Verstärkung aus der Premier League: Jisoo Kim wechselt zum FCK

Der 1. FC Kaiserslautern hat Innenverteidiger Jisoo Kim verpflichtet. Der 20-jährige Koreaner kommt auf Leihbasis vom Premier-League-Club FC Brentford an den Betzenberg. Der 1,92 m große Defensivspieler durchlief in seiner Heimat die Nachwuchsakademie des Seongnam FC, bei dem er mit 17 Jahren seinen ersten Profivertrag unterzeichnete und in der K-League 1 debütierte. Nach 19 Einsätzen in der ersten koreanischen Liga wechselte er im Sommer 2023 nach England und schloss sich dem FC Brentford an. Im Dezember 2024 feierte er sein Premier League-Debüt, als er in der Partie gegen Brighton & Hove Albion eingewechselt wurde. Internationale Erfahrung International sammelte Jisoo Kim ebenfalls schon einige Erfahrungen für sein Heimatland. Für Koreas Nachwuchs-Nationalmannschaften stand er seit der U15 auf dem Platz. Im Jahr 2023 nahm er für Korea am U20-Asiencup und an der U20-Weltmeisterschaft teil – beim Turnier in Argentinien erreichte er mit seinem Heimatland das Halbfinale. Anschließend wurde er vom damaligen koreanischen Nationaltrainer Jürgen Klinsmann auch mehrfach in den Kader der A-Nationalmannschaft berufen, auf sein Debüt in der koreanischen Nationalelf wartet er allerdings noch. Klos: Gutes Netzwerk machte Transfer möglich „Wir haben immer wieder betont, dass wir einen starken Innenverteidiger, falls möglich mit einem guten linken Fuß, verpflichten wollen, um noch flexibler in der Defensive agieren zu können. Dank unseres guten Netzwerks hat sich auf dem Transfermarkt für uns die Möglichkeit ergeben, einen Spieler wie Jisoo Kim zu verpflichten. Er hat nicht nur bereits in jungen Jahren sein großes Potential unter Beweis gestellt hat, sondern zeichnet sich auch durch seine Beidfüßigkeit, Technik und seine Physis aus. Mit seinen Qualitäten hat er sich auf dem internationalen Markt bereits in den Fokus gespielt. Wir sind davon überzeugt, dass Jisoo eine Verstärkung für unsere Defensive sein kann. Außerdem wollen wir ihm beim FCK die Möglichkeit geben, seine Stärken in die Mannschaft einzubringen und die nächsten Schritte seiner Karriere zu gehen“, so Sportdirektor Marcel Klos. Kim: Kann es kaum erwarten „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung beim 1. FC Kaiserslautern. Der Verein hat sich intensiv um mich bemüht, das hat mir viel bedeutet. Ich möchte diese Chance nutzen, um mich sportlich weiterzuentwickeln und dem Team zu helfen, eine erfolgreiche Saison zu spielen. Vom Betzenberg und den leidenschaftlichen Fans habe ich schon viel gehört – ich kann es kaum erwarten, diese besondere Atmosphäre selbst zu erleben. Es ist mir eine Ehre, künftig das Trikot der Roten Teufel zu tragen. Ich bin hochmotiviert, mein Bestes zu geben, und möchte mich hier auf und neben dem Platz weiterentwickeln. Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit meinen neuen Mitspielern und dem Trainerteam loszulegen. Ich danke allen Beteiligten, die diesen Wechsel möglich gemacht haben. Jetzt liegt mein voller Fokus auf der Arbeit auf dem Platz. Ich werde jeden Tag alles geben, damit wir möglichst oft mit den Fans feiern können“, freut sich Jisoo Kim auf die Zeit beim FCK. Quelle: 1. FC Kaiserslautern
Betze am Dienstag: Mahir, mach uns Emreli

Heute bei Betze am Dienstag: Lauterns Fürst von Ritternich, nicht Nuri – sondern Semih, der mit dem Tor tanzt, das mögliche Ende der Sticker-Ära und der Kommentar der Woche. Hashtag der Woche: #spannungsteigt. Das Trainingslager in Sterzing ist Geschichte, die Berge haben ihren Teil getan, jetzt liegt der Ball wieder flach, aber die Erwartungen sind hoch. Zwei Wochen vor dem Saisonstart gegen Hannover wissen wir FCK-Fans wie immer alles und gleichzeitig nichts. Die Neuen sehen ganz ordentlich aus, die Frisuren sitzen, das Passspiel … naja, daran wird noch gefeilt. Und trotzdem ist da dieses vertraute Kribbeln. Dieses „Vielleicht wird’s ja diesmal was“-Gefühl packt uns wie immer pünktlich zur Vorbereitung. Betze-News direkt aufs Smartphone? Kein Problem mit unserem Whatsapp-Channel: https://bit.ly/betze_whatsapp Trainer Lieberknecht wirkt fokussiert, die Spieler scheinen fit zu sein und der Betze brummt leise im Hintergrund. Natürlich bleiben wir Lautrer Skeptiker, bis die erste Grätsche sitzt und der erste Zweikampf gewonnen ist. Aber was wären wir ohne diese Mischung aus Zynismus und Vorfreude? Richtig, Anhänger von irgendeinem Retortenverein mit Parkplatz-Choreografien. Alles, was rund um den Betzenberg und in der vergangenen Woche sonst noch wichtig war, hier in unserem (nicht immer ganz ernst gemeinten) Wochenrückblick. 1. Ritter bleibt Ritter – und Kapitän sowieso Marlon Ritter bleibt Kapitän. Der SWR berichtet darüber so nüchtern, als handele es sich um eine Meldung über das Wetter in Enkenbach-Alsenborn. Dabei steckt in dieser Nachricht viel Treue und Betze-Romantik. Ritter, der in der vergangenen Saison mal Genie, mal Wahnsinn war, darf also weiter die Binde tragen. Die einen jubeln: „Endlich ein Lautsprecher mit Ecken und Kanten!” Die anderen zucken mit den Schultern: „Hauptsache, er spielt keine Rückpässe mehr mit der Hacke.“ Der Mittelfeldspieler selbst bleibt cool wie immer und sagt: „Ich will Verantwortung übernehmen.“ Klingt gut. Wenn jetzt noch die Ecken über den ersten Verteidiger kommen, haben wir schon gewonnen. Ritter, das personifizierte „Drecksack-Vorbild“ schlechthin, bleibt also der Chef auf dem Platz. Neuerungen könnten sich demnächst aber im Bereich des Mannschaftsrats ergeben. Zumindest sieht FCK-Coach Lieberknecht bei dem ein oder anderen Neuzugang „eine hohe soziale Kompetenz“, was für Veränderungen sprechen könnte. FCK: Marlon Ritter bleibt Kapitän 2. Ab durch die Mitte Mit Semih Sahin hat der FCK jetzt einen Mann fürs Zentrum, der laut SWR „das neue Herz des Spiels“ werden könnte. Seine Geschichte ist fast zu schön, um wahr zu sein: Mit der SV Elversberg marschierte der gebürtige Mannheimer von der Regionalliga bis in die Relegation zur Bundesliga, um dann schließlich beim FCK zu landen. Die Fachleute loben seine Spielintelligenz, sein taktisches Verständnis und sein „gutes Auge in der Defensive“. Er könnte somit die Universallösung für einige Problemfelder werden. Auf Fotos wirkt Sahin stets, als habe er gerade eine Lücke im gegnerischen Pressing entdeckt. Oder als würde er darüber nachdenken, ob er wirklich zu diesem unglaublichen Traditionsverein wechseln wollte. Spoiler: Er wollte! Jetzt bleibt zu hoffen, dass er nicht nur der „neue Motor“ ist, sondern auch einen Gang hochschalten kann, wenn es mal wieder 0:2 in Braunschweig steht. Semih Sahin – der neue Mittelfeld-Motor des FCK // Möchtest du dazu beitragen, dass Treffpunkt Betze weiterhin unabhängig und werbefrei bleibt? Werde jetzt Supporter-Mitglied und unterstütze uns dabei, noch mehr großartige Inhalte über den FCK zu produzieren und zu teilen. 3. Endlich wird wieder geknipst Mit Mahir Emreli hat der FCK wieder einen echten Knipser mit Europa-League-Erfahrung und einen weiteren A-Nationalspieler in seinen Reihen. Man bezeichnet ihn gemeinhin als „international erfahrenen Stürmer“, was man auf dem Betze zuletzt von Adam Nemec behauptete – mit überschaubarem Ergebnis. Doch diesmal ist alles anders! Emreli bringt Tempo, Technik und Torgefahr mit. Das Beste: Er kam ablösefrei. Ein Schnäppchen mit Schuss. Nach Stationen in Baku, Qarabağ, Legia Warschau und Dinamo Zagreb ließ der Aserbaidschaner es letzte Saison in 24 Spielen für den 1. FC Nürnberg zehnmal krachen. Wenn Mahir so einschlägt, wie er posiert – nämlich selbstbewusst, fokussiert und leicht grantig –, dann hagelt es bald Tore uffm Betze. Der neue FCK-Stürmer Mahir Emreli: “Habe mich in die Atmosphäre verliebt” 4. 3D-Druck statt Kleber Kaiserslautern – die Stadt, in der selbst Laternenpfähle FCK-Fans sind. Überall kleben Aufkleber vom Betze wie Pilze im feuchten Herbstwald. Vandalismus? Fan-Kultur? Oder einfach dekorativer Klebstoff? Philipp Rau aus Contwig jedenfalls hatte die Faxen dick vom Sticker-Wildwuchs und konterte mit Technikliebe und 3D-Druck-Wahnsinn: magnetische FCK-Pins! Die sind rund, bunt, beweglich und enthalten sogar NFC-Chips, mit denen sich die FCK-Tabelle blitzschnell checken lässt (ob das die Laune hebt, ist situationsabhängig). Statt Bushaltestellen zu bekleben, „setzt” Rau seine Pins kunstvoll in der Stadt aus. 500 Stück hat er schon verteilt. Und die Fans jagen die Dinger wie Trüffelschweine! Und ganz ehrlich: Auch Rau klebt noch. Aber lieber im Kneipen-Kosmos als an der Rathausfassade. Ein bisschen Kleben bleibt halt im Blut. Die Stadt Kaiserslautern entfernt die Aufkleber, „wenn Kapazität da ist“ – also so gut wie nie. Fazit: Der Pin als friedliche Fanwaffe ist zwar nicht das Ende der Sticker-Ära, aber immerhin ein smarter, magnetischer Hoffnungsschimmer. FCK-Aufkleber: Stoppen Logos aus dem 3D-Drucker Vandalismus in der Pfalz? 5. Social-Media-Kommentar der Woche Instagram-Userin Moni freut sich über ihre neue Dauerkarte und auf die nächste Saison: „FCK-Spiele gucken ist wie ist wie ein Besuch beim Zahnarzt: Du weißt, es könnte wehtun, aber du gehst trotzdem hin – regelmäßig.“ Quelle: Treffpunkt Betze