Krise gegen Abstiegskampf: FCK empfängt Bielefeld

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Nach drei miserablen und torlosen Auftritten in Folge herrscht beim FCK großer Frust. Am Freitagabend bietet sich im letzten Heimspiel der Saison gegen Bielefeld die Möglichkeit, mit einem Heimsieg zumindest für etwas positivere Schlagzeilen zu sorgen. Die Atmosphäre rund um das Fritz-Walter-Stadion war schon lange nicht mehr so gereizt wie aktuell. Die jüngsten Leistungen der Roten Teufel werfen zahlreiche Fragen auf. In vielen Phasen fehlte es an grundlegenden Tugenden wie Einsatzbereitschaft, Kreativität und Torgefahr. Auch wenn sich die schwachen Wochen nicht von heute auf morgen vergessen lassen, bietet das Duell mit Bielefeld die Chance, ein Zeichen zu setzen. Ein Heimsieg könnte zumindest für einen versöhnlicheren Ausgang der Saison sorgen, doch der Gegner wird alles daransetzen, um dies zu verhindern. Arminia Bielefeld: Das große Zittern ? Für Arminia Bielefeld steht im Auswärtsspiel auf dem Betze einiges auf dem Spiel. Mit 36 Punkten rangieren die Bielefelder auf dem 13. Tabellenplatz, nur zwei Punkte vor dem Relegationsplatz sowie Platz 17. Mit einem Sieg gegen die Roten Teufel könnten sie den Klassenerhalt eventuell bereits sichern. Eine Niederlage hingegen könnte für großen Nervenkitzel am letzten Spieltag sorgen. Dementsprechend wird die Arminia alles auf Sieg setzen. Nicht dabei sein wird Trainer Mitch Kniat, der nach dem letzten Auftritt seiner Mannschaft eine viel diskutierte rote Karte gesehen hat. Aus den vergangenen drei Spielen konnte der kommende Gegner der Pfälzer fünf Punkte einfahren, wodurch er definitiv mehr Selbstvertrauen mitbringen dürfte, als die kriselnden Roten Teufel. Ein Markenzeichen der Arminia ist die große Intensität, mit der sie ihre Spiele bestreitet: Mit 23.354 intensiven Läufen liegen die Ostwestfalen im ligaweiten Vergleich deutlich vor dem Zweitplatzierten Holstein Kiel (23.005). Lautern bringt es hier übrigens auf 20.244 intensive Läufe, was Platz 12 im Ligavergleich bedeutet. Folglich müssen die Lautrer spielerisch sowie läuferisch zahlreiche Schippen drauflegen, um Zählbares einfahren zu können. Einige Umstellungen denkbar Nach der abermals schwachen Leistung in Dresden ist es einmal mehr sehr fraglich, welche Elf Torsten Lieberknecht gegen Bielefeld auf den Platz schicken wird. Die eigentlichen Führungsspieler und Leistungsträger enttäuschten abermals und sollten keine Stammplatzgarantie haben. Mit Fabian Kunze (15. gelbe Karte) und Paul Joly (5. gelbe Karte) werden ohnehin zwei meist gesetzte Akteure gelbgesperrt fehlen. Denkbar ist auch, dass einige Jugendspieler wie Enis Kamga, Dion Hofmeister, Owen Gibs oder die jüngsten Kaderdebütanten David Schramm und Ben Jungfleisch die Chance erhalten, sich für künftige Einsätze zu empfehlen. Mit Blick auf die U21 ist aber auch möglich, dass diese Kandidaten für das Team von Alexander Bugera eingeplant werden. Dies wird auch davon abhängen, ob zuletzt ausgefallene Akteure wie Kim, Haas, Skyttä und Hanslik wieder einsatzfähig sind. Voraussichtliche Aufstellung: Krahl – Haas, Rasmussen, Gyamfi, Sirch, Asta – Robinson,Sahin – Bassette, Skyttä, – Hanslik Bielefeld liegt den Lautrern Ein Blick auf die historische Bilanz könnte für den 1. FC Kaiserslautern derweil ein gutes Omen sein. So standen sich die beiden Traditionsvereine bislang in 42 Begegnungen gegenüber, von denen die Pfälzer 20 siegreich gestalten konnten. Zehnmal gingen die Ostwestfalen als Sieger vom Platz, in zwölf Partien gab es keinen Sieger. Quelle: Treffpunkt Betze