FCK setzt gegen kriselnde Ruhrpottler auf seine Heimstärke

Während es beim kommenden Gegner aus Bochum heftig kriselt, wecken auf Lautrer Seite Erinnerungen an Osayamen Osawe Hoffnungen auf einen Heimsieg gegen den VfL. Mit zwölf Punkten aus den ersten sieben Pflichtspielen hat sich der FCK im oberen Tabellendrittel etabliert. Gegen das angeschlagene Team aus Bochum bietet sich nun die Möglichkeit, den Anschluss nach oben weiter zu verkürzen. Dafür ist jedoch eine klare Leistungssteigerung im Vergleich zur 0:2-Niederlage in Paderborn in der vergangenen Woche notwendig. **Betze-News direkt aufs Smartphone?** Erhalte alle Neugikeiten per Push-Nachricht über unseren Whatsapp-Kanal VfL Bochum: Alles auf Null Nach vier Jahren in der Bundesliga ist der VfL Bochum wieder im Unterhaus des deutschen Fußballs angekommen. Der Abstieg leitete einen tiefgreifenden Umbruch ein: 15 Abgängen stehen 16 Neuzugänge gegenüber, darunter prominente Namen wie Kevin Vogt, Leon Morgalla und Philipp Strompf. Trainer Dieter Hecking erhielt zunächst das Vertrauen den Neustart zu begleiten, doch nach lediglich einem Sieg aus den ersten fünf Ligaspielen war seine Amtszeit bereits beendet. Auch Sport-Geschäftsführer Dirk Dufner musste seinen Posten räumen. Interimsweise übernahm U19-Coach David Siebers die Verantwortung an der Seitenlinie. Doch auch er konnte die Negativserie nicht stoppen. Sowohl beim 1:2 in Nürnberg als auch bei der unglücklichen 0:1-Heimniederlage gegen Fortuna Düsseldorf blieb der erhoffte Befreiungsschlag aus. Mit nur einem Sieg steht der VfL auf dem 17. Tabellenplatz und hinkt den eigenen Ansprüchen weit hinterher. Das nächste Spiel wird daher zugleich Siebers’ letzte Partie als Interimstrainer sein. Ab Montag übernimmt mit Uwe Rösler ein früherer FCK-Profi das Ruder. Der erfahrene Fußballlehrer soll die Bochumer wieder stabilisieren und den Kurs in Richtung Erfolg zurückführen. Gyamfi gesperrt, Elvedi vor Startelf-Comeback Nach seiner Roten Karte in Paderborn wurde Maxwell Gyamfi für zwei Spiele gesperrt. Voraussichtlich wird Jan Elvedi erstmals seit dem ersten Spieltag wieder von Beginn an spielen. Weiterhin nicht zur Verfügung stehen die Langzeitverletzten Simon Asta und Kenny Redondo. Daniel Hanslik trainiert inzwischen wieder voll mit, ist jedoch noch nicht bei hundert Prozent. Ein Einsatz wäre nur denkbar, wenn kurzfristig personelle Ausfälle kompensiert werden müssten. Voraussichtliche Aufstellung: Krahl – Elvedi, Sirch, Kim – Joly, Kunze, Sahin, Haas – Skyttä – Alidou, Pritajin Osawes Ausflug nach Paris Der letzte Sieg des 1. FC Kaiserslautern gegen den VfL Bochum liegt bereits einige Jahre zurück: Im Oktober 2016 feierten die Roten Teufel einen 3:0-Heimerfolg, bei dem Osayamen Osawe mit einem Dreierpack zum Matchwinner avancierte. Kurioserweise sorgte der Stürmer eine Woche zuvor für Negativschlagzeilen, nachdem er trotz Krankmeldung einen Trip nach Paris unternommen hatte und daraufhin suspendiert worden war. Seit diesem Erfolg konnte der FCK auf dem Betzenberg in fünf Zweitliga-Duellen gegen Bochum nicht mehr gewinnen. Viermal endete die Partie unentschieden und einmal triumphierten die Gäste im März 2016 mit 2:0. Quelle: Treffpunkt Betze
Lieberknecht: „Bochum nicht am Tabellenplatz messen!”

Auf die Basics kommt es an! Auf dem nahezu ausverkauften Betzenberg treffen die Lautrer auf den Absteiger VfL Bochum. Der FCK muss dabei nur eine personelle Umstellung vornehmen. Nach neun Punkten aus drei Spielen wurden die Roten Teufel in Paderborn kräftig eingenordet. In allen Belangen waren die Hausherren die schlagfertigere und überlegende Mannschaft. Besonders auffällig war auch beim SCP: Immer dann, wenn der FCK deutlich weniger Laufleistung auf den Platz bringt, geht er meist leer aus. **Betze-News direkt aufs Smartphone?** Erhalte alle Neugikeiten per Push-Nachricht über unseren Whatsapp-Kanal Grund genug also, im kommenden Heimspiel gegen den Bundesliga-Absteiger aus Bochum wieder den konditionellen Turbo zu zünden, um die Heimstärke im Fritz-Walter-Stadion erneut unter Beweis zu stellen. Glück oder Unglück für den 1. FC Kaiserslautern? Nach dem Rauswurf von Dieter Hecking übernimmt Uwe Rösler den Trainerposten beim VfL – allerdings erst nach der Partie auf dem Betzenberg. Bochum mit erfahrener Achse Die Bilanz der Bochumer: Erst ein Sieg, dafür aber sechs Niederlagen und Tabellenplatz 17. Für Torsten Lieberknecht steht dennoch fest, dass sowohl der VfL Bochum und grundsätzlich alle Zweitliga-Mannschaften „nicht am Tabellenplatz gemessen werden dürfen”. Es sei nicht ungewöhnlich, so der FCK-Cheftrainer, dass Vereine, die aus der Bundesliga absteigen, zu Beginn mit Problemen und Umbrüchen zu kämpfen haben. „Tatsache ist, dass es sich um eine sehr erfahrene Mannschaft mit einer erfahrenen Achse – bestehend aus Spielern wie Horn, Vogt, Bero, Holtmann und Hofmann – handelt”, so Lieberknecht im Rahmen der Spieltagspressekonferenz. Auf die Basics kommt es an „Wir nehmen Bochum sehr ernst“, kommentiert Lieberknecht beinahe prophezeiend, als wüsste er, dass dieses Heimspiel kein leichtes werden wird. Für den Lautrer Cheftrainer kommt es besonders bei Heimspielen auf die Intensität an. „Sowohl in den Boden- als auch in den Luftzweikämpfen. Und wir brauchen unbedingt die zweiten Bälle.“ Um die weiße Weste im Fritz-Walter-Stadion zu behalten, sind also die elementaren Basics nötig. „Wir wollen uns zuhause immer so präsentieren, dass jeder weiß, dass es eine schwere Aufgabe ist, uns hier zu schlagen.“ Gleichzeitig betont Lieberknecht die Verpflichtung und Verantwortung gegenüber den eigenen Fans: „Bei so viel Zuneigung und Leidenschaft muss man sich entsprechend präsentieren.“ Gyamfi gesperrt Personelle Wechsel sind nicht zu erwarten. Jan Elvedi ist laut Lieberknecht die „naheliegendste Option“, um den rotgesperrten Maxwell Gyamfi zu ersetzen. Mit Ausnahme der Langzeitverletzten Simon Asta und Kenny Redondo stehen dem Trainerteam alle Spieler zur Verfügung, darunter auch Ivan Prtajin, der in Paderborn aufgrund von Wadenproblemen ausgewechselt wurde. Daniel Hanslik wird aufgrund seines Trainingsrückstands vermutlich noch einmal geschont. Für das Heimspiel am Samstag wurden bisher 47.157 Tickets verkauft, davon 3.576 an Fans des VfL Bochum. Quelle: Treffpunkt Betze