Ragnar Ache: Ausfallzeit von mindestens drei Wochen

Ragnar Ache wird den Roten Teufeln aufgrund einer Muskelverletzung voraussichtlich drei bis vier Wochen fehlen. Das ergaben erste Diagnosen. Der FCK hat dies noch nicht bestätigt. Es war die Schrecksekunde im Auswärtsspiel gegen Hannover 96. In der 63. Minute ging Ragnar Ache ohne gegnerische Einwirkung zu Boden und hielt sich schmerzverzerrt den Oberschenkel. Was im FCK-Stürmer vorging, als er nach seiner Auswechslung mit einem T-Shirt über dem Kopf auf der Bank Platz nahm, lässt sich nur zu erahnen. Während Ache selbst von einem “schlechten Gefühl” sprach, kommentierte Friedhelm Funkel recht unverblümt: “Wir Fußballer wissen, was das bedeutet“. Betze-News direkt aufs Smartphone? Kein Problem mit unserem Whatsapp-Channel: https://bit.ly/betze_whatsapp Diagnose: Riss der äußeren Oberschenkelmuskulatur Nach Informationen der Rheinpfalz hat sich Ragnar Ache einen Riss des äußeren Oberschenkelmuskels zugezogen. Glück im Unglück also. Der 1. FC Kaiserslautern wollte diese Meldung noch nicht bestätigen. Sollte die Diagnose vom Verein bestätigt werden, müsste der Stürmer mit einer voraussichtlichen Ausfallzeit von drei bis vier Wochen rechnen und könnte damit auch das so wichtige Pokal-Halbfinale in Saarbrücken verpassen. Ache ist Lauterns Dauerbrenner Für den 1. FC Kaiserslautern ist der Ausfall von Ache daher besonders schmerzhaft. Mit insgesamt acht Toren in der bisherigen Rückrunde war Ache der treffsicherste Stürmer der Liga. Viel schwerer wiegt jedoch die folgende Statistik. Mit Ragnar Ache auf dem Platz gewannen die Roten Teufel 42 Prozent ihrer Spiele, holten im Schnitt 1,4 Punkte und trafen im Schnitt 1,8 Mal pro Partie. Ohne Ache hingegen gewannen die Lautrer kein einziges Spiel, holten 0,2 Punkte und trafen im Schnitt 1,0 Mal ins gegnerische Tor. Quelle: Treffpunkt Betze
Roundhouse-Kick: Take a Chance on me

Heute im RHK: Ein Neuzugang vor dem Restart, der Betze verneigt sich, der Alltag eines Sturmtanks, peinliche Ex-Kicker und der richtige Umgang mit Regen in Saarbrücken. Hashtag der Woche: #aufwaertstrend. Drei Spiele, sieben Punkte und ein Torverhältnis von 7:3 – das ist die bisherige Ausbeute des laufenden Monats, mit der die Roten Teufel den zweiten Platz in der März-Tabelle belegen. Für sich allein genommen ist das noch keine besonders aussagekräftige Bilanz, aber wenn man bedenkt, aus welcher Negativserie sich die Mannschaft von Friedhelm Funkel zu diesem Zwischenstand gearbeitet hat, lässt der Trend doch hoffen. Wenn die Moral und der Einsatzwille der letzten Wochen über die Länderspielpause transportiert werden können, braucht einem vor den anstehenden Spitzenspielen gegen Düsseldorf, Hamburg und Fürth nicht bange zu sein. Alles was rund um den Betzenberg und in der letzten Woche sonst noch wichtig war – hier in unserem Wochen-Rückblick. 1. Hohes Potenzial wartet auf Abruf Dass ein Verein wie der FCK einen Spieler wie Chance Simakala verpflichten kann, schien in der Winterpause zumindest überraschend. Der Deutsch-Kongolese gehörte in der vergangenen Saison zu den herausragenden Spielern der dritten Liga und hatte maßgeblichen Anteil am Aufstieg des VfL Osnabrück. Ausgerechnet gegen die Niedersachsen zeigte der Mittelfeldspieler nun erstmals im FCK-Trikot, was in ihm steckt. Zwei Torvorbereitungen und ein Weltklassetor, wie es Friedhelm Funkel nannte, sicherten den Roten Teufeln drei dringend benötigte Punkte im Abstiegskampf. Hoffen wir, dass dieses Spiel dem Neuzugang den nötigen Schub gibt und er jetzt richtig durchstarten kann. Wie “Chance” Simakala seine Chance beim FCK nutzen will 2. Eine vertraute Stimme Horst Schömbs ist eine der wenigen Konstanten beim FCK. In der vergangenen Woche feierte die „Stimme vom Betzenberg“ sein 30-jähriges Dienstjubiläum und blickte im SWR auf die Zeit als Stadionsprecher zurück. Man nimmt es dem sympathischen Ingelheimer einfach ab, wenn er von „meinem Verein“ spricht, sobald es um den FCK geht. Und einem echten Typen wie ihm verzeiht man als Betze-Fan auch eine Vergangenheit bei Mainz 05, zu der er – ganz Horst-like – auch offen steht und die er nicht missen möchte. Wie lange er dem Lautrer Publikum noch erhalten bleibt, lässt er zwar offen, aber Fakt ist, so schnell will er das Mikro nicht aus der Hand legen. Gut für uns, gut für den FCK und hoffentlich auch gut für ihn. Herzlichen Glückwunsch Horst! FCK-Stadionsprecher Horst Schömbs: 30 Jahre mit Weltmeistern, Aufstiegen und Dramen am Betzenberg // Möchtest du dazu beitragen, dass Treffpunkt Betze weiterhin unabhängig und werbefrei bleibt? Werde jetzt Supporter-Mitglied und unterstütze uns dabei, noch mehr großartige Inhalte über den FCK zu produzieren und zu teilen. 3. Der „Prince“ im Fokus Ragnar Ache stand im Mittelpunkt einer Produktion des YouTube-Kanals “CousinsPixel“. Der 14-minütige Kurzfilm begleitet den Stürmer rund um das Heimspiel gegen den FC Schalke 04 und gibt auch Einblicke in den Alltag eines Fußballprofis. Rückblickend hätten sich die Filmemacher kein besseres Spiel für ihre Dokumentation aussuchen können. Schließlich war es der einzige Punktspielsieg unter dem Kurzzeit-Trainer Dimitrios Grammozis und Ache steuerte zwei Tore zum 4:1-Erfolg bei. Dass die Stimmung des Protagonisten nach einem solchen Spiel auf dem Höhepunkt ist, versteht sich von selbst. Ragnar Ache – No pressure 4. Ein kommender Dschungel-König? Offenbar haben viele Vereine ehemalige Spieler mit erhöhtem Fremdschämfaktor. Für Bochum, Bremen, Frankfurt, Stuttgart und Schalke geht Thorsten Legat an den Start, Mario Basler vertritt unter anderem Hertha BSC, den FC Bayern und den FCK in der Riege der unerträglichen Quasselstrippen und nun haben endlich auch St. Pauli, Freiburg, Mönchengladbach und Wolfsburg ihren nervigen Ex-Kicker. Max Kruse hat die unendlichen Möglichkeiten der modernen Medien für sich entdeckt und treibt nun sein Unwesen in der Welt der Influencer und Podcaster. Erste „Opfer” seiner mehr oder weniger interessanten Enthüllungsgeschichten waren Jogi Löw und Nico Kovac. Man darf gespannt sein, wer als nächstes ins Visier von Kruses eher peinlichen Plaudereien gerät. Kruses harte Kritik an Kovac – Schmadtke: „Dass so Leute wie er über Charakter reden“ 5. Social-Media-Kommentar der Woche Facebook-User Andreas zum DFB-Pokalhalbfinale in Saarbrücken: „Wir nehmen die Schwimmflügel und unsere Harpunen mit, damit passt das.“ Quelle: Treffpunkt Betze