Einheiten sind körperlich fordernder, aber auch inhaltlich nochmal ein anderes Niveau. Es geht sehr gezielt um unsere Spielidee, um Automatismen, um Abläufe, die im Wettkampf funktionieren müssen. Alles ist sehr strukturiert, und man merkt einfach, dass es hier um Profi-Fußball geht. Für mich als junger Spieler ist das extrem lehrreich. Treffpunkt Betze: Du trainierst mit erfahrenen Torhütern wie Julian Krahl, Avdo Spahic oder Simon Simoni. Was kannst du dir von ihnen abschauen? Enis Kamga: Eine Menge! Ich beobachte ganz genau, wie sie sich vorbereiten, wie sie kommunizieren, wie sie in bestimmten Situationen reagieren. Vor allem bei „Jule“ (Anm. d.Red.: Julian Krahl) kann man viel mitnehmen – er ist sehr ruhig, sehr souverän, das imponiert mir. Ich versuche, mir kleine Dinge abzuschauen und in mein eigenes Spiel einzubauen. Es ist ein riesiger Vorteil, mit so erfahrenen Kollegen trainieren zu dürfen. „Hart, aber auch extrem motivierend“ Treffpunkt Betze: Mit Sören Rittmeier und Gerry Ehrmann erlebst du zwei unterschiedliche Torwarttrainer. Wie prägen sie dich? Enis Kamga: Beide sind total unterschiedlich – und genau das ist für mich ein großer Gewinn. Gerry ist sehr direkt, körperlich, emotional. Bei ihm geht es richtig zur Sache. Das ist hart, aber auch extrem motivierend. Sören legt den Fokus stärker auf das Taktische, auf Spielintelligenz und die Rolle des Keepers als Teil der Mannschaft. Von beiden habe ich viel gelernt. Ich glaube, wenn man diese beiden Perspektiven zusammenbringen kann, entwickelt man sich optimal weiter. Treffpunkt Betze: An welchen Punkten möchtest du persönlich noch arbeiten? Enis Kamga: Ich bin 18 und weiß, dass ich in allen Bereichen noch Luft nach oben habe. Besonders wichtig ist mir, das Spiel von hinten heraus noch besser zu strukturieren – also klare Ansagen machen, Ruhe ausstrahlen, wenn es hektisch wird. Daran arbeite ich jeden Tag. Auch fußballerisch will ich mich weiterentwickeln, zum Beispiel im Spielaufbau unter Druck. Und natürlich generell an meiner Präsenz im Tor. Treffpunkt Betze: Wenn du in ein paar Jahren auf dieses Trainingslager zurückblickst, was würdest du dir dann wünschen, mitgenommen zu haben? Enis Kamga: Ich hoffe, dass ich mich hier nochmal einen Schritt weiterentwickeln kann – sportlich und menschlich. Für mich ist es etwas Besonderes, überhaupt wieder mit dabei zu sein. Die Kulisse hier in Südtirol ist wunderschön, die Bedingungen sind top. Und wenn wir das Testspiel gegen Genua erfolgreich gestalten, wäre das natürlich das i-Tüpfelchen. Ich möchte einfach das Maximum für mich und die Mannschaft rausholen und in ein paar Jahren vielleicht sagen können: Da fing alles richtig an. // Möchtest du dazu beitragen, dass Treffpunkt Betze weiterhin unabhängig und werbefrei bleibt? Werde jetzt Supporter-Mitglied und unterstütze uns dabei, noch mehr großartige Inhalte über den FCK zu produzieren und zu teilen. „Bereit sein, wenn ich gebraucht werde“ Treffpunkt Betze: Du trägst das FCK-Wappen auf der Brust. Was bedeutet dir dieser Verein? Enis Kamga: Sehr, sehr viel. Ich bin von einem kleinen Dorfverein zum FCK gekommen und habe hier die Chance bekommen, meinen Traum vom Profi-Fußball zu verfolgen. Dafür bin ich total dankbar. Ich weiß, was der Verein für die Region und die Fans bedeutet. Es ist für mich eine Ehre, diese Farben zu tragen. Und ich will alles dafür tun, dem Verein auch etwas zurückzugeben. Treffpunkt Betze: Welche Ziele hast du dir für die kommende Saison gesetzt – sowohl mit dem Verein als auch mit der Nationalmannschaft? Enis Kamga: Natürlich wäre es ein Traum, irgendwann mal im Profitor zu stehen, aber ich bin realistisch: Der Fokus liegt darauf, mich weiterzuentwickeln und bereit zu sein, wenn ich gebraucht werde. Ich möchte mich im Training zeigen, lernen, wachsen. Und wenn es dann für die Nationalmannschaft wieder klappt, wäre das ein schöner Bonus. Aber der Fokus liegt klar auf dem FCK. Treffpunkt Betze: Was sind deine langfristigen Träume? Enis Kamga: Mein großes Ziel ist es, irgendwann die Nummer eins beim FCK zu sein – vielleicht in ein paar Jahren. Dafür arbeite ich jeden Tag. Ich weiß, dass es ein weiter Weg ist, aber ich bin bereit, ihn zu gehen. Treffpunkt Betze: Du hast beim Saisonfinale mit der U21 im Fritz-Walter-Stadion gespielt. Was löst der Gedanke aus, das irgendwann vor 40.000 Fans zu tun? Enis Kamga: Das Spiel damals war schon etwas ganz Besonderes, auch wenn „nur“ 5.500 Zuschauer da waren. Die Atmosphäre war trotzdem richtig krass. Ich kann mir kaum vorstellen, wie es erst ist, wenn das Stadion voll ist. Aber allein der Gedanke daran motiviert mich extrem. Ich hoffe, dass ich eines Tages
Ab sofort online, bald als Heft: TB-Kids #3 ist da!

Die neue Ausgabe von TB-Kids ist da! Euch erwarten 36 Seiten voller Betze-Power mit Spielplan, Interview und vielen Extras. Jetzt online lesen und bald auch als Heft in den Händen halten! Das Warten hat ein Ende. Hinter uns liegen drei Monate intensiver Arbeit an der dritten Ausgabe unseres Kidsmagazins. Nach wochenlangen Vorbereitungen, Terminen, Korrekturen, Gesprächen mit Unterstützern und Feedbackschleifen mit unserem Layouter Frank ist es endlich so weit: 36 Seiten voller Betze-Magie. In der Heftmitte wartet ein besonderes Extra auf euch – ein herausnehmbarer Spielplan zum Ausfüllen! Hier findet ihr die dritte Ausgabe von TB-Kids Das Beste daran ist, dass ihr diese Ausgabe nicht nur digital auf dem Smartphone oder Tablet lesen, sondern demnächst auch als echtes Heft in den Händen halten könnt. Möglich macht das unsere Zusammenarbeit mit der Heinrich-Kimmle-Stiftung, die das Magazin in ihrer Druckerei in Höhfröschen in einer Auflage von 1.000 Stück produziert. Wo gibt es die gedruckten Magazine? Bitte habt Verständnis dafür, dass wir TB-Kids aufgrund unseres ehrenamtlichen Engagements derzeit nicht als Einzelbestellung anbieten können. Wir planen stattdessen, das Magazin direkt bei Heimspielen auf dem Betze zu vertreiben. Dies ist jedoch nur mit Zustimmung möglich. Wir halten euch diesbezüglich auf unseren Social-Media-Kanälen auf dem Laufenden. Ein Teil der Auflage soll außerdem an gemeinnützige Kinder- und Jugendorganisationen gehen, die sich für den FCK begeistern. Wenn ihr Vorschläge habt, schreibt uns gerne an kids@treffpunkt-betze.de. Die Idee hinter TB-Kids Der 1. FC Kaiserslautern ist mehr als nur ein Fußballverein – er ist ein Ort, an dem Geschichte und Emotionen Hand in Hand gehen. Mit TB-Kids möchten wir gezielt junge Fans ansprechen und sie kindgerecht für den FCK begeistern. Als erstes Magazin dieser Art im Umfeld der Roten Teufel bietet TB-Kids Kindern und Jugendlichen im Alter von 8 bis 14 Jahren spannende Geschichten, Interviews, Trainingstipps und Einblicke hinter die Kulissen – altersgerecht aufbereitet. Besonders einzigartig: Kids-Reporter Silas bringt die Perspektive der jungen Fans direkt ins Heft. Feedback? Her damit! Wir sind geschafft, aber stolz auf das Ergebnis – und jetzt gespannt auf euer Feedback! Schreibt uns gerne an kids@treffpunkt-betze.de und sagt uns, wie euch die dritte Ausgabe gefallen hat. TB-Kids: Weil jeder große Fan mal klein angefangen hat! Quelle: Treffpunkt Betze