DFB-Pokal: Pflichtaufgabe in der ersten Runde

Foto: Andreas Leiner

Für den FCK beginnt das DFB-Pokalabenteuer mit einer Pflichtaufgabe gegen einen euphorisierten Außenseiter. Möglicherweise werden mehrere neue Spieler in der Startelf stehen. In der ersten Runde des diesjährigen DFB-Pokals sind die Roten Teufel zu Gast beim RSV Eintracht Stahnsdorf 1949. Der Verein aus Brandenburg erlebte in den vergangenen beiden Jahrzehnten einen kometenhaften Aufstieg.  **Betze-News direkt aufs Smartphone?** Erhalte alle News und Artikel direkt per Push-Nachricht über unseren Whatsapp-Kanal RSV Eintracht Stahnsdorf 1949: Von der Kreisklasse in die Oberliga Bis 2004 spielte der Fußballverein der 16.000-Einwohner-Gemeinde noch in der Kreisklasse. Seitdem hat Stahnsdorf eine beeindruckende Entwicklung hingelegt und im Jahr 2020 sogar den Sprung in die NOFV-Oberliga Süd geschafft. Seither misst sich der Club in der fünfthöchsten Spielklasse und krönte die vergangene Saison mit gleich zwei historischen Erfolgen. Einerseits konnte die beste Platzierung der Vereinsgeschichte erreicht werden, andererseits gewann die Mannschaft den Landespokal und qualifizierte sich somit für den DFB-Pokal. Im Halbfinale sorgte die Mannschaft von Trainer Patrick Hinze mit einem 3:1-Erfolg im Elfmeterschießen gegen Energie Cottbus für eine Sensation. Im anschließenden Finale setzte sich Stahnsdorf mit 1:0 gegen den Ligakonkurrenten VfB Krieschow durch. Die Euphorie im Verein kennt seitdem keine Grenzen, schließlich steht der bislang größte Moment der Vereinsgeschichte bevor. Für dieses besondere Ereignis weicht der Club ins nahegelegene Karl-Liebknecht-Stadion aus. Überregional bekannte Gesichter sind im Kader kaum vertreten – mit einer Ausnahme: Louis Samson, der bereits für Erzgebirge Aue, Eintracht Braunschweig und den Halleschen FC auflief. Wie stark rotiert Lieberknecht? Der FCK muss am Sonntag gleich auf mehrere Spieler verzichten: Neben Frank Ronstadt, der einen Trainingsrückstand hat, fallen auch die beiden an Magen-Darm-Infekten erkrankten Jan Elvedi und Erik Wekesser aus. Kenny Prince Redondo (Achillessehnenprobleme) und Ivan Pritajin (Wadenprobleme) stehen zudem weiterhin verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Trotz der Ausfälle kündigte Cheftrainer Torsten Lieberknecht Rotationen in der Startelf an, ließ jedoch den Umfang offen. Ein heißer Kandidat für sein erstes Spiel von Beginn an ist Naatan Skyttä. Der finnische Neuzugang überzeugte bereits bei seiner Einwechslung gegen Schalke und könnte nun die Gelegenheit erhalten, weitere wichtige Spielpraxis zu sammeln. Voraussichtliche Aufstellung: Krahl – Sirch, Gyamfi, Kim – Asta, Kunze, Sahin, Haas, Skyttä – Emreli, Hanslik Erstes Aufeinandertreffen beider Klubs Es ist das erste Duell der beiden Vereine und zugleich der Premiereneinsatz des 1. FC Kaiserslautern im Karl-Liebknecht-Stadion. Noch nie sind die Roten Teufel im DFB-Pokal an einem Oberligisten gescheitert – daran soll sich auch dieses Mal nichts ändern. Rund 3.200 FCK-Fans werden die Mannschaft nach Brandenburg begleiten und sie lautstark unterstützen. Quelle: Treffpunkt Betze

DFB-Pokal: Insgesamt fünf Ausfälle auf Lautrer Seite

Foto: Andreas Leiner

Am Sonntag trifft der FCK in der ersten Pokalrunde auf den Oberligisten RSV Eintracht. Eigentlich eine Pflichtaufgabe, oder? Torsten Lieberknecht plant mit Änderungen in der Startelf. In der Regel treffen Zweitligisten während der Sommervorbereitung auf Gegner aus unterklassigen Ligen. Dort sind Niederlagen, selbst wenn sie vermeidbar erscheinen, zu verschmerzen. Im DFB-Pokal sieht die Lage jedoch anders aus. Hier heißt es im K.o.-Modus: Siegen oder rausfliegen. Das gilt natürlich auch für die Erstrundenpartie des 1. FC Kaiserslautern gegen den Oberligisten RSV Eintracht Stahnsdorf am Sonntagnachmittag.  Betze-News direkt aufs Smartphone? Kein Problem mit unserem Whatsapp-Channel: https://bit.ly/betze_whatsapp Und obwohl die Roten Teufel in den vergangenen zehn Jahren gleich fünfmal in der ersten Runde ausgeschieden sind, besteht kein Grund zur Sorge. Meist duellierten sich die Lautrer als Mannschaft aus dem Amateurtopf gegen Zweit- und Bundesligisten. Zudem liegt die letzte Niederlage gegen eine Amateurmannschaft lange zurück: 1986 verlor der FCK gegen den Landesligisten BVL Remscheid. Rotation? Ja oder nein? Gerade in der ersten Spielrunde stellt sich oft die Frage nach der Startelf. Rotiert der Cheftrainer oder setzt er auf seine vermeintlich beste Startelf? „Es gibt auf der einen oder anderen Position die Möglichkeit, den einen oder anderen Spieler reinzuwerfen”, so Lieberknecht im Rahmen der Spieltags-Pressekonferenz. Änderungen in der Startelf sind also wahrscheinlich. Chancen bieten sich dabei für Spieler wie Faride Alidou, Florian Kleinhansl, Afeez Aremu und Neuzugang Naatan Skyttä. Die Partie wird am Sonntag um 15:30 Uhr im geschichtsträchtigen Karl-Liebknecht-Stadion in Babelsberg angepfiffen. Es werden rund 8.000 Zuschauer erwartet, darunter mindestens 3.312 FCK-Fans. Fünf Ausfälle beim FCK Gegen Stahnsdorf muss Torsten Lieberknecht auf fünf seiner Spieler verzichten, die entweder verletzt oder krank sind. Ivan Prtajin laboriert weiterhin an Wadenproblemen. Eine langwierige Verletzung liegt jedoch nicht vor, sodass geplant ist, dass der Stürmer nächste Woche ins Trainingsgeschehen zurückkehrt. Kenny Redondo plagen Achillessehnenbeschwerden, Jan Elvedi und Erik Wekesser fallen aufgrund eines Magen-Darm-Infekts aus. Frank Ronstadt komplettiert das Lazarett aufgrund von Trainingsrückstand. Quelle: Treffpunkt Betze