Zuhause gegen Bochum: “Darauf kann man sich freuen!”

Am Samstagmittag empfängt der FCK den auf dem Papier schwächsten Gegner in diesem Oktober. Torsten Lieberknecht muss derweil in der Innenverteidigung umbauen, verrät aber gleichzeitig, dass Ivan Prtajin so gut wie sicher im Kader stehen wird. Minimalismus-Duell gegen Bochum Mit dem FCK und dem VfL Bochum treffen die beiden Mannschaften mit den wenigsten geschossenen und kassierten Toren aufeinander. Laut Torsten Lieberknecht gibt es trotzdem Grund zur Vorfreude: „Da steckt so viel Tradition drin, dass man sich als Fan erstmal drauf freuen sollte.“ Außerdem mahnt der Cheftrainer, den VfL nicht zu unterschätzen. “Mit Miyoshi, Holtmann, Philipp Hofmann, Rasmussen und Berkan Taz haben sie eine außergewöhnlich gut besetzte Offensive.“ Um offensiv gefährlicher zu werden, müsse der FCK Situationen schneller erkennen und sich dann belohnen. Dafür agieren seine Jungs laut Lieberknecht noch zu oft zu hektisch. Der Coach sprach auch die Ungefährlichkeit des FCK nach Standards an und forderte die Verteidiger dazu auf, mehr Gefahr auszustrahlen. Personalengpass in der Innenverteidigung – Ivan is back? Die hochgelobte Defensive des FCK wird auch gegen die schwächste Offensive der Liga auf die Probe gestellt. Denn nicht nur Jakob Rasmussen, der gegen Heidenheim ausgewechselt werden musste, sondern auch Kelvin Frees wird aufgrund einer muskulären Verletzung das Heimspiel verpassen. Dafür sind Owen Gibs und Erik Müller nach längerer Verletzungspause wieder einsatzbereit. Prtajins Chancen stehen „maximal gut“. Nachdem der Topstürmer des FCK am vergangenen Spieltag noch zuschauen musste, dürfte er dieses Mal mit größter Wahrscheinlichkeit wieder in den Spieltagskader zurückkehren. Auf die Frage, wie hoch seine Chancen auf den Spieltagskader seien, antwortete Lieberknecht: „Die Chancen stehen gut.“ Auf Nachfrage hieß es: „Maximal gut.“ Aufgrund des vollen Spielplans im Oktober mit einigen namhaften Gegnern werde jeder Spieler in den Fokus rücken, so der FCK-Coach. Anpfiff ist um 13 Uhr auf dem Betzenberg vor mindestens 45.296 Zuschauern.