Lernt der FCK gegen Hertha wieder das Siegen?

Foto: Andreas Leiner

Nach zuletzt zwei Remis in Folge will der FCK seine Heimstärke wieder unter Beweis stellen, trifft dabei jedoch auf formstarke Berliner, die unter Trainer Leitl immer besser in Fahrt kommen. Wie schon im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg mussten die Roten Teufel auch in Düsseldorf kurz vor Schluss einen späten Gegentreffer hinnehmen und sich erneut mit einem Unentschieden begnügen. Dennoch kann der FCK zuletzt auf eine positive Bilanz verweisen. Seit nunmehr fünf Pflichtspielen ist die Mannschaft von Torsten Lieberknecht ungeschlagen. Besonders vor heimischer Kulisse zeigten die Pfälzer in dieser Saison starke Auftritte, und genau diese Heimstärke wird auch diesmal gegen die Hertha gefordert sein. **Betze-News direkt aufs Smartphone?** Erhalte alle Neuigkeiten per Push-Nachricht über unseren Whatsapp-Kanal Hertha BSC: Leitl gelingt der Umschwung Nach einem durchwachsenen Saisonstart finden die Berliner unter Cheftrainer Stefan Leitl zunehmend ihren Rhythmus. In den ersten fünf Spielen gelang der Hertha lediglich ein Sieg, doch seither zeigt die Formkurve deutlich nach oben. Sechs Siege aus den letzten acht Partien und eine perfekte englische Woche mit drei Erfolgen in Serie – darunter das Weiterkommen im DFB-Pokal gegen die SV Elversberg – belegen den Aufschwung eindrucksvoll. Trainer Leitl ist es gelungen, seiner Mannschaft neues Selbstvertrauen einzuhauchen. Die Berliner treten geschlossen auf, setzen die Spielidee ihres Coaches immer konsequenter um und werden durch die positiven Ergebnisse zusätzlich getragen. Auffällig ist, dass die Herthaner im Verlauf der Spiele zunehmend dominanter werden und ihren Gegnern so Schritt für Schritt ihr Spiel aufzwingen. Ein Beispiel dafür war das Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf, als die Hauptstädter den entscheidenden Siegtreffer erst in der Nachspielzeit erzielten. Auch individuell ist die Qualität im Kader unübersehbar. Kapitän Fabian Reese zählt zu den herausragenden Akteuren der 2. Bundesliga, während Sebastian Grönning und Maurice Krattenmacher mit Dynamik und Durchschlagskraft für Torgefahr sorgen. In der Defensive hält Toni Leistner das Team zusammen und sorgt dafür, dass die Gegner nur selten zu klaren Chancen kommen. Verzichten muss die Hertha auf dem Betzenberg neben Tim Goller, Pascal Klemens, Leon Jensen, Dawid Kownacki auch auf Linus Gechter aufgrund von Oberschenkelproblemen. Krahl zurück im Tor, Kim fehlt weiterhin Dem FCK steht neben den beiden Langzeitausfällen Simon Asta und Kenny Prince Redondo fast der komplette Kader zur Verfügung. Lediglich Jisoo Kim fällt mit einem Muskelfaserriss weiterhin aus und verpasst somit sowohl das Spiel gegen Berlin als auch die Nominierung für die koreanische U23-Nationalmannschaft. Maxwell Gyamfi pausierte am Mittwoch im Training, ist für Samstag aber einsatzbereit. Torhüter Julian Krahl hat seine Erkältung überstanden und wird im Topspiel als Nummer eins ins Tor zurückkehren. Voraussichtliche Aufstellung: Krahl – Sirch, Gyamfi, Robinson – Joly, Sahin, Kunze, Haas – Skyttä – Hanslik, Pritajin Die Vergangenheit spricht für die Hertha In den letzten sechs Ligaspielen auf dem Betzenberg blieb Hertha stets ungeschlagen und feierte dabei vier Siege sowie zwei Unentschieden. Insgesamt sammelten die Berliner in acht Zweitliga-Duellen mit dem FCK 17 Punkte. Im jüngsten Aufeinandertreffen mussten sie sich jedoch mit 0:1 geschlagen geben. Diese Bilanz gilt es nun am Samstagabend unter Flutlicht zu verbessern. Quelle: Treffpunkt Betze

Vor Berlin: Lieberknecht stärkt seiner Reservebank den Rücken

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Für den FCK ist das Heimspiel gegen Berlin im Aufstiegsrennen richtungsweisend, für den Gast ist es die Chance zur Stabilisierung nach einem durchwachsenen Saisonstart. Wenn am Samstagabend das Flutlicht über dem Betzenberg erstrahlt, steigt mit der Begegnung des 1. FC Kaiserslautern gegen Hertha BSC Berlin eines jener Duelle, das Fußballromantikern das Herz höher schlagen lässt. Es treffen zwei ehemalige Bundesligagrößen mit großer Geschichte und leidenschaftlichem Anhang aufeinander, die beide um die Rückkehr ins Oberhaus kämpfen. **Betze-News direkt aufs Smartphone?** Erhalte alle Neuigkeiten per Push-Nachricht über unseren Whatsapp-Kanal Für beide Teams hat diese Partie eine besondere Bedeutung. Die Roten Teufel möchten ihren starken Saisonstart bestätigen und weiter im oberen Tabellendrittel mitmischen. Die Hauptstädter könnten hingegen nach vier Siegen aus den letzten fünf Spielen den Anschluss an die ersehnten Spitzenplätze endgültig herstellen. FCK-Coach Torsten Lieberknecht ist als Trainer noch sieglos gegen die Herthaner und weiß, wie schwer die Aufgabe für seine Mannschaft werden wird. Fans werden unser 12., 13. und 14. Mann sein „Die Berliner verfügen über eine große Qualität und sind eine der Spitzenmannschafen der Liga. Mit der Systemumstellung haben sie an Stabilität gewonnen und verfügen zudem über eine erfahrene Achse aus potenziellen Erstligaspielern“, zollt der FCK-Trainer der „Alten Dame“ im Rahmen der Spieltags-Pressekonferenz Respekt und freut sich auf Topspiel, das vom Fanbündnis Kaiserslautern zum Tag der Tradition ausgerufen wurde. „Ich bin gespannt, was unsere Fans auf die Beine stellen werden, aber ich bin davon überzeugt, dass sie unser 12., 13. und 14. Mann sein werden“, blickt er auf die Begegnung voraus. Stehen für Betzefußball Um gegen die Herthaner punkten zu können, erwartet Lieberknecht von seiner Mannschaft einen engagierten Auftritt. „Uns erwartet ein emotionales Spiel und wir wollen mit unserer Art Fußball zu spielen unseren Teil dazu beitragen. Wir stehen für echten Betzefußball und haben eine Mannschaft, die voll da ist und bereit sein wird, sich zu verausgaben“, kündigt er an und verspricht ein couragiert agierendes Team der Roten Teufel. Der Diskussion um mangelnde Qualität der Ersatzspieler kann Lieberknecht derweil wenig abgewinnen. „Natürlich funktionieren nicht immer alle Einwechselungen gleich gut, aber jeder unserer Spieler verfügt über die Qualität uns weiterzuhelfen und wird von uns entsprechend unterstützt“, stärkt er seinen Spielern den Rücken. Krahl wieder fit – Kim fällt aus Neben den Langzeitverletzten Simon Asta und Kenny Redondo muss Lieberknecht auch auf Jisoo Kim verzichten, der sich einen Muskelfaserriss zugezogen hat. Alle anderen Spieler, darunter auch der zuletzt erkrankte Julian Krahl, stehen dem Trainer zur Verfügung. Das Spiel im Fritz-Walter-Stadion wird am Samstag um 20:30 Uhr angepfiffen. Das Stadion ist mit 49.827 Zuschauern nahezu ausverkauft, wobei nur noch Karten für den Gästebereich verfügbar sind. Quelle: Treffpunkt Betze