Reaktion gefordert: Lautern zu Gast beim aufstrebenden SVWW

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Nach der Heimniederlage gegen Fürth reisen die Roten Teufel nach Wiesbaden. Ein Gegner, der dem FCK in der jüngeren Vergangenheit viel Kopfzerbrechen bereitet hat. Die Highlight-Wochen mit wöchentlichen Topspielen gegen Hannover, Düsseldorf, Hamburg und Köln haben ihre Spuren hinterlassen. Beim Heimspiel gegen Greuther Fürth waren die Nachwirkungen dieser turbulenten und vor allem anstrengenden Wochen zu spüren. Der FCK wirkte psychisch und physisch müde und war weit von seiner Normalform entfernt. Vor der anstehenden Länderspielpause ist der 1. FC Kaiserslautern nun beim SV Wehen Wiesbaden gefordert. SV Wehen Wiesbaden: Effektivität vor Attraktivität Im Sommer setzte sich der SVWW in der Relegation gegen Arminia Bielefeld mit 6:1 durch und machte damit die Rückkehr in die 2. Bundesliga perfekt. Trotz der Abgänge von Leistungsträgern wie Ahmet Gürleyen (1. FC Nürnberg), Brooklyn Ezeh (Hannover 96) oder auch Benedict Hollerbach (Union Berlin) entpuppte sich Wiesbaden als eine der Überraschungen. Mit bisher 18 Punkten belegen sie derzeit den achten Tabellenplatz und sind damit direkter Tabellennachbar der Roten Teufel. Die letzten drei Partien gegen Osnabrück, Rostock und Düsseldorf konnten die Hessen allesamt gewinnen und empfangen die Pfälzer dementsprechend mit ordentlich Rückenwind. // Möchtest du dazu beitragen, dass Treffpunkt Betze weiterhin unabhängig und werbefrei bleibt? Werde jetzt Supporter-Mitglied und unterstütze uns dabei, noch mehr großartige Inhalte über den FCK zu produzieren und zu teilen. Taktisch erinnert die Spielweise von Wehen Wiesbaden stark an Lauterns erste Halbserie nach dem Aufstieg. Aus einer 3-4-1-2-Grundformation heraus ist das Team von Markus Kauczinski darauf bedacht, durch wenig Ballbesitz und tiefes Verteidigen die Räume eng zu machen. Dies macht es dem Gegner schwer, gegen diesen Defensivblock Lösungen zu finden und Torchancen zu kreieren. Durch schnelle Umschaltsituationen oder auch Standards sollen offensiv immer wieder die entscheidenden Nadelstiche gesetzt werden. Dass diese minimalistische Spielweise funktioniert, zeigten unter anderem die drei knappen 1:0-Siege gegen Hertha, Karlsruhe und Rostock. Nicht mitwirken können aller Voraussicht nach Florian Carstens (Blinddarm-Operation) sowie Emmanuel Taffertshofer (Leistenbeschwerden). Sicher fehlen wird auch der ehemalige Lauterer Gino Fechner, der gelbgesperrt fehlt. Tomiak gesperrt, Fragezeichen hinter Kraus und Opoku Bei der Heimniederlage gegen Greuther Fürth wurde Boris Tomiak wegen einer Tätlichkeit des Feldes verwiesen. Der Innenverteidiger wurde daraufhin vom DFB wegen unsportlichen Verhaltens für drei Spiele gesperrt. Zudem mussten Kevin Kraus (Gehirnerschütterung) und Aaron Opoku (Schlag auf die Patellasehne) die Partie angeschlagen bzw. verletzt beenden. Während Kraus bereits wieder mit der Mannschaft trainieren konnte, muss Opoku vorerst pausieren – ein Einsatz am Wochenende scheint eher unwahrscheinlich. Sicher ausfallen werden weiterhin Afeez Aremu (Oberschenkelverletzung) und Ragnar Ache (Bänderverletzung). Angstgegner Wiesbaden? Der SV Wehen Wiesbaden war in der jüngeren Vergangenheit so etwas wie der Angstgegner des FCK. Nur eines der letzten sechs Aufeinandertreffen konnten die Roten Teufel für sich entscheiden. Eine Bilanz, die am besten direkt an diesem Wochenende aufgebessert werden sollte. Für alle Daheimgebliebenen gibt es das Spiel wie gewohnt auf Sky oder bei OneFootball im Einzelstream. Quelle: Treffpunkt Betze

Drei Lautrer fehlen im Training – Voller Fokus auf Wiesbaden

Nach der 0:2-Schlappe gegen Fürth konzentriert sich der FCK voll auf das anstehende Spiel in Wiesbaden. Beim öffentlichen Training fehlten allerdings drei FCK-Spieler. Bei beinahe winterlichen Außentemperaturen arbeitete die Mannschaft von Cheftrainer Dirk Schuster am Mittwochnachmittag hochkonzentriert und intensiv, um einen weiteren deprimierenden Auftritt wie am vergangenen Wochenende gegen Fürth zu vermeiden. Aremu und Ache fehlen weiterhin, Opoku angeschlagen Neben den langzeitverletzten Spielern Ragnar Ache und Afeez Aremu konnte auch Aaron Opoku, der im Heimspiel gegen Greuther Fürth verletzungsbedingt vorzeitig vom Platz musste, nicht am Training teilnehmen. Bei Opoku steht am Donnerstag eine weitere Untersuchung an, die im besten Fall Aufschluss darüber geben wird, ob der Flügelflitzer für einen Einsatz am Sonntag in Frage kommt. Stattdessen nahmen die beiden Nachwuchsspieler Leon Robinson und der griechische U21-Nationalspieler Thomas Karamperis am Training der ersten Mannschaft teil. Innenverteidiger Kevin Kraus stand nach seinem heftigen Zusammenprall mit dem Fürther Torhüter Urbig wieder auf dem Rasen und dürfte damit für das Auswärtsspiel am Sonntag um 13.30 Uhr bei Wehen Wiesbaden einsatzbereit sein. Torwarttrainer Andreas Clauß konnte dagegen aus dem Vollen schöpfen, denn mit Andi Luthe, Julian Krahl, Avdo Spahic und Neuzugang Niklas Heeger standen ihm alle vier Torhüter zur Verfügung. Grundlagen im Fokus Im Mittelpunkt der Trainingseinheit stand neben dem Zweikampfverhalten vor allem das Passspiel, das gegen die Fürther oft zu ungenau war. So startete die Mannschaft nach dem obligatorischen Aufwärmen unter der Leitung von Co-Trainer Niklas Martin mit diversen Passübungen, ehe ein Abschlussspiel von Strafraum zu Strafraum das Training abrundete. Unter den Augen von rund 100 Fans zeigten die Roten Teufel die gewohnte Intensität und eine gute und kämpferische Reaktion auf die frustrierende 0:2-Niederlage im heimischen Fritz-Walter-Stadion, die Mut für das kommende Duell gegen Aufsteiger Wiesbaden machen sollte. Quelle: Treffpunkt Betze