Showdown im Südwesten: “Als Sieger vom Platz gehen”

Der FCK trifft auf den Karlsruher SC und könnte mit einem Sieg den Abstand auf den Tabellennachbarn auf sechs Punkte ausbauen. Nach der bitteren 3:2-Auswärtsniederlage gegen den VfL Bochum ist der 1. FC Kaiserslautern im Heimspiel gegen den KSC auf Wiedergutmachung aus. Die Roten Teufel konnten das Hinspiel im Karlsruher Wildpark dank des Last-Minute-Treffers von Kapitän Marlon Ritter mit 2:3 für sich entscheiden. Am kommenden Sonntag kehren die ehemaligen Lautrer Nicolai Rapp und Robin Himmelmann an ihre frühere Wirkungsstätte zurück. **Betze-News direkt aufs Smartphone?** Erhalte alle Neuigkeiten per Push-Nachricht über unseren Whatsapp-Kanal Beide Mannschaften befinden sich im Niemandsland der Tabelle. Mit elf Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz scheinen die Aufstiegsträume des 1. FC Kaiserslautern endgültig ausgeträumt. Zwar blieb der FCK in den letzten drei Aufeinandertreffen ungeschlagen, doch die schmachvolle 0:4-Heimklatsche vor rund zwei Jahren ist allen noch in Erinnerung. „Machen uns schlechter und kleiner als wir sind“ Torsten Lieberknecht weiß um den Stellenwert des Derbys: „Ich bin mir der Bedeutsamkeit des Derbys bewusst, auf den Rängen wird es stimmungsvoll und auf dem Platz wird es emotionale Momente geben. Wir wollen das Spiel abarbeiten, denn gerde auf unserem Platz kann nicht permanent mit der feinen Klinge gespielt werden. Ich hoffe, dass wir am Ende als Sieger vom Platz gehen.” Zudem gab der 52-Jährige Einblicke in die Vorbereitung auf die Partie: „Im Hinspiel gab es die ein oder andere Problematik. Wir müssen besseren Zugriff zum Spiel bekommen, gerade gegen eine konterstarke Mannschaft wie den KSC. Wir haben uns Themen aus dem Hinspiel in Erinnerung geholt und auch nochmal gesehen, was Emotionen ausmachen.” Im Vorfeld stärkt der Cheftrainer der Roten Teufel seinem Team nochmals den Rücken: „Wir machen uns oftsmals schlechter und kleiner als wir sind. Wir haben uns die aktuelle Punktzahl nicht ergaunert sondern erspielt. Wir gehen immer hart mit uns selbst ins Gericht und sind gerade nach verlorenen Spielen sehr kritisch und emotional.” Voller Betze und personelle Fragezeichen Neben dem langzeitverletzten Ivan Prtajin steht auch Leon Robinson aufgrund einer Gelbsperre nicht zur Verfügung. Die Einsätze der Verteidiger Paul Joly, Simon Asta, Mika Haas und Jacob Rasmussen sind fraglich. Am Sonntag werden 48.205 Fans zum Fritz-Walter-Stadion pilgern, die Begegnung wird um 13:30 Uhr angepfiffen. Tobias Stieler wird die Partie leiten. Quelle: Treffpunkt Betze