Ein stiller Held verlässt endgültig die Bühne – Danke, Zucki!

Es gibt Spieler, deren Karriere beim FCK von großen Schlagzeilen, Millionenablösen oder spektakulären Toren geprägt ist. Und dann gibt es Hendrick Zuck. Einer, der selten im Mittelpunkt stand und trotzdem über viele Jahre ein fester Bestandteil des Betzenbergs war. Nun endet die aktive Karriere des mittlerweile 36-Jährigen endgültig. Nach mehreren Jahren bei den Profis und zuletzt einer weiteren Saison bei der U21 bleibt vor allem eines hängen: Zuck war vielleicht nie der größte Star, aber einer dieser Spieler, deren Wert für einen Verein sich nur schwer in Statistiken ausdrücken lässt Vom Nachwuchsspieler zum Profi Dabei begann Zucks Geschichte beim FCK nicht mit einem direkten Sprung in den Profifußball. Der gebürtige Püttlinger durchlief zunächst die Jugend von Borussia Neunkirchen und machte dort seine ersten Schritte im Herrenbereich. Im Sommer 2010 führte ihn sein Weg dann zum 1. FC Kaiserslautern, zunächst zur zweiten Mannschaft. Dort konnte sich der damals 19-Jährige für höhere Aufgaben empfehlen, ehe er 2012 den Sprung zu den Profis schaffte. Sein Zweitligadebüt hätte dabei kaum besser laufen können. Gegen Union Berlin stand Zuck direkt in der Startelf und erzielte beim 3:3 sogar sein erstes Tor im Profifußball. Insgesamt kam er in der Hinrunde der Saison 2012/13 auf zahlreiche Einsätze und konnte dabei viermal treffen. Nach nur einem halben Jahr im Profikader verließ er den Betzenberg allerdings bereits wieder und wechselte zum SC Freiburg. Dort sammelte der Saarländer erstmals Bundesligaerfahrung. Nach seinem Wechsel im Januar 2013 kam er nicht nur für die erste Mannschaft, sondern auch für Freiburg II zum Einsatz. Nach rund eineinhalb Jahren im Breisgau folgte schließlich der Wechsel zu Eintracht Braunschweig. Dort verbrachte Zuck vier Jahre, etablierte sich als Zweitligaspieler und erlebte mit den Niedersachsen unter anderem den Aufstieg in die Bundesliga sowie die anschließende Relegation. Zurück zu den Wurzeln 2018 sollte sich der Kreis schließlich schließen. Zuck kehrte zum FCK zurück und sollte dort deutlich länger bleiben als bei seiner ersten Station. Aus dem jungen Flügelspieler war inzwischen ein gestandener Profi geworden. Und aus dem Spieler, der einst über die zweite Mannschaft in den Profikader gerückt war, wurde in den folgenden Jahren ein fester Bestandteil der Lautrer Mannschaft. Besonders prägend war dabei seine Entwicklung auf dem Platz. Zuck wurde im Laufe seiner zweiten FCK-Zeit vom offensiveren Mittelfeld- und Flügelspieler immer mehr zum Linksverteidiger beziehungsweise Schienenspieler. Eine Umstellung, die seiner Karriere noch einmal einen neuen Schub gab. Statt ausschließlich für offensive Momente verantwortlich zu sein, wurde der Saarländer zu einem Spieler, auf den sich seine Trainer auch defensiv verlassen konnten. Der wohl größte Moment seiner zweiten FCK-Zeit folgte 2022. Gemeinsam mit der Mannschaft gelang der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Nach Jahren in der Drittklassigkeit kehrten die Roten Teufel endlich zurück in den Profifußball. Zuck war dabei einer der Spieler, die den schwierigen Weg zuvor mitgegangen waren und nun die Belohnung dafür erhielten. Auch nach dem Aufstieg blieb er zunächst eine wichtige Größe. Doch mit zunehmendem Alter veränderte sich auch seine Rolle. Aus dem Stammspieler wurde langsam ein Ergänzungsspieler, aus dem jungen Profi endgültig ein erfahrener Führungsspieler. Genau hier lag vermutlich auch Zucks größte Bedeutung für den FCK. Mehr als Einsatzminuten Denn Zuck war längst nicht mehr nur über seine Leistungen auf dem Platz zu bewerten. Er kannte den Verein aus den unterschiedlichsten Zeiten. Er hatte die schwierigen Jahre in der 3. Liga erlebt, den Aufstieg gefeiert und anschließend auch die Rückkehr in die 2. Bundesliga miterlebt. Für junge Spieler war er damit automatisch jemand, der ihnen erzählen konnte, wie schnell sich die Stimmung auf dem Betzenberg verändern kann. Dass der FCK trotz seiner zunehmenden Verletzungsprobleme weiter auf ihn setzte, zeigt ebenfalls, welchen Stellenwert Zuck innerhalb des Vereins hatte. Nach einer hartnäckigen Knieverletzung verlängerte der FCK seinen Vertrag 2024 und unterstützte ihn auf dem Weg zurück. Ein Jahr später wurde der Vertrag erneut verlängert, mit der Perspektive, Zuck in der U21 einzusetzen und dort seine Erfahrung an die jüngeren Spieler weiterzugeben. Doch genau dieses Comeback sollte nicht mehr gelingen. Zwei Kreuzbandrisse in kurzer Zeit machten den Weg zurück auf den Platz immer schwieriger. Zuletzt stand Zuck zwar noch eine Saison bei der U21 unter Vertrag und konnte dort gemeinsam mit den jungen Spielern den Aufstieg in die Regionalliga feiern, ein eigenes Comeback blieb ihm allerdings verwehrt. Nun zieht der 36-Jährige endgültig einen Schlussstrich unter seine aktive Karriere. Danke, Zucki! Und vielleicht ist genau das der einzige wirklich bittere Punkt an seinem Abschied. Nach all den Jahren hätte man Hendrick Zuck einen letzten Auftritt auf dem Betzenberg gegönnt. Einen letzten Einsatz, ein letztes Mal das Trikot überstreifen und vielleicht noch einmal vor der Westkurve stehen. Stattdessen endet seine Karriere nach zwei schweren Verletzungen bei der zweiten Mannschaft. Trotzdem bleibt eine Karriere, die für den FCK bemerkenswert ist. Vom Jugendspieler in Neunkirchen über die zweite Mannschaft auf den Betzenberg, weiter nach Freiburg und Braunschweig und schließlich zurück nach Kaiserslautern. Vom jungen Flügelspieler zum Aufsteiger und später zum erfahrenen Führungsspieler. Zuck war nie der Spieler, um den sich beim FCK alles gedreht hat. Er war kein großer Star und auch keiner, der ständig Schlagzeilen produzierte. Dafür war er über viele Jahre da, ging den Weg des Vereins mit und übernahm auch dann Verantwortung, als seine eigene sportliche Rolle immer kleiner wurde. Und vielleicht ist genau das die passende Art, sich von ihm zu verabschieden: ohne große Worte, aber mit ehrlicher Anerkennung. Danke, Zucki. Quelle: Treffpunkt Betze

Nie mehr 1. Liga? – Saisonrückblick 2011/12 

Mit einer historisch schlechten Saison verabschiedete sich der FCK aus der Bundesliga – bis heute. Ein Rückblick auf den Anfang vom Ende. 

 Die Ausgangslage Nachdem der FCK die Vorsaison durch einen überragenden Endspurt noch auf einem starken 7. Platz beendet hatte, war die Hoffnung groß, dass er sich auch in der kommenden Saison aus dem Abstiegskampf heraushalten könne. Doch im Sommer 2011 verlor der FCK zwei elementare Stützen. Ivo Iličević wechselte für vier Millionen zum HSV und Toptorjäger Srđan Lakić schloss sich ablösefrei den Wölfen aus der Autostadt an. Zudem verließen Adam Nemec und Jiří Bičák im Winter den Verein ablösefrei. Im Sommer war Itay Shechter der Königstransfer. Für 2,5 Millionen Euro wechselte er von Hapoel Tel Aviv zum FCK. Weitere Transfers in diesem Sommer sind unter anderem Sandro Wagner, der von Werder Bremen ausgeliehen wird, sowie Richard Sukuta-Pasu und Konstantinos Fortounis, der für 250.000 Euro von Asteras Tripolis kommt. Der Kader Im Tor startet der junge Kevin Trapp als Nummer eins in die Saison. Er hatte bereits zum Ende der Vorsaison Tobias Sippel aus dem Tor verdrängt. In der Viererkette herrschte selten die gewohnte Kontinuität. Einzig Florian Dick war gesetzt. In der Innenverteidigung war es ein Dreikampf zwischen Rodnei, Amedick und Abel. Auf der linken Seite duellierten sich Bugera und Jessen um den Stammplatz. Im Winter verließ Amedick den FCK und wechselte zu Eintracht Frankfurt. Für ihn kam Ariel Borysiuk für 2 Millionen Euro. Im zentralen Mittelfeld spielten meist Kirch und Tiffert, etwas offensiver oder auf dem Flügel Pierre de Wit. Auf der Außenbahn wurden ebenfalls Sahan, Sukuta-Pasu und Julian Derstroff eingesetzt. Meistens spielte der FCK mit einer Doppelspitze, bestehend aus Itay Shechter und wahlweise Dorge Kouemaha oder Sandro Wagner. Der Saisonverlauf Der FCK startete holprig in die Saison. Nach der Auftaktniederlage gegen Bremen folgten zwei Unentschieden gegen Augsburg und Köln. Als daraufhin noch zwei weitere Niederlagen gegen die Bayern und Gladbach folgen, wird die Luft am Betzenberg zum ersten Mal dünner. Am 6. Spieltag folgt endlich der erste Saisonsieg gegen Mainz. Nach einem frühen Rückstand durch Choupo-Moting dreht der FCK dank eines Eigentors von Bo Svensson und Treffern von Shechter und Tiffert die Partie. Doch die Freude währte nur kurz, denn der FCK verlor die nächsten beiden Spiele gegen Wolfsburg und Stuttgart. Schon am 8. Spieltag war klar: Es hakt in der Offensive. Lediglich fünf Tore in den ersten acht Spielen. Ein Trend, dem man kurzzeitig mit zwei Siegen gegen Schalke und Freiburg entgegenwirken kann – doch über die gesamte Saison gesehen wird die Offensive zum Hauptproblem der Roten Teufel. Die gute Nachricht: Von Spieltag 11 bis 19 verliert man nur zwei Spiele. Die schlechte: Man gewinnt kein einziges. Der FCK gewinnt zu selten und spielt zu oft unentschieden. Auch in den nächsten sieben Spielen schafft es das Team unter Marco Kurz nicht, ein Spiel zu gewinnen, sodass der FCK nach dem 26. Spieltag die Reißleine zieht. Nach der 1:4-Niederlage gegen Draxler, Raúl und Co. muss Marco Kurz gehen. Für ihn kommt Krassimir Balakov. Wirklich krass ist allerdings nur der Fehlstart, den Balakov hinlegt. Fünf Niederlagen am Stück bringen den FCK Stück für Stück an den Abgrund. Ausgerechnet am 32. Spieltag, als der FCK nach 22 Spielen mit einem 2:1-Sieg gegen Hertha wieder einen Sieg einfahren kann, ist der Abstieg des FCK auch rechnerisch besiegelt. Damit steigt der FCK mit 23 Punkten und lediglich 24 Toren ab und spielt die historisch schlechteste Bundesligasaison. Ein Vorgeschmack auf die kommenden Jahre. Die Treffpunkt-Betze-Awards der Saison:  Spieler der Saison: Florian DickTor der Saison: Julian Derstroff gegen LeverkusenTrikot: Heim: 7/10 | Auswärts: 6/10Lichtblick der Saison: FCK-Torwartschule Wahrscheinlichkeit, nach dem dritten Bier über die Mannschaft zu schwärmen: 0% Quelle: Treffpunkt Betze

Die Letzten ihrer Art – Saisonrückblick 2009/2010

Der letzte offizielle Titel – abgesehen vom Südwest-Pokal und dem SunExpress Cup in Belek – liegt nun schon mehr als 16 Jahre zurück. Höchste Zeit, auf die letzte Meistersaison zurückzublicken! Die Ausgangslage In der Vorsaison 2008/2009 landet der FCK auf dem 7. Platz. Nach dem Beinahe-Abstieg in der Saison davor ein Schritt in die richtige Richtung. Bereits im Sommer davor wurde der Grundstein für die Erfolgsmannschaft gelegt. Mit Amedick, Lakic, Sydney Sam und Florian Dick landete man auf dem Transfermarkt direkt mehrere Volltreffer, sodass Stefan Kuntz im Sommer 2009 keine großen Investitionen mehr tätigen musste und den Kader punktuell mit Leihspielern verstärkte. Ivo Iličević und Rodnei sind die beiden wohl wichtigsten Neuzugänge, die in diesem Sommer beim FCK unterschreiben. Zudem steht mit Marco Kurz ein neuer Trainer an der Seitenlinie, nachdem Milan Sasic vor Ende der letzten Saison entlassen wurde. Kurz war wenige Monate zuvor bei 1860 entlassen worden und sollte nun den FCK kurz- oder langfristig wieder in die Bundesliga führen. Der Kader Nur drei Dinge sind im Leben sicher: der Tod, die Steuern und dass der FCK einen guten Torhüter hat. In der Saison 09/10 war Tobi Sippel die unumstrittene Nummer 1 im Tor. Der Schlussmann spielte 13-mal zu Null und stellte mit nur 28 Gegentoren die beste Defensive der Liga. Das war natürlich nicht allein sein Verdienst. Die vier Spieler vor ihm – Bugera, Amedick, Rodnei und Dick – bildeten eine Abwehr aus Granit. Doch sie waren nicht nur in der Defensive unersetzlich. Amedick und Rodnei schossen zusammen neun Tore, allein Bugera bereitete elf weitere vor und auch Flo Dick steuerte vier Vorlagen dazu. Damit waren sie an 24 von 56 Toren direkt beteiligt. Im Mittelfeld bestand die Doppelsechs in der Regel aus Jiri Bilek und Georges Mandjeck. Letzterer kam bereits in der Saison zuvor per Leihe zum FCK und steigerte durch seine guten Leistungen in den zwei Jahren seinen Marktwert von 100 Tausend auf 2 Millionen. Leider sah der FCK durch das Leihgeschäft nichts von diesem Geldregen. Im 4-4-2 von Marco Kurz bildeten Sidney Sam und Ivo Iličević die Flügelzange. Wie die jungen Kids von heute sagen würden: Aura! Sidney Sam erzielte überragende 10 Tore und gab 7 Vorlagen als Flügelspieler, Ivo Ilicevic steuerte weitere 9 Scorerpunkte bei. Im Sturm musste der FCK zu Beginn der Saison verletzungsbedingt auf Srdjan Lakić verzichten. Für ihn sollten Erik Jendrisek und Adam Nemec die Tore schießen. Vor allem ersterer übernahm diese Aufgabe voll und ganz: 15 Tore und drei Vorlagen schoss Jendrisek in der Saison. Adam Nemec und der genesene Srđan Lakić steuerten noch fünf bzw. sieben weitere Tore bei. Der Saisonverlauf
 Nach der miserablen Vorbereitung war die Stimmung beim FC Kaiserslautern vor dem Auftaktspiel im DFB-Pokal gegen Eintracht Braunschweig alles andere als euphorisch. Als dann Iličević nach 36 Minuten mit einer roten Karte vom Platz flog, war die Aussicht auf die kommenden Monate für den einen oder anderen Fan deutlich getrübt. In der zweiten Hälfte köpfte Nemec die Roten Teufel dann aber eine Runde weiter, sodass vor dem Zweitliga-Auftakt die Pflichtaufgabe erfüllt war. 
 Dieser gelang dem FCK dann aber voll und ganz. Es gab zwei Siege zum Start gegen Fürth und Ahlen sowie zwei Unentschieden gegen Aachen und Paderborn. Der Knoten platzte dann endgültig im Heimspiel gegen Peter Neururer und den MSV Duisburg. 4:1 unter Flutlicht am Betzenberg. Amedick erzielte nach einem Standard das 1:0, Sam, Jendrisek und Nemec legten nach der Pause innerhalb von einer Viertelstunde nach. In den Schlussminuten trug sich noch ein weiterer Lautrer in die Torschützenliste ein – leider auf der falschen Seite. Rodnei schenkte den Zebras den Ehrentreffer. Nun folgte eine englische Woche, von der jeder FCK-Fan nur träumen kann. Zunächst besiegte man St. Pauli im Topspiel mit 2:1, dann schaltete man Bayer Leverkusen im Pokal aus und zum krönenden Abschluss gab es noch einen Derbysieg gegen den KSC, wodurch man die Tabellenführung übernahm. Doch bekanntlich folgt auf ein Hoch ein Tief: Im Oktober holte der FCK lediglich einen Sieg und flog gegen Werder Bremen im Pokal raus. Doch weil auf ein Tief bekanntlich ein Hoch folgt, startete der FCK nach dem Pokalaus eine Serie von sechs Siegen am Stück und übernahm wieder die Tabellenführung, die er bis zum Ende der Saison nicht mehr hergab. Auch in der Rückrunde blieb der FCK, insbesondere dank seiner hervorragenden Defensive, nahezu unschlagbar. Zwischenzeitlich fuhr man zehn Spiele ohne Niederlage ein. Am 31. Spieltag machte der FCK mit einem 2:1-Sieg gegen Bielefeld den Aufstieg fast perfekt. Mit acht Punkten Vorsprung auf den Drittplatzierten Augsburg hatte man am nächsten Spieltag im eigenen Stadion gegen den Tabellen-16., Hansa Rostock, die Chance, den Aufstieg perfekt zu machen. Doch wie man den FCK kennt, scheiterte man mit Bravour daran. Sam verschoss einen Elfmeter und Bugera flog vom Platz. Am Ende verlor der FCK 0:1 gegen Rostock und die Aufstiegsparty musste verschoben werden. Allerdings nur um zwei Tage, denn der FSV Frankfurt erkämpft ein Unentschieden gegen den FC Augsburg und schießt damit den FCK zurück in die Bundesliga. Am Ende steigt man mit 67 Punkten als Meister auf und krönt damit eine mitreißende Saison. 


 Die Treffpunkt-Betze-Awards der Saison Spieler der Saison: Martin AmedickTor der Saison: Alexander Bugera gegen Fürth (1. Spieltag)Trikot: Heim 8/10, Auswärts 7,5/10Jubel der Saison: Ivo Iličević gegen AhlenFrisur der Saison: Martin AmedickWahrscheinlichkeit, nach dem dritten Bier über die Mannschaft zu schwärmen: 100 % Quelle: Treffpunkt Betze