FCK bezwingt BTSV: „Konnten den gewinnbringenden Moment für uns entscheiden”

Nach der 0:3-Niederlage in Magdeburg fand der 1. FC Kaiserslautern mit dem verdienten 1:0-Heimsieg gegen Braunschweig schnell wieder zurück in die Spur. Spieler und Trainer mit den Stimmen zum Spiel. Der FCK war von Beginn an die tonangebende Mannschaft und konnte sich ein Chancenplus herausspielen. Die Abwehr der Gäste und Torhüter Ron Thorben Hoffmann wurden jedoch kaum vor Herausforderungen gestellt. Von der Braunschweiger Offensive und dem ehemaligen Lautrer Aaron Opoku war kaum etwas zu sehen. Die Roten Teufel starteten ähnlich überlegen in die zweite Halbzeit – doch erneut ohne Torerfolg. In der siebzigsten Spielminute erlöste der ehemalige Braunschweiger Erencan Yardımcı die Fans mit seinem Treffer zum 1:0. Julian Krahl, Erencan Yarmdici, Semih Sahin und Torsten Lieberknecht mit den Stimmen zum Spiel. Julian Krahl: „Das Spiel war sehr eklig” „Das Spiel war sehr eklig, weil Braunschweig tief stand und gerade zu Spielbeginn ein, zwei Umschaltsituationen hatte, die sie nicht gut ausspielen. Am Ende hätten wir vielleicht den Deckel drauf machen müssen, aber im Gegensatz zur letzten Saison stehen wir in der Defensive stabil. Uns zeichnet unsere Abwehr momentan aus und so holen wir aktuell, wenn man das Spiel in Magdeburg ausklammert, unsere Punkte. Wir wollen das auch so aufrechterhalten und noch in der Offensive stärker werden, dass wir schnell das zweite und dritte Tor machen und das Spiel killen. ” Erencan Yardimci: „Die drei Punkte sind wichtiger als mein Tor” „Ich versuche in jedem Spiel für diesen Verein immer mein Bestes zu geben. Ich bin sehr glücklich, dass ich heute getroffen und wir gewonnen haben. Die drei Punkte sind aber wichtiger als mein Tor. Wir müssen so weiter machen wie bisher und schauen, wie es nach der Länderspielpause weitergeht. Mir ist es nicht wichtig, ob ich von Beginn an spiele oder auf der Bank sitze. Ich respektiere die Entscheidung des Trainers und werde immer mein Bestes geben.” Semih Sahin: „ Ein paar Dinger mehr machen“ „Ich finde schon, dass der Saisonstart sehr, sehr positiv war, weil wir nun ein Spiel verloren haben. Wir stehen hinten gut, vorne tun wir uns ein bisschen schwer, Torchancen zu erspielen, Tore zu machen. Aber eins ist immer drin, so wie heute und dann gewinnen wir auch mal 1:0. Es ist aber auch schwierig jedes Spiel 1:0 zu gewinnen. Ich glaube, ein Gegentor kriegt man eigentlich fast immer, wenn man so 34 Spieltage sieht. Deswegen sollten wir schauen, dass wir vorne ein paar Dinger mehr machen und hinten dann zu null spielen.” Torsten Lieberknecht: „Einem Derby würdig” „Es war heute ein klassischer Arbeitssieg. Es war wichtig, die Stabilität sehr lange aufrecht zu erhalten, weil wir wussten, dass Braunschweig gefährlich im Konterspiel ist. Wir waren heute im Ballbesitz und beim Finden und Bespielen von Räumen nicht schnell und präzise genug. In einem Spiel wie heute musst du mental immer auf der Höhe sein, dass es ständig Kontersituationen in beide Richtungen gab. Beide Mannschaften haben unglaublich viele Sprints hingelegt. Wir sind heute nicht die glücklichere Mannschaft, sondern die, die den gewinnbringenden Moment für sich entscheiden konnte. Wir sind mit den elf Punkten in der Liga und dem Sieg im DFB-Pokal zufrieden und gehen mit einem guten Gefühl in die Pause.” Quelle: Treffpunkt Betze

Heimspiel gegen Braunschweig: „Hatten an Stabilität verloren“

Nach der deutlichen 0:3-Niederlage gegen den 1. FC Magdeburg ist der 1. FC Kaiserslautern auf Wiedergutmachung aus. Mit einem Sieg gegen Eintracht Braunschweig könnten sich die Pfälzer in der oberen Tabellenhälfte festsetzen. Mit Aaron Opoku kehrt am Samstag ein ehemaliger Roter Teufel auf den Betzenberg zurück, Stürmer Erencan Yardimci schnürte letzte Saison noch für Braunschweig die Schuhe. Torsten Lieberknecht stand vor seinem Engagement beim FCK unter anderem zehn Jahre lang als Trainer des BTSV an der Seitenlinie. Die letzten drei Begegnungen konnten die Gäste jeweils mit 0:2 für sich entscheiden. Blick richtet sich nach Niederlage wieder nach vorne Torsten Lieberknecht erinnert sich noch gut an die letzte Niederlage gegen Eintracht Braunschweig, richtet seinen Blick aber auf das kommende Duell: „Die Erinnerung, dass wir das letzte Spiel verloren haben und Enis Kamga unter anderem sein erstes Spiel auf dem Betzenberg ermöglicht haben, ist noch präsent. Braunschweig hat einige Dinge in seinem Spiel mit Ball verändert und spielt in der Offensive mit gewissen Mustern. Unter der Woche lag unser Fokus auf offensiven Standardsituationen, da Eintracht Braunschweig dort Probleme haben könnte.“ Der 53-Jährige hat bereits festgestellt, was sich im Vergleich zur Niederlage gegen Magdeburg verbessern muss: „Wir hatten gegen Magdeburg etwas an Stabilität verloren. Unsere Pressinghöhe und unser Anlaufverhalten waren nicht so klar wie in den Spielen zuvor. Das Trainingsniveau ist unter anderem aufgrund der Konkurrenz extrem hoch und so wie du trainierst, spielst du am Ende auch.“ Weiterhin drei Ausfälle zu beklagen Owen Gibs und Naatan Skyttä stehen weiterhin nicht im Spieltagskader. Auch Ivan Prtajin, der sich nach seinem Achillessehnenriss wieder im Mannschaftstraining befindet, ist noch keine Option, befindet sich aber auf einem sehr guten Weg. Am Samstag werden voraussichtlich 43.644 Zuschauer, darunter 921 Gästefans, zum Fritz-Walter-Stadion pilgern. Anstoß ist um 13 Uhr.