Aufstieg reine Formsache: Sechs steile Thesen zur Rückrunde

Offensive Verletzungssorgen, Frankfurter Geldregen für den FCK und ein Friedenspreis für Marlon Ritter. Unsere sechs steilen Thesen nehmen der Rückrunde jede Spannung. Also fast. Weihnachten ist überstanden, das neue Jahr eingeläutet und am Sonntag geht die 2. Bundesliga endlich weiter. Wie jedes Jahr wagt Treffpunkt-Betze-Redakteur Mitti einen Blick in die Glaskugel und fasst die kommende Rückrunde in einer nicht ganz ernst gemeinten Prediction zusammen. Natürlich sehr seriös wie immer. Sechs steile Thesen zum Start der Rückrunde. Der Zukunftsdrops ist hiermit gelutscht. **Betze-News direkt aufs Smartphone?** Erhalte alle Neuigkeiten per Push-Nachricht über unseren Whatsapp-Kanal These 1: Offensive Verletzungssorgen überschatten den Winter Das Jahr 2026 beginnt, wie das Jahr 2025 endete. Verletzungen bremsen die Offensive aus und die Spiele gegen Hannover, Schalke und Elversberg gehen torlos über die Bühne. Im Sturmzentrum pflügt der ewige Daniel Hanslik alleine, da Norman Bassette, Mahir Emreli und Ivan Prtajin verletzt ausfallen. Die Defensive steht hingegen hervorragend, was an Torsten Lieberknechts in Bielefeld neu entdeckter Mauertaktik liegt. Trotzdem kritisiert er im Interview nach dem Spiel gegen Elversberg das Schiedsrichtergespann. „Es könne doch nicht sein, dass man beim einzigen Auftauchen im gegnerischen Strafraum keinen Elfmeter bekomme.“ These 2: Das Sportgericht beschäftigt sich mit Dion Hofmeister Vor dem Spiel gegen Darmstadt sind die meisten Verletzungssorgen passé. Nur Mahir Emreli fehlt weiterhin wegen einer mentalen Koordinationszerrung. Dank Norman Bassettes erstem Tor für die Roten Teufel und einer erneuten weißen Weste von Julian Krahl gewinnt der FCK deutlich mit 1:0, und das bei einem xG-Wert von lediglich 0,01. Nach dem Spiel geraten die beiden Bänke der Teams aneinander. Ein Handgemenge entsteht und durch die Stadionmikrofone ist in typischem Pfälzer Duktus Thomas Hengens Stimme zu hören: „Na und?!? Du hast nur Glück, dass du nicht bei uns trainieren musst.“ Die Schiedsrichter beendeten den Tumult mit insgesamt vier roten und zwei gelben Karten. Zudem verwarnt das Sportgericht den FCK wegen der Causa Dion Hofmeister. Nach dem Spiel gegen Darmstadt kam es wohl zu einer aktiven Verletzung der Aufsichtspflicht. These 3: Der FCK bekommt wenig Gegentore Julian Krahl spielt die beste Saison seiner noch jungen Karriere, denn der 1. FC Kaiserslautern bleibt in den ersten sieben Spielen der Rückrunde ohne Gegentor. Zwar fliegen ihm im Schnitt pro Spiel 30 Bälle um die Ohren, doch dank seiner hervorragenden Leistungen klettert der FCK in der Tabelle langsam, aber sicher immer weiter nach oben. Das Sturmtief ist vorbei und bis auf Emreli sind tatsächlich alle Spieler wieder fit. Letzterer hatte sich nach einem Zusammenstoß mit Marlon Ritter eine kurzfristige Prellung der Spielübersicht zugezogen. Alles in allem bleibt es aber ruhig bis zum Frühling. Vom Aufstieg redet natürlich niemand, besonders nicht das Podcast-Team von 90+6, obwohl man bis auf drei Punkte an Paderborn herangerückt ist. These 4: Marlon Ritter wird Topscorer der Liga In der Spätphase der Saison rutscht der FCK schließlich auf einen Aufstiegsplatz. Schuld daran ist vor allem die neu entdeckte Standardstärke der Pfälzer. Marlon Ritter, der im April nach einer Tätlichkeit gegen jeden einzelnen Spieler von Fortuna Düsseldorf, wird der DFB-Friedenspreis überreicht. In diesem Spiel gelingen dem Kapitän neben insgesamt 16 Erziehungsschellen auch vier Scorer-Punkte (drei Vorlagen und ein Tor). Der FCK steht auf Platz zwei und Dion Hofmeister leider mit einem Bein bei Eintracht Frankfurt. Nach einem Schorlegewitter wird dem FCK das Sorgerecht entzogen. These 5: Der FCK und Elversberg kämpfen um den Aufstieg In den letzten Spielen hakt es mal wieder bei den Lautrern, während die Jungs aus der Moselmetropole Elversberg immer näher kommen. Das ist aber auch kein Wunder, schließlich haben sie ihre Transfer-Millionen gut investiert. Gegen Braunschweig kommt es zum Eklat. Nach einem Viererpack von Faride Alidou gegen seinen Ex-Club verliert der FCK gegen die Eintracht und damit auch den direkten Aufstiegsplatz. Ivan Prtajin wird unter anderem nicht für die letzten Testspiele vor der Weltmeisterschaft nominiert und befindet sich dahingehend in einer Trauerphase. Emreli steht derweil wegen eines torjubelbedingten Muskelkaters (Playstation) nicht zur Verfügung. Norman Bassette wird in den letzten Spielen alleine für Tore sorgen müssen. These 6: Mika Haas spielt Champions League Für den FCK sieht es am Ende der Saison gut aus. Dank der klugen Transfers im Winter konnte die mäßige Hinrunde vergessen gemacht werden. Die Kaufoption über 3,5 Millionen Euro für Norman Basette wird gezogen, da sich Ipswich Town und Sheffield Wednesday nach seinen elf Toren in der Rückrunde gegenseitig hochgeboten haben. Mit einem Reingewinn von 18 Millionen Euro ist er nicht einmal der teuerste Abgang diesen Sommer. Mika Haas startet durch, wird in einem berühmten FCK-Podcast mehrfach in die Nationalmannschaft geredet und schießt sieben Tore. Für die WM reicht es nicht, aber für ein Ticket in die Champions League. Denn Eintracht Frankfurt überweist 32 Millionen Euro nach Kaiserslautern. Für Mika Haas und das Sorgerecht für Dion Hofmeister. Das reicht dann auch, um das Stadion zurückzukaufen. Quelle: Treffpunkt Betze
Folge 59 von 90+6: Das literarische Trio

In dieser Folge von 90+6 werfen wir einen Blick zurück und voraus. Was lief gut, was lief schlecht und was wird auf dem Betze noch passieren? All das in nur einer Stunde. Die heißesten News gibt es bekanntlich in den kältesten Wintern. So oder so ähnlich zitieren unsere hochgebildeten Literaten Tim, Nico und Mitti aus der Norman Bassette, der Zeitung von und für FCK-Fans. Was hat uns an der Hinrunde besonders gestört? Was sagen die aktuellen Wechselgerüchte? Und was hat Marcel Reich-Ranicki mit all dem zu tun? Das und mehr hört ihr genau hier. Hier geht’s direkt zur neuen Folge! Unsere „Hot Links” zum Wochenende: 1. Die neue Folge TB-Kids: Ausgabe 5 2. Norman Bassette: Das hitzige Sturmtalent 3. Torsten Lieberknecht: „Glas für mich eher halbleer” Audio-Postproduktion: Leonard Zilles Verpasse keinen Moment – abonniere 90+6 noch heute! Die Magie des Fußballs ist flüchtig, aber mit 90+6 kannst du sie immer wieder erleben. Verpasse keine einzige Folge und sei immer hautnah dabei, wenn wir über das Geschehen auf dem Platz schwärmen und mitfiebern. Ob im Auto, beim Training oder gemütlich zu Hause – nimm uns überall hin mit, um die unvergesslichen Augenblicke mit uns zu teilen. Abonniere unseren Podcast auf deiner Lieblingsplattform. # 90+6 auf Spotify # 90+6 bei Apple Podcasts # 90+6 bei Amazon Podcasts # 90+6 bei Youtube Music Quelle: Treffpunkt Betze
Jahresauftakt gegen Aufstiegsanwärter

Mit einem kaum veränderten Kader startet der FCK in die Rückrunde. Dabei hat das Auftaktprogramm es in sich. Inwieweit die spielerische Ausrichtung weiterentwickelt wurde, bleibt abzuwarten. Mit 27 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz gingen die Roten Teufel in die Winterpause. Der Rückstand auf den Relegationsrang beträgt sechs Punkte, sodass den Pfälzern im neuen Jahr kaum Spielraum für Fehler bleibt. Angesichts des anspruchsvollen Auftaktprogramms muss der 1. FC Kaiserslautern besonders wachsam sein, um den Kontakt zur Tabellenspitze nicht zu verlieren. **Betze-News direkt aufs Smartphone?** Erhalte alle Neuigkeiten per Push-Nachricht über unseren Whatsapp-Kanal Hannover 96: Ein spielstarker Prüfstein zum Jahresauftakt Zum Start ins neue Jahr empfangen die Lautrer mit Hannover 96 einen Gegner, der sich weiterhin in direkter Schlagdistanz zu den oberen Tabellenregionen befindet. Die Niedersachsen stehen unter Trainer Christian Titz für einen klaren spielerischen Ansatz und treten meist aus einer 3-4-3-Grundformation heraus an, die auf Ballbesitz, Struktur und Kontrolle ausgelegt ist. Diese Ausrichtung spiegelt sich deutlich in den statistischen Werten wider. Mit durchschnittlich 57 Prozent Ballbesitz und einer ligaweit besten Passquote von 86,7 Prozent dominieren die 96er viele Spiele über längere Phasen. Auch offensiv zählt Hannover zur Ligaspitze. 30 erzielte Treffer bedeuten Rang zwei im Ligavergleich, dazu kommen 265 Torschüsse, was ebenfalls einen Spitzenwert darstellt. Ergänzt wird das Gesamtbild durch eine hohe Intensität gegen den Ball, die sich in 11.833 intensiven Läufen niederschlägt. Trotz dieser starken Zahlen zeigt sich Hannover nicht in jeder Phase stabil. Gegen konsequentes, hohes, mannorientiertes Pressing hat das Team immer wieder Probleme im Spielaufbau. Zudem offenbaren sich in der Defensive Schwächen bei hohen Bällen und in körperbetonten Situationen. Gerade hier könnten sich Ansatzpunkte für den FCK ergeben. Die ambitionierten Aufstiegsziele unterstrich Hannover 96 auch in der aktuellen Wintertransferperiode eindrucksvoll. Mit den Verpflichtungen von Noah Weißhaupt vom SC Freiburg, Stefán Teitur Thórdarson von Preston North End sowie dem jüngsten Neuzugang Elias Saad vom FC Augsburg haben die Niedersachsen ihren Kader gezielt verstärkt und die Qualität in der Breite wie auch in der Spitze erhöht. Testspielsieg und ein Neuzugang Anders als viele andere Mannschaften absolvierten die Roten Teufel ihre gesamte Wintervorbereitung am heimischen Betzenberg. Das einzige Testspiel der Vorbereitung fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegen den FC Zürich statt. In drei Durchgängen à 45 Minuten setzte sich der FCK am Ende mit 3:1 durch. Die Tore erzielten Dickson Abiama mit einem Doppelpack sowie Winterneuzugang Norman Barrette, der mit seinem ersten Treffer im Trikot der Roten Teufel einen gelungenen Einstand feierte. Der 21-jährige belgische Mittelstürmer kam auf Leihbasis vom englischen Zweitligisten Coventry City nach Kaiserslautern. Zudem sind die Verantwortlichen weiterhin auf der Suche nach einer Verstärkung für die Innenverteidigung, da sich der Transfer von Freiburgs Bruno Ogbus verzögert bzw. aufgrund einer Verletzung in der Freiburger Innenverteidigung gänzlich zerschlagen hat. Voraussichtliche Aufstellung: Krahl – Sirch, Gyamfi, Robinson – Joly, Kunze, Sahin, Haas – Ritter, Skyttä – Hanslik Die Heimstärke als großer Trumpf Zwar warten die Pfälzer seit vier Partien auf einen Sieg gegen Hannover 96, doch gerade auf dem Betzenberg spricht die jüngere Bilanz für die Hausherren. In den letzten drei Heimspielen gegen die Niedersachsen sammelte der FCK sieben Punkte. Der letzte Auswärtssieg Hannovers in Kaiserslautern liegt zudem beinahe ein Jahrzehnt zurück. Im August 2016 setzte sich 96 im Eröffnungsspiel der 2. Bundesliga mit 4:0 durch. Auch in der laufenden Saison präsentiert sich der FCK vor heimischem Publikum äußerst stabil. Lediglich zwei Heimniederlagen stehen bislang zu Buche, womit Kaiserslautern hinter Schalke und Darmstadt zu den heimstärksten Mannschaften der Liga zählt. Quelle: Treffpunkt Betze